GL&SCM Klausur 3|4
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Lernkarten
• Naturkatastrophen
• Fehler / Störung in der IT
• Stromausfall
• Terrorismus
• Transport
• Lieferanteninsolvenz
• Verspätung an Häfen
• Transportzeitschwankungen
• Prognosegüte
• Bedarfsschwankungen
• Weitverbreitete Anwendung von “lean” Praktiken ?
• Outsourcing → Abnahme der Kontrollierbarkeit und Reduktionen der Lieferantenbasis ?
• Globaler Zusammenschluss von Lieferanten ?
• Terrorismus und dessen Bekämpfung
• Umweltrisiko
• Beschaffungsrisiko
• Prozessrisiko
• Nachfragerisiko
• Steuerungsrisiko
• Supply Chain (re-)engineering
• Supply Chain Collaboration
• Agilität
• Schaffung einer Supply-Chain-Risikomanagement-Kultur
• Produkte im Lager
• Lagerung von Endprodukten für den Verkauf
• Angestellte zur Erfüllung der Service-Anforderungen
• Waren, die sich im Transport befinden
• Work-in-Process (WiP)
• Jeder im Besitz oder in Kontrolle befindlicher Rohstoff, jedes unfertige Erzeugnis und/oder Endprodukt und Dienstleistung, die zum antizipierten Verkauf vorgehalten wird, aber noch nicht verkauft ist
• erforderlicher Bestand:
---o Bestellmengenbestand → Zweck: Durchschnittlicher Bestandslevel zwischen Zeitpunkt einer Bestellung und Erhalt des Produkts (Ausgleichsbestand)
---o Sicherheitsbestand → Zweck: Präventiver, risikoreduzierender Bestand zur Verringerung von Liefer-unfähigkeit infolge von regelmäßig auftretenden, stochastischen Nachfrage- und Lieferzeitschwankungen
• erwünschter Bestand:
---o Kapazitätsbestand → Zweck: Zusätzlicher Bestand, um die Kapazitäten in zyklischen Bedarfen besser auszugleichen
---o Spekulationsbestand → Zweck: Aufbau von zusätzlichem Bestand aufgrund von Erwartung zukünftiger Ereignisse, wie z.B. Branchen-engpässe oder Preisanstieg.
---o Reservierter Bestand → Zweck: Vorhandene Bestände, die jedoch für bestimmte Kunden reserviert oder vorgemerkt sind.
• Obsoletbestand → Zweck: Veraltete, dauerhaft unverkäufliche Bestände, die eigentlich verschrottet werden müssten
• Bestandskosten: Bestände = gebundenes Kapital; Bestand entzieht Unternehmen finanziellen Spielraum (Liquidität) und bindet Kapital in Umlaufvermögen
• Lagerhaltungskosten: Raum-, Personal-, Betriebs-, Pflege-, Handlings- und Versicherungskosten; Fixkostendilemma
• Fehlmengenkosten:
• Kosten für entgangener Umsatz: unmittelbar entgangener und künftig verlorener Umsatz durch Verlust des Kunden/ Vertrauens
• Kosten für Nachbestellung: Kosten für zusätzliche Bestellabwicklung; zusätzliche Transport- und Umschlagkosten
• Balanceakt zwischen Warenverfügbarkeit und Lagerhaltungskosten
• Zielgrößen: zwischen Kundenservice und Bestandskosten / Bestandsrisiko
• Serviceziele: Einrichtung von Bestandsniveaus, so dass Fehlmengen nur mit einer geringen und bestimmten Wahrscheinlichkeit auftreten
• Kostenziele: Balancieren von konfliktionären Kosten, um die kostengünstigsten Mengen und Zeiten der Wiederbeschaffung zu evaluieren
• Sie dienen zum Schutz vor erhöhten Bedarfsmengen innerhalb einer Wiederbeschaffungszeit
• Konkret:
• Sicherheitsbestände werden zum Schutz vor Fehlmengen gehalten
• Bedarfsprognosefehler sowie Schwankungen der Wiederbeschaffungszeit
• ɑ-Servicegrad gibt die Wahrscheinlichkeit an, wann es innerhalb einer Bedarfsperiode zu einer Fehlmenge kommt
• Reduktion der Lagerhaltungskosten von Komponenten, work-in-progress, Roh- und Fertigwaren
• verbesserte Flexibilität und Reaktionsfähigkeit
• Herausforderung:
---o Zunehmende Anforderung an Lieferanten, eine just-in-time Anlieferung zu gewährleisten
---o Termingerechte Lieferung (Auslieferung einer kompletten Bestellung zu der vom Kunden erforderlichen Zeit) wird zum wichtigsten Kriterium, um einen Auftrag zu erhalten ?
---o Lieferanten streben nach einer hohen Reaktionsfähigkeit auf spezifische Kundenanforderungen ?
---o ➡ Reaktionsfähigkeit wird durch eine agile Supply Chain ermöglicht
• Wartepunkt für Bestände, strategisch
• Konsolidierungszentrum, Konsolidierung von Kundenaufträgen aus verschiedenen Orten
• Cross-docking Zentrum, Eintreffenden Waren werden ohne Zwischenlagerung direkt von Fahrzeugen zum Kunden transferiert
• Rücklieferungszentrum, Meistens gesteuert durch Umweltvorschriften
• Sortierzentrum, Meisten von Paketdienstleistern benutzt, ähnlich wie cross-docking
• Montagewerk, Wird oft genutzt, um Produktionsprozesse zu postponen und Produkte anzupassen
• Umschlagsplatz, Wird genutzt, um entlegene Regionen zu bedienen, normalerweise lagerlose Depots
• Wareneingang
• Einlagerung
• Kommissionierung (und Sortierung)
• Zusammenführen und ‚added value services’
• Verpackung und Versand
• Handlingsysteme: Manuelle Handlingsysteme; Gabelstapler, Hubwagensysteme; Förderbandsysteme
• Lagersysteme:
---o Palettenlagerung: Blocklagerung, Drive-in Regale, Hochregallager
---o Kleinteile: Regale, Kartondurhclauflagerung, Automatisierte Systeme
• Unterstützung von Entscheidungen und deren Umsetzung in der Supply Chain sowie die koordinierte Steuerung unternehmensübergreifender Wertschöpfungsaktivitäten bei Evaluationen und Performance Messnungen
• Erfolg: eine mehrdimensionale Messung und Bewertung einer Supply Chain
• Erfolgsmaße:
---o subjektive Indikatoren: wahrgenommene Kundenzufriedenheit oder Grad der Zielerreichung
---o objektive Indikatoren: Profitabilität oder Logistikkosten
• Maximierung des Kundennutzens ➡ Fokus auf Ertragsgrößen der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)
---o Steigerung des Endkundennutzens (z.B. Verfügbarkeit)
---o Realisierung von Zeitvorteilen (z.B. Flexibilität)
---o Verbesserung der Qualität (z.B. Produkte)
• Maximierung der Prozesseffizienz ➡ Fokus auf Aufwandsgrößen der GuV
---o Transportkosten
---o Mitarbeiterproduktivität
---o Materialkostenstruktur
• Minimierung der Kapitalbindung ➡ Fokus auf Bilanzgrößen
---o Anlagevermögen
---o Bestände
---o Cash-to-Cash Zyklus
• nach dem Shareholder Value Ansatz generieren Unternehmen nur dann Wert, wenn der Ertrag ihrer Investitionen die dafür aufgebrachten Kapitalkosten übersteigt.
• Berechnungsmethode: Economic Value Added (EVA) oder Discounted Cash Flow (DCF)
• EVA ist eine wertorientierte Spitzenkennzahl und kann mit den Werthebeln des SCM in Beziehung gesetzt werden.
• Es wird die wirtschaftliche Wertschöpfung (EVA) als Differenz zwischen Betriebsgewinn und Kapital- kosten für Fremd- und Eigenkapital berechnet.
• Supply Chain Reliability
• Supply Chain Responsiveness
• Supply Chain Agility
• Supply Chain Costs
• Supply Chain Asset Management
• Ziel: Messung, Evaluierung & Verbesserung der Lieferantenperformance
• Funktionsweise:
---o 1) Bestimmung der Zielkriterien und ?Subkriterien ?
---o 2) Gewichtung der Kriterien ?
---o 3) Ermittlung der Zielerreichung des Zulieferers je Kriterium ?
---o 4) Ermittlung der T eilnutzenwerte durch Transformation ?
---o 5) Ermittlung des Gesamtnutzen ?
• Fazit: die NWA ist ein wechselseitiger Prozess. Der Lieferant erhält Feedback, um Wege zur Verbesserung zu identifizieren
• Qualität
• Lieferzuverlässigkeit
• Lieferzeit
• Akteursebene: Innerhalb der Akteursebene definieren Unternehmen die Netzwerkziele und bilden mit anderen Akteuren ein Netzwerk
• Netzwerkebene: Die Netzwerkebene stellt eine unternehmensübergreifende Wertschöpfungskette dar, bei der die gesamten Güter- und dazugehörigen Informationsflüsse zwischen den Supply- Chain Partnern abzustimmen sind.