Grundlagen der Ökologie

Boden, Pflanzen unter Stress, Vegetationsdynamik, Nährstoffeinflüsse

Boden, Pflanzen unter Stress, Vegetationsdynamik, Nährstoffeinflüsse


Anika Barumann
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Ökologie auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Themen wie Pflanzen, Populationen, Böden und Klimafaktoren, wobei die Interaktionen zwischen Organismen und ihrer Umwelt im Fokus stehen. Besonders relevant sind die Konzepte von Konkurrenz, Nischen und Stressreaktionen, die für das Verständnis ökologischer Systeme essenziell sind. Studierende der Biologie profitieren von diesen Karteikarten, da sie komplexe Zusammenhänge verständlich aufbereiten und somit das Lernen und Verstehen ökologischer Prozesse erleichtern.
Cartes-fiches
138
Utilisateurs
8
Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
11.06.2013 / 19.06.2018

Flashcards

Was sind Ephemerophyten?

bezeichnet man solche Pflanzen, die sich an einem nicht ihrem Ursprungsgebiet entsprechendem Ort durch anthropogenen Einfluss etablieren konnten.

Was sind Idiochorophyten?

Einheimische Sippen sind zunächst einmal feste Bestandteile der ursprünglichen Vegetation und  Flora, die schon vor Beginn menschlicher Tätigkeiten im betreffenden Betrachtungsraum vorhanden waren.

Was sind Archaeophyten?

kultivierte  Pflanzenarten, die vor 1492 in Amerika, aber noch in im weiteren Sinne historischer Zeit, durch direkten oder indirekten menschlichen Einfluss in ein neues Gebiet eingeführt wurden und sich dort selbständig ohne fremde Hilfe fortgepflanzt (etabliert) haben.

Was sind Neophyten?

Pflanzenarten, die nach 1492 eingewandert sind.

Was sind Ergasiophyten?

reine Kulturpflanze, von denen bisher keine Verwilderung bekannt ist. z.B. Tomate

Was ist die Fundermentalnische?

Nische OHNE Interaktionen mit anderen biotischen Elementen.

Gesamtheit der (physilogischen) Möglichkeiten einer Art.

Was ist die Realnische?

Nische MIT Interaktion mit anderen biotischen Elementen.

eingeschränkte Nische, in der die Existenz einer dauerhaften Polulation möglich ist. (Was man in der Natur beobachtet)

Wo gefriert Wasser zu erst? (in einem Blatt)

Im Extrazellulären bereich.

Dadurch wird die Eisbildung in der Zellerdurch Wasserenzug verhindert.

Was ist Akklimatisation?

anpassung an ungünstige Witterungsbedingungen.

Was gibt es für Ruhephasen von Organismen?

  • Pflanzensamen
  • Dauersporen von Pilzen
  • Cysten von Nematoden

sind gekennzeichnet durch Dehydration, geringem Grundumsatz und sind extrem kältertolerant so wie hitzetolerant.

Anpassung an Wasserverlust durch:

  • Sukkukenz: oberflächenvolumen Verhältis gering, geringe Stromatadichte
  • Dornen beschatten Sprossoberfläche
  • Haare, Wachse reflektieren hohen Anteil der Strahlung

Was ist intraspezifisch?

Konkurrenz der Individuen innerhalb einer Art.

Was ist interspezifisch?

Konkurrenz zwischen Individuen verschiedener Arten.

Was ist Mortalität?

Sterblichkeit oder Sterberate, Anzahl der Sterbefälle

Was sind Chamaephyten?

sind ausdauernde Pflanzen, deren Überdauerungsorgane (Erneuerungsknospen) sich unterhalb der mittleren Schneehöhe von 25 cm befinden und damit im Schutz einer Schneedecke überwintern bzw. sonstige hygrische oder thermische Ungunstabschnitte im Jahresverlauf überdauern.

Was sind Hemikryptophyten?

 Pflanzen, deren Überdauerungsknospen an der Erdoberfläche liegen. In der Regel sind diese von Schnee, Laub oder Erde als Witterungsschutz bedeckt.

Was sind Hygrophyten?

sind Pflanzen, die aufgrund ihrer Physiologie und Morphologie auf Feuchtgebiete spezialisiert sind.

Was sind Phanerophyten?

 "Luftpflanzen" dominieren in den Tropen

eine mehrjährige Pflanze (Baum oder Strauch), die durch Erneuerungsknospen überwintert und deren Überdauerungsknospen mindestens 30 Zentimeter über dem Erdboden liegen. Die Knospen befinden sich damit über der Laubstreu oder der Schneedecke und sind somit der winterlichen Kälte ohne jeden Schutz ausgesetzt. Häufig finden sich daher spezielle Anpassungen an die Winterkälte wie Laubfall oder Nadelblätter.

Was sind Therophyten?

 krautige Pflanzenarten von kurzer Lebensdauer, die eine thermisch (Winter) und/oder hygrisch (Trockenzeit) ungünstige Jahreszeit als Samen im Boden überdauern.

  • Ackerstandorten
  • Wüstengebieten

Wie lauten die Ausführlichen bezeichungen für die Abkürzungen der Zeigerarten-Umweltfaktoren? und welche gibt es noch? (Ellenberg)

L,T,R,F,N,S,K

  • L: Lichtzahl
  • T: Temperaturzahl
  • R: Reaktionszahl
  • F: Feuchtezahl
  • N: Stickstoffzahl / Nähstoffzahl
  • S: Salzzahl
  • K: Kontinentalitätszahl
  • Schwermetallresistenz
  • Lebensform
  • Blattausdauer

Das konzept der RealisiertenNische besagt, dass...

die Ressourcenverfügbarkeit eine wichitge Rolle spielt.

Das Fehlen von Konkurrenz zwischen 2 Arten in natürlcihen Ökosystemen kann durch die Erfassung der Einnischung dargestellt werden.

Spezifische Habitatsstrukturen können zur entlastung von Konkruenz führen.

Wenn 2 Arten im gleichen Habitat die gleiche fundermantale Nische besitzen, kommt es

Natürliche Konkurrenzentlastung kann genutzt werden, um zu zeigen, dass

Der Löwe, als ein Topprädator, ist essentiell für die Ökosystemfunktion in Savannen.

Parasiten sind für die Mortalität von Wirtsorganismen

Die Prävalenz entspricht der Häufigkeit von erkrankten Organismen in der Population. Die Inzidnez (die Häufigkeit der Neuerkrankungen) nimmt bei einer nichtletalen Infektion über die Zeit ab, weil

Immunität in einer Population ist erreicht sobald

Sexuell übertragene krankheiten sind unabhängig von der Populationsdichte.

Getrenntgeschlechtliche Fortpflanzung führt zu hohen Kosten bei der Reproduktion, dennoch hat es sich als äußerst erfolgreiche Paarungsstrategie in den meisten höheren Organismen durchgesetzt. Im Vergleich zu parthenogenetischer Fortpflanzung

Herbivoren leben nicht räuberisch, weil sie Pflanzen fressen

Räuber-Beute-Systeme müssen oszillieren, weil in Mangel an Beute immer eine Reduktion der Räuber zur Folge hat.

Präferenzwechsel bei Räubern ist ein Hinweis auf

Bei der Typ II-Reaktion eines Räubers nimmt der Beutefang mit zunehmender Beitedichte immer weniger zu. Dies kann erklärt werden durch

Bei territorialem Verhalten ist die Veteilung der organismen im Raum

Territorien sind Räume

Territorien sind bei Tieren immer mit einem Brutpaar besetzt

Eine Aggregation der Beute kann zur Aggregation des Räubers führen

Herdenbildung kann eine Anpassung an Prädation sein, weil

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