Geografie


F. G.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über geographische Themen für die Mittelschule, mit Fokus auf Wirtschaft, Umwelt, Raumplanung, Bevölkerung und Migration. Sie behandeln zentrale Konzepte wie Stadtentwicklung, Bevölkerungsdynamik, Nachhaltigkeit und die verschiedenen Wirtschaftssektoren. Besonders nützlich sind sie für Schüler, die sich auf Prüfungen vorbereiten oder ihr Verständnis für komplexe geographische Zusammenhänge vertiefen möchten.
Flashcards
119
Students
5
Language
German
Category
Geography
Created / Updated
05.04.2015 / 05.01.2020

Flashcards

Multilaterale

Entwicklungszusammenarbeit

Eine Gruppe von mehreren

Ländern unterstützt ein EL

Bilateralte

Entwicklungszusammenarbeit

Ein Land unterstützt gezielt ein EL

Triade

Nordamerika, (West-)Europa,

Japan

Semipherie

Begriff aus der Zeit der

Kolonialisierung.

-Gebiet, das als Umschlagplatz, zur

Vorverarbeitung der Güter aus der

Peripherie diente.

Peripherie

Begriff aus der Zeit der

Kolonialisierung.

-Gebiet, das hauptsächlich als

Rohstofflieferant diente

Komparative Vorteile

Ein Land hat bei dem Produkt einen komparativen Vorteil, bei dem seine Opportunitätskosten (Verzichtskosten) am niedrigsten sind.

Phasen der Globalisierung

-1492-1820: Länder (gross mittel)

(Kolonialisierung)

-1820-2000: Internationale

Unternehmen (TUN) (mittel klein)

(internationale Arbeitsteilung)

-2000-...: Kleine Gruppen /

Einzelpersonen (klein sehr klein)

(Internet / soziale Netzwerke)

Bereiche der Globalisierung

-Weltwirtschaft

-Kultur

-internationale Arbeitsteilung

-Nationalstaatensystem

-militärische Weltordnung

Relativismus

Kulturen sind prinzipiell nicht

vergleichbar (es ist keine besser

oder schlechter).

-Es gibt unüberbrückbare kulturelle

Unterschiede

Universalismus

Alle Menschen sind im Grunde

gleich. Kulturelle Unterschiede

bestehen lediglich an der

Oberfläche.

-Es ist möglich, sich über alle

kulturellen Unterschiede hinweg zu

verständigen

Seichte Integration der

Wirtschaft

Waren und Dienstleistungen

werden innerhalb eines Staates

produziert und dann exportiert.

Tiefe Integration der Wirtschaft

Waren werden international

produziert und international

vertrieben.

Internationaler Währungsfonds

(IWF)

Weltbank

 

-Vergabe von

Überbrückungskrediten

(Kredite sind mit

Strukturanpassungsprogrammen (SAP)

verknüpft

-Markt wird liberalisiert,

staatliche Ausgaben werden gekürzt,

Subventionen für die eigene Wirtschaft

gestrichen)

Neoliberalismus

Handel und Wirtschaft funktioniert allgemein am besten, wenn vom Staat möglichst wenig Einschränkungen und Vorschriften gemacht werden.

Nichtstaatliche Organisationen

(NGO)

Können länderübergreifend auf staatliche Missstände in Staaten oder Fehlleistungen von TNUs aufmerksam machen. 

Transnationales Unternehmen

(TNU)

Unternehmen, das in mehreren Ländern Teilzentralen mit Kompetenzen und Koordinationsaufgaben besitzt.

Veränderung der

Unternehmensstruktur

Früher: Grosse Firmen sind im Besitz von Familien Familien-Kapitalismus Heute: Trennung von Besitz und Management Manager-Kapitalismus Verflechtung einzelner Konzerne Institutioneller-Kapitalismus 

Internationale Organisationen

-Europäische Union

-UNO (Friedenssicherung)

-WTO (Welthandelsorganisation)

Ackerbau

Man spricht von Ackerbau, sobald Nutzpflanzen systematisch auf kultiviertem Boden angebaut werden. 

 

Bewirtschaftungsformen

-Ackerbau und Dauerkulturen

-Viehwirtschaft

-spezialisierter Marktfruchtbau

Biotechnologie

Gezielte Nutzung von Lebewesen

oder ihrer Bestandteile in der

Medizin, Landwirtschaft und

Lebensmittelherstellung.

Bodendegradation

Boden verliert durch menschliche

Eingriffe seinen typischen Aufbau

und seine typischen Eigenschaften.

Desertifikation

Unwiederbringliche Schädigung

des Wasserhaushaltes durch

anhaltende Degradation

Direktzahlung

Zahlungen vom Staat an Bauern zur

Sicherung eines geregelten

Einkommens.

(Anreize für biologische, ökologische

Bewirtschaftungsformen)

Extensive Landwirtschaft

Bewirtschaftung mit wenig

Aufwand an Arbeitskraft und

Kapitalgütern.

Gentechnologie

Gezielte Veränderung des Erbguts

eines Lebewesens.

Grüne Revolution

Ertragssteigerung in der

Landwirtschaft in den

Entwicklungsländer nach 1965

-Hochertragssorten

-Düngemittelzufuhr

-Pflanzenschutz

-kontrollierte Bewässerung

Intensive Landwirtschaft

Bewirtschaftung mit hohem

Aufwand an Arbeitskraft und

Kapitalgütern.

Massentierhaltung

Viehwirtschaft mit der

Konzentration von hohen

Tierbeständen auf engem Raum.

(bodenunabhängig, grosse Energie- und

Fremdfuttermitteleinsatz)

Monokultur

Nutzungsform, bei der der Boden

über Jahre durch dieselbe

Kulturpflanzenart genutzt wird.

(Einseitige Bodennutzung)

Nomadismus

Viehaltungsform, bei der die

Hirtenfamilie mit ihren Herden

ganzjährig zu den guten

Futterplätzen wandern.

 

Wanderfeldbau

Durch das Abbrennen eines

Waldstücks wird der Boden fruchtbar

gemacht. Danach kann der Boden

einige Jahre bebaut werden. Danach

zieht die Gemeinschaft weiter

(Bei geringer Bevölkerungsdichte ist diese

Methode Nachhaltig)

Aufgaben der Landwirtschaft in

der Schweiz

-Besiedlung von ländlichen

Regionen

-Pflege der Kulturlandschaft

-Bewirtschaftung des Bodens

Strukturwandel in der Schweiz

-Anzahl Betriebe nimmt ab

-Fläche pro Betrieb nimmt zu

-Keine Produktsubventionen mehr,

sondern Direktzahlungen

Centrl Business District

Geschäftszentrum in Grossstädten

(hohe Bodenpreise, Wolkenkratzer, viele

Arbeitsplätze)

Daseinsgrundfunktionen

Katalog von Tätigkeiten zur Befriedigung

der menschlichen Bedürfnisse:

-Wohnen

-Arbeiten

-Sich bilden

-Sich versorgen

-Sich erholen

-Am Verkehr teilnehmen / Kommunizieren

Funktionale Differenzierung

Unterschiedliche Räume erfüllen

unterschiedliche Funktionen

(CBD = Arbeiten, Randgebiete = Wohnen)

Funktionale Entmischung

Klare Trennung zwischen den

Funktionen zB. Arbeiten und

Wohnen (Segregation)

(wurde 1920-30 oft von Planern zB. Le

Corbusier gefordert)

Gentrifikation

Aufwertung von

Wohnraum/Stadtteilen (Umbau

von alten Fabrikarealen zu Lofts)

um Gutverdienende in die Stadt

zurückzuholen.

Reurbanisierung

Prozess der Wiederbelebung der

Innenstädte.

-Menschen ziehen von der

Agglomeration/ländlichem Raum

wieder in die Stadt

Study