GPI-E
GPI-E / BWL
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Cartes-fiches
welche Arten des Bedarfs gibt es bei der Sortimentsplanung?
- Primärbedarf (verkaufsfähige Endprodukte)
- Tetiärbedarf ( Hilfs-, Betriebsstoffe, Verschleißwerkz.)
- Sekundärbedarf (Einzellteile der Baugruppen z.B. Welle im Getriebe)
- Zusatzbedarf (zusätzlich zum Sekundärbedarf z. B. Schwund, Ungenauigkeit)
Was sind die Ökologischen Ziele der Marktwirtschaft
- Streben nach Umsetzung einer Kreislaufwirtschaft
- Vermeiden, Verwerten, Entsorgen von Abfallprodukten
welche 2 Geschäftsprozesse Organisation gibt es?
- funtionierende Organisation
- prozessorientierte Organisation
Welche Arten der Geschäftsprozesse gibt es in einem Unternehmen?
- Auftragsannahme
- Angebotserstellung
- Lagerbestandsführung
- Prüfung und Bearbeitung einer Kundenreklamation
Zielkonflikte der Materialwirtschaft
- Geringe Kapitalbildung, aber Lagerbestände sollen hoch sein.
- Geringe Materialkosten, aber Material soll von guter Quallität sein
- Nidrige Materialkosten, aber die Kosten für Lagerhaltung steigen
- Niedrige Lagerbestände kann zu Fehlmengen bei der Produktion führen.
- durch hohe Rabatte, ist auch gleichzeitig eine hohe Kapitalbindung nötig.
nach welchem Prinzip arbeitet die Innere Organisation des Einkaufs?
- Objektprinzip (Materialgruppen) Ein MA macht die komplette Beschaffung für z.B. Rohstoffe
- Verrichtungsprinzip (Tätigkeiten Funktionsbezogen) z.B. 1 MA für Bestellung, 1 MA für Rechnungsprüfung, 1 MA für Markterkundung
nach welchem Prinzip arbeitet die Externe Organisation des Einkaufs?
- Zentralen Einkauf (der gesamte Einkauf für alle Filialen wird in einer Zentrale gemacht)
- dezentralen (der einkauf für meine Filiale wird vor Ort gemacht)
Bedarfsermittlung und Bedarfsplanung
welche Arten des Bedarfs gibt es?
- Primärbedarf (verkaufsfähige Endprodukte
- Teritärbedarf (Hilfs- u. Betriebsstoffe, Verschleißwerkzeuge)
- Sekundärbedarf (Baugruppen des Produkts, und Werkstoffe aus denen die Einzelteile gefertigt werden)
- Zusatzbedarf (wegen z.B. Ausschuss, Schwund, Ungenauigkeit
welche Methoden der quantitativen Bedarfsermittlung gibt es=
- Programmgesteuerte (ABC-Analyse früher auch XYZ-Analyse genannt)
- Verbrauchsgesteuerte (Verbrauchswerte der Vergangenheit)
- subjektives Schätzverfahren (aufgrund der Vergangenheit schätz das Unternehmen)
Vertragstypische Pflichten beim Kaufvertrag
(1) Durch den Kaufvertrag wird der Verkäufer einer Sache verpflichtet, dem Käufer die Sache zu übergeben und das Eigentum an der Sache zu verschaffen. Der Verkäufer hat dem Käufer die Sache frei von Sach- und Rechtsmängeln zu verschaffen.
(2) Der Käufer ist verpflichtet, dem Verkäufer den vereinbarten Kaufpreis zu zahlen und die gekaufte Sache abzunehmen.
Einigung und Übergabe
Zur Übertragung des Eigentums an einer beweglichen Sache ist erforderlich, dass der Eigentümer die Sache dem Erwerber übergibt und beide darüber einig sind, dass das Eigentum übergehen soll. Ist der Erwerber im Besitz der Sache, so genügt die Einigung über den Übergang des Eigentums.
für wen ist der Fernabsatzvertrag und wo ist dieser geregelt?
zwischen Unternehmer <--> Verbraucher B2C
Verbrauchsgüterkauf
geregelt im BGB
für wen ist E-Commerce?
Unternehmer <--> Verbraucher B2C (Busines to consumer)
Unternehmer <--> Unternehmer B2B
Unternehmer <--> Staat B2G
E-Commerce
Vorteile für den Verkäufer?
- Kundengewinnung kann national, weltweit und zeitglei8ch erfolgen.
- Kosteneinsparung durch weniger Personal
- geringere Mietkosten
- Werbung über die Homepage = günstiger
- Käuferprofile für Marketing nutzbar
E-Commerce
Nachteile für den Verkäufer?
- kein Kundenkontakt.
- kein Gespräch möglich
- u. U. hohe Rücklaufquote, da Ware nicht besichtigt werden kann.
- Vertriebslogistik muss national und international gut funktionieren.
- Risiko des Datenverlustes bzw. Datenmanipulation.
- Kosten für den Internetauftritt und Aktualiesierungen.
E-Commerce
Vorteile für den Käufer?
- Weltweites Angebot steht zur Verfügung.
- Einkauf kann zu jeder Zeit von zu Hause oder unterwegs rledigt werden.
- Konsumgüter werden preiswerter durch weltweiten Preisvergleich
- hoher Aktualiesierungsgrad des Angebotes
E-Commerce
Nachteile für den Käufer?
- Internetanschluss bzw. Zugang ist notwendig.
- kein persönliches Kundengespräch und besichtigung der Ware möglich.
- Risiko bei Fehlkäufen.
- Risiko der Nichtlieferung bei vorheriger Zahlung.
- relativ lange Transportzeiten.
- Risiko des Bestell- und Zahlungsvorgangs (Datenmissbrauch)
was ist E-Procurement?
Elektronische Auktion für die Beschaffung von Materalien.
z. B. Unternehmer versteigern oder ersteigern Materielien zum günstigen Preis.
was ist der Vorteil von E-Procurement?
- Einsparung von Beschaffungskosten und Zeit
- Bestellerfassung erfolgt Automatisch (keine manuelle Terminüberwachnung nötig)
- automatische Wareneingangsbuchung
- es können bis zu 65 % der Prozesskosten eingespart werden.
was ist der Nachteil von E-Procurement?
- Lieferanten können sich absprechen (darauf achten, dass keiner weiß wer an der Auktion teilnimmt.
- die Lieferanten könmnen die zugesagte Qualität nicht einhalten.
Welche Pflichtverletzungen sind bei der Abwicklung des Kaufvertrages möglich?
- Verkäufer (Warenschuldner) = Schlechtleistung (Mangelhafte Ware) :
der Verkäufer liefert beschädigte Ware
der Verkäufer liefert nicht rechtzeitig
Welche Pflichtverletzungen sind bei der Abwicklung des Kaufvertrages möglich?
- Käufer (Geldschuldner) :
- der Käufer nimmt die Lieferung nicht ab (Annahmeverzug)
- der Käufer bezahlt den vereinbarten Preis nicht oder nicht rechtzeitig (Zahlungsverzug)
was machen wir wenn wir bei der Warenannahme feststellen, dass z. B. 20 Stühle fehlen?
- Minderung in der Lieferung auf dem Lieferschein vermerken
- Rückfrage Produktion / Vertrieb (EDV-System)
- Anruf bei Lieferanten (GF, Prokurist, Vertrieb)
- Mail / Fax an Lieferanten
- Bestätigung anfordern
welche Pflichten hat der Käufer beim zweiseitigen Handelskauf?
- Prüfungspflicht
(Eingegangene Ware ist unverzüglich zu prüfen auf: Art, Menge, Güte)
- Rügepflicht:
Offene Mängel sind unverzüglich nach der Prüfung zu rügen)
Versteckte Mängel sind nach dem Auftreten bzw. entdecken unverzüglich zu rügen, aber innerhalb von 24 Monaten
- Aufbewahrungspflicht:
Beim Versendungskauf muss die Ware aufbewahrt und darf nicht zurück geschickt werden.
richtiges vorgehen bei einer Mängelrüge
- Die Mängelrüge sollte immer schriftlich an den Verkäufer erfolgen
- Inhalt der Mängelrüge:
Pflichtverletzung (=Schlechtleistung) genaue detailierte) Beschreibung des Mangels
Rechtsanspruch den der Käufer geltend macht i. d. R. zuerst Nacherfüllung (Nachbesserung oder Ersatzlieferung)
Bitte um schnelle Erledigung und angemessene Fristsetzung, und Rückmeldung
welche Mängelarten gibt es?
1 - Sachmängel
1.1 - Mängel in der Beschaffenheit: Abweichung der vereinbarten Beschaffenheit
1.2 - Mängel in der Beschaffenheit: Keine Eignung der Sache für die nach dem Vertrag vorausgesetzte Verwendung.
1.3 - Mängel in der Beschaffenheit: Keine Eignung der Sache für die gew. Verwendung.
1.4 - Mängel in der Beschaffenheit gem. öffentliche Äußerungen
2 - Montage (-fehler)
3 - fehlerhafte Montageanleitung (IKEA Klausel)
4 - Lieferung einer anderen Sache
5 - Qualitätsmängel
2 - Rechtsmängel
Gewährleistung
- Gesetzlicher Anspruch auf das GANZE Produkt bei Schlechtleistung
- 2 Jahre bei Neuware und Verbrauchsgüterkauf
Garantie
- Vertraglicher Anspruch nur auf bestimmte Teile (verschleißteile meistens ausgenommen) bei Schlechtleistung.
- Dauer legt Verkäufer / Hersteller fest
Umtausch (Ersatzlieferung)
- Vertraglicher Anspruch bei Fehlkauf innerhalb einer bestimmten Frist (gegen Vorlage des Kassenbons)
- der Verkäufer kann die Ware umtauschen, einen Gutschein ausstellen oder Geld zurück geben.
EXW = ex works (ab Werk)
Lieferort: Werk des Verkäufers
Kosten: Der Käufer trägt alle Kosten ab Werk, auch Filiale oder Produktion
Gefahrenübergang: bei Übergabe im Werk, Filiale o. Produktion usw...
Für den Käufer die schlechteste Wahl
FCA = free carrier (frei Frachtführer)
Lieferort: Verkäufer übergibt an den ersten Frachtführer
V-Kosten: Verkäufer muss Ausfuhr-Zollformalitäten erledigen.
K-Kosten: Käufer trägt die Kosten ab Lieferort (mit o. ohne Verladekosten, Frachtkosten, Versicherung, Entladekosten) Einfuhr-Zollformalitäten
Gefahrenübergang: beim 1. Frachtführer
CPT = carriage paid to... (Frachtfrei bis zum Bestimmungsort
Lieferort: Verkäufer muss den Beförderungsvertrag abschließen, und er trägt alle Kosten (Haupttransport) bis zum Bestimmungsort.
V-Kosten: Verkäufer muss Ausfuhr-Zollformalitäten erledigen.
K-Kosten: Käufer trägt notfals die restlichen kosten (z.B. Spedikosten für weitertransport, Einfuhr-Zollformalitäten)
Gefahrenübergang: bei übergabe an den 1. Frachtführer am Bestimmungsort
CIP = carriage and insurance to... (Frachtfrei versichert)
CIP = wie CPT nur mit Versicherung
Lieferort: Verkäufer muss den Beförderungsvertrag und eine Transportversicherung (110 %) abschließen, und er trägt alle Kosten (Haupttransport) bis zum Bestimmungsort.
V-Kosten: Verkäufer muss Ausfuhr-Zollformalitäten erledigen.
K-Kosten: Käufer trägt notfals die restlichen kosten (z.B. Spedikosten für weiter Transport, Einfuhr-Zollformalitäten)
Gefahrenübergang: bei übergabe an den 1. Frachtführer am Bestimmungsort
DAT = delivered at terminal... (geliefert an Terminal)
Lieferort: Verkäufer muss den Beförderungsvertrag abschließen, und er trägt die Kosten des Haupttransport bis zum Bestimmungshafen bzw. Terminal. Er muss die Ware bis zum genau fixirten Terminal liefer, ausladen und die Ware zur Abholung bereitstellen.
Terminal: kann Hafenkai, Lagerhalle, Containerdepot etc. sein.
V-Kosten: Verkäufer muss Ausfuhr-Zollformalitäten erledigen.
K-Kosten: Käufer trägt notfals die restlichen kosten (z.B. Spedikosten für weiter Transport, Einfuhr-Zollformalitäten)
Gefahrenübergang: mit der übergabe Terminal/Bestimmungshafen
DAP = delivered at place to... (geliefert an Ort)
Lieferort: Verkäufer muss den Beförderungsvertrag abschließen, und er trägt die Kosten des Haupttransport bis zum Bestimmungsort. und zu einem bestimmten Termin muss die Ware zur Abholung zur Verfügung stehen.
V-Kosten: Verkäufer muss Ausfuhr-Zollformalitäten erledigen.
K-Kosten: Käufer trägt notfals die restlichen kosten (z.B. Spedikosten für weiter Transport, Einfuhr-Zollformalitäten)
Gefahrenübergang: mit der übergabe am Bestimmungsort
DDP = delivered duty paid... (Geliefert verzollt u. frei bis Bestimmungsort
Lieferort: Verkäuferträgt alle Kosten und Risiken, bis die Ware im Bestimmungsort eintrifft. Er hat auch den Beförderungsvertrag zu schließen, und er trägt die Kosten für die Zollabfertigung (entladebereit am Bestimmungsort)
K-Kosten: keine Kosten!
Gefahrenübergang: am vereinbarten Bestimmungsort, nach dem die Zollabfertigung statt gefunden hat.
Das ist für den Kunden/Käufer die beste Wahl
SCHIFF
FAS = "free alongside ship"
frei Längsseite - Seeschiff
Verkäufer: trägt die Frachtkosten und Gefahren bis Kaimauer längsseite Schiff im Verschiffungshafen. und alle Zollformalitäten erledigt sind.
Gefahrenübergang: Kaimauer längsseite Schiff
Kostenübergang: Kaimauer längsseite Schiff
Käufer: muss den Schiffsraum besorgen, und den Verkäufer techtzeitig zu Informieren. Er muss auch die Kosten für den Transport, Versicherung und Einfuhrzoll bezahlen.
SCHIFF
FOB = "free on board"
frei an Bord
Verkäufer: trägt die Frachtkosten und Gefahren bis die Ware an Bord ist, und alle Zollformalitäten erledigt sind.
Gefahrenübergang: an Bord im Verschiffungshafen
Kostenübergang: an Bord im Verschiffungshafen
Käufer: muss den Schiffsraum besorgen, und den Verkäufer techtzeitig zu Informieren. Er muss auch die Kosten für den Transport, Versicherung und Einfuhrzoll bezahlen.
SCHIFF
CFR = "carriage (cost) insurance, freight"
Kosten und Fracht bis zum Bestimmungshafen
Verkäufer: trägt die Frachtkosten bis zum Bestimmungshafen, und alle Zollformalitäten erledigt sind. Er besorgt auch den Schiffsraum.
Gefahrenübergang: an Bord im Verschiffungshafen
Kostenübergang: an Bord im Verschiffungshafen
Käufer: Muss den Einfuhrzoll bezahlen? und auf seine Kosten muss im Bestimmungshafen gelöscht werden.