1. Grundlagen zum Strategischen Management

Grundlagen zum Strategischen Management

Grundlagen zum Strategischen Management


M. F.
Diese Lernkarten bieten einen fundierten Einstieg in das strategische Management und seine Methoden. Sie behandeln zentrale Konzepte wie Planung, Segmentierung und die Entwicklung von Geschäftsfeldern, sowie die Unterschiede zwischen strategischem und operativem Management. Die Lernkarten sind ideal für Studierende und Berufstätige in der Betriebswirtschaftslehre, die ihr Verständnis für strategische Unternehmensführung vertiefen möchten.
Karten
53
Lernende
9
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
25.11.2015 / 23.09.2023

Lernkarten

Beschreiben Sie im Zusammenhang mit der strategischen Planung die folgenden Begriffe:

2. Rolle des Dienstleisters

Heute sind Stabs-Planer in grösseren Unternehmen häufig als Berater für die Linie tätig. Sie bilden die Linie in anwendungsorientierter Planung aus, begleiten Planungsprozesse, koordinieren die Pläne, beschaffen und sammeln Informationen und pflegen Frühwarnsysteme.

Aus welchen Kombinationen entstehen Erfolgspotenziale?

Auf welchen Informationen sollte eine strategische Planung aufsetzen?

  • Strategiepapier
  • Definition der SGEs
  • Umfeld
  • Marktattraktivität
  • Wettbewerbsposition
  • Prozessqualität
  • Strategisches Programm

Geben Sie eine Übersicht über die zu bewältigenden Arbeitsschritte der Strategischen Segmentierung

1. Schritt: Hauptbedürfnisse ermitteln

2. Schritt: Segmentierungskriterien für die Definition der SGF’s auswählen

3. Schritt: Merkmalsausprägungen der Segmentierungskriterien bestimmen

4. Schritt: Alle Segmentierungskombinationen auflisten

5. Schritt: Zu homogenen strategischen Geschäftsfeldern zusammenfassen

6. Schritt: SGF – Prioritätenliste für die strategische Planung erstellen

7. Schritt: Strategische Geschäftseinheiten definieren

Ordnen Sie die Aussagen entweder dem Strategischen Management (SM) oder dem Operativen Management (OM) zu.

Erfolgspotenziale aufbauen und erhalten ("Das Richtige tun.").

SM

Was ist strategisches Managament?

  • Strategisches Management ist ein systematischer Führungsprozess zur Sicherung des langfristigen Unternehmenserfolgs.
  • Im Zentrum stehen die Initiierung, Planung und Umsetzung von Tätigkeiten, die dazu dienen die Wettbewerbsfreiheit zu erhalten oder auszubauen

Wer ist für Strategisches Management verantwortlich?

Geben Sie die Gruppen/Linien eines Unternehmensorganigramms an, die diese Aufgaben wahrnehmen müssen.

Verwaltungsrat: Gesamtverantwortung.

Leiter Unternehmenseinheit: Formulierung und Umsetzung der Strategie für die Unter-nehmenseinheit.

Bereichs- und Funktionsleiter: Formulierung und Implementierung der Bereichs- und Funktionsstrategie.

Niederlassungs- und Abteilungsleiter: Abstimmung mit der übergeordneten Bereichs- und Funkti-onsstrategie und Umsetzung der entsprechenden Teil-strategie.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Erfüllung der strategischen Aufgaben in ihrem Tätigkeits-bereich.

Bringen Sie die Begriffe strategische, operative und taktische Führung in einen logischen Zusammenhang. Geben Sie zu jeder Ebene eine konkrete Aufgabe, welche dort zu bewältigen ist.

1. Strategische Führung.

Gesamtsicht.

langfristig.

2. Operative Fürung.

Teilproblem.

mittelfristig.

3. Taktische Fürung.

Detailproblem.

kurzfristig.

Trifft diese Aussage auf die Inside-out-Methode oder die Outside-in-Methode zu?

Zusammenfassung in möglichst homogene Geschäftsfelder.

Inside-out

Die Inside-out-Methode bzw. Outside-in-Methode kann zur strategischen Segmentierung angewendet werden.

Was sind Gemeinsamkeiten und was sind Unterschiede der Inside-out-Methode und der Outside-in-Methode?

Gemeinsamkeiten:

  • beide Methoden können für die strategische Segmentierungen verwendet werden

Unterschiede:

  • Inside-out-Methode:
    • Ausgangspunkt Produkt-Markt-Matrix, Zusammenfassung in homogene Geschäftsfelder. Einfach und pragmatisch, Gefahr der strategischen Kurzsichtigkeit
  • Outside-in-Methode: Geschäftsfelder primär nach marktorientierten Gesichtspunkten abgrenzen.
    • Ausgangspunkt: Hauptbedürfnisse, die das Unternehmen derzeit befriedigt und mit welchen Produkten welche Abnehmer zu-künftig befriedigt werden können. Ziel ist es, möglichst wenig homogene Geschäftsfelder zu definieren.

Die Outside-in-Methode ergänzt die Inside-out-Methode wie folgt:

o sie ist marktorientiert [Ausgangpunkt: Kundenbedürfnisse]

o sie ist wettbewerbsorientiert [Einbezug von derzeitigen und potentiellen Konkurrenten]

o sie ist zukunftsorientiert [bspw. Einbezug von zukünftigen Kunden]

Versuchen Sie einige mögliche Wechselbeziehungen zwischen der strategischen und operativen Führung aufzuzeigen.

Strategische Führung ist der operativen Führung vorgelagert - schafft Bewegungsspielräume

Strategische Anpassungen als Folge finanzieller Einbussen kommen zu spät.

Strategische Handlungen verzichten auf kurzfristige Erfolge.

Falsches operatives Verhalten kann wegen Verlusten zukünftige Erfolgspotenziale gefährden.

Rückläufige Erfolgspotenziale können Vorboten von zukünftigen Erfolgseinbussen sein.

Erfolgspotenziale und Erfolg können sich in entgegengesetzter Richtung bewegen.

Neben diesen finanziellen Grössen gibt es noch weitere strategische Grössen.

Welche kennen Sie?

Marktanteil (in Prozent des Gesamtmarktes oder wichtiger Teilmärkte im Konkurrenzvergleich)

Kreditwürdigkeit bei Banken

Kundenstruktur (Anzahl, Grösse, Verschiedenartigkeit)

Geographische Marktabdeckung (Breite, Verschiedenartigkeit der Märkte)

Image (z.B. bezüglich Qualität, Kundenservice, Ökologiebewusstsein, Arbeitgeber)

Anzahl und Neuigkeitsgrad unserer Innovationen

Kosten- und Preisentwicklungen für Rohstoffe, Energie, Arbeit usw.)

Personal (Anzahl, Altersstruktur)

Die strategische Planung wurde mit der Zeit zum strategischen Management ausgebaut. Worin besteht nun dieser Ausbau?

Zusätzliche Elemente zur strategischen Planung:

  • Unternehmerische Vision & Förderung strategischen Denkens & Involvierung der umsetzenden
  • Führungskräfte & Entwicklung organisatorischer Fähigkeiten & Beeinflussung der Unternehmenskultur & Systematisches Management des Wandels.

Unterstützt die Entwicklung von Wettbewerbsstrategien.

Strategische Segmentierung

Welche Aussagen sind richtig? Welche Aussagen sind falsch?

Analyse zur Aufteilung des gesamten Geschäftsfeldes in Untereinheiten

Strategische Segmentierung

Trifft diese Aussage auf die Inside-out-Methode oder die Outside-in-Methode zu?Ausgangspunkt der Segmentierung ist die Produkt-Markt-Matrix

Inside-out

Welche Umweltdynamiken erfordern einen neuen Managementansatz?

  • Globalisierung der Märkte
  • Diskontinuität
  • Intensivierung der Konkurrenz
  • Neue Technologien
  • Internet
  • Erhöhte Kundenanfroderungen
  • Zunehmenede Bedeutung der Mitarbeitenden
  • Soziokulturelle Entwicklungen
  • Ökologische Herausforderungen
  • Widersprüchliche Stakeholder Ansprüche

Nennen Sie wesentliche Gründe, warum ein Unternehmen eine strategische Planung benötigt.

Aktives Beeinflussen der Zukunft des Unternehmens

Ausrichten der Unternehmensressourcen auf ein gemeinsames Zielbündel

Treffen von Investitions- und Desinvestitionsentscheidungen

Schaffen einer Basis für weitergehende, detailliertere Planungen, zur Bewertung der jeweiligen aktuellen Unternehmenssituation sowie zum Initiieren von Steuerungsmassnahmen (Koordination und Terminierung)

Beschreiben Sie im Zusammenhang mit der strategischen Planung folgender Begriff:

1. Change Agent

Change Agents begleiten den Planungsprozess speziell in den Bereichen Organisation und verhaltenspsychologischer Aspekte. Sie begleiten den schwierigen Prozess der strategischen Neuorientierung auch im Bereich operativer Umsetzung.

Komponenten einer Wettbewerbsstrategie nach Porter

Welche Aussagen sind richtig? Welche Aussagen sind falsch?

Trifft diese Aussage auf die Inside-out-Methode oder die Outside-in-Methode zu?

Zusammenfassung in möglichst wenige homogene Geschäftsfelder.

Inside-out

Ordnen Sie die Aussagen folgenden Strategieebenen zu:

  • Gesamtunternehmensstrategie
  • Geschäftseinheitsstrategien
  • Funktionsstrategien
  • Bereichs- und Abteilungsstrategien

Bestimmung und Aufbau von Kernkompetenzen.

 

Gesamtunternehmensstrategie

Wie ist eine Aktivitätsanalyse aufgebaut (Matrix).

.

Welche Auswirkungen haben strategische und operative Tätigkeiten auf den Cashflow einer Unternehmung?

Die vorgelagerten Aktivitäten können zuerst zu einem negativen Cashflow führen und den kurzfristigen Erfolg negativ beeinträchtigen. Erst wenn das neue Produkt serienmässig produziert und verkauft werden kann, stellen sich positive Geldströme ein.

Erklären Sie den Unterschied zwischen Erfolgspotentialen und Erfolg.

Erfolgspotentiale sind dem möglichen Erfolg grundsätzlich vorgelagert – zunächst wird ein Erfolgspotential intern entwickelt und ggf. als externes Erfolgspotential geschaffen (z.B. durch Werbung). Aus geschaffenen Erfolgspotentialen kann Erfolg resultieren, welcher wiederum Gewinn und schlussendlich Liquidität generiert. Erfolgspotentiale müssen ständig neu aufgebaut werden.

Strategische Segmentierung und Marktsegmentierung werden oft als Widerspruch dargelegt. Versuchen Sie mit Argumenten evtl. mit einem Vorgehen diesen Widerspruch aufzuheben.

Die Marktsegmentierung ist ein Teil der strategischen Segmentierung.

  • Bei der strategischen Segmentierung wird das gesamte Geschäftsumfeld in Untereinheiten aufgeteilt.
    • Dabei wird das Ziel von der Entwicklung wirksamer Wettbewerbsstrategien verfolgt. Neben den Kundenbedürfnissen werden auch Produkte, Produktionstechnologien, Vertriebskanäle, etc. berücksichtigt.
  • In einem der strategischen Segmentierung nachgelagerten Schritt wird die Marktsegmentierung vorgenommen.
    • Sie orientiert sich an Kundensegmenten und untersucht die Bedürfnisse und das Kaufverhalten einzelner Kundengruppen mit dem Ziel, wirksame Marketingstrategien zu entwickeln.

In diesem Sinn stehen strategische Segmentierung und Marktsegmentierung in keinem Wider-spruch zueinander.

Ordnen Sie die Aussagen folgenden Strategieebenen zu:

  • Gesamtunternehmensstrategie
  • Geschäftseinheitsstrategien
  • Funktionsstrategien
  • Bereichs- und Abteilungsstrategien

Umwelt- und Unternehmensanalyse.

 

Geschäftseinheitsstrategie

Ordnen Sie die Aussagen folgenden Strategieebenen zu:

  • Gesamtunternehmensstrategie
  • Geschäftseinheitsstrategien
  • Funktionsstrategien
  • Bereichs- und Abteilungsstrategien

Entwicklung von Aktionen und Massnahmen zur optimalen Unterstützung der Geschäftseinheits- und Funktionsstrategien.

 

Bereichs- und Abteilungsstrategien

Was ist mit Weak Signal Management gemeint:

Geben Sie einige Beispiele dazu.

1. Ankündigung durch schwache Signale.

2. Vage, kaum quantifizierbare neuartige Informationsteile.

3. Inhaltliche Ungewissheit, ob das Signal eine Chance oder ein Risiko darstellt.

4. Meinungsdifferenzen (Unsicherheiten) bezüglich zukünftiger Entwicklung der Signale.

Welche Elemente stehen beim strategischen Management im Vordergrund?

Geplante und ungeplante Projekte, welche von den Führungskräften im Auftrag der Eigentümer unternommen werden und die dank möglichst sinnvollem Einsatz von Ressourcen zu möglichst hoher Rendite des Gesamtunternehmens in seiner externen Umwelt führen.

Ordnen Sie die Aussagen entweder dem Strategischen Management (SM) oder dem Operativen Management (OM) zu.

Blickwinkel: Langfristig, nachhaltige Wirksamkeit, umfassend.

SM

Ordnen Sie die Aussagen entweder dem Strategischen Management (SM) oder dem Operativen Management (OM) zu.

Blickwinkel: Kurzfristig, orientiert an finanziellen Resultaten, fokussiert auf das Tagesgeschäft

 

OM

Trotz dezidierter strategischer Planung und damit verbundener detaillierter Analysen gelingt es Unternehmen ihre formulierten Strategien nur ungenügend oder nicht umzusetzen. Nennen Sie mögliche Gründe dafür.

  • Die strategische Planung wurde zur mechanistischen und übermässig formalisierten „andkastenübung"
  • Formulierte strategische Absichten wurden oft von unerwarteten Entwicklungen überholt.
  • Die strategische Planung verkam zu reinen Stabsübung, da die verantwortlichen Linienvorgesetzten gar nicht oder in ungenügendem Masse in die Planung einbezogen wurden.

Ordnen Sie die Aussagen folgenden Strategieebenen zu:

  • Gesamtunternehmensstrategie
  • Geschäftseinheitsstrategien
  • Funktionsstrategien
  • Bereichs- und Abteilungsstrategien

Bestimmung und Aufbau von Kernkompetenzen.

 

Gesamtunternehmensstrategie

Welche Aussagen sind richtig? Welche Aussagen sind falsch?

Beschreiben Sie im Zusammenhang mit der strategischen Planung die folgenden Begriffe:

3. Professionalisierung

Stabsabteilungen in Grossunternehmen wurden früher mit der Koordination der Planung und manchmal mit der Planung selbst betraut. Mit der Zeit führte das zu einer Professionalisierung der Planungsabteilungen.

Welcher Zusammenhang besteht zwischen SGF und SGE?

  • SGF Strategisches Geschäftsfeld
    • Ausschnitt aus dem gesamten externen Betätigungsfeld des Unternehmens.
  • SGE Strategische Geschäftseinheit
    • Unternehmensbereich der fü 1 oder mehrere SGFs zustädig ist

Welche Aussagen sind richtig? Welche Aussagen sind falsch?

Ordnen Sie die Aussagen entweder dem Strategischen Management (SM) oder dem Operativen Management (OM) zu.

Erfolgspotenziale ausschöpfen ("Die Dinge richtig tun.").

OM

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