Grundlagen der BWL

Ludwig Maximilian Universität

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Tim Karcher
Diese Lernkarten bieten eine Einführung in die Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre (BWL) für Anfänger. Sie decken Themen wie Entscheidungsprozesse, Unternehmensführung, Kostenvorteile und Marktmechanismen ab. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Berufseinsteiger, die ein solides Verständnis der BWL-Grundlagen erlangen möchten, um fundierte Entscheidungen in der Unternehmenswelt zu treffen.
Karten
107
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Grundschule
Erstellt / Aktualisiert
03.02.2013 / 02.05.2018

Lernkarten

Die Existenz von Unternehmungen zeigt, dass alle
Entscheidungen über den Markt koordiniert werden.

Falsch! Richtig: Die Existenz von Unternehmungen zeigt, dass nicht alle Entscheidungen über den Markt koordiniert werden.

Unternehmung: Institution zur Beseitigung von
Transaktionskosten und Verbesserung der Internalisierung
externer Effekte

Falsch! Richtig: Unternehmung: Institution zur Minderung von Transaktionskosten und Verbesserung der Internalisierung externer Effekte

Alternativ: staatliche Regulierung: Staatsversagen und
Marktversagen muss abgewägt werden.

Richtig!

Hierarchiestrukturen in der Unternehmung: Leitende Instanz:
Recht zur Festlegung von Produktionsplänen, Weisungs- und
Sanktionsrecht gegenüber Mitarbeitern, Residualanspruch,
Möglichkeit zur Veräußerung

Richtig!

Kritik beim Coase: Markt und Hierarchie dichotome Abgrenzung,
Tautologie, Problem der Quantifizierung

Falsch! Richtig: Kritik beim Coase: Markt und Hierarchie keine dichotome Abgrenzung, Tautologie, Problem der Quantifizierung

Zentrale Annahmen von Williamson: Vollständige Rationalität

 

Zentrale Annahmen von Williamson: Begrenzte Rationalität

Differenzierung von Transaktionskosten anhand der Merkmale:
Häufigkeit (die mit der Gestaltung komplizierter Formen
verbundenen Kosten amortisieren sich), Unsicherheit (zentrale
Instanz ermöglicht leichter eine Anpassung), Spezifität

Richtig!

Personengesellschaften: Die Regelungen über
Personengesellschaften sind in Deutschland stark durch die Idee
des Gläubigerschutzes geprägt.

Falsch! Richtig: Kapitalgesellschaften: Die Regelungen über Kapitalgesellschaften sind in Deutschland stark durch die Idee des Gläubigerschutzes geprägt.

Kapitalgesellschaften: Jahresabschluss, Lagebericht und
Gewinnverwendung sind beim Handelsregister publik zu machen

Richtig!

Einzelkaufmann: Anwendung der Regeln für Kaufleute im HGB
und BGB

Richtig!

Die KG unterscheidet sich von der OHG vor allem dadurch, dass
neben den persönlich unbeschränkt haftenden Kommanditisten
einige der Gesellschafter nur mit ihrer Einlage für die
Verbindlichkeiten der Gesellschaft haften
(Komplementärgesellschaftern).

Falsch! Richtig: Die KG unterscheidet sich von der OHG vor allem dadurch, dass neben den persönlich unbeschränkt haftenden Komplementärgesellschaftern einige der Gesellschafter nur mit ihrer Einlage für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft haften (Komma

GmbH: Mindesteinlage je Gesellschafter: 1 €

Richtig!

GMBH: Als ein besonderes Kontrollorgan der Eigentümer kann
ein Aufsichtsrat gebildet werden (§52 GmbHG).

Richtig!

GMBH: Publizitätsvorschriften (§§325-329 HGB):
Jahresabschluss, Lagebericht und Gewinnverwendung
(Vereinfachung für kleine und mittelgroße Kapitalgesellschaften
§267 HGB).

Richtig!

Idealtyp der Publikumsgesellschaft: Die Unternehmensleitung
wird durch den Vorstand wahrgenommen. Dieser wird durch den
Aufsichtsrat überwacht, der wiederum teilweise durch die
Hauptversammlung bestimmt wird. Steuerung und Kontrolle der
Unternehmung werden also in delegierter Form vorgenommen.

Richtig!

Unternehmensverfassung ist stark mit der Managementqualität
(und demnach mit Firmenproduktivität) in Unternehmen korreliert.

Richtig!

Typische Fragestellungen: Auf welche Weise werden
Entscheidungen innerhalb einer Unternehmung koordiniert? / In
welchem Umfang werden Entscheidungsbefugnisse und
Weisungsrechte an nachgeordnete Stellen delegiert?

Richtig!

Warum ist die Delegation von Entscheidungen unumgänglich:
Begrenzte Informationsverarbeitungskapazität der
Unternehmensleitung / Konkrete Handlungsanweisungen für alle
denkbaren Situationen zwar möglich aber mühsam..

Falsch! Richtig: Warum ist die Delegation von Entscheidungen unumgänglich: Begrenzte Informationsverarbeitungskapazität der Unternehmensleitung / Konkrete Handlungsanweisungen für alle denkbaren Situationen sind unmöglich.

Warum ist die Delegation von Entscheidungen unumgänglich:
Begrenzte Informationsverarbeitungskapazität der
Unternehmensleitung / Konkrete Handlungsanweisungen für alle
denkbaren Situationen zwar möglich aber mühsam..

Falsch! Richtig: Warum ist die Delegation von Entscheidungen unumgänglich: Begrenzte Informationsverarbeitungskapazität der Unternehmensleitung / Konkrete Handlungsanweisungen für alle denkbaren Situationen sind unmöglich.

Warum ist die Delegation von Entscheidungen unumgänglich:
Begrenzte Informationsverarbeitungskapazität der
Unternehmensleitung / Konkrete Handlungsanweisungen für alle
denkbaren Situationen zwar möglich aber mühsam..

Falsch! Richtig: Warum ist die Delegation von Entscheidungen unumgänglich: Begrenzte Informationsverarbeitungskapazität der Unternehmensleitung / Konkrete Handlungsanweisungen für alle denkbaren Situationen sind unmöglich.

Die Möglichkeiten zur Gestaltung von Delegation, Anreizen und
Kontrolle sind sehr vielfältig.

Richtig!

Stufen der Verantwortlichkeit: Profit-Center: Verantwortung für die
Kostensituation; Steuerung u. a. über Kosten- und
Qualitätsvorgaben

Falsch! Richtig: Stufen der Verantwortlichkeit: Cost-Center: Verantwortung für die Kostensituation; Steuerung u. a. über Kosten- und Qualitätsvorgaben

Ablauforganisation: Jeder betriebliche Teilprozess soll einen
Zusatznutzen (value added) für den Kunden
generieren, da nur so ein Zusatzerlös ermöglicht wird
(Prozesskostenrechnung).

Richtig!

Stufen der Verantwortlichkeit: Cost-Center: Zusätzlich
Verantwortung für die Erlöse; Steuerung u. a. über Gewinnziele

Falsch! Richtig:Stufen der Verantwortlichkeit: Profit-Center: Zusätzlich Verantwortung für die Erlöse; Steuerung u. a. über Gewinnziele

Vorteile Eigentümergeleitete Unternehmung: Vermeidung
externer Effekte, da die Handlungsfolgen dem entscheidenden
Unternehmer voll zugerechnet werden

Richtig!

Risikokonflikt: Durch Entlohnung (erfolgsabhängig oder -
unabhängig) kann selten
Risikoeinstellung des Eigners exakt nachgebildet werden

Richtig!

Der Shareholder-Value-Ansatz ist die beste Lösung.

Falsch! Richtig: Der Shareholder-Value-Ansatz ist eine zweitbeste Lösung.

Probleme des Shareholder-Value-Ansatzes: Die Maximierung des
Gesamtunternehmenswertes stimmt nur dann mit der
Maximierung des Shareholder Values überein, wenn
risikobedingte Wertänderungen des Eigenkapitals adäquat erfasst
werden.

Falsch! Richtig: Probleme des Shareholder-Value-Ansatzes: Die Maximierung des Gesamtunternehmenswertes stimmt nur dann mit der Maximierung des Shareholder Values überein, wenn risikobedingte Wertänderungen des Fremdkapitals adäquat erfasst werden.

Zur Interessendurchsetzung ist es erforderlich, an
Entscheidungen der Unternehmensleitung oder an der
Formulierung von Unternehmenszielen beteiligt zu sein. Die
Interessen anderer Individuen als der Eigentümer werden
zusätzlich gesichert durch Märkte und die Rechtsordnung.

Falsch! Richtig: Zur Interessendurchsetzung ist es nicht erforderlich, an Entscheidungen der Unternehmensleitung oder an der Formulierung von Unternehmenszielen beteiligt zu sein. Die Interessen anderer Individuen als der Eigentümer werden gesichert durch

Freiwilligkeit der Vertragsabschlüsse: Auf der Absatzseite wird
den vom Unternehmer gewünschten hohen Absatzpreisen durch
die Zahlungsbereitschaft der Kunden eine Grenze gesetzt. Diese
ist abhängig von den individuellen Präferenzen der Kunden sowie
deren alternativen Konsum- und Sparmöglichkeiten.

Richtig!

Opportunismus: Spezifische Form kooperativen Verhaltens, das
auch die bewusste Schädigung Dritter einschließt, wenn es den
eigenen Nutzen fördert.

Opportunismus: Spezifische Form eigennützigen Verhaltens, das auch die bewusste Schädigung Dritter einschließt, wenn es den eigenen Nutzen fördert.

Eine Alternative A dominiert eine andere Handlungsmöglichkeit B,
wenn A hinsichtlich eines Kriterums nicht schlechter beurteilt wird
als B, hinsichtlich mindestens eines Kriteriums aber für besser
gehalten wird.

Eine Alternative A dominiert eine andere Handlungsmöglichkeit B, wenn A hinsichtlich aller Kriterien nicht schlechter beurteilt wird als B, hinsichtlich mindestens eines Kriteriums aber für besser gehalten wird.

Ergebnismatrix: Vollständige Darstellung der Menge von
Zukunftsentwicklungen und Umweltzuständen

Ergebnismatrix: Vollständige Darstellung der Menge von Aktivitäten und Umweltzuständen

Bernoulli-Prinzip: Maximiere den Erwartungsnutzenwert der
Ergebnisse.

Bernoulli-Prinzip: Maximiere den Nutzenerwartungswert der Ergebnisse.

Bernoulli-Prinzip: Es gibt für einen Entscheidungsträger eine auf
der Menge der Auszahlungen definierte und bis auf positiv lineare
Transformationen eindeutige Nutzenfunktion u(x) mit der
Eigenschaft, dass die verschiedenen Handlungsmöglichkeiten
aufgrund ihrer jeweiligen Nutzenerwartungswerte beurteilt werden
können.

Bernoulli-Prinzip: Es gibt für einen Entscheidungsträger eine auf der Menge der Auszahlungen definierte und bis auf positiv lineare Transformationen eindeutige Nutzenfunktion u(x) mit der Eigenschaft, dass die verschiedenen Handlungsmöglichkeiten aufgrund ihrer jeweiligen Nutzenerwartungswerte
beurteilt werden können.

 

Bernoulli- Prinzip: „Maximiere den Erwartungswert des Nutzens
der möglichen Ergebnisse“.

Richtig!

Bei Risikoaversion wird ein sicherer Betrag in Höhe des
Erwartungswerts des Ergebnisses der unsicheren
Ergebnisverteilung vorgezogen. u(E(x)) < E(u(x))

Bei Risikoaversion wird ein sicherer Betrag in Höhe des Erwartungswerts des Ergebnisses der unsicheren Ergebnisverteilung vorgezogen. u(E(x)) > E(u(x))

Das Bernoulli-Theorem liefert nicht gleichzeitig die Existenz der
(bis auf eine positive lineare Transformation eindeutigen)
Nutzenfunktion.

Das Bernoulli-Theorem liefert auch die Existenz der (bis auf eine positive lineare Transformation eindeutigen) Nutzenfunktion.

(μ,σ)-Prinzip: Bewertung von Entscheidungen anhand von
Erwartungswert und Standardabweichung mittels
Präferenzfunktion: φ = φ(μ,σ)

(μ,σ)-Prinzip: Bewertung von Entscheidungen anhand von Erwartungswert und Standardabweichung mittels Präferenzfunktion: φ = φ(μ,σ)

Risikoneutralität: Die (μ,σ)-Indifferenzkurven verlaufen waagrecht.

Risikoneutralität: Die (μ,σ)-Indifferenzkurven verlaufen senkrecht.

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