Grundlagen der Hydrologie
Das Thema befasst sich mit dem Studien-Inhalt der Vorlesung Grundlagen der Hydrologie. Es umfasst unter andrem die Themen: Niedrig-, Hochwasser, Einzugsgebiete, Bodenwasser und einige mehr.
Das Thema befasst sich mit dem Studien-Inhalt der Vorlesung Grundlagen der Hydrologie. Es umfasst unter andrem die Themen: Niedrig-, Hochwasser, Einzugsgebiete, Bodenwasser und einige mehr.
-
- 1 / 129
-
Lernkarten
ROS Hochwasser
Rain on snow
Regen lässt den Schnee schmelzen, dazu können noch andere Umwelteinwirkungen wie Temperaturänderung mit einfließen. Somit hat man bei starken Niederschlägen einen deutlich höheren Abfluss, als nur durch den Niederschlag.
Welche weiteren Klassifikationsmöglichkeiten für typische Abflussvariabilität gibt es?
Fließgewässer
Kartographie
Herkunft des Wassers: autochthone Flüsse, allochthone Flüsse
Feuchtwiesen
Hydrologie: trocken,nur bei Überflutung/ Regenereignissen gesättigt
Boden: hauptsächlich mineralische Böden
Vegetation: Gras
Potentielle Evapotranspiration
Maximale Verdunstungshöhe, die unter gegebnen Klimabedingungen erzielt wird. Voraussetzung, dass genügend Wasser verfügbar ist.
Warum gibt es Unsicherheiten in den Abfluss-Vorhersagen mit hydrologischen Simulationsmodellen?
Die Vorhersage hängt noch von vielen anderen unsichern Faktoren ab wie zum Beispiel die Vorhersage des Klimas. Dadurch wird die gesamte Unsicherheit des Modells noch unsicherer und man kann nicht mehr genau sagen, was nun wirklich passieren wird
Welche charakteristischen zeitlichen Schwankungen hat der Abfluss eines Gletscherbachs?
Tageszeitliche Schwankungen:
Jahreszeitliche Schwankungen:
Aktuelle (reale) Evapotranspiration
Verdunstung einer Fläche, deren Wassernachschub durch Wassermangel, biologische oder physikalische Bedingungen gebrenzt ist.
Welches sind wichtige (dominante) Prozesse der Abflussbildung bei Hochwasser?
Niederschlag, Bodensättigung (+volle Speicher) -> Oberflächenabfluss, versiegelte Flächen, geringe Interzeption
Quellentypen
Absteigende Quellen: Verengungsquellen, Schicht- oder Überlaufsquellen
Aufsteigende Quellen: Stauquellen
Flüssiger Niederschlag
Regen, Nieselregen, Tau, Nebel
Gesamtpotential
Gravitationspotenzial + Matrixpotential + Osmotisches Potenzial + Gaspotenzial
Welche Funktionen haben Seen und Feuchtgebiete im Landschaftswasserhaushalt?
Speicher, Vorallem Auen können den Extremen Hoch wasser und Niedrigwasser entgegenwirken,
Niederschlagstypen
Konvektive Niederschläge
Orographische Niederschläge
Zyklonale Niederschläge
Konsumtiv genutzte Wassermenge
Diejenige Wassermenge, die durch Verdunstung bei der Wassernutzung für andere Nutzer verloren geht.
Persistenz
andauern berharren eines Stoffes in einem System
Gefälle eines EZG
geringes Gefälle -> recht flach = geringer Oberflächenabfluss, hoher unterirdischer Abfluss
starkes Gefälle -> steil = hoher Oberflächenabfluss, geringer unterirdischer Abfluss
Schichtquellen/Überlaufsquellen
Grundwasser wird von der Oberfläche geschnitten. Die Schichtung führt an die Erdoberfläche. (Absteigende Quelle)
Transpiration
Verdunstung von Pflanzenoberflächen (Regulierung -> Spaltöffnungen in Blättern)
Welche Faktoren beeinflussen die Schneeakkumulation?
Höhenlage, Wind, Vegetation
Wie können Feuchtgebiete charakterisiert werden?
• Küstenfeuchtgebiete (marine)
• Feuchtgebiete an Flussmündungen (estuarine),
• Feuchtgebiete an Fließgewässern (riverine),
• Feuchtgebiete an Stillgewässern (lacustrine)
• Sümpfe im weitesten Sinne (palustrine)
Ramsar-Klassikation (drei Gruppen):
• marine/coastal wetlands
• inland wetlands
• human-made wetlands
Evapotranspiration
Verdunstung über dem Boden (Evaporation) und über die Blätter (Transpiration)
terristrische Wasser
Oberflächen Wasser, Bodenwasser, Grundwasser
Welche Hochwasserkennwerte gibt es?
Hochwasserstand, Hochwasser-Scheitelabfluss, Abflussfülle, Abflussfracht, Anstiegsgeschwindigkeit, Hochwasser Dauer, Hochwasser- Ganglinie, Fließgeschwindigkeit, Fortpflanzungsgeschwindigkeit der Hochwasser-Welle, Abflusswerte
Wasserbilanzgleichung und Probleme
V = P + Qin + GWin - Qout - GWout - ET
Probleme: Kann alles gemessen werden?, Fehlerquellen bei Messgerät, 3 Phasen des Wassers, mschlicher Einfluss
Stauquellen
Wasser bewegt sich im Grundwasserleiter trifft auf Wasserundurchlässige Schicht und muss aufsteigen. (Aufsteigende Quelle)
Wie wird die Hochwasserhäufigkeit bestimmt?
HQ(Tn)
Sortierung der Jahres Hochwasser -> Bennenung ihres Ranges -> F= Rang/ Rang insg +1-> p = 1 - F -> T = 1/p
Welche Klassifikationsmöglichkeiten gibt es für Seen?
See im engeren Sinne : >2m Wassertiefe, Litoral und Rpofundalregion
Weiher: <2 m Wassertiefe, nur Litoral vorhanden
Teich: künstlicher Weiher
Tümpel: Periodisches Gewässer
Hydrologisches Einzugsgebiet (EZG)
Wasserzustrombereich, aus dem das Wasser dem selben Gerinne zufließt und an einem Punkt, dem Wasserscheidendurchbruch, zum Abfluss kommt.
Welche Faktoren beeinflussen die Schneeschmelze?
Strahlung (Geometrie (Topographie), Bewölkung, Albedo der Schneeoberfläche, Temperatur, einfallender Regen, Konvektion, Kondensation
Schlüsselfaktoren der Infiltration
Porengröße, Durchwurzelung, Bodenfrost, Risse, Bodenverdichtung
Nach Waldbrand geringer -> Boden wird hydrophob
Warum sind Feuchtgebiete gefährdet?
Klima, Eingriffe des Menschen
Komponenten des Wasserkreislaufs
Sonnenenergie, Niederschlag (P), Interzepion, Evaporation + Transpiration = Evapotranspiration (ET), Infiltration und Grundwasserneubildung, Abfluss (Q), Grundwasser (GW)
Seen, Weiher, Flachwiesen
See: >2m Wassertiefe, ansonsten Weiher
Hydrologie: führen das ganze Jahr Wasser
Böden: organisch/mineralisch
Vegetation: Im Uferbereich Schilf ansonsten relativ gering, da große Wassertiefe
Funktion des Kronendurchlass
Wichtiger Teil der Wasserbilanz: Verlust an Wasser für das EZG, Interzeption des Niedrschlags durch Wald
Rolle beim Schutz der Bodenoberfläche vor der Energie des Regens (splah Erosion) : Reduktion der Energie eines Regentropfens -> minimiert Bodentrennung und darauf folgende Erosion, schützt Bodenstruktur, Infiltrationskapazität
Wie ist der Jahresgang einer Gletschermassenbilanz in den Alpen in der Akkumulationszone und in der Ablationszone?
Akkumulationszone: Der Shcnee der gefallen ist schmilzt im Sommer nur zum Teil ab. Wenn dann wieder neuer Schnee fällt befindet sich darunter die nun 1 Jahre alte Schneeschicht.. So geht das Jahr für Jahr. Es schmilzt also weniger Schnee als gefallen ist
Ablationszone: Hier schmilzt mehr im Sommer ab, als im Winter Schnee gefallen ist. DAS Gletschereis schmilzt ebenfalls -> DIe Zone wird dünner.
Welche Herausforderungen gibt es bei der Berechnung der Verdunstung?
Verdunstung ist nicht direkt messbar. Das heißt es muss mit Hilfe von anderen Messungen konstruiert werden, das heißt die Fehlerquote ist sehr hoch.
Sättigungsdampfdruck
kontrolliert Aufnahme von wasserdampf in die Luft
Ohen Wind kann dieser Prozess schnell ablaufen und die Evaporation wird gestoppt
Abhängige Faktoren der Verdunstung
- Differenz zw denm Dampfdruck an der Oberfläche und dem der oberflächennahen Luft
- An der Oberfläche zur Verfügung stehende Energie
- Menge des in der Luft abtransportierten Wasserdampfs
- Menge des an der Oberfläche vorhandenen oder dorthin transportierten Wassers
Kapilarsysteme im Boden
Flächenkapillare, Rohrkapillare, Netzkapillare, Schwammkapillare
Tümpel
Hydrologie: Führen meist nur im Winter/Frühjahr Wasser, gespeist durch Grund- und Oberflächenwasser
Böden oranisch/mineralisch
Vegetation: einjährige Pflanzen dominieren