Grundlagen der Hydrologie
Das Thema befasst sich mit dem Studien-Inhalt der Vorlesung Grundlagen der Hydrologie. Es umfasst unter andrem die Themen: Niedrig-, Hochwasser, Einzugsgebiete, Bodenwasser und einige mehr.
Das Thema befasst sich mit dem Studien-Inhalt der Vorlesung Grundlagen der Hydrologie. Es umfasst unter andrem die Themen: Niedrig-, Hochwasser, Einzugsgebiete, Bodenwasser und einige mehr.
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Cartes-fiches
Gebietsniederschlag: Verfahren zur Berechnung
- Arithemtisches Mittel
- Isohyeten - Linien gleichen Niederschlags (Einteilung * Fläche dazwischen = Volumen)
- Thiessen Polygon - Flächenzuordnung (N * Fläche = Volumen)
- Hypsometrische Kurve
Niederschlagscharakteristika
- Intensität = Rate pro Zeit (z.B. mm/h)
- Dauer = Zeitperiode, in der der Niederschlag auftritt -> Menge = mittlere Intensität * Dauer
- Verteilung = relatives Auftreten von Niederschlag in Raum und Zeit
Leitfähigkeit (gesättigt, ungesättigt)
Gesättigt: sehr gute Leitfähigkeit (viel Wasser, geringer Weg)
Ungesättigt: gernge Leitfähigkeit (wenig Wasser, längerer Weg)
Welche Steuerungsfaktoren bestimmen das Abflussregime?
Erwartungs und Schwankungsbereich
Flussordnungszahlen (Hack, Strahler, Shreve)
Hack: Ordnung1-> Hauptfluss; Ordnung +1 -> Nebenflüsse
Strahler: äußerste Zuflüsse -> Ordnung 1; 2 Flüsse gleicher Ordnung -> +1; 2 Flüsse unterschiedlicher Ordnung -> höher Ordnung übernommen
Shreve: äußerste Zuflüsse -> Ordnung 1; Zusammenfluss zweier Flüsse -> Addition
Litoral Zone
Uferregion eines Sees oder Flusses
Veränderungen durch Kronendurchlass
Niederschlagsmenge, zeitliche Niederschlagsverteilung, räumliche Niederschlagsverteilung
Wie kann der Gebietsniederschlag für EZG bestimmt werden?
Hellman (standartisierter zylindrischer Messbehälter), Totalisator, AUfzeichnung (Wägetyp, Tropfenzäler), Schnee, Niederschlagsradar
Ist die Infiltration an der Bodenoberfläche gleichmäßig?
Nein, da jeder Boden das Wasser unterschiedlich "aufnehemn".
Ton -> Kapillarwirkung durch sehr kleine Poren -> hält das Wasser fest
Ungesättigte Zone
Der Bereich zwischen Oberfläche und Grundwasser-Zone. Enthält das Bdenwasser
Quell und Hangmoore
Hydrologie: permanent gespeist durch Quellen und diffus austretendes GW
Boden: mineralisch
Vegetation: Kraut- und STrauchvegetation, Büsche, Bäume
See Alterung
Oligotroph - Anfangsstadium
Mesotroph - Gebirgssee
Eutroph - gesekter Seespiegel
Polytroph - das "Ende", Fortgeschrittenes Verlandungsstadium
Was ist ein Abflussregime, wie stellt man es dar?
Abflussregime: Der chrakteristische mittlere Jahresgang des Abflusses eines Fließgewässers
pK Werte werden Abgebildet über einen zeitlichen Verlauf
Was beeinflusst die Evaporation, was die Evapotranspiration?
Daraus abgeleitet: was passiert bei Landnutzungsänderungen mit der Wasserbilanz?
Evaporation: Verdunstung von freier Bodenoberfläche
Evapotranspiration: Verdunstung von Boden und Pflanzen
Die Evaporation kann sich dadurch ändern. Weniger Pflanzen weniger Transpiration, weniger freie Bodenoberfläche weniger Evaporation
Reliefindex, Reliefenergie
Reliefindex: mittleres Gefälle des EZG [%]
Reliefenergie: Differenz zwischen höchsten und niedrigstem Punkt im EZG [m]
Wie bildet sich Gletscherabfluss?
Schnee schmilzt in der Akkumulationszone und gelangt durch Risse tiefer in den Gletscher, dann fließt es durch den Gletscher in die Ablationszone und kommt als Gletscherabfluss dort hervor
Was bedeutet ein „100-jährliches Hochwasser“?
Abflusswert, der mit einer Wiederkehrperiode von 100 Jahren erreicht oder überschritten wird.
Welche Typen von Modellen gibt es?
Analogmodell, Wahrnehmungsmodell
Datenbasiertes (empirisches, statistisches) Modell
Deterministisches Modell
Bodenmatrix
feste Phase des Bodens, Gemisch aus verschiedenen mineralischen und (toten) organischen Bestandteilen.
Einflussfaktoren: Streu- Interzeption
Streudichte, Wassermenge, Verdunstung
Zyklonale Niederschläge
An Wetterfronten gebunden (Warmfront oder Katfront)
Große Fläche und lange Dauer
Zum Erstellen der P-Q Beziehung braucht es direkte Messungen mit der Geschwindigkeit-Fläche Methode oder der Verdünnungsmethode
– Wie funktionieren diese beiden Methoden?
– Welche Methode ist unter welchen Bedingungen am besten geeignet?
- Direkte Messung: P-Q Beziehung Wasserdstand in Relation zum Abfluss bringen (Abflussvolumen pro Zeit). Mit Flügel, Tauschstab (-> Ermittlung der Geschwindigkeit)
Verdünnungsmethode: Erfassung einer bekannten Menge eines Markierstoffes. Konzentrationsmessung (2 Methoden kontinuirlich + momentane Einspeisung)
- Direkte Messung: Bei momentanen Werte die man wissen möchte
Verdünnungsmethode: Wo das Wasser entlang geht und wie es fließt bzw wie viel dazu kommt.
Wie bildet sich Schneeniederschlag (unter welchen Bedingungen)?
Abhängig von Temperatur und Übersättigung, sowie Höhe
Fester Niederschlag
Schneekörner, Schneeflocken, Schneeregen, Graupel, Raureif, Raueis, Hagel
Welche Folgen hatte das extreme Niedrigwasser im Jahr 2003 (und das 2015) für die Ökologie und für die (Wasser-)wirtschaft?
Absterebn von Tieren, Einschrenkung der Wassernutzung, Einleiten von Industrieabwässer verboten, Einschränkung der Landwirtschaft
Welche Messungen der Verdunstung gibt es
- Verdunstungspfanne
- Atmometer
- Lysimeter
- Wasserbilanz
- Turbulenz- Korrelations-Methode
NM7Q
In jedem Jahr das kleinste 7 Tage Mittel
Welche Einzugsgebietseigenschaften bewirken eine Erhöhung der Niedrigwasserabflussspende?
Entleerung der Speicher
Unter welchen Bedingungen bildet sich Niederschlag?
Wasserverfügung, hohe Energiezufuhr, hohes Sättigungsdefizit
Was gibt es bei Abflussdaten kritisch zu prüfen?
Fehlermöglichkeiten, kontinuität der Messungen, Wo gemessen wurde
Welche Daten zeigen Abfluss-Informationssysteme?
Veränderung des Wasserstandes in Abhängigkeit der Zeit
Warum ist Infiltration wichtig?
Beeinflusst maßgeblich alle Komponenten des Wasserkreislaufs
Hydraulisches Potential
Gravitationspotential + Matrixpotential
Welches Konzept verbirgt sich hinter dem Taggradverfahren (auch: Temperaturindex Verfahren genannt)?
Taggradverfahren Modell
• Einschichtmodell
• Input: Lufttemperatur, Niederschlag, Albedo, (evtl plus Luftfeuchte und Windgeschwindigkeit)
• Tagesgradansatzmit Albedofaktor für Schmelze
M = a * (T0- Tgrenz) * delta t /24
Einfluss der Vorfeuchte auf Infiltration
Hohe Vorfeuchte: recht langsame Infiltration
Geringe Vorfeuchte: nach bestimmter Zeit schnelle Infiltration
grünes Wasser
Regenwasser, das auf Ackerflächen verdunstet um die Produktion von Feldfrüchten zu ermöglichen