BKo-B15 / Seiten 39-47


T. B.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf das St. Galler Management-Modell, das Prozesse, Umweltsphären, Anspruchsgruppen und Ordnungsmomente umfasst. Die Karteikarten erklären die Interaktionsthemen, Entwicklungsmodi und die Bedeutung von Modellen in der BWL. Ideal für Studierende, die ein fundiertes Verständnis der betriebswirtschaftlichen Grundlagen erlangen möchten, um komplexe Unternehmensprozesse und -strategien zu analysieren und zu optimieren.
Karten
12
Lernende
8
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
11.10.2015 / 21.11.2018

Lernkarten

Was ist ein Modell und wozu dient es? Nenne 2-3 Aspekte und Zwecke. (S. 41)

  • Vereinfachtes Bild der Wirklichkeit (Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden)
  • Gesamtüberblick über ein bestimmtes Themengebiet (Verhinderung blinder Flecken)
  • Bestimmte Sichtweise auf ein Themengebiet (Erleichterung der Kommunikation)
  • Strutkturierung eines Themengebiets 

Nenne die sechs Grundkategorien des St. Galler Management-Modells. (S.42)

  • Umweltsphären
  • Anspruchsgruppen
  • Interaktionsthemen
  • Ordnungsmomente
  • Prozesse
  • Entwicklungsmodi

Kategorie Umweltsphären: Wie lauten die vier Sphären? (S. 42)

  • Gesellschaft (Menschen, Gesetze / z.B. Demografie)
  • Natur (Ökologie, Ressourcenbestände)
  • Technologie (z.B. neue Digitalmedien)
  • Wirtschaft (Beschaffungs-, Absatz-, Arbeits- und Finanzmärkte)

Kategorie Umweltsphären: Was kann ein Unternehmen aus den Umweltsphären ableiten?

Chancen und Risiken (sowohl aus volks- wie auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht!)

! Umweltspähren = Trends !

Kategorie Anspruchsgruppen: Welche sieben Anspruchsgruppen gibt es? Welche Erwartungen haben sie? (S.43)

  • Kapitalgeber: Entschädigung für zur Verfügung gestelltes Geld
  • Kunden: angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Mitarbeitende: angemessene Entlöhnung und Sicherheit
  • Öffentlichkeit/NGOs: beobachten die Aktivitäten des Unternehmens, z.B. WWF
  • Staat: Steuergelder und Einhaltung der Gesetze
  • Lieferanten: Treue, fristgerechte Bezahlung
  • Konkurrenz: faires Verhalten

Kategorie Interaktionstheme: Welche drei Haupt-Interaktionsthemen gibt es? Beschreibe kurz. (S. 44)

  • Anliegen und Interessen: verallgemeinerungsfähige Ziele (Anliegen), unmittelbarer Eigennutz (Interessen)
  • Normen und Werte: grundlegende Verhaltensregeln (Normen), Vorstellungen eines guten Lebens (Werte)
  • Ressourcen: Umgang mit Rohstoffen, Energie, Finanzen oder menschlicher Arbeitskraft

Kategorie Ordnungsmomente (innere Ordnung): Welche sind die drei Ordnungsmomente? Beschreibe kurz. (S. 45)

  • Strategie: Erreichung langfristiger konkreter Ziele, Sicherung der Unternehmensexistenz/des Erfolgs
  • Struktur: Aufbau- und Ablauforganisation (Organigramm und Prozessdokumentierung)
  • Kultur: Art und Weise des menschlichen Umgangs, Normen und Werte (Code of Conduct)

Kategorie Prozesse: Wie lauten die drei übergeordneten Prozessarten? (S. 46)

  • Managementprozesse (Gestaltung, Lenkung und Entwicklung des Unternehmens)
  • Geschäftsprozesse (Herstellungs- und Leistungsprozesse)
  • Unterstützungsprozesse (dienen dem reibungslosen Ablauf der Geschäftsprozesse)

Diese Prozesse werden stark durch die Ordnungsmomente geprägt.

Kategorie Prozesse: Unterteile die Managementprozesse in drei Bereiche. (S. 46)

  • Normative Orientierungsprozesse (z.B. grundlegende Verhaltungsprinzipien gegenüber Anspruchsgruppen)
  • Strategische Entwicklungsprozesse (z.B. Entwicklung einer Strategie zum langfristigen Erfolg)
  • Operative Führungsprozesse (z.B. Mitarbeiterführung, wobei die Effizienz im Vordergrund steht)

Kategorie Prozesse: Unterteile die Geschäftsprozesse in zwei Bereiche. (S. 46)

  • Kundenprozesse (z.B. Marketingmassnahmen zur Kundenbindung)
  • Leistungserstellungsprozesse (z.B. Beschaffung > Lagerung > Herstellung > Verkauf)

Kategorie Prozesse: Nenne einige Beispiele möglicher Unterstützungsprozesse. (S. 47)

  • Personalmanagement (z.B. Mitarbeitergespräche)
  • Bildungsmanagement 
  • Finanzielle Führung (z.B. monatliche Buchhaltungsführung)

Kategorie Entwicklungsmodi: Welche beiden Entwicklungsmodi gibt es? Beschreibe kurz. (S. 47)

  • Optimierung: geringe, kontinuierliche Veränderung von Prozessen und Produkten (fine-tuning)
  • Erneuerung: wegweisende Veränderung von Prozessen und Produkten (stärker).

Grössere und kleinere Veränderungen sind für den langfristigen Erfolg essentiell. 

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