Herstellverfahren
Herstellverfahren Wirtschaftsingenieurwesen 2. Semsester
Herstellverfahren Wirtschaftsingenieurwesen 2. Semsester
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Cartes-fiches
Nennen Sie die 6 Fertigungsverfahren nach DIN 8580
- Urformen
- Umformen
- Trennen
- Fügen
- Beschichten
- Stoffeigenschaft ändern
Definition Herstellung?
Produktion, Fertigung, Fabrikation, im rechtlichen Sprachgebrauch die Herstellung, ist der vom Menschen (Produzent) bewirkte Prozess der Transformation, der aus natürlichen wie bereits produzierten Ausgangsstoffen (Rohstoff) unter Einsatz von Energie, Arbeitskraft und bestimmten Produktionsmitteln lagerbare Wirtschafts- oder Gebrauchsgüter erzeugt.
Was sind Fertigungsverfahren?
Als Fertigungsverfahren bezeichnet man in der Technik und Wirtschaft alle Prozesse der Produktionstechnik, bei denen Produkte aus anderen Gütern geschaffen werden.
Was sind Lohnstückkosten?
Als Lohnstückkosten werden die auf eine bestimmte Leistungseinheit entfallenden Lohnkosten bezeichnet. Lohnstückkosten sind sowohl ein betriebswirtschaftlicher als auch ein volkswirtschaftlicher Indikator, der Schlüsse auf die Wettbewerbsfähigkeit eines Arbeitsnehmers oder einer Gesamtheit von Arbeitnehmern zulässt. Lohnstückkosten korrelieren mit der Produktivität, welche die Wettbewerbsfähigkeit aller Produktionsfaktoren in einem Unternehmen, einem Wirtschaftszweig oder einer Region misst.
Nennen Sie Standortvorteile der Schweiz?
Politische Stabilität
• Gute Sozialpartnerschaft
• „Unkompliziertheit“ - Verlässlichkeit
• Gute Infrastruktur (z.B. Verkehrs- und Kommunikationssysteme)
• Bildungsniveau und Ausbildungsstand der MitarbeiterInnen
• Attraktivität für hochqualifizierte Arbeitskräfte
• Einstellung/Identifikation der MitarbeiterInnen mit dem Unternehmen
• Funktionierendes Bankensystem und Preisstabilität
In welche Hauptgruppe nach DIN 8580 wird die Zerspanung eingeteilt?
Hauptgruppe 3
Trennen
Zusammenhalt vermindern
Wie lautet die Definition für die Zerspanung?
Zerspanung, auch Spanen genannt, bezeichnet in der Technologie alle mechanischen Bearbeitungsverfahren, bei denen das Material in die gewünschte Form gebracht wird, indem es in Form von Spänen abgetragen wird. Üblicherweise wird der Begriff Spanen (Zerspanen) heute meist im Zusammenhang mit der Metallbearbeitung gebraucht, obwohl auch die spanende Bearbeitung aller anderen festen Werkstoffe wie Holz und Kunststoff dazu gehört. Dazu hat die Industrialisierung und die damit einhergehende Entwicklung der Massenfertigung entscheidend beigetragen.
Wie lautet das Grundprinzip für die Zerspanung?
Das Grundprinzip des Spanens beruht auf dem Eindringen einer
keilförmigen Werkzeugschneide in die Oberfläche des Werkstücks
und anschließendem Abschälen einer dünnen Materialschicht, dem
Span.
Was ist eine notwendige Bedingung für das Zerspanen?
Das Werkzeugmaterial muss dabei stets härter sein als der
bearbeitete Werkstoff. Zur Bearbeitung relativ weicher Werkstoffe
genügen einfache Stähle als Werkzeugmaterial. Bei härteren Materialien
werden spezielle Werkzeugstähle, Hartmetall, Sinterwerkstoffe,
Schneidkeramik, Korund oder Diamant als Schneidstoffe eingesetzt. Die
Schneide kann eine exakt definierte Schneidengeometrie aufweisen, wie
beispielsweise beim Drehen und Gewindeschneiden (spanende
Bearbeitung mit geometrisch bestimmter Schneide), oder unregelmäßig
geformt sein wie beim Schleifen (spanende Bearbeitung mit geometrisch
unbestimmter Schneide).
Welche Grundform des Werkstückes wird bei der Zerspanung eingesetzt?
Keil
Nennen Sie 5 Vorteile der Zerspanungstechnik?
- Erzielung höchster Massgenauigkeit und Oberflächengüte sowie komplizierter und/oder kleiner Formelemente
- Bearbeitung harter und gehärteter Werkstoffe
- Zerspanwerkzeuge sind relativ einfach, meist werkstückunabhängig aber auch hoch spezialisiert
- Hoher Entwicklungsstand leistungsfähiger spanender Werkzeuge und Werkzeugmaschinen
- Produktivität und Wirtschaftlichkeit auch bei geringen Stückzahlen, hohe Flexibilität bei geringen Stückzahlen
Was ist bei allen spanenden Fertigungsverfahren besonders wichtig?
• Die Spanbildung an der Werkzeugschneide
• Die verwendeten Schneidstoffe
• Beständigkeit der Schneidstoffe gegen Verschleiß
Die Werkzeugschneide muss keilförmig ausgebildet sein und aus einem verschleißfesten und ausreichend zähen Werkstoff bestehen!
Was sind Hartmetalle?
Unter Hartmetallen versteht man gesinterte Carbidhartmetalle. Kennzeichnend für die Hartmetalle sind sehr hohe Härte, Verschleißfestigkeit und besonders die hohe Warmhärte. Sie finden daher eine ausgedehnte Anwendung in der Bestückung von Werkzeugen und Teilen für die Zerspanung, spanlose Formgebung und bei reibendem Verschleiß. Hartmetall gehört den Verbundwerkstoffen an.
Aus was bestehen Hartmetalle?
Hartmetall besteht meistens aus 90–94 % Wolframcarbid (Verstärkungsphase) und 6–10 % Cobalt (Matrix, Bindemittel, Zähigkeitskomponente). Die Wolframcarbidkörner sind durchschnittlich ca. 0,5–1 Mikrometer groß. Das Kobalt füllt die Zwischenräume.
Was sind Schwachpunkte von Hartmetallen?
Durch ihre hohe Härte (Vickershärte HV30: 1300–1700) sind Hartmetalle spröde, d. h. empfindlich gegen Schlag und Stoß sowie gegen plötzliche Temperaturwechsel (sogenannte Thermoschock-Empfindlichkeit).
Wie können Hartmetalle bearbeitet werden?
Durch Hartstoffbeschichten, mit dem inzwischen der Großteil der Hartmetallwerkzeuge behandelt wird, kann die Verschleißfestigkeit erhöht werden bei gleichzeitig zähem Grundkörper. Dies geschieht indem man mehrere Hartstoffschichten aus Titancarbid, Titannitrid, Titancarbonitrid, Aluminiumoxid, Titanaluminiumnitrid oder Zirkoncarbonitrid im PVD-, CVD oder PACVD-Verfahren aufbringt [2]. Bevorzugt wird das CVD-Verfahren angewandt, welches sich durch Prozesstemperaturen zwischen 850 °C und 1000 °C auszeichnet.
Welche Ursachen gibt es für den Verschleis?
•Beschädigung der Schneidkante infolge mechanischer und thermischer Überbeanspruchung,
•Abrasion,
•Adhäsion (Abscheren von Pressschweißstellen) (lokale Mikroverschweißungen oder auch Aufbauschneiden)
•Diffusion,
•Oxidation (Verzunderung).
Was entsteht bei der Zerspanung zwangsläufig? (Physikalisch)
Reibung --> Wärme
Was kann gegen Reibung und Wärme unternommen werden?
Schmierung
Kühlung
Von was hängt die Wahl der Schnittgeschwindigkeit ab?
Die Wahl der Schnittgeschwindigkeit hängt im Wesentlichen von der Zusammen-setzung und Festigkeit des zu bearbeitenden Werkstoffes, der Zähigkeit und Härte des eingesetzten Schneidstoffes sowie der gewünschten Maßgenauigkeit und Oberflächengüte ab
Unterschied zwischen Drehen und Fräsen?
Beim Drehen dreht sich das Werkstück (Außendrehen, Innendrehen)
Beim Fräsen dreht sich das Werkzeug
Was sind die Aufgaben von Kühl- und Schmierstoffen?
Temperatur von Werkzeug senken, Werkstück und Maschine.
Standzeit der Werkzeuge erhöhen
Oberfläche der Werkstücke verbessern
Von welchen beiden Parametern hängen die Zerspanungskosten ab?
-mit steigender Schnittgeschwindigkeit steigen infolge des Verschleisses die Werkzeugkosten
-mit steigender Schnittgeschwindigkeit sinken infolge des höheren Zerspanvolumens pro Zeiteinheit die Lohn- und Maschinenkosten. Man bearbeitet schneller!
Wo wird die Schruppbearbeitung eingesetzt?
Das Schruppen ist eine grobe Bearbeitung, um Materialabmessungen schnell und ohne Anspruch auf grosse Genauigkeit vorbereitetend auf ein für die Feinbearbeitung nötiges Mass zu bringen. Die Oberflächen sind sichtbar und fühlbar rau.
Wo wird die Schlichtbearbeitung eingesetzt?
Beim Schlichten sind auf Grund der feineren und genauen Bearbeitung auf Fertigungsmass auf den Oberflächen nur noch die Bearbeitungsspuren erkennen. Diese Spuren sind aber nicht mehr fühlbar.
Was wird eingesetzt, falls die Oberfläche vom Schlichten nicht ausreicht?
Feinere Strukturen und Oberflächen erzielt man durch Feinschlichten, Schleifen sowie durch Spezialverfahren z.B. bei der Glättung von Oberflächen künstlicher Gelenke.
Was ist der Mittelrauheitswert Ra?
Der Mittenrauheitswert Ra ist der arithmetische Mittelwert der absoluten Beträge der Abstände Y des Istprofils vom mittleren Profil