Grundlagen der Investition
Universität Leipzig 4. Fachsemester Wirtschaftswissenschaften
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Flashcards
Endwert einer Zahlung bei Zinseszinsrechnung
FV = z0 * (1+i)n
Barwert einer Zahlung
PV = zn/ (1+i)n
Barwert eines Zahlungsstroms
PV = z1/(1+i)1 + ... + zn/ (1+i)n
Barwert (nachschüssig)
- ewiger Rente
- ewig wachsender Rente
- n-maliger Rente
Endwert (nachschüssig)
- n-maliger Rente
- PV = z/i
- PV = z/ (i-g)
- PV = z * RBF
- FV = z * RBF * (1+i)n
Rentenbarwertfaktor
RBF = 1/i - 1/(i*(1+i)n)
Endwert n-maliger nachschüssiger Rente
FV = z*RBF * (1+i)n
Vorschüssige Rente
- Barwert
- Endwert
- PV = z * RBF * (1+i)
- FV = z * RBF * (1+i)n * (1+i)
Berechnung
- Inflation
- Preisniveau
- Inflation = (Pt / Pt-1 ) -1
- Pn = P0 * (1 + Inflation)n
Welcher künftige Cashflow hat dieselbe Kaufkraft wie der heutige (z0)?
zn = z0 * (1 + Inflation)n
Welcher heutige Cashflow (z0) hat dieselbe Kaufkraft wie der zukünftige Cashflow
z0 = zn /(1 + Inflation)n
Was ist der Nominalzins?
Wie wird er berechnet?
Der Nominalzins entspricht der prozentualen Vermögenserhöhung durch Kapitalmarktanlage
= (zt - zt-1)/zt-1
Was ist der Realzins?
Wie wird er berechnet?
Der Realzins ist die prozentuale Kaufkrafterhöhung durch Kapitalmarktanlage.
= (zt/Pt - zt-1/Pt-1) / (zt-1/Pt-1)
Wie stellt sich der exakte und der approximative Zusammenhang zwischen Realzins, Nominalzins und Inflation dar?
exakt:
1 + Realzins = (1+Nominalzins) / (1+Inflation)
approximativ:
Realzins = Nominalzins - Inflation
Net Working Capital (NWC)
= Umlaufvermögen- kurzfristige Schulden
Gewinn
= Dividendenausschüttung + Gewinnrücklagen
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlösen
- Kosten der umgesetzten Leistung
- Vertriebs- und allg. Verwaltungskosten
- Abschreibungen
= EBIT
-Zinsen
= EBT
-Steuern
= Gewinn (Jahresüberschuss)
Was ist der Cashflow?
Zu-/ Abnahme liquider Mittel in einer Periode (nicht der Gewinn)
Indirekte Ermittlung des Cashflows:
Gewinn
- Zunahme Bruttowert materieller Assets
+ Abschreibungen
Was ist die Kapitalflussrechnung?
Beschreibung des in einer Periode realisierten Cashflows und Gliederung in einzelne Bereiche, so dass man erkennen kann, wie sich der Cashflow ergibtg.
Man unterscheid zwischen Cashflow aus/für
- laufender GEschäftstätigkeit
- Investitionstätigkeit
- Finanzierungstätigkeit
Zinsen einer Anleihe
= Couponrate * Nennwert
Was ist eine Anleihe?
Anleihen bzw. Schuldverschreibung sind verzinsliche Wertpapiere die der Fremdfinanzierung von Unternehmen dienen.
(Investoren erhalten n Jahre lang den Coupon C und bei Fälligkeit zusätzlich den Nennwert N)
Was ist der Effektivzins einer Anleihe?
Der Zins, für den der Preis der Anleihe gleich dem Barwert der Zahlung ist.
ytm:= yield to maturity
P = c/(1+ytm)+ ... + c/(y+ytm)^n+ par//1+ytm)^n
Eigenschaften:
(i) unabhängig vom Nennwert
(ii) Effektivzins steig ⇔ Preis sinkt
(iii) ytm = c ⇔ P = N
(iv) ytm > c ⇔ P<N
Laufende Verzinsungs einer Anleihe
= Zinsen / Preis
wobei Zinsen = Nennwert * Couponrate
Was ist der Anleihwert einer Anleihe und wie wird er berechnet?
Anleihwert (V0) ist Barwert der Zahlungen der Anleihe.
V0 = C/ (1+r) + ... + (C+N)/ (1+r)n
[gleiches Berechnungsschema wie Effektivverzinsung: r = ytm; V = P]
V0 = cpn * RBF+ par/(1+i)n
Wie berechnet sich die Jahresgesamtrendite?
\(= {C + P_1 -P_0 \over P_0}\)
Jahresgesamtrendite
Gegeben sind zwei Anleihen A und B, die in t=0 eine Restlaufzeit von 10 Jahren haben. Anleihe A ist mit einer Kuponrate von 8% und Anleihe B mit einer Kuponrate von 12% ausgestattet. In t=0 und t=1 beträgt die Effektivverzinsung für beide Anliehen 10%.
Welche Behauptung ist richtig?
Was versteht man unter Kreditrisiko?
Was führt Investoren dazu dieses Risiko in Kauf zu nehmen?
Unter Kreditrisiko versteht man die Gefahr, dass Coupon-/Tilgungszahlungen nicht geleistet werden können.
D.h. erwarteter Zahlungsstrom ≠ versprochener Zahlungsstrom(Anleihebedingungen)
Die Inkaufnahme des Kreditrisikos wird durch höhere Effektivzinssätze entschädigt.
Was ist die Ausfallprämie?
Die Ausfallprämie ist die Differenz zwischen der versprochenen Effektivverzinsung der ausfallbedrohten Unternehmensanleihe und der Effektivverzinsung einer Staatsanleihe mit gleichem Coupon und gleicher Laufzeit.
Welche Schlussfolgerung ergibt sich hinsichtlich des Zusammenhangs zwischen Restlaufzeit und Preissensitivität einer Anleihe?
Anleihen mit längerer Laufzeit reagieren stärker auf Marktzinssatzänderungen als Anleihen mit kürzerer Laufzeit.
Falls die Kuponrate einer Anleihe steigt, dann
Welche Aussage ist richtig?
Je größer der Marktzinssatz, desto kleiner
Welche Aussage ist falsch?
Der Marktzinssatz ist genau dann
Die laufende Verzinsung einer Anleihe ist gleich
Die Effektivverzinsung einer Anleihe ist derjenige Kalkulationszinsfuß ytm für den
Unterschied Aktie und Anleihe
Anleihe = Forderung ggü Emittent
Aktie = Residualanspruch
Was ist ein Leerverkauf (v. Aktien)?
Verkauf von "geliehener" Aktie
Rückzahlung von Schulden, die in Form von Aktien begangen wurden
Rechte die aus Aktienbesitz hervorgehen
Residualanspruch
Einwirkungs- und Informationsrecht
(AktG, Satzung)
Dividendenrendite
= \({Dividende pro Aktie \over Börsenkurs}\)= \({Div_1 \over P_0}\)
Thesaurierungsquote
Ausschüttungsquote
\(Thesaurierungsquote = {Gewinn - Dividende \over Gewinn}\)
\(Ausschüttungsquote = {Dividende \over Gewinn} \)
Ausschüttungsquote + Thesaurierungsquote = 1
Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)
\(KGV = { Börsenkurs \over Gewinn pro Aktie}\)
Was ist die erwartete Rendite?
Derjenige Zins r (Diskontrate) für den der Preis der Aktie gleich Barwert der erwarteten Dividende pro Aktie.
\(P_0 = {{Div_1\over (1+r)}+...+{Div_n+P_n\over (1+r)^n}}\)