Gebäudeautomation

Grundlagen der Gebäudeautomation ( Systemaufbau, Funktionalität, Kommunikationsnetzwerke, Raumautomation)

Grundlagen der Gebäudeautomation ( Systemaufbau, Funktionalität, Kommunikationsnetzwerke, Raumautomation)


G. B.
Diese Lernkarten vermitteln vertieftes Wissen zur Gebäudeautomation, speziell zu Kommunikation, Steuerung und Management technischer Systeme. Sie behandeln Protokolle wie KNX und BACnet, Objekte, Aktoren und Funktionen wie Schalten, Melden oder Grenzwertüberwachung sowie deren technische Umsetzung. Studierende und Fachkräfte profitieren von praxisnahen Einblicken in die Planung, Betrieb und Fehlerbehebung automatisierter Gebäudesysteme.
Cartes-fiches
100
Utilisateurs
20
Langue
Allemand
Catégorie
Technique
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
06.06.2016 / 07.05.2026

Cartes-fiches

Was bietet die GA-Funktionsliste für Vorteile?

Unabhängige Beschreibung der Anforderungen, Ermittlung der Anzahl an Funktionen, Strukturierte Planung und Ausführung, Strukturierte Benennung und Adressierung

Gliederung der Funktionen eines GA-Systems

Ein-/ Ausgabefunktionen, Verarbeitungsfunktionen, Managementfunktionen, Bedienfunktionen

Verarbeitungsfunktion:, , Grenzwert fest 3.1

Hysterese, oberer Grenzwert z.B. Temperaturüberwachung, , Ereignis nur bei Grenzwert über- / unter-schritten

Verarbeitungsfunktion:, , Betriebsstunden-Erfassung 3.3

Betriebsstunden von Pumpen, Kessel, …

Verarbeitungsfunktion:, , Meldungsbearbeitung 3.6

Meldungsverknüpfung, -verzögerung, -unterdrückung

Verarbeitungsfunktion:, , Motorsteuerung 4.2

Zum Schalten eines elektrischen Antriebs wie Pumpen und Ventilatoren

Verarbeitungsfunktion:, , Folgesteuerung 4.4

Lastabhängiges Schalten von zwei oder mehr Einrichtungen in Folge um den Bedarf zu decken

Verarbeitungsfunktion:, , Sollwertführung/ -kennlinie 5.3

Heizkurve, Sommer- / Winterkompensation (max. Temp.differenz zwischen Aussen und Innen)

Ein-/ Ausgabefunktionen

Binär Schalten und Stellen, Analog Stellen, Analog Messen, Binär Melden, Binär Zählen

Verarbeitungsfunktion:, , Grenzwert gleitend 3.2

Oberer und unterer Grenzwert, z.B. Raumtemperatur Soll à Ist, , Ereignis bei oberer und unterer Grenzwert über- / unter-schritten

Verarbeitungsfunktion:, , Befehlsausführungskontrolle 3.5

Überwachung der Ausführung eines Schalt- und/oder Stellbefehls, Verriegelung mit Quittieren und Rücksetzen

Verarbeitungsfunktion:, , Anlagensteuerung 4.1

Virtueller Hauptschalter der Gesamtanlage, , Erzeugt eine Befehlsfolge zum Ein- oder Ausschalten der Einheiten

Verarbeitungsfunktion:, , Umschaltung 4.3

Umschaltung von identischen Einrichtungen, , Umschalten bei definierten Betriebszeit, Zeitplan, Ereignis, …

Verarbeitungsfunktion:, , Sicherheits- / Frostschutzsteuerung 4.5

Brandmeldung, Frostschutz

Verarbeitungsfunktion:, , Stellausgabe Stetig 5.4

Anzahl Sequenzen (z.B. Stellung des Kühlventils) bei Regelgrösse (z.B. Raumtemperatur) eingeben

Verarbeitungsfunktion:, , Stellausgabe 2-Punkt 5.5

Anzahl Sequenzen (z.B. 2 Punkt) bei Regelgrösse (z.B. Raumtemp.) eingeben

Verarbeitungsfunktion:, , Zeitabhängiges Schalten 6.4

Zeitabhängiges Schalten, meist in Wochenplänen definiert., , In der GA-FL die Anzahl Zyklen eintragen

Verarbeitungsfunktion:, , Nachtkühlbetrieb 6.7

Betriebsart der Anlage, die den Raum ausserhalb der Belegungszeiten mit freier Kühlung temperiert.

Verarbeitungsfunktion:, , Höchstlastbegrenzung 6.12

Erzeugt eine logische Abfolge für eine Anlagensteuerung zum Abschalten oder reduzieren von Verbraucherleistungen damit die nach Energievertrag höchste zulässige Leistung nicht überschritten wird.

Managementfunktion:, , Historisierung in Datenbank 7.4 (Trend)

Speichert den Datenpunkt bei einer Zustandsänderung (COS / COV). Meist in definierten Zeitlichen abständen Z.B. Temperaturen

Managementfunktion:, , Dynamische Einblendung 8.2

Dynamische Anzeige von Werten, Symbolen usw. zur Bedienung und Beobachtung

Managementfunktion:, , Fernmeldung 8.4

Alarmmeldung via SMS, E-Mail, …

Verarbeitungsfunktion:, , Begrenzung Sollwert / Stellgrösse 5.7

Begrenzung der Ausgangsgrösse (Stellgrösse) z.B. Mindest-Frischluftanteil sicherstellen

Verarbeitungsfunktion:, , Gleitendes Schalten 6.5

Algorithmus berechnet die Ein-/ Ausschaltzeiten à Komfort mit Energieoptimierung

Verarbeitungsfunktion:, , Netzwiderkehrprogramm 6.11

Erzeugt eine logische Abfolge für die Anlagensteuerung nach einem Netzausfall.

Managementfunktion:, , Ereignis-Langzeitspeicherung 7.3 (Log)

Speichert den Datenpunkt bei einer Zustandsänderung (COS). Z.B. Alarme

Managementfunktion:, , Grafik / Anlagebild 8.1

Grafische Darstellung der Anlage (Anlageschema)

Managementfunktion:, , Ereignis-Anweisungstext 8.3

Anweisungen für Betreiber

Was ist ein Kommunikationsprotokoll?

Ein Satz von Regeln, nach denen die Kommunikation zwischen zwei Kommunikationspartnern ablaufen muss

Was ist ein Bit?

Kleinste Einheit 1 oder 0

Wie viele Bits hat ein Wort?

16 Bit

Was wird unter Quellencodierung verstanden?

Abbildung der Informationen in Bits (ASCII)

Paritätsprüfung (Kanalcodierung)

Der Bitfolge wird ein Prüfbit angehängt, ob die Gesamtbitfolge gerade oder ungerade ist. (Die Prüfart kann bestimmt werden)

Leitungscodierung

Bits in elektrische Signale umwandeln

KNX TP1

Twisted Pair Line, , Separate Versorgung der Aktoren (230/400V), zweidraht-Bus Leitung mit Spannungsversorgung für alle Busteilnehmer

Wie viele Bits sind ein Byte?

8 Bit

6 verschiedene Arten der Netzwerktopologien

Punkt zu Punkt, Bus (Linie), Stern, Ring, Frei, Daisy Chain (Switch)

Kanalcodierung

Prüfsumme für Fehlererkennung

Blockparität (Kanalcodierung, BCC)

Bitgruppen werden vertikal zu der Paritätsprüfung ergänzt, ob die Gesamtbitfolge gerade oder ungerade ist. (Die Prüfart kann bestimmt werden)

Funktionalität KNX

Fernabfrage, Bedienung, Zentralfunktionen (z.B. alles aus), Anwesnheitssimulation

Étudier