Grundlagen der Hydrologie

Das Thema befasst sich mit dem Studien-Inhalt der Vorlesung Grundlagen der Hydrologie. Es umfasst unter andrem die Themen: Niedrig-, Hochwasser, Einzugsgebiete, Bodenwasser und einige mehr.

Das Thema befasst sich mit dem Studien-Inhalt der Vorlesung Grundlagen der Hydrologie. Es umfasst unter andrem die Themen: Niedrig-, Hochwasser, Einzugsgebiete, Bodenwasser und einige mehr.


J. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Hydrologie auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie Wasser, Boden, Abfluss, Verdunstung und Niederschlag ab, wobei auch spezifische Prozesse wie Infiltration und Oberflächenabfluss behandelt werden. Die Karteikarten erklären hydrologische Modelle, ihre Anwendung und die Unsicherheiten bei Abflussvorhersagen. Zudem werden verschiedene Feuchtgebiete, ihre Funktionen im Landschaftswasserhaushalt und ihre Klassifizierung erläutert. Die Lernkarten sind besonders nützlich für Studierende der Hydrologie, da sie komplexe Konzepte und praktische Anwendungen verständlich darstellen.
Cartes-fiches
129
Utilisateurs
3
Langue
Allemand
Catégorie
Histoire naturelle
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
07.02.2016 / 24.11.2021

Cartes-fiches

ROS Hochwasser

Rain on snow
Regen lässt den Schnee schmelzen, dazu können noch andere Umwelteinwirkungen wie Temperaturänderung mit einfließen. Somit hat man bei starken Niederschlägen einen deutlich höheren Abfluss, als nur durch den Niederschlag.

Welche weiteren Klassifikationsmöglichkeiten für typische Abflussvariabilität gibt es?

Fließgewässer

Kartographie

Herkunft des Wassers: autochthone Flüsse, allochthone Flüsse

Feuchtwiesen

Hydrologie: trocken,nur bei Überflutung/ Regenereignissen gesättigt

Boden: hauptsächlich mineralische Böden

Vegetation: Gras

Potentielle Evapotranspiration

Maximale Verdunstungshöhe, die unter gegebnen Klimabedingungen erzielt wird. Voraussetzung, dass genügend Wasser verfügbar ist.

Warum gibt es Unsicherheiten in den Abfluss-Vorhersagen mit hydrologischen Simulationsmodellen?

Die Vorhersage hängt noch von vielen anderen unsichern Faktoren ab wie zum Beispiel die Vorhersage des Klimas. Dadurch wird die gesamte Unsicherheit des Modells noch unsicherer und man kann nicht mehr genau sagen, was nun wirklich passieren wird

Welche charakteristischen zeitlichen Schwankungen hat der Abfluss eines Gletscherbachs?

Tageszeitliche Schwankungen: 

Jahreszeitliche Schwankungen:

Aktuelle (reale) Evapotranspiration

Verdunstung einer Fläche, deren Wassernachschub durch Wassermangel, biologische oder physikalische Bedingungen gebrenzt ist.

Welches sind wichtige (dominante) Prozesse der Abflussbildung bei Hochwasser?

Niederschlag, Bodensättigung (+volle Speicher) -> Oberflächenabfluss, versiegelte Flächen, geringe Interzeption

Quellentypen

Absteigende Quellen: Verengungsquellen, Schicht- oder Überlaufsquellen
Aufsteigende Quellen: Stauquellen

Flüssiger Niederschlag

Regen, Nieselregen, Tau, Nebel

Gesamtpotential

Gravitationspotenzial + Matrixpotential + Osmotisches Potenzial + Gaspotenzial

Welche Funktionen haben Seen und Feuchtgebiete im Landschaftswasserhaushalt?

Speicher, Vorallem Auen können den Extremen Hoch wasser und Niedrigwasser entgegenwirken, 

Niederschlagstypen

Konvektive Niederschläge
Orographische Niederschläge
Zyklonale Niederschläge

Konsumtiv genutzte Wassermenge

Diejenige Wassermenge, die durch Verdunstung bei der Wassernutzung für andere Nutzer verloren geht.

Persistenz

andauern berharren eines Stoffes in einem System

Gefälle eines EZG

geringes Gefälle -> recht flach = geringer Oberflächenabfluss, hoher unterirdischer Abfluss
starkes Gefälle -> steil = hoher Oberflächenabfluss, geringer unterirdischer Abfluss

Schichtquellen/Überlaufsquellen

Grundwasser wird von der Oberfläche geschnitten. Die Schichtung führt an die Erdoberfläche. (Absteigende Quelle)
 

Transpiration

Verdunstung von Pflanzenoberflächen (Regulierung -> Spaltöffnungen in Blättern)

Welche Faktoren beeinflussen die Schneeakkumulation? 

Höhenlage, Wind, Vegetation

Wie können Feuchtgebiete charakterisiert werden? 

• Küstenfeuchtgebiete (marine) 
• Feuchtgebiete an Flussmündungen (estuarine), 
• Feuchtgebiete an Fließgewässern (riverine), 
• Feuchtgebiete an Stillgewässern (lacustrine) 
• Sümpfe im weitesten Sinne (palustrine) 

Ramsar-Klassikation (drei Gruppen): 
• marine/coastal wetlands 
• inland wetlands 
• human-made wetlands 

Evapotranspiration

Verdunstung über dem Boden (Evaporation) und über die Blätter (Transpiration)

terristrische Wasser

Oberflächen Wasser, Bodenwasser, Grundwasser

Welche Hochwasserkennwerte gibt es? 

Hochwasserstand, Hochwasser-Scheitelabfluss, Abflussfülle, Abflussfracht, Anstiegsgeschwindigkeit, Hochwasser Dauer, Hochwasser- Ganglinie, Fließgeschwindigkeit, Fortpflanzungsgeschwindigkeit der Hochwasser-Welle, Abflusswerte

Wasserbilanzgleichung und Probleme

V = P + Qin + GWin - Qout - GWout - ET 

Probleme: Kann alles gemessen werden?, Fehlerquellen bei Messgerät, 3 Phasen des Wassers, mschlicher Einfluss

Stauquellen

Wasser bewegt sich im Grundwasserleiter trifft auf Wasserundurchlässige Schicht und muss aufsteigen. (Aufsteigende Quelle)

Wie wird die Hochwasserhäufigkeit bestimmt? 

HQ(Tn)
Sortierung der Jahres Hochwasser -> Bennenung ihres Ranges -> F= Rang/ Rang insg +1-> p = 1 - F -> T = 1/p

Welche Klassifikationsmöglichkeiten gibt es für Seen? 

See im engeren Sinne : >2m Wassertiefe, Litoral und Rpofundalregion

Weiher: <2 m Wassertiefe, nur Litoral vorhanden

Teich: künstlicher Weiher

Tümpel: Periodisches Gewässer

Hydrologisches Einzugsgebiet (EZG)

Wasserzustrombereich, aus dem das Wasser dem selben Gerinne zufließt und an einem Punkt, dem Wasserscheidendurchbruch, zum Abfluss kommt.

Welche Faktoren beeinflussen die Schneeschmelze? 

Strahlung (Geometrie (Topographie), Bewölkung, Albedo der Schneeoberfläche, Temperatur, einfallender Regen, Konvektion, Kondensation

Schlüsselfaktoren der Infiltration

Porengröße, Durchwurzelung, Bodenfrost, Risse, Bodenverdichtung

Nach Waldbrand geringer -> Boden wird hydrophob

Warum sind Feuchtgebiete gefährdet? 

Klima, Eingriffe des Menschen

Komponenten des Wasserkreislaufs

Sonnenenergie, Niederschlag (P), Interzepion, Evaporation + Transpiration = Evapotranspiration (ET), Infiltration und Grundwasserneubildung, Abfluss (Q), Grundwasser (GW)

Seen, Weiher, Flachwiesen

See: >2m Wassertiefe, ansonsten Weiher

Hydrologie: führen das ganze Jahr Wasser

Böden: organisch/mineralisch

Vegetation: Im Uferbereich Schilf ansonsten relativ gering, da große Wassertiefe

Funktion des Kronendurchlass

Wichtiger Teil der Wasserbilanz: Verlust an Wasser für das EZG, Interzeption des Niedrschlags durch Wald

Rolle beim Schutz der Bodenoberfläche vor der Energie des Regens (splah Erosion) : Reduktion der Energie eines Regentropfens -> minimiert Bodentrennung und darauf folgende Erosion, schützt Bodenstruktur, Infiltrationskapazität

Wie ist der Jahresgang einer Gletschermassenbilanz in den Alpen in der Akkumulationszone und in der Ablationszone? 

Akkumulationszone: Der Shcnee der gefallen ist schmilzt im Sommer nur zum Teil ab. Wenn dann wieder neuer Schnee fällt befindet sich darunter die nun 1 Jahre alte Schneeschicht.. So geht das Jahr für Jahr. Es schmilzt also weniger Schnee als gefallen ist

Ablationszone: Hier schmilzt mehr im Sommer ab, als im Winter Schnee gefallen ist. DAS Gletschereis schmilzt ebenfalls -> DIe Zone wird dünner.

Welche Herausforderungen gibt es bei der Berechnung der Verdunstung? 

Verdunstung ist nicht direkt messbar. Das heißt es muss mit Hilfe von anderen Messungen konstruiert werden, das heißt die Fehlerquote ist sehr hoch.

Sättigungsdampfdruck

kontrolliert Aufnahme von wasserdampf in die Luft
Ohen Wind kann dieser Prozess schnell ablaufen und die Evaporation wird gestoppt

Abhängige Faktoren der Verdunstung

  • Differenz zw denm Dampfdruck an der Oberfläche und dem der oberflächennahen Luft
  • An der Oberfläche zur Verfügung stehende Energie
  • Menge des in der Luft abtransportierten Wasserdampfs
  • Menge des an der Oberfläche vorhandenen oder dorthin transportierten Wassers

Kapilarsysteme im Boden

Flächenkapillare, Rohrkapillare, Netzkapillare, Schwammkapillare

Tümpel

Hydrologie: Führen meist nur im Winter/Frühjahr Wasser, gespeist durch Grund- und Oberflächenwasser

Böden oranisch/mineralisch

Vegetation: einjährige Pflanzen dominieren

Étudier