Governance UZH

Corporate Governance

Corporate Governance


A. E.
Diese Lernkarten behandeln auf Universitätsniveau die Themen Corporate Social Responsibility (CSR) und Governance, wobei sie sich auf die Vor- und Nachteile von verschiedenen Unternehmensformen, Anreizen und Investitionen konzentrieren. Sie beleuchten Probleme wie das Prinzipal-Agenten-Problem, die Rolle von Aktionären, Managern und Mitarbeitern sowie die Auswirkungen von CSR auf Firmen und ihre Stakeholder. Besonders nützlich sind diese Karteikarten für Studierende und Fachleute im Bereich Betriebswirtschaftslehre, die sich mit Unternehmensführung und nachhaltigen Geschäftspraktiken auseinandersetzen möchten.
Karten
94
Lernende
21
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
15.12.2015 / 05.11.2025

Lernkarten

Nenne 3 Gründe für overcompliance

  • Pufferzonenargumen -> hohes Risiko regulatorischer Änderungen
  • Verhandlungsargument -> verhindern staatliche standards
  • Wettbewerbsargument -> Standards erlassen, Nachteil für andere

Nenne 3 Vorteile und 1 Nachteil der Publikumsaktiengesellschaft

+ Spezialisierte Risikoträger (Risikodiversifikation über Kapitalmarkt)

+ Garantiekapital zur Finanzierung unternehmensspezifischer Assets

+ Spezialisierung des Managements (Selektions- Korrekturvorteile)

- Prinzipal-Agenten-Problem

Beschreibe den Eignungsbereich der Publikumsaktiengesellschaft

  • Branchen/Sektoren in denen das P-A Problem weniger akut ist (Wachstumsbranchen)
  • Umgebungen in denen lange Produktionsumwege und Aufbau unternehmensspezifischer Assets hohe Beiträge von Garantiekapital erfordern
  • Umgebungen, in denen Wissen der Manager wichtig ist (Komplexität)

Nenne 5 weitere Gründe für IPO (initial public offering -> Börsengang)

1. Finanzierung von Wachstum / Expansion

2. Fehlende Nachfolgeregelung für Familienunternehmen

3. Mergers

4. Bekannheitsgrad erhöhen

5. einfachere Mitarbeiterbeteiligung

Nenne 2 Nachteile der IPO

  • Kosten für Investor-Relations
  • kfr. Kapitalmarktperspektive

Wie ist das Stärken-Schwächen Profil von Eigentümerunternehmungen

+ Prinzipal-Agenten-Problem verschwindet

- unterlegene Risikobewirtschaftung -> Patron hat ganzes Risiko

- unterlegene Spezialisierungsmöglichkeiten

- unterlegene Garantiekapitalaufbringung

Wo eignen sich Eigentümerunternehmungen?

  • Branchen wo P-A Problem virulent ist ->reife Branchen
  • kein grosser Bedarf an Risikodiversifikation
  • mit geringem Bedarf an Garantiekapital, oder kurze Produktionsumwege hat (Migros, Aldi)

Wo eignen sich Eigentümerunternehmungen?

  • Branchen wo P-A Problem virulent ist ->reife Branchen
  • kein grosser Bedarf an Risikodiversifikation
  • mit geringem Bedarf an Garantiekapital, oder kurze Produktionsumwege hat (Migros, Aldi)

Nenne einen positiven und einen negativen Effekt von Mutuals

+ Entschärfung P-A-Problem -> RAH haben stärkere Disziplinierungsmöglichkeiten

- Eigenkapital verliert seine Eignung als Garantiekapital

Wann eignen sich Mutuals?

In bereichen, in denen leicht und schnell berwertbare bzw. liquidierbare, typischerweise unspezifische, Vermögensgegenstände investiert werden kann.

Was sagt "non-distributions-constraint" aus? (NONPROFITS)

  • ist ein Signal, dass zeigt, dass Informationsasymmetrien nicht oppurtunistisch ausgenutzt werden
  • motiviert Beiträge für öffentliche Güter und Club Güter (Spender weiss, da nutzt niemand mein Geld aus)

Nenne 3 Nachteile von Nonprofits

  • Slack und Consumption on the job, da ohne Residualansprüche ein Monitor fehlt
  • Unterlegene Risikobewirtschaftung
  • Unterlegene Kapitalbeschaffung (intern oder meistens extern finanziert)

Was sind Kooperationsdesigns? 

Bei Kooperationsdesigns, geht es um Handhabung von Problemen zwischen Akteuren, die zusammen arbeiten, ohne  Residualansprüche aufzugeben

zwischen Indivdiuen (Partnerschaft, Franchising)

zwischen Unternehmen (Genossenschaft, Franchising)

Welche Vorteile haben Kooperationsdesigns?

  • Einsparung von Produktionskosten -> Ausnutzung Skaleneffekte
  • Risikodiversifikation/Risikoteilung 

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