gis
gis
gis
-
- 1 / 43
-
Flashcards
Definition GIS
Geoinformationssystem. Erfassung, Verwaltung, Analyse, Präsentation von räumlichen Daten in einem Softwaresystem
Definition GIScience
Wissenschaft des Gis, welches sich mit der Forschung und Entwicklung beschäftigt
6 wesentliche Phasen der Geschichte
- Pioniere
- Behörden
- Firmen
- Nutzer
- offener Markt
- Neogeography
3 Eigenschaften des Modells
- Abbildungseigenschaft
- Vereinfachung
- pragmatische Eigenschaft
Definition und Bsp für Entitätsmodell
Entitäten haben Lage und Attribute. Punkt, Linie, Polygon. Va. anthropogene Phänomene. Sie sind beobachbar und messbar.
Bsp: Haus, Stadion, Strasse
nominal: qualitative Werte
ordinal: lineare Skala
interval: numerische Skala
ratio: fixer 0 Punkt
Definition und Bsp Feldmodell
Jede Position im Raum hat einen Attributwert. Oft für natürliche Umwelt, Muster oder Prozesse. Der Wert ist continious durch den Raum.
Bsp: Temperatur, Höhe, Luftdruck
3 Räumliche Beziehungen
- direktional (östlich..)
- proximal (Nachbarschaft, nahe, innerhalb 5km)
- topologie (disjoint, meet, overlap..)
Unterschied Spaghettimodell und Topologie
Spaghetti: Die Daten sind einfache Koordinaten und Attributslisten geometrischer Primitiven. Sie enthalten keinerlei Topologie (Nachbarschaftsbeziehungen) und Objekte werden mehrfach kodiert, wenn sie übereinander liegen). Polygone können sich überschneiden.
Topologie: Der Raum zerfällt in Knoten, Kanten und Polygone. Wenn sich Kanten schneiden, muss ein Knoten eingeführt werden. Das planar-enforcement zwingt dass der ganze Raum ausgefüllt werden muss mit Polygonen, welche sich nicht überschneiden dürfen.
Beispiele für Entitäten, welche auf unterschiedlichen Abstraktionsebenen unterschiedlich repäsentiert werden
Massstab: Ein Haus kann plätzlich ein Punkt werden
Fokus: Je nach Fokus werden Sachen ausgelassen (Bsp Züge)
Operationen auf Attribute von Entitäten
Es werden überall neue Attribute oder Entitäten gebildet:
1. Operationen mit einem oder mehreren Attributen einer Entität: Bevölkerungsdichte
2. Operationen mit einem oder mehreren Attributen auf versch. Entitäten, die sich überlappen: bewaldete Fläche pro Stadtkreis, Anzahl Sportanlagen im Kreis9
3. Operationen mit Attributen von Entitäten, die in andere Entitäten sind: Durchschnittlicher Umsatz alller Restaurants im Kreis 3
Distanz- und Lageoperationen
- Operationen um Entitäten mit einer bestimmten Distanz: Alle Sportanlagen innerhalb 500m im Wald
- Operationen um Pufferzonen zu bilden: Fläche innerhalb von 200m zu einer Tramlinie
- Auf topologie basierende Operationen: Kürzeste Route vom Irchel zum triemli
Lokale Operation
Lokale oder zellenweise Operationen berechnen ein Raster-Ausgabe-Dataset, bei dem der Ausgabewert an jeder Position bzw. Zelle eine Funktion des Wertes ist, der mit diesem Punkt in einem oder mehreren Raster-Datasets verbunden ist. Demnach hat der Wert der einzelnen Zelle einen direkten Einfluss auf den Wert der Ausgabe, ganz gleich, welche Werte die Nachbarzellen haben. Eine zellenweise Operation kann auf ein einzelnes oder auf mehrere Raster-Datasets angewendet werden
Bsp: Genrerierung von Höhenklassen
Globale Operation
Der Output ist das Resultat einer Berechnung, die möglicherweise alle Zellen des Feldes miteinbezieht. Es ist sehr komplex
Bsp: Route Irchel, Triemli kürzeste Distanz
Inverse distance wighting
Idee: Toblers First Law
Die Distanz wird umgekehrt proportional für die Gewichtung genutzt. Die einzubeziehenden Punkte können anhand fixer Anzahl Punkte oder fixem Suchradius bestimmt werden
Glättungsfilter
gleitendes Fenster, Fokal.
der Mittelwert oder Median wird von mehrern Pixel berechnet
Mehrheitsfilter
gleitenden Fenster
Das zentrale Pixel übernimmt jedoch nur den Wert, welcher mehrheitlich im Kernel vorhanden ist.
Theamtische Abfragen:
Eine thematische Abfrage führt zu einer den Bedingungen angemessenen Auswahl aus den gesamten thematischen Informationen. Sie selektiert die Objekte, deren Eigenschaften (Attribute) die gestellten Bedingungen erfüllen.
Bsp: "Selektiere alle Bäume der Art Fichte", "Selektiere alle Gebäude, die eine Fläche grösser als 100m2haben"
Geometrische Abfrage
Selektiert die Objekte, welche die gestellten räumlichen Bedingunge erfüllen
Bsp: "Selektiere alle Häuser, die weniger als 200m entfernt sind", "Selektiere das Haus, dasam nächsten zum Bach liegt"
Topologische Abfrage
Während räumliche Selektionskriterien Objekte anhand ihrer Lage auswählen und thematische Abfragen Elemente bezüglich ihrer Eigenschaften identifizieren, basieren die topologischen Suchkriterien auf der Anordnung der Objekte im Raum
Bsp: "Selektiere alle Gebäude, die vollständig in der W2 liegen", "Selektioniere alle Häuser, die im Wald liegen"
Arithmetische Operatoren
Werden für numerische Attribute verwendet.
+
-
*
/
exp
SELECT Baumart, Vorrat, Bodentyp, Vorrat*2/100 as Holznutzung FROM Parzelle WHERE Vorrat > 120%
geometrische Abfrage: Position
Vektor: x-y- Koordinate
Raster: x-y- Koordinate
geometrische Abfrage: Ausdehnung
Vektor: Summe der Flächen
Raster: Anzahl Zellen, welche Objekt bilden multipliziert mit einer Zellenfläche
Direkte Abfrage
Daten werden abgerufen, Ein Teil wird extrahiert, ohne dass die Ausgangsdaten verändert werden.
Manipulation
Neue geographische Informationen werden erzeugt. Die neuen Objekte müssen vorgängig konzeptionel modelliert werden.
Informationsprodukte aus Geländeanalysen. Beispiele und Erklärungen
Neigung: Tangentialebene an einem Punkt (Ableitung der Oberfläche)
Exposition: Richtung des steilsten Gefälles der Tangentialebene
Kurvatur: Krümmung (2.Abl) einer Oberfläche. Kann postiv (konkav) oder negativ (konvex) sein. Profil- (Richtung steilstes Gefälle) oder Plankurvatur (Richtung Höhenlinien)
Sichtbarkeitsanalyse: Wenn der Winkel zum Punkt, den man sehen will kleiner ist als zu irgendeinem Punkt auf der Sichtbarkeitsachse, ist der Zielpunkt nicht sichtbar.
Schattierung: Das Gelände ist manchmal schattiert, um einen besseren 3D Eindruck zu machen. Wir setzten eine Lichtquelle 45° ein. Die Helligkeit der Schattierung ist Abhängig von Exposition und Oberfläche, sowie die Reflektionseigenschaft des Modells
Gewichtung durch Rangierung
summierend: n-r+1
reziprok: 1/r
exponentiell; (n-r+1)p
- sehr einfach, jedoch nimmt die Aussagekraft ab je mehr Ränge
Gewichtung durch Einstufung
- Verteilung durch Gesamtpunktzahl
- Verhältnisschätzung: Jedes Kriterium kann mit beliebiger Punktzahl ausgezeichnet werden.
- sehr einfach, für wenige Kriterien, jedoch sehr subjektive Einschätzung
Gewichtung durch paarweises Vergleichen
- Hier wird eine Vergleichsmatrix dargestellt und immer zwei Kriterein verglichen. Dazu stehen Indexwerte von 1 bis 9 zur Verfügung. Ist Kriterium A genau gleich wichtig wie Kriterium B erhält diese Beziehung den Index 1. Ist A aber viel wichtiger als B, lautet der Index 9. Dazwischen sind alle Abstufungen möglich. Für die Beziehung „weniger wichtig“ stehen entsprechend die Bruchwerte 1/1 bis 1/9 zur Verfügung: Ist etwa A viel weniger wichtig als B, lautet die Bewertung 1/9.
- Vergleich für nur zwei Kriterein. Der Aufwand kann aber stark steigen je mehr Kriterien.