Geografie
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Flashcards
Kreismodell
„Z
wiebelschalenartiger“ Aufbau
einer Stadt.
In der Mitte befindet sich der CBD gefolgt
von Grosshandel, gehobenen
Wohnvierteln, Industriezonen,
Pendlereinzugsgebie
Sektorenmodell
Gebiete gleicher Funktion sind
keilförmig um das
Zentrum geschart und folgen den
stadteinwärts verlaufenden
Hauptverkehrsachsen
Mehrkerne-Modell
Überlagerung von kreisförmig und
sektoriell angeordneten Strukturen.
(entspricht am ehesten der Realität
Suburbanisierung
Wohnbevölkerung und
Geschäftswelt verabschieden sich
aus der Innenstadt
-Umzug von hauptsächlich
gutverdienenden und Familien von der
Stadt in die Agglomeration
Urbanisierung
Globale Zunahme der Stadtbevölkerung
-Menschen ziehen vom Land in die Stadt
(Verstädterung)
Desurbanisierung
Menschen ziehen von der Stadt aufs Land (Abnahme der Stadtbevölkerung, Zunahme der Bevölkerung in ländlichen Gegenden, keine Veränderung oder Zunahme in der Agglomeration
Nachhaltige Stadtentwicklung
Kriterien die erfüllt sein müssen: -ökologisch sinnvoll -wirtschaftlich interessant -gesellschaftlich-kulturell aufwertend
Europäische Städte
-komplexes Strassenmuster (gewachsene Strukturen)-grosse Plätze (Marktplätze)-hohe Bebauungsdichte (Begrenzung durch Stadtmauer)-niedere Bebauung -Zerstörung durch Kriege
Südamerikanische Städte
-Plaza bildet das Zentrum der Stadt (wichtige Häuser: Schule, Spital, Rathaus usw. sind um den Plaza gebaut) -Sozialgefälle (Nahe des Plazas höhere Schichten, gegen aussen abnehmend) -Kolonial geprägt (spanisch
Nordamerikanische Städte
-schachbrettartiges Strassennetz -Wolkenkratzer im CBD -Hintergassen -keine Wohnhäuser im Zentrum -ethnische Sektoren
Islamisch-orientalische Städte
-Zentrale Hauptmoschee (zu den Rändern hin, kleinere Moscheen)-Zentraler Basar (zu den Rändern hin kleinere Basare (weniger wertvolle Güter))-Wohnbezirke um die Basare (nach Berufsgruppen unterteilt)-Enge Gassen (Schutz vor Sonne) -Abgeschlossenheit (Sackgassen, Innenhöfe)
Wirtschaftssektoren
-primärer Sektor
(Abbau von Rohstoffen)
-sekundärer Sektor
(Rohstoffverarbeitung)
-tertiärer Sektor
(Dienstleistungen)
-quartärer Sektor
(schafft und tauscht
Informationen und Wissen)
Agenda 21
Weltweiter Aktionsplan zur Lösung
aller wichtigen Umwelt- und
Entwicklungsproblemen
(1992 in Rio de Janeiro von 179 Staaten
verabschiedet)
Externe Kosten
Kosten, die nicht von dem sie verursachenden Wirtschaftsobjekten getragen, sondern der Gesellschaft oder Dritten aufgebürdet werden.
Nachhaltige Entwicklung
Entwicklung, die gewährleistet, dass die Bedürfnisse der heutigen Generation befriedigt werden können, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu beeinträchtigen.
Drei Dimensionen der
Nachhaltigkeit
-Umweltziele
-Wirtschaftliche Ziele
-Gesellschaftliche Ziele
Umweltziele
-Artenvielfalt erhalten
-Klimaveränderung bremsen
-Ressourcen schonen
-Abfall vermeiden
Wirtschaftliche Ziele
-Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit erhalten
-Einkommen und Beschäftigung erhalten
-Wettbewerbsfähigkeit fördern
Gesellschaftliche Ziele
-Gesundheit und Sicherheit
garantieren
-Gleichstellung von Mann und Frau
-Menschenrechte durchsetzen
-Bildung und Kultur fördern
Öffentliche Güter
Güter, von deren Nutzung niemand ausgeschlossen werden kann.
Allerdings will niemand dafür bezahlen.
Strategien der Schweizer Raumplanung
-städtische Räume ordnen
-ländliche Räume stärken
-Natur- und Landschaftsraum schonen
-Die Schweiz in Europa einbinden
Ziele der Schweizer Raumplanung
-grossräumige, leistungsfähige Vernetzung
-Nachhaltige Entwicklung
-Siedlungsentwicklung nach innen
Instrumente der Raumplanung
-Konzepte und Sachpläne (Bund)
-Richtplan (Kanton)
-Nutzungsplan (Gemeinde)
Bauzone
Umfasst Land, das sich für die
Überbauung eignet, bereits
weitgehend überbaut ist oder
voraussichtlich bald erschlossen
werden muss.
Erschliessung
Bereitstellung der für eine Grundstücknutzung nötigen Infrastruktur.
Melioration
Technische Massnahmen, die
ergriffen werden, um den Wert
eines Landschaftsabschnitts oder
eines Grundstücks zu erhöhen.
Siedlungsökologie
Bremsen der Verarmung der Fauna
und Flora innerhalb von Ortschaften
-Förderung natürlicher Kreisläufe durch
versickerungsfähige Flächen
-Förderung standortangepasster Flora
-Förderung vielfältiger Lebensräume
-Energieeffizientes Bauen
Agglomeration
Kernstadt inklusive suburbanes
Gebiet, das an die Kernstadt grenzt.
Formale Merkmale einer Stadt
-Bevölkerungsdichte
-kompakter Siedlungskörper
-hohe Bebauungsdichte
Funktionale Merkmale einer Stadt
-Zentralität
-Wirtschaftliche Tätigkeit
-Angebote
Übrige Merkmale einer Stadt
-künstliche Umweltgestaltung
-besondere Bevölkerungs- und Sozialstruktur
-städtische Lebens- Kulturformen
Stadtdefinition
-Spezifische Siedlungsform
-Kompakter Siedlungskörper
-A-Bevölkerung überdurchschnittlich vertreten
-Hoher Grad an künstlicher Umgestaltung
-Zentrumsfunktion (Angebot an Güter, Dienstleistungen)
Arithmetische
Bevölkerungsdichte
Verhältnis der Einwohner zur
Gesamtfläche des Landes
Physiologische Bevölkerungsdichte
Verhältnis der Bevölkerungszahl
und der landwirtschaftlich
produktiven Fläche
Bevölkerungsschere
Die Bevölkerungsschere öffnet sich,
wenn die Sterberate viel stärker
abnimmt als die Geburtenrate.
Demografischer Übergang
Abfolge von Veränderungen in den
Geburten- und Sterbeziffern
1. Frühe Gleichgewichtsphase
2. Frühe Wachstumsphase
3. Späte Wachstumsphase
4. Späte Gleichgewichtsphase
5. Übergangsphase zur Bevölkerungsschrumpfung
Empowerment der Frau
Stärkung der rechtlichen, sozialen
und wirtschaftlichen Stellung der Frau
--> Ziel: Eindämmung des
Bevölkerungswachstums
Familienplanung
Sexuelle Aufklärung und Verfügbarkeit von Verhütungsmitteln
--> Ziel: Eindämmung des Bevölkerungswachstums
Reproduktive Gesundheit
Anerkennung grundsätzlicher Rechte der Frau im Bereich Fortpflanzung und Sexualität.