Lernkarten

Heike Ballmann
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Lernende 46 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Grundschule
Erstellt / Aktualisiert 17.12.2013 / 12.05.2021
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14 Exakte Antworten 43 Text Antworten 0 Multiple Choice Antworten
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Was sind Phonogramme?

Nenne Schriften, welche auf dem Prinzip des Phonogramms basieren.

Für jeden ausgesprochenen Laut der Sprache steht ein bestimmtes Zeichen oder eine Kombination von Zeichen.

– unsere lateinische Schrift
– die grichische Schift
– die kyrillische Schrift
– die hebräische und andere arabische Schriften

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Was ist das Rebus-Prinzip?

Die Wortzeichen basieren auf Sachdarstellungen.

Das Rebusprinzip besagt, dass das Bild eines Objekts nicht nur für das Objekt selbst stehen kann, sondern auch für ein Wort gleicher Lautung aber unterschiedlicher Bedeutung.

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Was ist ein Wortzeichen?

Wortzeichen: 1 Zeichen = 1 Wort

Als Wortzeichen bezeichnet man ein Sonderzeichen, das – im Gegensatz zu Satzzeichen – nicht dazu dient, Sätze
zu gliedern, sondern innerthalb einzelner Wörter zum Einsatz kommt. Beispeile sind Apostroph, Bindestrich,
Trennstrich.

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Was ist ein Lautzeichen?

Was ist ein Deutzeichen?

Lautzeichen: 1 Zeichen = 1 Laut

Zeichen, die einen Laut beschreiben. Bezeichnen wie etwas ausgesprochen werden muss.

Deutzeichen: 1 Zeichen = 1 Bedeutung

Ein Zeichen hat eine bestimmte Bedeutung und gibt an, in welchem Sachgebiet es sich bei dem betreffenden Wort handelt.

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Nenne die Merkmale der Keilschrift (3300 – 75 v. Chr.).

– Schrift besteht aus Wort-, Laut-, Deutzeichen
– ca. 1000 Zeichen
– Inhalte: eher pragmatisch (Verwaltung), Literatur
– mit Federkiel in weichen Ton geritzt/geschrieben oder auf Rollsiegeln aus Bronze, Goldtafeln, Steinstehlen...
– Gesetzessstehle des Hamurabi, Gilgamesch-Epos (älteste überlieferte literarische Dichtungen der Menschheit und berühmtestes Werk der Altbabylonier)

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Nenne die Merkmale der Hieroglyphen (3000–395 v. Chr.).

– Schrift besteht aus Wort-, Laut-, Deutzeichen
– ca. 700 Zeichen
– Schriftrichtung = Blickrichtung der Tiere
– Inhalt: religiös (heilige Zeichen)
– auf Wände und Säulen gemeisselt, gemalt auf Statuen, Tongeschirr und in Totenbüchern aus Papyrus
– hieros = heilig, glyphen = einmeisseln
– Stein von Rosette (~200 v. Chr.) 

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Nenne die Merkmale des Griechischen Alphabets (~ 750 v. Chr.).

– Abwandlung von den Phönizischen Zeichen durch Griechen, Vervollständigung durch Vokalen (A, E...)
– besteht aus Lauteichen, Konsonanten und Vokalen
– 25 Zeichen
– basiert auf Grundformen (Quadrat, Kreis, Dreieck)
– auf Papyrusrollen, Inschriften in Stein (Lapidarschrift ca. 900 v. Chr.)...
– alle Linien gleich dick, da in Stein gemeisselt
– Illias und Odysse von Homer (~ 750 v. Chr.)
– Zeit der griechische Antike

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Nenne die Merkmale der Capitalis Monumentalis (~ 100 v. Chr.)

– Lautzeichen, Konsonanten und Vokalen (ohne J, K, W)
– 26 Zeichen
– noch heute verwendete Versalbuchstabenform
– in Stein gemeisselte Form des römischen Alphabets, mit breiter Rohrfeder auf Stein vorgeschrieben, dann  nachgemeisselt
– Unterschiedliche Strichstärken und Serifenansätze
– Trajansäule in Rom um 113 n. Chr.
– Zeit der römischen Antike
– Formen auf Goldenem Schnitt aufgebaut