Grundlagen der Ökologie

Boden, Pflanzen unter Stress, Vegetationsdynamik, Nährstoffeinflüsse

Boden, Pflanzen unter Stress, Vegetationsdynamik, Nährstoffeinflüsse


Anika Barumann
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Ökologie auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Themen wie Pflanzen, Populationen, Böden und Klimafaktoren, wobei die Interaktionen zwischen Organismen und ihrer Umwelt im Fokus stehen. Besonders relevant sind die Konzepte von Konkurrenz, Nischen und Stressreaktionen, die für das Verständnis ökologischer Systeme essenziell sind. Studierende der Biologie profitieren von diesen Karteikarten, da sie komplexe Zusammenhänge verständlich aufbereiten und somit das Lernen und Verstehen ökologischer Prozesse erleichtern.
Karten
138
Lernende
8
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
11.06.2013 / 19.06.2018

Flashcards

Bei Scramble-Strategie verteilen sich die Ressourcen gleichmäßig auf alle Populationsmitglider.

Bei hoher Populationsdichte kann e durch Konkurrenz zu folgenen Phänomenen kommen:

Das Populationswachstum (dN/dt) kann bei innerartlicher Konkurrenz durhc folgendes Modell beschrieben werden:

N=Anzahl organismen

r=Reproduktionsrate

K= Kapazität

D= Dichte

Populationssozillationen sind typisch für Räuber-Beute-Beziehungen

Vögel bilden oft große Brutkolonien. Die hohe Dichte

die Inklusive-Fitness-Theorie besagt, dass

Individuen eiene direkte und eine indirekte Fitness haben

Was ist die Ökologische Nische?

funktioneller Status eines Organismus in einer Lebensgemeinschaft

ein mehrdimensionaler bereich von Umweltbedingungen, in denen eine Art zu existieren vermag.

bezeichnet die Gesamtheit der biotischen und abiotischen Umweltfaktoren, die das Überleben einer Art beeinflussen

Was ist eine Population?

alle individuen einer Art, zwischen denen ein ständiger genetischer Austausch möglich ist.

Was ist ein Prädator?

 ein Organismus, der sich von anderen, noch lebenden Organismen oder Teilen von diesen ernährt.

Was ist Präferenzwechesl?

beutewechsel bei Ruabtieren. Dabei wird zwischen zwei Beutetypen umgeschaltet. Die häufigste Beute wird bevorzugt. 

Was sind stenotherme Arten?

Bez. für Arten, die keine großen Temperaturschwankungen tolerieren. Hierzu zählen

z.B. Riffkorallen im Warmwasser oder Quellbewohner im Kaltwasser. Gegensatz:eurytherm

Wo sind folgende Florenbereiche/ biographische Regionen?

  • Neotropis
  • Antarktis
  • Capensis
  • Australis
  • Holarktis
  • Palaeotropis

s. Bild

Was sind Euryhaline Arten?

Haben einen weite Toleranzbereich hinsichtilich des Salzgehaltes.

Welche Faktoren haben sich wesentlich auf die Verbreitung von Organismen auswikrt?

Wonach werden pfalnzliche Lebensformen klassifiziert?

Was ist ökologische Potenz?

Eine bestimmte Toleranzbreite eines Organismus gegenüber eines Umweltfaktores.

Um welche Symbiose haldelt es sich? Wer sind die Partner und wozu dient sie?

Flechte.

  • Zwischen Pilzen und Algen 
  • Cyanobakterien oder Grünalgen
  • P. (Mikrobiont) schützt vorm austrocknen
  • A. (Photobiont) gibt Anteile der Photosynthese

was ist Frosttrocknis?

 bezeichnet bei höheren Pflanzen einen Zustand des Wassermangels. Dieser entsteht dadurch, dass die Pflanzen Wasser durch Transpiration verlieren, jedoch aus dem gefrorenen Boden kein Wasser aufnehmen können. Frosttrocknis ist besonders in Gebirgen und in subarktischen und arktischen Lebensräumen von Bedeutung. Der dadurch entstandene Schaden wird ebenfalls als Frosttrocknis oder als Winterdürre bezeichnet.

beschrifte folgendes Diagramm

lösung:

Was sind K-Strategen?

Arten, die dank geringer Reproduktionsrate die Kapazität ihres Lebensraumes nicht so rasch überschreitet.

Typisch sind:

  • Langlebigkeit
  • geringe Zahl an Nachkommen
  • hohe Investitionen der Eltern
  • z.b Mensch, Elefant, Wale, Greifvögel

was sind r-Strategen?

Arten mit einer hohen Vermehrungsrate (auch) bei ungünstigen Bedingungen.

typisch sind:

  • kurzlebigkeit
  • hohe Jungsterblichkeit
  • sehr schnell große Population aufbauen
  • z.b Mäuse, Fische, kl. Vögel, Insekten

Hamiltons Gesetz lautet:

????

Das Wachstum einer Population ist am größten bzw. verringert sich wenn die Populationsgröße folgenden wert erreicht hat:

Was sind dichteabhängige Faktoren?

1. Nahrungs- und Energieangebot: In diesem Sektor erfolgt eine Verminderung der Populationsdichte durch:

 -  Abwandern einer Art,  -  Erhöhung der Sterblichkeitsrate (z. B. durch mehr Krankheiten, geringeres Wachstum von Pflanzen bei Lichtmangel) und  -  Verminderung der Geburtsrate (z. B. geringere Fruchtbarkeit).


2. Das Platzangebot beeinflusst die Verminderung der Populationsdichte durch:


 -  Territorialverhalten - (Verteidigung des Reviers gegenüber Artgenossen, mehr Kontakte zu Artgenossen),  -  Stress (erhöhte Aggressivität, Abnahme der sexuellen Aktivität, Kannibalismus) und  -  hormonelle Regulation

 

Was sind dichteunabhängige Faktoren?

1. Witterungsbedingungen (Licht, Temperatur, Feuchte, Wind) sorgen für eine Verminderung der Populationsdichte durch:

 -  z. B. Hochwasser - Vernichtung der Nester bodenbrütender Vögel  -  z. B. Erfrieren von Insekten im Winter


2. Katastrophen (Erdbeben, Überschwemmungen...) beeinflussen die Populationsdichte:


 -  Verdursten durch Dürre  -  Vernichtung durch Brände.

 

Was ist Dormanz?

alle Formen der Entwicklungsverzögerung bei Lebewesen bezeichnet. Diese sind teilweise durch Außenfaktoren bedingt, sie können jedoch auch genetisch und hormonell gesteuert sein.

Dormanzphasen gewährleisten vor allem ein Überleben der Tiere und Pflanzen bei ungünstigen Umweltbedingungen.

Hauptmerkmalen der Dormanz gehören ein stark reduzierter Stoffwechsel und erhöhte Resistenz.  kann in allen Entwicklungsphasen auftreten und auch innerhalb derselben Art abhängig von äußeren Bedingungen unterschiedlich lang sein, wie dies z. B. bei Keimruhe zu beobachten ist.

  • Formen: Samenruhe, knospenruhe
  • konsekutive D. ,Quiszenz, Oligopause, prospektive D., Parapause, Eudiapause

Welche Möglichkeiten sind bei Pflanzen verwirklicht, um den Konflikt zwischen Photosynthetische Aktivität und Wasserhaushaltwn auszuweichen? es gibt Arten die,...

Wie lautet die zugehörige Wellenlänge? Wirkt die Strhlung auf Pflanzen photodestruktiv oder photosynthetisch?

Nahes Infrarot, PAR, UV, Langwellige Strahlung

  • nahes Infrarot: 780nm - 3000nm termisch
  • PAR: 380 - 710nm, Synthisch+termisch
  • UV: c100 - 280nm, b280 - 350nm, a350 - 500nm destrucktiv
  • langw.: 1000000nm(1mm) - 780nm, termisch

Was ist die Relative Wachstumsrate (RGR) und wie wird sie berechnet?

zunahme an Photomasse pro Zeiteinheit in Verhältnis zur Ausgangsmasse bei beginn der Messung. in g/g * Zeiteiheit

RGR = NAR * LAR

Nettoassimilationsrate = Zunahme an Photomasse pro Einheit bezogen auf die Gesamtblattfläche. in g/cm³ * Einheit

Blattflächenverhältnis = gesamtblattfläche pro einheit Pflanzenmasse. in cm³/g

Die Ameise nistet in den hohlen Dornen der Büffelakazie und ernährt sich von der Pflanze. Wie kann man experimentell nachweisen, dass die Ameise in Symbiose mit der Büffelakazie steht?

welcher Angabe können sie zustimmenß

Welchen Zusammenhang gibt es zwischen der intrinischen Zuwachsrate r einer Population und der Kapazität K?

Eine Population ist immun gegen eine Krankheitserreger sobald:

der Reproduktionswert eines Organismus ist abhänging von

Was besagt die Intermediante Disturbance Hypothese von Connell?

 in ungestörten Ökosystemen wenig spezialisierte Arten von hochspezialisierten Spezies verdrängt werden. In Ökosystemen, die sehr häufige oder schwere Störungen erfahren, sollen sich dagegen nur besonders tolerante oder opportunistische Arten halten. Gelegentliche oder mittelschwere Störungen sorgen dagegen für eine breite Palette von Wachstumsbedingungen und geben damit vielen Arten eine Chance

Lacks Hypothese besagt, dass Vögel ihre Gelegegröße zur maximierung ihrer Fitness optimieren. Sie machen dies in Abhängigkeit von

Wie kann man Territorialität nachweisen?

Die realisierte Nische ist abhängig von

Was versteht man unter Sukzession?

welche Mechanismen ermöglichen es den Pflanzen Frostereignisse zu überleben?

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