Gemeinsames Lernen Integration - Prof. Dr. Renate Hinz

LABG2009 Master Lehramt- Primarstufe Biwi

LABG2009 Master Lehramt- Primarstufe Biwi

Diese Lernkarten behandeln grundlegende Konzepte der inklusiven Pädagogik und Integration im schulischen Kontext. Sie decken Themen wie Anerkennung, Selbstwirksamkeit, soziale Integration und die Rolle von Lehrkräften ab. Besonders relevant sind die Aspekte des gemeinsamen Lernens, der Heterogenität im Unterricht und der Förderung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen. Diese Karteikarten richten sich an Pädagogen, Lehrkräfte und Studierende, die sich mit inklusiven Unterrichtsmethoden und der Förderung von Kindern in der Grundschule auseinandersetzen möchten.
Flashcards
40
Students
4
Language
German
Created / Updated
20.01.2015 / 13.07.2016

Flashcards

8. Vorlesung

Beginn des gemeinsamen Unterrichts

76

8. Vorlesung

Was hat die Studie von Hetzner 1988 untersucht?

Schulleistung der " normalen Kinder"  in Integrations- und Regelklassen

7. Vorlesung

Welche Punkte/Ebenen gehören zum Modell des Lernens in heterogenen Lerngruppen?

institutionelle Ebene - Nichtaussonderung

didaktische Ebene - Binnendifferenzierung, Individualisierung

interaktive Ebene - Kooperation

intrapsychische Ebene- Anerkennung

professionelle Ebene - Teamarbeit, Supervision

 

 

9. Vorlesung

Wie ist die soziale Integration der Förderkinder in Regelschulen?

Die KInder fühlen sich nicht gut integriert und sind es teilweise auch nicht

sozialer Status und Selbstkonzept leiden unter der Regelschule

3fach erhöhtes Ausgrenzungsrisiko

10. Vorlesung

Welche FS sind besonders von sozialer Ausgrenzung in der Klasse betroffen?

FS Lernen, Geistige Entwicklung und Sprache

11. Vorlesung

Welche Pädagogik vertritt Feuser und wann ist sie entstanden?

allgemein integrative Pädagogik

entstanden in den 90igern

Lernen am gemeinsamen Gegenstand, in Projektarbeit

Individualisierung durch innere Differenzierung

11. Vorlesung

koexistente Situation

jeder verfolgt seine eigenen Ziele, individuelle Handlungspläne dominieren - Inhaltsaspekt
 

Bsp.: Wochenplanarbeit, Diktat, Strassenverkehr

11. Vorlesung

kommunikative Situation

Inhaltlicher Austausch - reaktive Kontingenz, es werden keine eigenen Pläne verfolgt, keine Ziele

Beziehungsaspekt

Bsp.: Pause-Frühstück-offener Unterrichtsbeginn

11. Vorlesung

Subsidiäre Situationen - asymmetrisch

1. unterstützend

2. prosozial

Subsidiär: inhalts und beziehungsaspekt kommen zu tragen, aber im Ungleichgewicht

1. unterstützend: einer hilft dem anderen, ohne die eigenen Ziele zu vernachlässigen

Bsp.: Radiergummi leihen, Tip geben, kurze Erklärung geben

2. prosozial: man hilft dem anderen ohne weiterhin die eigenen Ziele zu verfolgen.

Bsp.: Dolmetschen

11. Vorlesung

kooperativ - symmetrisch

1. komplementär

2. solidarisch

1. komplementär - abwechselnd an den jeweiligen Gegenständen

2. solidarisch - Arbeit am gemeinsamen Gegenstand

11. Vorlesung

Was kennzeichnet die inklusive Didaktik nach Reich?

- Demokratiegedanke

- Lernen als konstruktivistischer Prozess

 Konstruktion, Dekonstruktion, Rekonstruktion

Konstruktion: viele Perspektiven, Zugänge, Erbebnisse

11. Vorlesung

Didaktische Gestaltungselemente eines inklusiven Unterrichts

- Diagnostik und Beratung
- innere Differenzierung
- variabler Einsatz von Sozialformen und kooperativen Lernformen,
- Individualisierungsmaßnahmen und Selbststeuerung
- gemeinschaftsbezogenes Handeln

11. Vorlesung

Als was wird "Lernen" nach Reich verstanden?

Als ein viabler (anschlussfähiger), dialogischer Prozess

13. Vorlesung

4 Bereiche des funktionalen Sehens


1.Kommunikation (sowohl von Person zu Person als auch in der Gruppe)
2.Orientierung und Mobilität (der gesamte Bereich „Wahrnehmung und Bewegung")
3.Lebenspraktische Fertigkeiten oder Alltagspraktische Fertigkeiten
4.Aufgaben, die ein länger andauerndes Sehen in der Nähe erfordern, z.B. Lesen und Schreiben

Crowding-Probleme

Menschen, die Crowding-Probleme haben, fällt es schwer, viele visuelle Informationen zur gleichen Zeit zu verarbeiten und sie haben häufig zusätzlich Probleme, Vordergrund und Hintergrund visuell zu trennen.


Schwierigkeiten bei der Unterscheidung von Vordergrund und Hintergrund können dazu führen, dass Gegenstände vor einem gemusterten Hintergrund nicht gefunden werden.
→ einfarbiger und klar strukturierter Hintergrund hilfreich

Wieviel unserer Umwelt nehmen wir durch das Sehen auf?

80%

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