Glossar Informatik Modul 304-305

Glossar zum Modul 304/305

Glossar zum Modul 304/305


Marc Siegrist
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Überblick über die Informatik, insbesondere zu Hardware, Software und Betriebssystemen. Sie behandeln zentrale Begriffe wie CPU, RAM, Festplatte, Treiber und Betriebssysteme, sowie grundlegende Konzepte wie Plug&Play, USB und Systemintegrität. Ideal für Anfänger, die die Grundlagen der Informatik verstehen und die Funktionsweise von Computersystemen und deren Komponenten kennenlernen möchten.
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Langue
Allemand
Catégorie
Informatique
Créé / Mis à jour
18.09.2013 / 05.09.2024

Flashcards

HDD

Harddisk-Drive Festplattenlaufwerk. Verbreitetes Kürzel für den englischen Ausdruck der Festplatte.

HW

Hardware: alles Anfassbare rund um den PC (ausser Datenträger).

Installationspunkt

Bei Installation von Hardware oder Software oder Beidem kann entweder Windows XP (vollautomatisch) oder vom User ein Abbild der gegenwärtig verwendeten Systemfiles sowie sämtlicher Systemeinstellungen abgespeichert werden. Im Bedarsfall (z.B. nicht funktionierende HW, Störungen nach Installation) kann dieser Zustand zurückgeholt werden.

IrDA

IrDA ist ein Schnittstellenstandard bei dem die Datenübertragung über eine Infrarot-Diode und einen Empfänger durchgeführt wird. Die Infrarot-Schnittstellen sind seit 1994 durch die «Infrared Data Association» (IrDA) standardisiert. Sie erlauben Verbindungen zwischen mehreren Rechnern, Druckern, Tastatur, Handy oder LAN-Anbindung. Die Schnittstelle ist entweder im Gerät integriert oder wird über einen Adapter an der seriellen Schnittstelle realisiert. IrDA kann als Vorläufer zu Bluetooth angesehen werden.

ISDN

Integrated Servicees Digital Network.

Partition

Die Partition ist die Unterteilung eines physikalischen Datenträgers in verschiedene logische Bereiche. So können beispielsweise mehrere Betriebssysteme auf eine Festplatte installiert werden, obwohl verschiedene Dateisysteme verwendet werden. Die Definition der Partitionen erfolgt in der Partitionstabelle des MBR des Datenträgers. Dabei werden lediglich die Informationen über Start, Ende, Typ und Bootfähigkeit der Partitionen vermerkt.

Plug&Play

Microsoft hat diesen Begriff geprägt, oft abgekürzt mit PnP. Andere Hersteller nennen dies «Hot Swapping» oder «self configuring». Schon Apple hatte in den 80er-Jahren mit Einführung des ADB-Busses diese Technik für Desktopgeräte eingeführt. Bei Plug&Play-fähigem Betriebssystem (alle 32-Bit Windows seit W95/98) sowie Plug&Play-fähiger Hardware wird beim Hinzufügen zunächst ein Identifikator vom Gerät ausgelesen, dann von selbst ein geeigneter Treiber gesucht und schliesslich beim Entfernen von vice versa aktiviert.

POST

Power On Self Test. Ein PC enthält viele Hardwareschaltungen, die eigene Intelligenz und speichernde Elemente enthalten. Dieser Test prüft all diese Teile auf korrekte Funktion.

Protokoll

Ein Satz von Regeln und Vereinbarungen, der den Informationsfluss in einem Kommunikationssystem steuert. Der Begriff kann sich sowohl auf Hardware wie auf Software beziehen. Er wird in der Datenübertragung häufig als Kurzform für Übertragungsprotokoll verwendet.

RAM

Steckbare Einheiten mit Computerchips, die binäre Einheiten (Bits) speichern können. Ein RAMBaustein hat eine eingebaute Logikschaltung, sodass die Daten in geeigneter Form gespeichert und gelesen werden können. RAM-Bausteine in PCs sind sogenannte Dynamische RAM (SD-RAM, DDR-DRAM). Die Daten würden innert einem Bruchteil einer Sekunde verloren gehen, weil die Informationsspeicher aus physikalischen Gründen ein «Leck» haben und Ladung verlieren. Die Lösung ist eine Refresh-Schaltung, die mehrmals in der Sekunde sämtliche Speicherzellen neu mit dem alten Inhalt beschreibt. Statische RAM hingegen haben dieses Problem nicht. Dort bleibt die Ladung gut isoliert «liegen». Ein Beispiel für SRAM sind USB-Stick oder Flashcard-Speicher z. B. für Digitalkameras. Der Nachteil: teuerer, weniger Speicherkapazität bei gleicher Packungsgrösse als DRAM, Schreibvorgang kann nicht unendlich oft gemacht werden.

Registry

Registrierdatenbank, Speicher für alles, was das Betriebssystem «weiss». Seit Windows 95/NT ist dies einer der Kernteile des Betriebssystems. Unter XP sind die Daten im Verzeichnis: \Windows\ System32\Config gespeichert, und zwar unter den .dat Files: sam, security, software und systems beherbergen zusätzliche Files userabhängige Werte.

Schlüssel

In der Registry werden alle Daten in sogenannten Schlüsseln (engl. Key) gespeichert. Ein Schlüssel kann beliebig oft vorkommen und ist nur im Kontext aussagekräftig. Er beinhaltet die Informationen in Form von wenigen Standarddatentypen.

Speicher

Es gibt verschiedene Arten von Speicher in einem PC. Wenn man sich die verschiedenen Speicher aufgereiht und miteinander verbunden vorstellt, dann sieht das so aus: Der schnellste, aber auch der kleinste Typ ist der Cache im Prozessorkern. Danach folgt der Arbeitsspeicher oder RAM, das sind steckbare Einheiten auf der Hauptplatine, danach folgen verschiedene Formen von Massenspeicher: die Festplatte oder Harddisk, die CD-ROM und ihre Unterarten, Netzwerkspeichersysteme. Zum Schluss der «Perlenkette» finden wir die langsamste Speicherform mit in der Regel grössten Kapazität: das Backupmedium in Form von Kassettenbändern oder andern Arten. Dieser Speicher ist offline und dient der Sicherung vor Datenverlust.

SW

Software: Anweisungen, was eine CPU zu tun hat, wie sie mit der Hardware umzugehen hat, um ein bestimmte Aufgabe zu erfüllen. Diese Anweisungen nennt man kurz Programme. Der nicht anfassbare Inhalt der Datenträger, wo diese Programme gespeichert sind.

Syslog

Dieser Begriff hat sich etwas eingebürgert und stammt ursprünglich vom gleichnamigen Progrramm in einem Linux-System, das Status- und Fehlermeldungen sammelt und weiterleitet. Damit ist in diesem Modul 304 das Ereignisprotokoll unter Windows gemeint.

Systemintegrität

Ein System (Hardware, Software, notwendige Zubehörteile – alles konfiguriert) kann sehr stabil über Jahre laufen (Systemintegrität hoch) oder dauernd irgendwelche Macken aufweisen (Systemintegrität nicht vorhanden) oder plötzlich nicht mehr wie gewünscht funktionieren (Systemintegrität tief). Integer heisst in sich ganz, stimmig, abgestimmt.

Treiber

Jedes Gerät, das an einen PC angeschlossen wird, muss einen Treiber im Betriebssystem haben. Es kann auch sein, dass eine ganze Familie von Geräten über einen Treiber bedient wird. Treiber sind Programme, die mit dieser Hardware umgehen können und bestimmte Verhalten und Funktionen beherrschen. Sie bilden eine Schnittstelle zu den Anwenderprogrammen.

Upgrade

Der Besitzer muss über eine bisherige Version eines Programms verfügen, dann kann er ein Upgrade-Angebot nutzen und zahlt für die gleiche Funktion wie eine Volllizenz, aber etwas weniger. Die alte Version darf aber nicht weiterverwendet werden.

USB

Universal Serial Bus, das häufigste externe Bussystem rund um den PC. Wichtigste Charaktereigenschaft ist Plug&Play. Neu angeschlossene Geräte melden sich automatisch beim Busmaster und verraten, wer sie sind und was sie können. Der Busmaster kann dann mithilfe von Betriebssystemfunktionen gültige Treiber für das neue Gerät selbstständig finden und aktivieren.

Virenscanner

Ein Virenscanner ist ein Programm, das durch regelmässige Überprüfung von Dateien einen Computer vor Viren schützen soll. Einen Virenscanner sollte man durch häufige und regelmässige Updates immer auf einem aktuellen Stand halten.

Volllizenz

Eine Berechtigung, das Programm mit all seinen Funktionen in der vorgesehenen Art zu benutzen, solange man will. Meistens ist die Nutzung an die Bedingung geknüpft, dass weder Betriebssystem noch andere notwendige Zusatzprogramme Dritter erneuert oder gewechselt werden können. Die Vollizenz gilt in der Regel für einen einzelnen Arbeitsplatz. Heutige Usanz ist, dass bereits die Installation (nicht die Nutzung selbst) als Lizenznutzung betrachtet wird. Also: keine Installationen «auf Reserve».

Vollsicherung

Ein regelmässig wiederholtes Backup auf einen Datenträger bringt den Datenträger arg in «Bedrängnis»: Die Menge an gespeicherten Daten nimmt enorm zu. Aus diesen Gründen gibt es verschiedene Arten, wie man den Informationsgehalt retten kann, ohne ständig alles zu sichern. Die Wichtigsten: Vollsicherung (immer alles), Inkremental (alle Files, die sich seit der letzten Sicherung geändert haben), Zuwachs (alle neu erzeugten Files und alle hizugefügten Daten an bestehenden Files).

WLAN

Wireless Local Area Network. Drahtloses Lokalnetzwerk. Die beliebte Technologie, um ein TCP/IPNetzwerk über Funksender/empfängereinheiten zu verbinden. WLAN arbeitet in einem Frequenzbereich, der weltweit kostenlos zur freien Verfügung gestellt wird (keine Lizenzgebüren). Dafür müssen strenge Auflagen zur Sendeleistung und Anderes erfüllt werden.

Zentraleinheit

Zentraleinheit bezeichnet den Teil eines Computersystems, der die anderen Teile kontrolliert und steuert. Insbesondere wird die Bezeichnung Zentraleinheit zur Abgrenzung gegenüber Peripheriegeräten benutzt. Sie beinhaltet Zentralspeicher, Zentralprozessor(en), Bussysteme, Ein-/Ausgabe- Steuerung, Stromversorgung und sonstige für den Betrieb nötige Zusatzeinrichtungen.

Zugriffsrecht

Zugriffsrechte bezeichnen in der IT die Regeln, nach denen entschieden wird, ob und wie Benutzer oder Programme, Operationen auf Objekten (z.B. Netzwerke, Drucker, Dateisysteme) ausführen dürfen. Am geläufigsten ist dieses Konzept bei Dateisystemberechtigungen, wo festgelegt wird, welche Benutzer welche Dateien lesen, schreiben, ändern oder ausführen dürfen.

HDD ist die abkürtzung für? 

Harddisk-Drive

BIOS ist die abkürtzung für?

Basic Input/Output System

CPU ist die abkürtzung für?

Central Processing Unit

EVA sit die abkürtzung für?

Eingabe – Verarbeitung – Ausgabe

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