Grundlagen BWL // A1 Modellüberblick
BKo-B15 / Seiten 39-47
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Cartes-fiches
Was ist ein Modell und wozu dient es? Nenne 2-3 Aspekte und Zwecke. (S. 41)
- Vereinfachtes Bild der Wirklichkeit (Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden)
- Gesamtüberblick über ein bestimmtes Themengebiet (Verhinderung blinder Flecken)
- Bestimmte Sichtweise auf ein Themengebiet (Erleichterung der Kommunikation)
- Strutkturierung eines Themengebiets
Nenne die sechs Grundkategorien des St. Galler Management-Modells. (S.42)
- Umweltsphären
- Anspruchsgruppen
- Interaktionsthemen
- Ordnungsmomente
- Prozesse
- Entwicklungsmodi
Kategorie Umweltsphären: Wie lauten die vier Sphären? (S. 42)
- Gesellschaft (Menschen, Gesetze / z.B. Demografie)
- Natur (Ökologie, Ressourcenbestände)
- Technologie (z.B. neue Digitalmedien)
- Wirtschaft (Beschaffungs-, Absatz-, Arbeits- und Finanzmärkte)
Kategorie Umweltsphären: Was kann ein Unternehmen aus den Umweltsphären ableiten?
Chancen und Risiken (sowohl aus volks- wie auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht!)
! Umweltspähren = Trends !
Kategorie Anspruchsgruppen: Welche sieben Anspruchsgruppen gibt es? Welche Erwartungen haben sie? (S.43)
- Kapitalgeber: Entschädigung für zur Verfügung gestelltes Geld
- Kunden: angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Mitarbeitende: angemessene Entlöhnung und Sicherheit
- Öffentlichkeit/NGOs: beobachten die Aktivitäten des Unternehmens, z.B. WWF
- Staat: Steuergelder und Einhaltung der Gesetze
- Lieferanten: Treue, fristgerechte Bezahlung
- Konkurrenz: faires Verhalten
Kategorie Interaktionstheme: Welche drei Haupt-Interaktionsthemen gibt es? Beschreibe kurz. (S. 44)
- Anliegen und Interessen: verallgemeinerungsfähige Ziele (Anliegen), unmittelbarer Eigennutz (Interessen)
- Normen und Werte: grundlegende Verhaltensregeln (Normen), Vorstellungen eines guten Lebens (Werte)
- Ressourcen: Umgang mit Rohstoffen, Energie, Finanzen oder menschlicher Arbeitskraft
Kategorie Ordnungsmomente (innere Ordnung): Welche sind die drei Ordnungsmomente? Beschreibe kurz. (S. 45)
- Strategie: Erreichung langfristiger konkreter Ziele, Sicherung der Unternehmensexistenz/des Erfolgs
- Struktur: Aufbau- und Ablauforganisation (Organigramm und Prozessdokumentierung)
- Kultur: Art und Weise des menschlichen Umgangs, Normen und Werte (Code of Conduct)
Kategorie Prozesse: Wie lauten die drei übergeordneten Prozessarten? (S. 46)
- Managementprozesse (Gestaltung, Lenkung und Entwicklung des Unternehmens)
- Geschäftsprozesse (Herstellungs- und Leistungsprozesse)
- Unterstützungsprozesse (dienen dem reibungslosen Ablauf der Geschäftsprozesse)
Diese Prozesse werden stark durch die Ordnungsmomente geprägt.
Kategorie Prozesse: Unterteile die Managementprozesse in drei Bereiche. (S. 46)
- Normative Orientierungsprozesse (z.B. grundlegende Verhaltungsprinzipien gegenüber Anspruchsgruppen)
- Strategische Entwicklungsprozesse (z.B. Entwicklung einer Strategie zum langfristigen Erfolg)
- Operative Führungsprozesse (z.B. Mitarbeiterführung, wobei die Effizienz im Vordergrund steht)
Kategorie Prozesse: Unterteile die Geschäftsprozesse in zwei Bereiche. (S. 46)
- Kundenprozesse (z.B. Marketingmassnahmen zur Kundenbindung)
- Leistungserstellungsprozesse (z.B. Beschaffung > Lagerung > Herstellung > Verkauf)
Kategorie Prozesse: Nenne einige Beispiele möglicher Unterstützungsprozesse. (S. 47)
- Personalmanagement (z.B. Mitarbeitergespräche)
- Bildungsmanagement
- Finanzielle Führung (z.B. monatliche Buchhaltungsführung)
Kategorie Entwicklungsmodi: Welche beiden Entwicklungsmodi gibt es? Beschreibe kurz. (S. 47)
- Optimierung: geringe, kontinuierliche Veränderung von Prozessen und Produkten (fine-tuning)
- Erneuerung: wegweisende Veränderung von Prozessen und Produkten (stärker).
Grössere und kleinere Veränderungen sind für den langfristigen Erfolg essentiell.