H14-WIBRV01-FRW

FRW Karteikarten

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J. Z.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über finanzielle Kennzahlen und Bilanzierung für Studierende. Sie behandeln Themen wie Rentabilität, Liquidität, Finanzierung und Mehrwertsteuer, wobei Begriffe wie Eigenkapitalrendite, Cashflow und Abschreibungen zentral sind. Besonders nützlich für Studierende der Betriebswirtschaftslehre, die sich auf Prüfungen vorbereiten oder ein tieferes Verständnis der Finanzanalyse benötigen.
Karten
68
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Finanzen
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
13.01.2015 / 01.11.2018

Lernkarten

EBITDA?

Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization
 

Abschreibungen

Berücksichtigung von Vermögensminderungen (Wertberichtigung) in der Bilanz. Linear oder degressiv.

2 Arten von Abschreibungen

- Ordentliche Abschreibung: voraussichtliche Nutzungsdauer

- Ausserordentliche Abschreibung: einmalige, nicht voraussehbare Wertverminderungen, müssen gegenüber der Steuerbehörde begründet werden.

Abschreibungssätze

Linear 20%

Degressiv 40%

Buchungsmethoden Abschreibungen

Direkt: Endbestand des Aktivkontos weist den Buchwert aus

Indirekt: Endbestand des Aktivkontos weist immer den Anschaffungswert aus

Indirekte Abschreibungen

Abschreibungen/WB Maschinen

WB-Konten sind Minus-Aktivkonten (gleiche Buchungsregeln wie Passivkonten)

Buchwert ergibt sich aus Differenz von Aktivkonto und WB-Konto
 

Rechnungslegungsnorm

Swiss GAAP FER, IFRS, US GAAP:

True and fair view (Abschreibungen/WB müssen nach betriebswirt. Kriterien erfolgen)

Detaillierte Regelungen -> keine willkürliche Bildung/Auflösung von stillen Reservern möglich

Anschaffungskosten

Anschaffungspreis - Anschaffungspreisminderungen + Bezugskosten + Montagekosten + Handänderungskosten

Aktive/Passive Rechnungsabgrenzungen

Aktiv: Zu viel Aufwand, zu wenig Ertrag -> Aktive RA / Aufwand oder Ertrag

Passiv: Zu wenig Aufwand, zu viel Ertrag -> Aufwand oder Ertrag / Passive RA

Rückstellungen

Müssen vorgenommen werden, falls in Zukunft unklare Mittelabflüsse stattfinden (könnten).

Folgen: Erfolsrechnung wird im gleichen Jahr belastet (Verursacherprinzip, periodengerechte Aufwanderfassung)

Buchung von Rückstellungen

Bildung: Aufwandkonto / Rückstellungen

Auflösung: Rückstellungen / Ertragskonto (a.o. Ertrag)

Ausgleich von Rückstellungskonten

Rückstellungskonten müssen immer ausgeglichen werden (aufgelöst, Saldo = 0)

RA, Rückstellungen und Mehrwertsteuer
 

RA und Rückstellungen werden netto erfasst, OHNE Mehrwertsteuer -> geschätzte Beträge.

Wertberichtigungen auf Forderungen
 

Definitive/mutmassliche Verluste aus Forderungen

Buchungen mutmassliche Verluste aus Forderungen

Laufend: Veränderung Delkredere / Delkredere (WB Forderungen)

Ende Jahr: Verluste aus Forderungen / Delkredere (WB Forderungen)

Buchungen direkter Verluste
 

Verluste aus Forderungen / Wertberichtigungen Forderungen
 

Kontoarten Delkredere-Konten

Verluste aus Forderungen: Minusertragskonto

Delkredere (WB Forderungen): Minusaktivkonto

Veränderung Delkredere: Minusertragskonto

Abschreibungen und MWST

Nur definitive Verlust sind MWST-relevant

Das Konto Privat
 

Ausgleich Privatkonto (bei Habenüberschuss im Privatkonto): Privat / EK

Ausgleich Privatkonto (bei Sollüberschuss im Privatkonto): EK / Privat
 

Unternehmereinkommen

Eigenlohn + Eigenzins + Unternehmensgewinn (bzw ./. Unternehmensverlust)

Erfolgsrechnung Kollektivgesellschaft

Erfolg auf die Privatkonten (ER / Privat Meier)

Verlust auf die Kapitalkonten (Kapital Meier / ER)

6 Schritte zur Gründung einer AG

  1. Statutenentwurf
  2. Zeichnung der Aktie (=Kaufzusage)
  3. Liberierung der Aktie (=Zahlung)
  4. Generalversammlung
  5. Öffentliche Beurkundung
  6. Handelsregistrierung
     

Buchhalterische Sachverhalte bei der Gründung einer AG

  1. Zeichnung der Aktien (Aktionäre / Aktienkapital)
  2. Liberierung der Aktien (Bank / Aktionäre)
  3. Nicht voll einbezahltes Aktienkapital (Nicht einbezahltes AK / Aktionäre)
  4. Gründungsaufwand (Gründungsaufwand / Bank)
     

Gewinnverwendung bei einer AG

1. Gewinnverwendungsplan:

a. Gewinn aus dem Unternehmen -> Dividende und Tantieme

b. Gewinn im Unternehmen -> Gesetzliche, statuarische und freie Reserven

c. Nichtverteilter Gewinn -> Konto Gewinnvortrag

2. Zahlung der Nettodividende und Tantieme an VR

3. Zahlung der VST an die Steuerbehörde -> 35%

Berechnung Mehrwertsteuer

Umsatzsteuer - Vorsteuer = abzuliefernde MWSTa

Steuerobjekt/subjekt

Steuerobjekt: im Inland gegen Entgelt erbrachte Leistungen, Einfuhren aus dem Ausland

Steuersubjekt: Steuerpflichtige Unternehmen

 Abrechnung der MWST

Normalfall: nach vereinbartem Entgelt -> anhand der gestellten Rechnungen

Spezialfall: nach vereinnahmtem Entgelt -> anhand der erhaltenen Zahlungen

Wichtig: Beträge mit MWST = 108%!!!

Konten MWST

Beschaffung: Aufwand -> Vorsteuer (1170, 1171, Aktivkonto) -> Guthaben gegenüber ESTV

Verkauf: Ertrag -> Umsatzsteuer (2200, Passivkonto) -> Schuld gegenüber ESTV

Verbuchungsmethoden der MWST

Netto-Verbuchung: 2 Buchungen (Betrag ohne MWST, MWST) -> Wichtig: Umsatz/Vorsteuer sind bei nachträglichen Rabatten/Skonti/Rücksendungen sowie definitiven Forderungsverlusten zu korrigieren

Brutto-Verbuchung: 1 Buchung, Korrektur der 8%-Konten folgt am Periodenende durch eine einzige Korrekturbuchung auf Umsatz/Vorsteuer

MWST Netto-Verbuchung

Ford LL / Warenertrag 92% Ertrag

Ford LL / Umsatzsteuer 8% MWST

Abrechnung MWST Nettomethode

Umsatzsteuer / Vorsteuer (Ausgleich mit Vorsteuer)

Umsatzsteuer / Bank

Saldosteuersatzmethode

Tieferer MWST-Satz, jedoch keine Berücksichtigung der Vorsteuer

Verrechnungssteuer

Wird bei Zinsen über 200 (einmalig, ansonsten unabhängig vom Betrag), Dividenden und Lotteriegewinnen > 1000 erhoben. Beträgt 35%

Verrechnungssteuer

Wird bei Zinsen über 200 (einmalig, ansonsten unabhängig vom Betrag), Dividenden und Lotteriegewinnen > 1000 erhoben. Beträgt 35%

Funktion der VST

Schuldner -> Steuerverwaltung 35%

Schuldner -> Gläubiger 65%

Gläubiger -> Steuerverwaltung Deklaration des Betrags

Steuerverwaltung -> Gläubiger 35%

Verbuchung der VST
 

Bruttoverbuchung: Bank erhält 100%

Nettoverbuchung: Bank erhält 65%

-> Ertrag muss immer komplett deklariert werden.

Methoden der Vorratskontenführung

Ohne laufende Inventur: Warenbestand, Rohmaterialbestand und Halb/Fertigfabrik.best. werden nur beim Jahresabschluss angepasst. Korrekturbuchung: Erfolgskonto

Mit laufender Inventur: Ein-und Verkäufe werden laufend im Konto Warenbestand/Rohmaterialbestand erfasst

Methode ohne laufende Inventurfwand /
 

Ende Jahr: Best-Zunahme : Warenbestand / Warenaufwand

Best-Abnahme: Warenaufwand / Warenbestand

Methode mit laufender Inventur

Alle Warenwertänderungen werden an das Konto Warenbestand gebucht.

Bewertung der Materialkosten
 

First-in-first-out (FIFO)

Last-in-first-out (LIFO)

Durchschnittsmethode (nach jedem Einkauf/Verbrauch wird der Durchschnittspreis der Ware errechnet)

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