Grundlagen der BWL
Betriebswirtschaft und Management
Betriebswirtschaft und Management
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Cartes-fiches
Immaterielles Gut
Unkörperliches Gut.
Beispiel: Dienstleistung, Patent, Recht oder Lizenz
Dienstleistung
Gut, das nicht lagerbar und selten übertragbar (Immaterialität) ist. Dienstleistungen benötigen zu ihrer Erbringung in der Regel die Mithilfe der Kundschaft. Die Erzeugung und der Verbrauch fallen meist zeitlich zusammen. Beispiel: Haarschnitt, Taxifahrt.
KMU
Kleine und mittlere Unternehmen. KMU umfassen Mikrounternehmen (bis 9 Mitarbeitende), kleine Unternehmen (10-49 Mitarbeitende) und mittlere Unternehmen (50-249 Mitarbeitende)
Grossunternehmen
Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten.
Öffentliches Unternehmen
Unternehmen, welches dem Staat gehört (Bund, Kanton, Gemeinde)
Materielles Gut
Körperliches Gut (Sachgut). Materielle Güter lassen sich in Konsumgüter und Investitionsgüter unterteilen.
Privates Unternehmen
Unternehmen, das natürlichen (Menschen) oder juristischen Personen (Unternehmen oder Institutionen) gehört.
Minimumprinzip
Kostenminimierung. Ein vorgegebener Output (Ergebnis) sol mit einem möglichst kleinen Input (Mitteleinsatz) hergestellt werden.
Konsumgut
Gut für den privaten Ge- oder Verbrauch. Konsumgüter können in Gebrauchs- und Verbrauchsgüter unterteilt werden. Bsp. Möbel, Lebensmittel, Autos.
Gebrauchsgut
Gut, das wiederholt benutzt werden kann. Bsp. Buch, Fernsehgerät, DVD, Pullover.
Nonprofit-Organisation
Unternehmen/Institutionen, bei denen in ihrer Zweckbestimmung nicht die Gewinnerzielung im Vordergund steht, sondern eine spezielle Bedürfnisbefriedigung.
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre
Teilgebiet der Betriebswirtschafschaftslehre, das betriebliche Sachverhalte beschreibt und erklärt, welche für alle Unternehmen zutreffen, unabhängig von ihrer Wirtschaftszugehörigkeit, der Rechtsform oder der Eigentümerschaft.
Ökonomisches Prinzip
Grundsatz für wirtschaftlich optimales Handeln. Das ökonomische Prinzip lässt drei Handlungsalternativen offen: das Maximumprizip, das Minimumprinzip und das Optimumprinzip.
SMART
Kriterium zur eindeutigen Definition von Unternehmenszielen.
SMART
Specific
Measurable
Achievable
Realistic
Timely
Wirtschaftlichkeit
Kennzahl, welche die Effizienz eines Unternehmens aufzeigt. Dazu wird die Produktivität mit den Preisen für Input (Einkaufspreis) und Output (Verkaufspreis) multipliziert.
Spezielle Betriebswirtschaftslehre
Teilgebiet der Betriebswirtschaftslehre, das ausgewählte Fragen untersucht, welche ausschliesslich für bestimmte Unternehmen bzw. Unternehmensteile wichtig sind.
Investitionsgut
Gut, das für die Erstellung von Konsumgütern verwendet wird. Bsp: Maschienen, Gebäude, Fahrzeuge.
Betriebswirtschaftslehre (BWL)
Wissenschaft, die sich mit wirtschaftlichen, organisatorischen, technischen sowie finanziellen Abläufen in Unternehmen und den unterschiedlichen wirtschaftlichen Institutionen befasst. Es werden verschiedene Bereiche unterschieden: allgemeine BWL, spezielle BWL, institutionelle BWL und funkionale BWL
Rechtsform
Rechtliche Strucktur eines Unternehmens, welche die Beziehungen gegenüber Dritten regelt und die eigene Organisationsstruktur bestimmt.
Gemischwirtschaftliches Unternehmen
Unternehmen, das sowohl dem Staat auch Privaten gehört.
Optimumprinzip
Ausprägung des ökonomischen Prinzips. Wenn weder der zu erreichende Output (Ergebnis) noch der verfügbare Input (Mitteleinsatz) genau vorgegeben sind, wird nach dem Optumumprinzip vorgegangen: Es findet eine Abwägung zwischen Kosten und Nutzen statt.
Funktionale Betriebswirtschaftslehre
Ansatz der Betriebswirtschaftslehre, der sich auf einzelne Funktionsbereiche von Unternehmen (z.B. auf Beschaffung, Materialwirtschaft, Logistik, Produktion, Marketing, Personalwesen, Finanzen) fokussiert.
Wirtschaftssektor
Gliederungsschema, das Unternehmen einteilt in den 1. Sektor (Land- und Forstwirtschaft, Gartenbau und Fischerei), den 2. Sektor (Industrie und Gewerbe) und dem 3. Sektor (Dienstleistung)
Gewinnorientierung
Das Gewinnziel steht im Vordergund. Unternehmen sind entweder gewinnorientiert oder nicht gewinnorientiert (Nonprofit-Organisation)
Güterknappheit
Beschränkte Deckungsmöglichkeit des Bedarfs an Gütern und Dienstleistungen.
Kennzahl
Messzahl zu betrieblichen oder volkswirtschaftlichen Tatbeständen. Wichtige betriebswirtschaftliche Kennzahlen sind die Produktivität, die Wirtschaftlichkeit und die Rentabilität.
Wirtschaftsgut
Knappes Gut, das durch die wirtschaftliche Tätigkeit von Menschen erzeugt oder bereitgestellt werden muss. Wirtschaftsgüter werden in materielle Güter und immaterielle Güter unterschieden.
Rentabilität
Kennzahl, die den Gewinn in Beziehung zum investierten Kapital setzt.
Produktivität
Kennzahl, die das Verhältnis zwischen produzierten Gütern (Output) und den dafür eingesetzten Produktionsfaktoren (Input) misst.
Zielbeziehung
Beziehung unterschiedlicher Unternehmensziele zueinander. Es kann zwischen Zielharmonie, Zielkonkurrenz und Zielneutralität unterschieden werden.
Bedürfnis
Wunsch, einen empfundenen Mangel zu beseitigen oder zu mildern.
Branche
Gruppe von Unternehmen, die ähnliche Leistungen anbieten (Wirtschaftszweig).
Zielgliederung
Unterteilung der Unternehmensziele in langfristige/strategische Ziele (über 3 Jahre), mittelfristige Ziele (1-3 Jahre), kurzfristige/opterative Ziele (bis 1 Jahr).
Institutionelle Betriebswirtschaftslehre
Ansatz der Betriebswirtschaftslehre, der sich auf alle Funktionsbereiche eines Unternehmens eines bestimmten Betriebstyps fokussiert.
Verbrauchsgut
Gut, das mit seinem Konsum verbraucht wird. BSp. Lebensmittel, Zahnpasta, Benzin
In welche 2 Arten können die Bedürfnisse unterscheiden werden?
Existenzbedürfnisse
Grundbedürfnisse
Luxusbedürfnisse
Existenzbedürnisse / Primäre Bedürfnisse
Dienen dem Selbsterhalt und sind lebensnotwendig
z.B. Nahrung, Kleider, Unterkunft
Grundbedürfnisse
Sind nicht existenznotwendig, die sich aber aus dem kulturellen und sozialen Leben sowie allgemeinen Lebensstandart einer bestimmten Gesellschaft ergeben.
Z.B. Theater, Kino, Weiterbildung (Kurse, Bücher), Sport, Reisen oder Haushaltgegenstände (Radio, Kühlschrank, usw.)
Wahlbedürfnisse
Da die dem Menschen zur Verfügung stehenden Mittel in der Regel beschränkt sind, kann er niemals - oder zumindest nicht gleichzeitig - alle Grund- oder gar Luxusbedürfnisse befriedigen. Er hat deshalb eine Wahl zu treffe, welche Bedürfnisse er vor allem oder zuerst befriedigen will. Darum fasst man die Grund- und Luxusbefürfnisse unter dem Begriff Wahlbedürfnisse zusammen.
Komplementär Bedürfnisse
Die Befriedigung einzelner Bedürfnisse ruft neue Bedürfnisse hervor. Z.B. hat das Bedürfnis nach mehr Wohnraum oft zur Folge, dass das Bedürfnis nach neuen Einrichungsgegenständen (Teppiche, Möbel, Bilder) entsteht.