Gesundheitssystem Schweiz
Gesundheitsziele Geschichte Kompetenzen Finanzierung Berufsbilder Internationale Vergleiche
Gesundheitsziele Geschichte Kompetenzen Finanzierung Berufsbilder Internationale Vergleiche
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Flashcards
Wie wird das Gesundheitssystem Finanziert?
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Staat: Leistungserbringer (Verwaltung, Prävention, Rettungsdienste), Finanzierungs-träger anderer Leistungserbringer (Spitäler, Spitex) und Finanzierungsträger von Regimes der Sozialen Sicherheit (Prämienverbilligung, Ergänzungsleistungen AHV/IV, Invalidenversicherung).
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Unternehmen: bezahlen Prämien bzw. Beiträge in Form von Arbeitgeber-, Arbeitnehmer- oder Selbständigerwerbendenanteilen an die Regimes der Sozialen Sicherheit, die direkt oder indirekt für Gesundheitsgüter und -dienstleistungen aufkommen (Unfallversicherung, IV, AHV).
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Private Haushalte: kommen direkt für Güter und Dienstleistungen des Gesundheitswesens auf; sie beteiligen sich in Form von Franchisen und Selbstbehalten an den Kosten der Sozial- oder Privatversicherungen und bezahlen Versicherungsprämien für obligatorische oder private Versicherungen im Gesundheitsbereich.
Erklärungsansätze zur Kostensteigerung
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Mischsystem: private Märkte und staatliches Plansystem
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Industrie und Praxen, Privatspitäler (angebotsinduzierte Nachfrage)
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Regulierungen dadurch schwierig
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Fehlende Daten zu genauen Kostenströmen (z. B. Behandlungen und Behandlungsprozesse)
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Einfluss des BIP (Bruttoinlandprodukt):
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Steigendes BIP führt zu steigenden Gesundheitskosten
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Studien aus der Schweiz zu kostentreibenden Einflussfaktoren:
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Anteil der >65 Jährigen
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Höhere Ärztedichte /Spitalbettendichte (angebotsinduzierte Nachfrage)
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Abgabe von Medikamenten in Arztpraxen (Selbstdispensation)
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Höheres Bildungsniveau und Status „erwerbstätig“ negativ korreliert
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Kostenwachstum auch in Zukunft
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75% kranke Menschen gehen nicht zum Arzt
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„Markt“ der älteren Menschen noch nicht ausgeschöpft
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Zunehmende Beanspruch des Gesundheitswesens: „Luxusgut“
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Wachsende Möglichkeiten der Medizin
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Fehlende Anreize zur Kostenminimierung bei Behandelnden
Instrumente der Kosteneindämmung
- Veränderung des Finanzierungssystems
- Mengenbegrenzungen
- Preisbegrenzungen
- Einschränkung Leistungsumfang
- Strukturvorgaben und –bereinigungen
- Anreizsysteme für Leistungsempfänger
- Massnahmen zur Effektivitäts- und Effizienzsteigerung
- Beeinflussung des Entscheidungs- und Verschreibungsverhaltens
- Massnahmen zur Qualitätsverbesserung
Entwicklung der Spitäler in 10 Jahren?
20% weniger Spitäler innerhalb von zehn Jahren
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45% weniger Betten
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40% kürzere Aufenthaltsdauer
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40% weniger Pflegetage
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16% mehr Hospitalisierungen
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24% mehr Personal
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16% mehr Einwohner
Aufgaben der Reha
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Schädigung auf Organebene rückgängig machen.
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Aktivitätsstörung durch Training möglichst zu normalisieren bzw. für relevante Störungen funktionelle Kompensationsmöglichkeiten mit dem Patienten zu erschliessen.
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Minderung der Partizipationsstörung durch Anpassungen der Umwelt an den Patienten in einem ökonomisch vernünftigen Mass (z.B. Hilfsmittel).
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Einbezug der Kontextfaktoren (psychosoziale und Umweltfaktoren)
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Vermittlung präventiver Strategien (meist Sekundärprävention).
Arten von Rehabilitationskliniken:
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Muskuloskelettale Rehabilitation
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Neurologische Rehabilitation
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Kardiologische Rehabilitation
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Pneumologische Rehabilitation
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Onkologische Rehabilitation
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Geriatrische Rehabilitation
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Pädiatrische Rehabilitation
- sychosomatische Rehabilitation
Paraplegiologische Rehabilitation
Zukunftsaussichten und Verbesserungen im Reha bereich:
Vorhandene Vernetzung von Akutmedizin und Rehabilitation intensivieren (Schnittstellen zwischen den betroffenen Institutionen optimieren).
Verbesserung der Indikationsqualität durch Triage eines Reha-Spezialisten im Akutspital. Ziel: Den richtigen Patienten, am richtigen Ort, im richtigen Moment!
Koppelung der Behandlungsfinanzierung an den Behandlungspfad des Patienten.
Aufhebung der Kostengutsprache, damit die Behandlung schnell und nahtlos erfolgt.
Ungehinderter Zugang zu qualitativ hochstehender Rehabilitation für alle Patienten.
Belastung der pflegenden Angehörigen
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Emotionale Belastung mit Symptomen von Angst, Depression, Erschöpfung
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Soziale Belastung durch Isolation, Verlust von Kontakten
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Wirtschaftliche Belastung (Erwerbstätigkeit wird für Pflegetätigkeit reduziert oder aufgegeben)
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Körperliche Belastung
Unterstützung pflegende Angehörige
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Beiträge zur Linderung allfälliger Lohneinbussen werden unter bestimmten Voraussetzungen von einzelnen Gemeinden bezahlt
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Personen, die Verwandte im gemeinsamen Haushalt pflegen haben Anspruch auf Anrechnung von Betreuungsgutschriften bei der AHV
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Ausgeschlossen davon ist allerdings die Pflege nicht verwandter Personen (unverheiratete Partner/-in und Bekannte)