Geografie


F. G.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über geographische Themen für die Mittelschule, mit Fokus auf Wirtschaft, Umwelt, Raumplanung, Bevölkerung und Migration. Sie behandeln zentrale Konzepte wie Stadtentwicklung, Bevölkerungsdynamik, Nachhaltigkeit und die verschiedenen Wirtschaftssektoren. Besonders nützlich sind sie für Schüler, die sich auf Prüfungen vorbereiten oder ihr Verständnis für komplexe geographische Zusammenhänge vertiefen möchten.
Flashcards
119
Students
5
Language
German
Category
Geography
Created / Updated
05.04.2015 / 05.01.2020

Flashcards

Kreismodell

„Z

wiebelschalenartiger“ Aufbau

einer Stadt.

In der Mitte befindet sich der CBD gefolgt

von Grosshandel, gehobenen

Wohnvierteln, Industriezonen,

Pendlereinzugsgebie

Sektorenmodell

Gebiete gleicher Funktion sind

keilförmig um das

Zentrum geschart und folgen den

stadteinwärts verlaufenden

Hauptverkehrsachsen

Mehrkerne-Modell

Überlagerung von kreisförmig und

sektoriell angeordneten Strukturen.

(entspricht am ehesten der Realität

Suburbanisierung

Wohnbevölkerung und

Geschäftswelt verabschieden sich

aus der Innenstadt

-Umzug von hauptsächlich

gutverdienenden und Familien von der

Stadt in die Agglomeration

Urbanisierung

Globale Zunahme der Stadtbevölkerung

-Menschen ziehen vom Land in die Stadt

(Verstädterung)

Desurbanisierung

Menschen ziehen von der Stadt aufs Land  (Abnahme der Stadtbevölkerung, Zunahme der Bevölkerung in ländlichen Gegenden, keine Veränderung oder Zunahme in der Agglomeration

Nachhaltige Stadtentwicklung

Kriterien die erfüllt sein müssen: -ökologisch sinnvoll -wirtschaftlich interessant -gesellschaftlich-kulturell aufwertend

Europäische Städte

-komplexes Strassenmuster (gewachsene Strukturen)-grosse Plätze (Marktplätze)-hohe Bebauungsdichte (Begrenzung durch Stadtmauer)-niedere Bebauung  -Zerstörung durch Kriege

Südamerikanische Städte

-Plaza bildet das Zentrum der Stadt (wichtige Häuser: Schule, Spital, Rathaus usw. sind um den Plaza gebaut) -Sozialgefälle (Nahe des Plazas höhere Schichten, gegen aussen abnehmend) -Kolonial geprägt (spanisch

Nordamerikanische Städte

-schachbrettartiges Strassennetz -Wolkenkratzer im CBD -Hintergassen -keine Wohnhäuser im Zentrum -ethnische Sektoren

Islamisch-orientalische Städte

-Zentrale Hauptmoschee (zu den Rändern hin, kleinere Moscheen)-Zentraler Basar (zu den Rändern hin kleinere Basare (weniger wertvolle Güter))-Wohnbezirke um die Basare (nach Berufsgruppen unterteilt)-Enge Gassen (Schutz vor Sonne) -Abgeschlossenheit (Sackgassen, Innenhöfe)

Wirtschaftssektoren

-primärer Sektor

(Abbau von Rohstoffen)

-sekundärer Sektor

(Rohstoffverarbeitung)

-tertiärer Sektor

(Dienstleistungen)

-quartärer Sektor

(schafft und tauscht

Informationen und Wissen)

Agenda 21

Weltweiter Aktionsplan zur Lösung

aller wichtigen Umwelt- und

Entwicklungsproblemen

(1992 in Rio de Janeiro von 179 Staaten

verabschiedet)

Externe Kosten

Kosten, die nicht von dem sie verursachenden Wirtschaftsobjekten getragen, sondern der Gesellschaft oder Dritten aufgebürdet werden. 

Nachhaltige Entwicklung

Entwicklung, die gewährleistet, dass die Bedürfnisse der heutigen Generation befriedigt werden können, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu beeinträchtigen. 

Drei Dimensionen der

Nachhaltigkeit

-Umweltziele

-Wirtschaftliche Ziele

-Gesellschaftliche Ziele 

Umweltziele

-Artenvielfalt erhalten

-Klimaveränderung bremsen

-Ressourcen schonen

-Abfall vermeiden

Wirtschaftliche Ziele

-Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit erhalten

-Einkommen und Beschäftigung erhalten

-Wettbewerbsfähigkeit fördern

Gesellschaftliche Ziele

-Gesundheit und Sicherheit

garantieren

-Gleichstellung von Mann und Frau

-Menschenrechte durchsetzen

-Bildung und Kultur fördern

Öffentliche Güter

Güter, von deren Nutzung niemand ausgeschlossen werden kann.

Allerdings will niemand dafür bezahlen.

Strategien der Schweizer Raumplanung

-städtische Räume ordnen

-ländliche Räume stärken

-Natur- und Landschaftsraum schonen

-Die Schweiz in Europa einbinden

Ziele der Schweizer Raumplanung

-grossräumige, leistungsfähige Vernetzung

-Nachhaltige Entwicklung

-Siedlungsentwicklung nach innen

Instrumente der Raumplanung

-Konzepte und Sachpläne (Bund)

-Richtplan (Kanton)

-Nutzungsplan (Gemeinde)

Bauzone

Umfasst Land, das sich für die

Überbauung eignet, bereits

weitgehend überbaut ist oder

voraussichtlich bald erschlossen

werden muss.

Erschliessung

Bereitstellung der für eine Grundstücknutzung nötigen Infrastruktur.

Melioration

Technische Massnahmen, die

ergriffen werden, um den Wert

eines Landschaftsabschnitts oder

eines Grundstücks zu erhöhen.

Siedlungsökologie

Bremsen der Verarmung der Fauna

und Flora innerhalb von Ortschaften

 

-Förderung natürlicher Kreisläufe durch

versickerungsfähige Flächen

-Förderung standortangepasster Flora

-Förderung vielfältiger Lebensräume

-Energieeffizientes Bauen

Agglomeration

Kernstadt inklusive suburbanes

Gebiet, das an die Kernstadt grenzt.

Formale Merkmale einer Stadt

-Bevölkerungsdichte

-kompakter Siedlungskörper

-hohe Bebauungsdichte

Funktionale Merkmale einer Stadt

-Zentralität

-Wirtschaftliche Tätigkeit

-Angebote

Übrige Merkmale einer Stadt

-künstliche Umweltgestaltung

-besondere Bevölkerungs- und Sozialstruktur

-städtische Lebens- Kulturformen

Stadtdefinition

-Spezifische Siedlungsform

-Kompakter Siedlungskörper

-A-Bevölkerung überdurchschnittlich vertreten

-Hoher Grad an künstlicher Umgestaltung

-Zentrumsfunktion (Angebot an Güter, Dienstleistungen)

Arithmetische

Bevölkerungsdichte

Verhältnis der Einwohner zur

Gesamtfläche des Landes

Physiologische Bevölkerungsdichte

Verhältnis der Bevölkerungszahl

und der landwirtschaftlich

produktiven Fläche

Bevölkerungsschere

Die Bevölkerungsschere öffnet sich,

wenn die Sterberate viel stärker

abnimmt als die Geburtenrate.

Demografischer Übergang

Abfolge von Veränderungen in den

Geburten- und Sterbeziffern

1. Frühe Gleichgewichtsphase

2. Frühe Wachstumsphase

3. Späte Wachstumsphase

4. Späte Gleichgewichtsphase

5. Übergangsphase zur Bevölkerungsschrumpfung

Empowerment der Frau

Stärkung der rechtlichen, sozialen

und wirtschaftlichen Stellung der Frau

--> Ziel: Eindämmung des

Bevölkerungswachstums

Familienplanung

Sexuelle Aufklärung und Verfügbarkeit von Verhütungsmitteln

--> Ziel: Eindämmung des Bevölkerungswachstums

Reproduktive Gesundheit

Anerkennung grundsätzlicher Rechte der Frau im Bereich Fortpflanzung und Sexualität.

Study