Grundlagen der BWL

Ludwig Maximilian Universität

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Tim Karcher
Diese Lernkarten bieten eine Einführung in die Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre (BWL) für Anfänger. Sie decken Themen wie Entscheidungsprozesse, Unternehmensführung, Kostenvorteile und Marktmechanismen ab. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Berufseinsteiger, die ein solides Verständnis der BWL-Grundlagen erlangen möchten, um fundierte Entscheidungen in der Unternehmenswelt zu treffen.
Karten
107
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Grundschule
Erstellt / Aktualisiert
03.02.2013 / 02.05.2018

Lernkarten

Es wird eine Aussage getroffen über die Relation von Ziel und
Mittel, aber keine
Bewertung bestimmter Ziele vorgenommen.

Richtig!

Erkenntnisgegenstand: zu analysierendes empirisches
Phänomen.

Falsch! Richtig: Erkenntnisgegenstand: spezielle Fragestellung, die anhand des Erfahrungsgegenstands untersucht wird.

normativ → Erklärung beobachteter Sachverhalte

Falsch! Richtig: normativ → Handlungsempfehlungen

Ein Gut ist nicht knapp, wenn eine nicht mit einer Gegenleistung
verbundene Erhöhung der verfügbaren Gütermenge eine
Nutzensteigerung herbeiführt.

Falsch! Richtig: Ein Gut ist knapp, wenn eine nicht mit einer Gegenleistung verbundene Erhöhung der verfügbaren Gütermenge eine Nutzensteigerung herbeiführt.

Wirtschaft[en] umfasst alle Tätigkeiten, die der
Zufriedenheitserzielung dienen.

Falsch! Richtig: Wirtschaft[en] umfasst alle Tätigkeiten, die der Einkommenserzielung dienen.

Erkenntnisgegenstand sind die individuellen, die
Einkommenserzielung und -verwendung betreffenden
Entscheidungen.

Richtig!

Aufgrund der Vergangenheitsbezogenheit von Entscheidungen
muss auch die Unsicherheit über das Einkommen gestaltet
werden.

Falsch! Richtig: Aufgrund der Zukunftsbezogenheit von Entscheidungen muss auch die Unsicherheit über das Einkommen gestaltet werden.

Einkommensbezogene Entscheidungen von Individuen umfassen
auch die Koordination von Handlungen mehrerer.

Richtig!

Kooperation: Bestimmte Form des gemeinsamen Handelns
mehrerer Individuen (Tausch, arbeitsteilige Produktion,
Hierarchie)

Falsch! Richtig: Kooperation: Jede Form des gemeinsamen Handelns mehrerer Individuen (Tausch, arbeitsteilige Produktion, Hierarchie)

Entscheidungen bei Risiko enthalten: Lotterien, BERNOULLIPrinzip,
(μ, σ)-Prinzip, Risikoeinstellung

Richtig!

Substitutionalität von Gütern (positiver Gesamtzielbeitrag nur bei
gemeinsamer Verfügbarkeit, z.B. Kamera und Film; Hardware und
Software)

Falsch! Richtig: Komplementarität von Gütern (positiver Gesamtzielbeitrag nur bei gemeinsamer Verfügbarkeit, z.B. Kamera und Film; Hardware und Software)

Alle wirtschaftlichen Entscheidungen bestehen in der Auswahl
aus einer Handlungsmöglichkeit.

Falsch! Richtig: Alle wirtschaftlichen Entscheidungen bestehen in der Auswahl aus mehreren Handlungsmöglichkeiten.

Als Isoquante bezeichnet man die graphische Abbildung solcher
Faktorkombinationen, die den selben Nutzen haben.

Falsch! Richtig: Als Isoquante bezeichnet man die graphische Abbildung solcher Faktorkombinationen, die zu derselben Ausbringungsmenge führen.

Die optimale Aktivität kann nur auf der Basis individueller
Präferenzen ermittelt werden. Hierfür ist die Bestimmung der
individuellen Nutzenindifferenzkurven nötig.

Richtig!

Für Kombinationen (C1, C2) auf einer Indifferenzkurve gilt also U
(C1, C2) = konstant. Wird diese Gleichung nach C2 aufgelöst, so
ergeben sich die Funktionsgleichungen der Indifferenzkurven (für
den jeweiligen konstanten Wert von U). Unter normalen
Bedingungen führt dies zu einem konvex-steigendem Verlauf der
Indifferenzkurven. Weiter rechts stehende Kurven stehen für ein
höheres Nutzenniveau.

Falsch! Richtig: Für Kombinationen (C1, C2) auf einer Indifferenzkurve gilt also U(C1, C2) = konstant. Wird diese Gleichung nach C2 aufgelöst, so ergeben sich die Funktionsgleichungen der Indifferenzkurven (für den jeweiligen konstanten Wert von U). Unter

Entscheidungen bei Sicherheit: Mehrere Zukunftsentwicklung
können eintreten. Eine bestimmte gewählte Aktivität führt somit zu
einem „sicheren“/deterministischen Ergebnis.

Falsch! Richtig: tscheidungen bei Sicherheit: Nur eine Zukunftsentwicklung kann eintreten. Eine bestimmte gewählte Aktivität führt somit zu einem „sicheren“/deterministischen Ergebnis.

Bernoulli- Prinzip: „Maximiere den Erwartungswert des Nutzens
der möglichen Ergebnisse“.

Richtig!

Einsatz von Bernoulli Nutzenfunktion eignet sich zur Auswahl von
Handlungsalternativen und zur Nutzenmessung.

Falsch! Richtig: Einsatz von Bernoulli Nutzenfunktion eignet sich zur Auswahl von Handlungsalternativen, jedoch nicht zur Nutzenmessung.

Risikoneutralität liegt vor bei linearen Nutzenfunktionen

Richtig!

Maß der relativen Risikoaversion: Lässt Aussagen über die
Risikoeinstellung des Individuums zu, wenn sowohl sein
Vermögen als auch die zu bewertenden
Wahrscheinlichkeitsverteilungen im gleichen Verhältnis wachsen.

Richtig!

Kritiker des Bernoulli-Prinzips: Bernoulli Prinzip als normative
Theorie nicht geeignet und sollte daher auch nicht als Basis für
eine deskriptive Theorie verwendet werden.

Falsch! Richtig: Kritiker des Bernoulli-Prinzips: Bernoulli Prinzip als deskriptive Theorie nicht geeignet und sollte daher auch nicht als Basis für eine normative Theorie verwendet werden

Funktionaler Zusammenhang zwischen Erwartungswert und
Standardabweichung muss spezifiziert sein

Richtig!

Gewählt wird die Handlungsalternative, die die Präferenzfunktion
maximiert.

Richtig!

Risikofreude: Die (μ,σ)-Indifferenzkurven besitzen eine positive
Steigung.

Falsch! Richtig: Risikofreude: Die (μ,σ)-Indifferenzkurven besitzen eine negative Steigung.

Risikoneutralität: Die (μ,σ)-Indifferenzkurven verlaufen waagrecht.

Risikoneutralität: Die (μ,σ)-Indifferenzkurven verlaufen senkrecht.

Der Produktionskoeffizient gibt an, wie viele Einheiten des fixen
Faktors eingesetzt werden müssen, um eine Produkteinheit zu
erzielen.

Falsch! Richtig: Der Produktionskoeffizient gibt an, wie viele Einheiten des variablen Faktors eingesetzt werden müssen, um eine Produkteinheit zu erzielen.

Ein komparativer Kostenvorteil (auch: relativer Kostenvorteil) liegt
vor, wenn die absoluten Kosten eines Produkts, ausgedrückt in
der erforderlichen Minderproduktionsmenge des anderen
Produkts, geringer sind.

Falsch! Richtig: Ein komparativer Kostenvorteil (auch: relativer Kostenvorteil) liegt vor, wenn die relativen Kosten eines Produkts, ausgedrückt in der erforderlichen Minderproduktionsmenge des anderen Produkts, geringer sind.

Risikoteilung ist nutzensteigernd, wenn die Prämie, die der
„Verkäufer“ des Risikos zu zahlen bereit ist, mindestens gleich ist
wie die Prämie, die der „Käufer“ des Risikos mindestens verlangt.

Falsch! Richtig: Risikoteilung ist nutzensteigernd, wenn die Prämie, die der „Verkäufer“ des Risikos zu zahlen bereit ist, größer ist als die Prämie, die der „Käufer“ des Risikos mindestens verlangt.

Falls keine Alternativen zur Kooperation: Preise müssen zwischen
den Kooperationspartnern über Verhandlungen festgelegt
werden.

Richtig!

Koordination ohne Wettbewerb (Verhandlungen): Der Preis als
wesentliches Koordinationsergebnis kann unter anderem über
Verhandlungen (Vorschlag/ Gegenvorschlag 1/ Gegenvorschlag
2...) ermittelt werden. Durch bestimmte Spielregeln werden ganz
bestimmte Verhandlungsergebnisse induziert.

Falsch! Richtig: Der Preis als wesentliches Koordinationsergebnis kann nur über Verhandlungen (Vorschlag/ Gegenvorschlag 1/ Gegenvorschlag 2...) ermittelt werden. Durch bestimmte Spielregeln werden ganz bestimmte Verhandlungsergebnisse induziert.

Mehrstufige Entscheidungen sind „von vorne nach hinten“ zu
lösen. (Rekursion / Rückwärts-Induktion)

Falsch! Richtig: Mehrstufige Entscheidungen sind „von hinten nach vorne“ zu lösen. (Rekursion / Rückwärts-Induktion)

Ist das Zustandekommen der Kooperation für einen Partner von
existentieller Bedeutung, so kann der andere Partner ein sog.
Ultimatum-Angebot machen: Die Kooperation kommt nur
zustande, wenn dieses Angebot unmittelbar akzeptiert wird.

Richtig!

Das Lenkungsinstrument zur Koordination von Güterströmen auf
einem Wettbewerbsmarkt ist die Menge der Güter:

Falsch! Richtig: Das Lenkungsinstrument zur Koordination von Güterströmen auf einem Wettbewerbsmarkt ist der Preis der Güter:

Der Walras- Auktionator: Der Auktionator ruft ausgewählte Preise
für die verschiedenen Güter aus.

Falsch! Richtig: Der Walras- Auktionator: Der Auktionator ruft zufällige Preise für die verschiedenen Güter aus.

Oft kann das Erfolgsergebnis im Prinzip auch durch beide
Kooperationspartner überprüft werden, allerdings einseitig
teilweise nur unter Inkaufnahme von Kosten (Costly State
Verification).

Richtig!

Im Zusammenhang mit vertraglichen Regelungen führt
asymmetrische Information zu Restriktionen: Beobachtbarkeit: an
einer Kooperation Beteiligte haben übereinstimmende Information

Richtig!

Screening durch Prinzipal: Aktivitäten, um es der schlechter
informierten Seite zu ermöglichen, unterschiedliche Qualitäten zu
differenzieren, z.B. Garantien für Gebrauchtwagen, Gütesiegel.

Falsch! Richtig: Signalling durch Agent: Aktivitäten, um es der schlechter informierten Seite zu ermöglichen, unterschiedliche Qualitäten zu differenzieren, z.B. Garantien für Gebrauchtwagen, Gütesiegel.

Unter anderem private Kosten und Nutzen (z.B. Erträge) schlagen
sich in der Wohlfahrt des Entscheidungsträgers nieder.

Falsch! Richtig: Nur private Kosten und Nutzen (z.B. Erträge) schlagen sich in der Wohlfahrt des Entscheidungsträgers nieder.

Veräußerbarkeit von Verfügungsrechten beeinflusst die
Möglichkeit zur Internalisierung externer Effekte.

Richtig!

Voraussetzungen des Coase-Theorems: keine
Transaktionskosten auf dem Kapitalmarkt (auf einem
unvollkommenen Kapitalmarkt können finanzielle
Beschränkungen auftreten)

Richtig!

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