GITS

Grundlagen ITS

Grundlagen ITS


N. P.
Diese Lernkarten decken fortgeschrittene Themen der Informatik ab, insbesondere im Bereich der IT-Sicherheit und des Datenschutzes. Sie behandeln grundlegende Prinzipien wie Authentifizierung, Risikomanagement und verschiedene Sicherheitsmechanismen wie Paketfilter, Application Level Gateways und digitale Signaturen. Die Karteikarten sind ideal für Studierende und Fachleute, die ihr Wissen über IT-Sicherheit vertiefen und praktische Anwendungen wie VPN-Anonymisierer, Hash-Funktionen und rechtliche Rahmenbedingungen verstehen möchten.
Flashcards
188
Students
1
Language
German
Category
Computer Science
Level
University
Created / Updated
11.07.2015 / 14.07.2015

Lernkarten

Schachstelle =

(Vulnerability)

Eigenschaft eines Systems, die einen Missbrauch ermöglicht, zB Sicherheitslücke in SW

Bedrohung =

(Threat)

jegliches mögliche Vorkommen mit ungewünschten Effekten auf Werte (Assets) bzw. Ressourcen eines IT-Systems

! egal, ob Bedrohung beabsichtigt oder unbeabsichtigt hervorgerufen wurde

Risiko =

kann entstehen aus Kombi: Schwachstelle * passende Bedrohung

Angriff =

(Attack)

Ausnutzung einer Schwachstelle durch eine Person (Angreifer)

5 Basisangriffe

  • verschiedene Möglichkeiten, Kommunikation zw. 2 Partnern (S+Emp) anzugreifen
  • aktive vs. passive Angriffe
  1. Lesen: passive Angriffe, MitM, Mithören, Analysieren
  2. Unterbrechen
  3. Verändern: Viren, TrojaP
  4. Erzeugen/Fälschen: Spam mit gefälschtem Absender
  5. Stehlen/Entfernen

Unterschied Wurm <-> Virus

???

CSS

???

SQL Injection

???

verschiedene Möglichkeiten für Access Control

  • 3 Hauptstrategien: Discretionary AC, Role-Based AC, Mandatory AC

DAC

  • Discretionary AC
  • benutzerbestimmbare Zugriffskontrolle
  • Entscheidung über Zugriff wird nur über Id des Subjektes getroffen
  • ACM, ACL, CAP

AC Matrix

  • für jede Kombi von s und o wird Menge der Rechte r festgelegt, welche s auf o hat (meist manuell)
  • --> Menge aller Kombis in ACM dargestellt mit Demension von Anzahl(s) * Anzahl(o)

Vorteile ACM

  • einfache und intuitive Verwendung
  • effiziente Suche innterhalb der Matrix

Nachteile ACM

  • Größe
  • ggf. leere Zellen
  • großer Aufwand beim Hinzufügen/Entfernen von s/o

AC List

  • Zugriffskontrollliste
  • für jedes o werden alle s gespeichert, die Rechte für Zugriff besitzen
  • --> Zuordnung kann direkt mit o gespeichert werden

Vorteile ACL

  • nur notwendige Einträge gespeichert
  • keine leeren Zellen

Nachteile ACL

  • langsamere Suche
  • zeitaufwändige Zusammenstellung aller Rechte eines s

Capabilty List

  • enthält für jedes s die o, auf die mittels der zugewiesenen r Zugriff gewährt wird
  • --> Zuordnung der o und r zu o kann direkt mit s gespeichert werden, zB im Nutzeraccount eines Dateisystems

Vorteile CAP

  • keine leeren Zellen
  • schnelle Zusammenstellung der o möglich, auf die ein s Zugriff hat

Nachteile CAP

  • Auflistung aller s, die auf ein betimmtes o zugreifen dürfen ist langwierig

RBAC

  • rollenbasierte Zugriffskontrolle
  • keine axpliziten Rechte für einzelne Subjekte
  • s werden einer/mehreren Rollen zugeordnet, diese wiederum 1/mehreren Gruppen

Vorteile RBAC

???

Nachteile RBAC

  • keine individuellen Rechte für einzelne s vergebbar

Mandatory AC

  • zwingend erforderliche ???
  • Zugriffsrechte beruhen auf Id von s + Regeln & Eigenschaften von s und o
  • 3 Unterarten: Multi-Level-AC, Clark Wison-Modell, Multilateral AC

Multi-Level AC

  • Einführung einer Hierarchie von Schutzstufen
  • Zugriff auf o wird abhängig von:
    • 1. Schutzstufe von s (Freigabe/clearance)
    • 2. Schutzstufe des o (Klassifikation/classification)
  • Vertraulichkeitsmodell: Bell-LaPadula
  • Integritätsmodelle: Biba, Clark Wilson

Bell-LaPadula

  • Vertraulichkeitsmodell, Ziel: Vertraulichkeit von Infos sichern
  • unmöglich: Infos höherer Schutzstufen als der eigenen lesen
    • 1. No read up: unbefugte s an geheimen o hindern
  • unmöglich: Infos in Obj. mit niedrigerer Schutzstufe zu schreiben
    • 2. No write down: keine Weitergabe von geschätzten Infos über o
  • Bild von o -> u mit s1 in Klasse 3: K4 w - K3 r,w - K2 r - K1 r

BiBa

  • Integritätsmodell
  • Aufgabe: Sicherung der Integrität von Infos = Sicher, dass Daten nicht durch Unbefugte manipuliert werden können --> den Daten kann vertraut werden
    • 1. No read down: s verwendet nur zuverlässige Infos (höhere) und verarbeitet diese weiter
    • 2. No write up: nur Infos aus einer kompetenteren Quelle an andere weitergeben
  • Bild von o -> u mit s1 in Klasse 3: K4 r - K3 w - K2 w - K1 w

Clark Wilson Modell

???

Hybride Modelle / Multilaterale AC

  • auf Sicherung von Integrität UND Vertraulichkeit ausgerichtet
  • Ziel: dadurch Interessenskonflikte verhindern
  • weit verbreitet: Chines Wall Modell

Chines Wall Modell

???

Elemente einer UNIX-Dateiberechtigung

  • Typ der Ressource
  • Rechte für Besitzer
  • Rechte für assoziierte Gruppe des Besitzers
  • Rechte für alle anderen Nutzer (World)

Standard für Benutzerdateien (UNIX)

-rw-r--r--

Standard für Programme (UNIX)

-rwxr-xr-x

rwx bei Verzeichnissen (UNIX)

  • r = Inhalt auflisten
  • w = Dateien und Verzeichnisse darin anlegen
  • x = ins Verzeichnis wechseln

ISO 27001

  • Anforderungen für Herstellung, Einführung, Betrieb, Überwachung, Wartung und Verbesserung eines ISMS
  • spezifiziert Anforderungen, um geeignete Sicherheitsmechanismen umzusetzen
  • an tatsächliche Gegebenheiten und Risiken der jeweiligen Organisation anpassbar
    • alle mögl. Arten von Org berücksichtigt: staatliche, NPO
  • ermöglicht "Qualitätssiegel" für Sicherheit von IT-Systemen in Orgs zu erstellen
  • Bsp: IT-Grundschutz des BSI

ITIL

  • IT Infrastructure Library
  • technologie- und anbieterunabhängige Verfahrensbibliothek zur Gestaltung, Implementierung und Management wesentlicher Steuerungsprozesse in der ITechnik
  • weltweit akzeptierter Defacto-Standard, ca. 40 engl. Publikationen
  • Bibliothek von Best Practices
  • trägt Erfahrungen aus Praxis zusammen
  • vermittelt das zur Anwendung notwendige Wissen (unabh. von eingesetzter HW, SW und evtl. Dienstleistern)
  • --> entsch. Grundlage für zuverlässige, sichere & wirtschaftliche IT-Dienstleistungen
  • Hinweise zur Verwaltung, Beschreibung & Management von komplexen IT-Infrastrukturen und deren Bestandteile und IT-Sicherheitskomponenten
  • kann mit anderen Sicherheitsstandards kombiniert werden
  • keine Zertifizierung der Sicherheit der entsprechend gesicherten IT-Komponenten
  • ???

COBIT Abk =

Control Objectives for Information and Related Technology

COBIT

  • ???

Common Criteria for IT Security Evaluation

  • ???

Social Engineering

  • nutzt verschiedene Schwachstellen einer natürlichen Person
    • Hilfsbereitschaft, Naivität, Angst, Unwissenheit, Unachtsamkeit, Vergesslichkeit...
  • Ziel: Ausspähen / Erfahren von vertraulichen Daten (idR sicherheitsrelevante Infos: PW, PIN, Firmengeheimnisse)
  • Angriffe durchgeführt auf nicht-technischem Weg, ggf. mit techn. Hilfsmitteln
  • --> Umgehen von techn. Sicherheitsvorkehrungen auf sozialer Ebene
  • erfolgt grds. über Komm.herstellung zw. Angreifer und Opfer

Social Eng - 2 Arten

  • Human-based SE: Angreifer tritt mit Opfer direkt in Verbindung
    • zB direkter Kontakt oder Telefon
  • Computer-based SE: Kontaktaufnahme über versch. Möglichkeiten des Computers
    • zB Versenden von E-Mails oder Kontaktieren in Chats

Étudier