Handelsschule VWL 2
Fragen aus dem Buch Volkswirtschaft und Staat
Fragen aus dem Buch Volkswirtschaft und Staat
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Lernkarten
Beseitigung von Fehlentwicklungen Garantie des freien Wettbewerbs Förderung einzelner Wirtschaftszweige Erreichen von mehr sozialer Gerechtigkeit
Beseitigung von Fehlentwicklungen: Staat greift ein wenn es zu Fehlentwicklungen kommt. Bsp. Umwelt wird verschmutzt, Zielkonflikt beim Wirtschaftswachstum
Was weisst du über die Massnahme Garantie des freien Wettbewerbs des Staates in der freien Marktwirtschaft?;
Garantie des freien Wettbewerbs: Mit Wettbewerbskommission (WEKO) und Preisüberwachern gegen hohe Preise und zu wenig Wettbewerb. Staat trifft beispielsweise Massnahmen gegen Kartellabsprachen.
Förderung einzelner Wirtschaftszweige: Durch Subventionen und Direktzahlungen Wirtschaftszweige wie Landwirtschaft usw. schützen.
Erreichen von mehr sozialer Gerechtigkeit: Staat sorgt für: o Umverteilung von Einkommen und Vermögen mittels Steuerprogression und Subventionen o Genügende Einkommenssicherung bei Pensionierung (AHV), Invalidität, Arbeitslosigkeit, Unfall, usw. o Kostenlose Grundschulbildung, finanzielle Unterstützung bei höheren Schulen
Ein Kartell ist eine vertragliche Vereinbarung von Unternehmen die Mittels Preis- und/oder Gebietsabsprachen den Markt beherrschen wollen.
Die AHV wird durch die arbeitende Bevölkerung (inkl. Arbeitgebern) bezahlt. Die Lohnprozente dafür reichen jedoch nicht aus, es braucht also Subventionen. Die Finanzlage hängt von der demografischen Entwicklung (Altersstruktur) ab. Diese ist durch steigende Lebenserwartungen und niedriger Geburtenhäufigkeit relativ schlecht. Die Bevölkerungspyramide wird immer mehr zu einer Pilzform.
Die Faktoren die das AHV-Problem beeinflussen können in 2 Kategorien unterteilt werden: Wirtschaftspolitisch direkt beeinflussbare Faktoren, Wirtschaftspolitisch nur indirekt beeinflussbare Faktoren
Höhe der Beiträge Höhe der Renten Höhe des Rentenalters
Immigration Geburtenrate Wirtschaftswachstum
Es gibt folgende Lösungsansätze für das AHV Problem: - Mehrwertsteuer und/oder Lohnprozente erhöhen. - Anstelle von Arbeit vermehrt den Energieverbrauch zu besteruern. - Sparmassnahmen einführen und Subventionen streichen was zu Leistungskürzungen führen würde. - AHV-Alter erhöhen - Junge, arbeitswillige AusländerINNEN _besorgen_ die wegen des Alters und der Geburtenhäufigkeit die Alterstruktur der Bevölkerung positiv beeinflussen.
Die zwei Hauptziele der Energiepolitik in der Schweiz sind: - der sparsame Verbrauch der Energie - die Förderung von erneuerbarer Energie
Da die Energiepolitik eine demokratische Entscheidung ist, ähnelt sie einem Flickwerk und ist oft nicht so wie sich das der Bundesrat vorstellt.
Mit den freiwilligen Massnahmen von Energie2000 und EnergieSchweiz konnten von 1990 bis 2008 Einsparungen in der Grösse des Energieverbrauchs der Stadt Zürich erzielt werden.
Das (Bsp. Subventionen in energiesparende Sanierungen von Gebäude) löste grosse private Investitionen aus. Bsp. 2008 ca. 1,2 Mia CHF
Seit dem CO2 _Gesetz von Jahr 2000 konnte eine Reduktion erzielt werden, jedoch lange nicht so viel wie geplant.
Seit dem Jahr 2008 gibt es eine CO2 _Abgabe von 3 Rappen pro Liter Brennstoff (ìL, Erdgas, Kohle) die auf 9 Rappen erhöht werden kann.
Nach den Unglück in Fukushima wollte man den Ausstieg aus der Atomenergie bis ins Jahr 2034
Mobilität Elektrogeräte Industrie und Dienstleistungen Gebäude Erneuerbare Energien
Mobilität: Senkung des CO2 durch energieeffiziente Fhz und Fahrweisen, Langsamverkehr und verbrauchsabhängigen Motorfahrzeugsteuern.
Elektrogeräte: Verbesserung der Info beim Kauf und Betrieb von Lampen, Haushaltsgeräten, Unterhaltungselektronik, PC und Phone.
Industrie und Dienstleistungen: Zielvereinbarung mit Unternehmen auf freiwilliger Basis zur Verringerung des Energieverbrauchs.
Gebäude: Verschärfung von Vorschriften zur Energieeffizienz und zum Einsatz erneuerbarer Energien.
Erneuerbare Energien: Ausnützung des hohen Potentials der erneuerbaren Energien durch Verbesserung der Rahmenbedingungen zur Nutzung besonders von Solarenergie und Umgebungswärme.
Die 1.Säule ist nach dem Solidaritätsprinzip gestaltet. Es gibt eine grosse Umverteilung und die erhalten Renten sind nicht direkt vom einbezahlten Betrag abhängig. Gut entlöhnte Personen zahlen also viel mehr ein alles sie schlussendlich ausbezahlt bekommen.
Die 2.Säule ist grösstenteils nach dem Äquivalenzprinzip gestaltet. Es gibt nur eine kleine Umverteilung zwischen Geschlecht und Zivilstand. Die erhalten Renten sind also vom einbezahlten Betrag abhängig.
Die 3.Säule ist nur nach dem Äquivalenzprinzip gestaltet. Es gibt keine Umverteilung. Die erhalten Renten sind also vollkommen vom einbezahlten Betrag abhängig.
Das Äquivalenzprinzip ist ein Versicherungsprinzip wo die einbezahlten Beiträge genau den ausbezahlten Beträgen entsprechen. (Bsp. 3. Säule oder BVG teilweise)
Beim Solidaritätsprinzip kommt es zu einer starken Umverteilung. Die einzuzahlenden Beiträge werden nach der finanziellen Leistungsfähigkeit (Einkommen) gerechnet. Die ausbezahlten Leistungen werden nach der Bedürftigkeit berechnet.