...


H. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über grundlegende chemische Konzepte und sind für alle geeignet, die ihr Verständnis der Chemie vertiefen möchten. Sie decken Themen wie chemische Elemente, Verbindungen, Lösungen, Strahlung, und physikalisch-chemische Größen ab. Die Karteikarten erklären Begriffe wie Molalität, Molarität, Elektrolyte, und das ideale Gasgesetz, sowie die Zusammensetzung von Lösungen und die Eigenschaften von Gasen. Sie sind besonders nützlich für Studierende und Fachleute, die ihr Wissen in der Chemie erweitern und vertiefen wollen.
Cartes-fiches
44
Utilisateurs
2
Langue
Allemand
Catégorie
Chimie
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
11.05.2015 / 20.04.2016

Cartes-fiches

Lambert-Beersches Gesetz

  • A = E\(\lambda\)= Absorption (früher: Extinktion) des Materials für Licht der Wellenlänge \(\lambda\)
  • I0 = Intensität des ausfallenden Lichtes (W/m2)
  • I1 = Intensität des einfallenden (eingestrahlten) Lichtes (W/m2)
  • c = Stoffmengenkonzentration der absorbierenden Substanz in der Flüssigkeit (mol/l)
  • \(\varepsilon\)\(\lambda\) = Molarer Absorptionskoeffizient (früher Extinktionskoeffizient) (L/(mol*cm)): Stoffkonstante, die abhängig von der Wellenlänge \(\lambda\) ist
  • d = Schichtdicke = Breite der Küvette (cm) = Länge des Lichtweges durch die Probe

Energie elektromagnetischer Strahlung

E = h · \(\nu\)      c = \(\lambda\)· \(\nu\)

  • \(\lambda\) = Wellenlänge (m, cm, nm)
  • \(\nu\) = Frequenz (Hz, MHz)
  • E = Strahlungsenergie (eV, J, kJ) eines Lichtquants (=Photon), wobei 1eV = 1,6*10-19 J und 1 J = 0,239 cal ist
  • c = Lichtgeschwindigkeit
  • h = Planck-Konstante

Lichtgeschwindigkeit

c = 299792458 m/s ~ 2,998*108 m/s

Planck-Konstante

h = 6,6262*10-34 J*s

effektive Halbwertszeit

HWZeff = HWZbiol*HWZphys / HWZbiol+HWZphys

Dipolmoment

\(\mu\) = Q*r

  • \(\mu\) = Dipolmoment (Debye 1 D = 3,33*10-33 C*m)
  • Q = Partialladung (C)
  • r = Abstand (m)

Avogadro-Konstante

NA = 6,022*1023 mol-1

(veraltet: Loschmidt-Zahl)

Isotope

Nuklide eines Elements (gleiche Kernladungszahl) mit unterschiedlicher Massezahl (unterschiedliche Neutronenzahl)

Isobare

Nuklide verschiedener Elemente (unterschiedliche Protonen- und damit Kernladungszahl) mit gleicher Massezahl, also der gleichen Anzahl von Nukleonen

Nuklid

Atomsorte, die in der Anzahl an Protonen und Neutronen übereinstimmt

Nukleonen

Kernteilchen

effektive Äquivalentdosis

ein Maß für die Strahlenbelastung des Menschen, die neben der Art der Strahlung auch die Empfindlichkeit verschiedener Organe gegenber Strahlenschäden berücksichtigt

"Je schneller eine radioaktive Substanz zerfällt, desto ... strahlt sie."

...intensiver...

"Je größer ... und ... der emittierten Teilchen, desto ... ist ihre Radiotoxizität."

...die Masse... ...die Ladung...             ...größer...

\(\alpha>\beta>\gamma\)

1 Becquerel =

1 Kernzerfall pro Sekunde

Grundelemente

% der Körpermasse

  • ...

96 % der Körpermasse

  • H   Wasserstoff
  • C   Kohlenstoff
  • N   Stickstoff
  • O   Sauerstoff

Mengen-/Makroelemente

( ... mg/kg Körpergewicht)

% der Körpermasse

  • ...

(> 50 mg/kg Körpergewicht)

3 % der Körpermasse

  • Na   Natrium
  • K   Kalium
  • Mg   Magnesium
  • Ca   Calcium
  • Cl   Chlor
  • P   Phosphor
  • S   Schwefel

Spuren-/Mikroelemente

( ... mg/kg Körpergewicht)

% der Körpermasse

  • ...

(<= 50 mg/kg Körpergewicht)

1 % der Körpermasse

  • Nebengruppenmetalle
    • V   Vanadium
    • Cr   Chrom
    • Mo   Molybdän
    • Mn   Mangan
    • Fe   Eisen
    • Co   Cobalt
    • Ni   Nickel
    • Cu   Kupfer
    • Zn   Zink
  • Nichtmetalle
    • Si   Silicium
    • Se   Selen
    • F   Fluor
    • I   Iod

Moleküle

sind definierte Teilchen, die aus mindestens zwei Atomen bestehen und durch eine chemische Bindung zusammengehalten werden

Leiter 1. Ordnung

Bewegliche Elektronen in Metallen

Leiter 2. Ordnung

Bewegliche Ionen

Elektronegativität

ist ein Maß für das Bestreben eines Elementes, Elektronen an sich zu ziehen

Dichte

Masse/Volumen

\(\rho\) = m/V

Druck

Kraft/Fläche

Pa = N/m2

Das ideale Gasgesetz

p*V = n*R*T

p = Druck (Pa)

V = Volumen (m3)

n = Stoffmenge (mol)

R = ideale Gaskonstante (R = 8,314 J*mol-1*K-1)

T = absolute Temperatur (K)

Ein Gas verhält sich ideal, wenn

  • zwischen den Gasteilchen keinerlei Wechselwirkungen bestehen
  • die Gasteilchen als punktförmig angesehen werden können (kein Eigenvolumen)
  • alle Stöße zwischen den Gasteilchen oder den Gasteilchen und der Wand elastisch sind

Diese Annahmen sind umso besser erfüllt, je höher die Temperatur und je niedriger der Druck eines Gases ist. Für die in der Medizin wichtigen Gase und unter physiologischen Bedingungen ist das ideale Gasgesetz praktisch immer gültig.

1 atm

= 1,013 bar = 760 Torr = 1,013*105 Pa

STP(D)

standard temperature and pressure (dry, bei Luft)

0 ºC, 105 Pa, (kein Wasserdampf)

BTPS

Body Temperature, Pressure, Saturated

310 K (37 °C)

pLuft = pgesamt - pH2O (pH2O = 100 % Wasserdampfsättigung = 47 mm Hg)

VSEPR-Modell

Valence-Shell-Electron-Pair-Repulsion

Valenz-Schalen-Elektronen-Paar-Abstoßung

Natürliche Radioaktivität

ist der spontane Zerfall instabiler Atomkerne unter Aussendung von Strahlung

Künstliche Radioaktivität

ist der gesteuerte Zerfall stabiler Atomkerne unter Aussendung von Strahlung

chemische Elemente ...

chemische Verbindungen ...

... enthalten Atome einer Sorte

... enthalten Atome verschiedener Sorten in einem definierten Zahlenverhältnis

Mineralstoffe

lebensnotwendige anorganische Nährstoffe, welche der Organismus nicht selbst herstellen kann, also mit der Nahrung zugeführt werden müssen

Molalität

Stoffmenge eines gelösten Stoffes / Masse des Lösungsmittels (mol·kg−1)

(eine Gehaltsgröße, also eine physikalisch-chemische Größe zur quantitativen Beschreibung der Zusammensetzung von Lösungen)

Molarität

Stoffmengenkonzentration: Stoffmenge eines gelösten Stoffes / Gesamtvolumen des Lösungsmittels (mol·m−3)

(eine Gehaltsgröße, also eine physikalisch-chemische Größe zur quantitativen Beschreibung der Zusammensetzung von Lösungen)

Destillation

ein thermisches Trennverfahren, um verdampfbare Flüssigkeiten zu gewinnen

Elektrolyse

ein Prozess, bei dem ein elektrischer Strom eine Redoxreaktion erzwingt

Elektrode

ein Elektronenleiter, der im Zusammenspiel mit einer Gegenelektrode mit einem zwischen beiden Elektroden befindlichen Medium in Wechselwirkung steht

Elektrolyt

eine chemische Verbindung, die im festen, flüssigen oder gelösten Zustand in Ionen dissoziiert ist und die sich unter dem Einfluss eines elektrischen Feldes gerichtet bewegt

Lernen