Übungen


T. N.
Diese Lernkarten behandeln den Gefahrenschutz während der Berufslehre und konzentrieren sich auf die Handhabung von Gefahrstoffen, Einsatzstrategien und Schutzmaßnahmen. Sie decken Themen wie ABC-Gefahrstoffe, Dekontamination, Strahlenschutz und die Verwendung von Sonderausrüstung ab. Einsatzkräfte und Feuerwehrpersonal profitieren von diesen Karteikarten, da sie ihnen helfen, Gefahren zu erkennen, Absperrungen zu setzen und Menschen zu retten, während sie gleichzeitig ihre eigene Sicherheit gewährleisten.
Cartes-fiches
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Utilisateurs
1
Langue
Allemand
Niveau
Apprentissage
Créé / Mis à jour
20.01.2015 / 20.01.2015

Cartes-fiches

32. Was ist bei der Fahrzeugaufstellung im Strahlenschutzeinsatz nach FwDV 500 Teil 1 zu beachten? 

  • Fahrzeuge müssen einsatzfähig und ungefährdet bleiben.
  • bei unklarer Lage Abstand von mindestens 50 m zum Objekt
  • möglichst mit Wind anfahren
  • auf Windrichtung achten
  • Fahrzeuge in Abhängigkeit vom Stoff nicht in Senken aufstellen
  • auf Gefälle im Gelände achten
  • Fahrzeuge nicht im Gefahrenbereich aufstellen

33. Wie kann eine "Inkorporation" erfolgen?

  • über die Atemwege (Schwebstoffe und Gase in der Atemluft)
  • durch Verschlucken
  • über Wunden

Was ist die Deterministische Strahlenwirkung?

Die Schwere des Strahlenschadens variiert mit der erhaltenen Strahlendosis. Es besteht ein Dosisschwellenwert unterhalt dessen, der Schaden nicht auftritt.

Zelltod --> Kernzelle --> Stabilität

                    Körperzelle --> Linsentrübung, Hautrötung

Was ist die stochastische Strahlenwirkung?

Die Schwere des individuellen Strahlenschadens ist abhängig von der erhaltenen Strahlendosis. Die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten eines Strahlenschadens ist Dosisabhängig

DNS-Änderung --> Genetische Mutation (Krebs)

Wie ist die Zielstellung im Strahlenschutz?

  • deterministische Strahlung ausschließen
  • stochastische Strahlung  Begrenzen
  • Risiko der Nebenwirkung muss kleiner sein als das Verzichtsrisiko
  • Risiko so klein wie mit Wissenschaft u. Technik vereinbar
  • Vermeidung unnötiger strahlenexposition

Wie sind die Unterschieder bei einem Störfall und einem Unfall?

Störfall

Ereignissablauf, bei dessen Eintreten der Betrieb der Anlage oder die Tätigkeit aus sicherheitstechnischen Gründen nicht fortgeführt werden lann und für den die Anlage auszulegen ist oder für den die Tätigkeit vorsorgliche Schutzvorkehrungen vorgesehen sind

Unfall

Ereignissablauf wo für eine oder mehrere Personen eine effektive Dosis von mehr als 50 mSV zur Folge haben kann.

ALPHA-Zerfall

BETA-Zerfall

GAMMA-Zerfall

ALPHA-Zerfall

Die Ordnungszahl wird um -2 gekürzt, die Massezahl um -4

60         4               222

      Co    - He      -->  Mn

27         2               25

BETA-Zerfall

Bei Negatronenzerfall wird der Ordnungszahl eins zugezählt

137                               137

     Cs    +          -->             Ba

55             e-                   56

Bei Positronenzerfall wird der Ordnugnszahl eins abgezogen

22                                    22

    Na   -             -->            Ne

11            e-                    10

GAMMA-Zerfall

Verbreitet sich in Lichtgeschwindigkeit

Gammastrahlung entsteht bei Übergang von einem höheren zu einem niedrigeren Energieneveau

Ein Gammaquant verlässt das Atom. Die Ordnungs- oder Massezahl ändert sich nicht.

Gefahrengruppen

Bereiche mit ABC-Gefahrenstoffen weden bei der Einsatzvorbereitung entsprechend den durchzführenden Maßnahmen in drei gefahrengruppen eingeteilt.

Gefahrengruppe I

Bereiche, in denen die Einsatzkräfte ohne Sonderausrüstung tätig werden dürfen. Zur Vermeidung einer Inkorporation soll jedoch Atemschutz getragen werden. Allgemeine Verhaltensregeln für den Einsatz in Industrieanlagen oder Laboratorien sind zu beachten.

Gefahrengruppe II

Bereiche, in denen die Einsatzkräfte nur mit Sonderausrüstung und unter besonderer Überwachung und Dekontamination/Hygiene tätig werden dürfen.

Gefahrengruppe III

Bereiche, in denen Einsatzkräfte nur mit Sonderausrüstung und unter besonderer Überwachung und Dekontamination/Hygiene tätig werden dürfen und deren Eigenart die Anwesenheit einer fachkundigen Person notwenidig macht, die während des Einsatzes die entstehende Gefährdung und die anzuwendenden Schutzmaßnahmen beurteilen kann.

GAMS

Gefahr erkennen

Absperren

Menschenrettung durchführen

Spezialkräfte nachfordern

Gefahren und Absperrbereich

Gefahrenbereich kürzester Abstand 50m

Zutritt nur für Einsatzkreäfte unter persönlicher Schutzausrüstung. Festlegen Markieren und Sicherun durch die Feuerwehr

Absperrbereich kürzester Abstand 100m

Zutritt nur für die erforderlichen Einsatz- und Unterstützungskräfte. Markieren und Sichern im Regelfall durch die Polizei

Dekonstufen

 

Dekon-Stufe I

Not-Dekontamination von Personen. Sofort ab dem Einsatz des ersten Trupps im Gefahrenbereich sicherzustellen! Notwendig z.B. bei Beschädigung der Schutzausrüstung, bei Kontamination der Haut, bei Atemluftmangel oder bei Verletzungen, die sofort behandelt werden müssen

Dekon-Stufe II

Standard-Dekontamination
ist bei jedem ABC-Einsatz unter persönlicher Sonderausrüstung (z.B. CSA, Kontaminationsschutzanzug) sicherzustellen

Dekon-Stufe III

Erweiterte Dekontamination im ABC-Einsatz
Ist anzuwenden bei Dekon-Maßnahmen für eine größere Anzahl von Personen und/oder starker oder schwer löslicher Verschmutzung

Risikogruppen (Biologisch)

Risikogruppe 1

  • unwahrscheinlich, dass bei Menschen eine Krankheit verursacht wird

Risikogruppe 2

  • eine Krankheit kann bei Menschen hervorgerufen werden 
  • es besteht eine Gefahr für die Beschäftigte
  • Eine Verbreitung in der Bevölkerung ist unwahrscheinlich
  • eine wirksame Vorbeugung oder Behandlung ist normalerweise möglich

Risikogruppe 3**

  • Das Infektionsrisiko ist geringer als bei Stufe 3 ohne Sternchen
  • Infizirung über die Luftwege kann normalerweise nicht erfolgen

Risikogruppe 3

  • schwere Krankheiten können bei Menschen hervorgerufen werden
  • Gefahr der Verbreitung unter der Bevölkerung ist groß
  • normalerweise ist eine wirksame Vorbeugung oder Behandlung nicht möglich

Maßnahmengruppen

MG 1 = Explosive Stoffe und Gegenstände mit Explosivstoff
MG 2 = Gasförmige Stoffe
MG 3 = Entzündbare flüssige Stoffe
MG 4 = Sonstige entzündbare Stoffe
MG 5 = Entzündend (oxidierend) wirkende Stoffe
MG 6 = Giftige Stoffe
MG 7 = radioaktive Stoffe
MG 8 = Ätzende Stoffe
MG 9 = Verschieden gefährliche Stoffe

ABC-Gefahrstoffe

ABC-Gefahrstoffe sind radioaktive Stoffe und Materialien (A-Gefahrstoffe), biologische Stoffe und Materialien (B-Gefahrstoffe) und chemische Stoffe und Materialien (C-Gefahrstoffe), die natürlich vorkommen oder künstlich Erzeugt wurden und von denen Gefahren für Leben, Gesundheit, Umwelt und Sachen ausgehen können.

Versandkennzeichen

Kategorie I = Weiß

Kategorie II = Gelb

Kategorie III = Gelb

Gefahrgutzüge

- KatSch

-Feuerwehr

KatSch

ELW 1, GW-Mess, ABC-ErkKW, GW-G, GW-G, GW-AS, LF-KatS, Dekon-LKW-P, GW-Dekon

Feuerwehr

GW-Mess, GW-G2, GW-G3,GW-AS, GW-Deko

 

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