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Langue Français
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Crée / Actualisé 26.12.2014 / 27.01.2019
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Wie wird das Gesundheitssystem Finanziert?

  • Staat: Leistungserbringer (Verwaltung, Prävention, Rettungsdienste), Finanzierungs-träger anderer Leistungserbringer (Spitäler, Spitex) und Finanzierungsträger von Regimes der Sozialen Sicherheit (Prämienverbilligung, Ergänzungsleistungen AHV/IV, Invalidenversicherung).

  • Unternehmen: bezahlen Prämien bzw. Beiträge in Form von Arbeitgeber-, Arbeitnehmer- oder Selbständigerwerbendenanteilen an die Regimes der Sozialen Sicherheit, die direkt oder indirekt für Gesundheitsgüter und -dienstleistungen aufkommen (Unfallversicherung, IV, AHV).

  • Private Haushalte: kommen direkt für Güter und Dienstleistungen des Gesundheitswesens auf; sie beteiligen sich in Form von Franchisen und Selbstbehalten an den Kosten der Sozial- oder Privatversicherungen und bezahlen Versicherungsprämien für obligatorische oder private Versicherungen im Gesundheitsbereich.

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Erklärungsansätze zur Kostensteigerung

  • Mischsystem: private Märkte und staatliches Plansystem

    • Industrie und Praxen, Privatspitäler (angebotsinduzierte Nachfrage)

    • Regulierungen dadurch schwierig

    • Fehlende Daten zu genauen Kostenströmen (z. B. Behandlungen und Behandlungsprozesse)

  • Einfluss des BIP (Bruttoinlandprodukt):

    • Steigendes BIP führt zu steigenden Gesundheitskosten

  • Studien aus der Schweiz zu kostentreibenden Einflussfaktoren:

    • Anteil der >65 Jährigen

    • Höhere Ärztedichte /Spitalbettendichte (angebotsinduzierte Nachfrage)

    • Abgabe von Medikamenten in Arztpraxen (Selbstdispensation)

    • Höheres Bildungsniveau und Status „erwerbstätig“ negativ korreliert

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Kostenwachstum auch in Zukunft

  • 75% kranke Menschen gehen nicht zum Arzt

  • „Markt“ der älteren Menschen noch nicht ausgeschöpft

  • Zunehmende Beanspruch des Gesundheitswesens: „Luxusgut“

  • Wachsende Möglichkeiten der Medizin

  • Fehlende Anreize zur Kostenminimierung bei Behandelnden

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Instrumente der Kosteneindämmung

  1. Veränderung des Finanzierungssystems
  2. Mengenbegrenzungen
  3. Preisbegrenzungen
  4. Einschränkung Leistungsumfang
  5. Strukturvorgaben und –bereinigungen
  6. Anreizsysteme für Leistungsempfänger
  7. Massnahmen zur Effektivitäts- und Effizienzsteigerung
  8. Beeinflussung des Entscheidungs- und Verschreibungsverhaltens
  9. Massnahmen zur Qualitätsverbesserung
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Entwicklung der Spitäler in 10 Jahren?

20% weniger Spitäler innerhalb von zehn Jahren

  • 45% weniger Betten

  • 40% kürzere Aufenthaltsdauer

  • 40% weniger Pflegetage

  • 16% mehr Hospitalisierungen

  • 24% mehr Personal

  • 16% mehr Einwohner

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Aufgaben der Reha

  1. Schädigung auf Organebene rückgängig machen.

  2. Aktivitätsstörung durch Training möglichst zu normalisieren bzw. für relevante Störungen funktionelle Kompensationsmöglichkeiten mit dem Patienten zu erschliessen.

  3. Minderung der Partizipationsstörung durch Anpassungen der Umwelt an den Patienten in einem ökonomisch vernünftigen Mass (z.B. Hilfsmittel).

  4. Einbezug der Kontextfaktoren (psychosoziale und Umweltfaktoren)

  5. Vermittlung präventiver Strategien (meist Sekundärprävention).

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Arten von Rehabilitationskliniken:

  • Muskuloskelettale Rehabilitation

  • Neurologische Rehabilitation

  • Kardiologische Rehabilitation

  • Pneumologische Rehabilitation

  • Onkologische Rehabilitation

  • Geriatrische Rehabilitation

  • Pädiatrische Rehabilitation

  • sychosomatische Rehabilitation

    Paraplegiologische Rehabilitation

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Zukunftsaussichten und Verbesserungen im Reha bereich:

Vorhandene  Vernetzung von Akutmedizin und Rehabilitation intensivieren (Schnittstellen zwischen den betroffenen Institutionen optimieren).

Verbesserung der Indikationsqualität durch Triage eines Reha-Spezialisten im Akutspital. Ziel: Den richtigen Patienten, am richtigen Ort, im richtigen Moment!

Koppelung der Behandlungsfinanzierung an den Behandlungspfad des Patienten.

Aufhebung der Kostengutsprache, damit die Behandlung schnell und nahtlos erfolgt.

Ungehinderter Zugang zu qualitativ hochstehender Rehabilitation für alle Patienten.