GARTENBAU HW12B

Fragen und Antworten

Fragen und Antworten


Dragan Nidzovic
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen des Gartenbaus und sind ideal für Berufslehrlinge. Sie decken Themen wie die Verwendung von Kompost, verschiedene Kompostiermethoden, Standortbedingungen und die richtige Entsorgung von Pflanzenschutzmitteln ab. Zudem werden giftige Pflanzen, Herbizide, deren Wirkungsweise und Vorsichtsmaßnahmen beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln behandelt. Die Karteikarten sind besonders nützlich für angehende Gärtner, die sich mit den praktischen und theoretischen Aspekten des Gartenbaus vertraut machen möchten.
Karten
119
Lernende
18
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
09.02.2013 / 07.12.2019

Lernkarten

Organische Mulchmaterialien?

- Laub                        - Grass

- Rinde                       - Rasen

- Haecksel                  - Ernteabfaelle

- Stroh

 

Bodenvebeserungsmittel?

- Sand

- Kompost

- Kompostersatz und Torfersatzprodukte

- Rindenkompost

- Ton

- Lehm

Wachstumsfaktoren der Pflanzen und ihre Bedeutung?

- Licht:  Photosyntese, Koerperaufbau, Laengenwachstum

- Waerme:  Lebensvorgaenge, Wachstum, Verdunstung, Naehrstoffaufnahme

- Luft:  Photosynthese und Atmung der blaetter

- Wasser:  Wichtiger Bestandteil der Photosynthese und dem Aufbau Pflanzenkoerpers, Abkuehlung der Blaetteroberflaeche, Naehstofftransport von Wurzeln zu Blaettern

- Naefstoffe:  Aufbau Pflanzenkoerpers

Schaden beim Waermeueberschuss?

Zu hoehe Temperaturen verursachen Wachstumdepressionen, steigern die Atmung, Wasser und Naehrstoffaufnahme, so das es zu starken Abbau der Reservestoffe kommen kann.

Waermemangel?

 

Die Pflanze kann erfrieren und stirbt ab

IhreTopfpflanze steht am Suedfenster.Zaehlen Sie Methoden auf, damit Ihre Pflanze keine direckte Sonne erhaelt?

- Verdunklung

- Schatierung

- Standortwechsel

Ihr Hydrokultur-Pflanztrog steht in dunklen Eingangshalle. Was unternehmen Sie, das die Pflanzen trozdem gedeihen koennen?

Es muss ein Zusatzlicht (Pflanzenleuchte) instaliert werden

Wie muessen Sie ausgebrante Pflanzenleuchte ensorgen?

- Elektrogeschaeft

- Migros

- Kehrricht

Was verstehen Sie unter Begriff "Hartes Wasser"?

Wasser mit hohem Kalziumgehalt.

2 moeglichkeiten "Hartes Wasser" zu entkalken?

- durch Wasserenthaertungsapparate (Dioner)

- Giessbecken einrichten und mit Regenwasser mischen

 

Erleitern Sie die Folgen, wenn eine Pflanze tagelang im Wasser steht?

Pflanzenwurzeln koennen nicht mehr atmen und beginnen zu verfaulen

Was unternehmen Sie, wenn Wurzelnbalen der Topfpflanzen total ausgetroknet sind?

 

Pflanze mit dem Topf in einen Eimer oder Badewanne stellen bis keine Luftblasen mehr aufsteigen

Wie koennen Sie feststellen ob die Topfpflanze genuegend Wasser erhalten haben?

- Mit Fingerprobe

- Massstab

Wie koennen Sie im Freiland Blumenbeet und Rsen kontrollieren, ob die Pflanze genuegend Wasser erhalten haben?

- 2dl Messbeher

- Spaten oder Holzpflock Tiefenkontrolle vornehmen

- Wasserzaehler

Warum sollten Blumentroege, Immergruene Pflanzen und Nadelgehoelze im Spaetherbst immer guteingewaessert werden?

DaImmergruenpflanzen auch im Winter bei gefrorenen Boeden Wasser verdunsten muss die Boden genuegend feucht sein, damit sie nicht vertrocknen

Warum muessen Sie die Pflanzen mit Naehrstoffen versorgen?

Damit die Pflanzen nicht verhungern und damit sie wachsen koennen

Was verstehen Sie bei der Pflanzenernaehrung unter Begriff "Gesetz des Minimums"?

Die Pflanze richtet sich in Ihrer Entwicklung nach dem Wachstumsfaktor, der im verhaeltnis zu Ihrer verbrauch am wenigstens vorhanden ist

Duerfen trockene Pflanzenballen geduengt werden?

 

Nein

Wie gehen Sie bei einer duengung vin trockenen Pflanzenballen vor?

- Vor einer Duengung muessen die Pflanzen ausreichend bewaessert werden

- Nur feuchte Pflanzenballen duengen

 4 wichtigste Pflanzennaehrstoffe?

- Kohlenstoff  (C)

- Wasserstoff  (H)

- Sauerstoff  (O)

-Stickstoff  (N)

- Phosphor  (P)

- Kali  (K)

Beschreiben Sie die wirkung einzelnen Elemente (ausser Assimilationselemente C, H, O)?

 

Stickstoff (N) - Pflanzenwachstum, Blaetter, Spross, Eiweissbildung  

Phosphor (P) - Bluetenbildung, Fruchtbildung, Assimilation

Kalium (K) - Wurzelnbildung, Frostresistenz, Gesundheit

Welche Ueberlegungen muessen Sie machen, wenn Sie Stickstoffduenger (N) ausbringen moechten?

- Duenger nur in kleinen Mengen/Gaben ausbringen

- Nie auf ausgetrocknete Boeden streuen

- Naehrstoff kann im Boden schlecht gehalten werden und wird schnell ausgewaschen

Zaehlen sie Moeglichkeiten wie die Duenger ausgebracht werden koennen?

- Streuen

- Giessen

- Staeuben

- Spritzen

- Spruehen

  Aufstreuen (Erkleren wie)?

Aufstreuen wendet man auf groesseren Flaechen.Dazu werwendet man pulverfoermige oder granulate duenger. Ausgebracht wird mit Duengerstreugeraet oder von Hand

Warum sollten Gehoelze nach dem 20. Juni nicht mehr geduengt werden?

- Damit das Holz nicht mehr waechst und gut ausreifen kann.

- Frostschaeden an zu weichem Holz kann so verchindert werden

Wie viel Gramm reiner Stickstoff (N) pro Duengung sollten Sie auf Rasenflaechen nicht ueberschreiten?

Pro Duengung sollte 5Gr. Rein Stickstoff (N) nicht ueberschreiten werden.

Wie viele Gaben Stickstoffhaltiger Duenger sollten Sie in einem Gebrauchrasen pro Jahr ausbringen?

Pro Jahr und m2 rechnet man mit 15Gr. Stickstoff (N). Pro Duengung sollte man 5Gr. Rein-N Duenger nicht ueberschreiten werden. Einfache Rechnung als Faustregel: 3 Duengungen fuer gepflegte Gebrauchrasen

Mit welchen Duenger sollten Moorbeetpflanzen(Rhododendron)geduengt werden?

- Sauere oder sauer wirkende Duenger (Ammonsalpeter)

- Organische Duenger (Hornmehl, Hornspaene)

- Rhododendronduenger

Vorbeugende Massnahmen beim Pflanzenschutz?

 

- Kulturmassnahmen           - Standortwahl

- Hygiene                             - Kulturwahl

- Resistenzzuechtung          - Sortenwahl

 

Biotechnische Massnahmen?

- Farblockstoffe

- Vertreibung

- Sexuallockstoffe

- Geruchlockstoffe

- Nahrungslockstoffe

Was verstehen  Sie unter Fachbegriffen:

  1. Insektizide
  2. Fungizide
  3. Herbizide

- Insektizide  -  Mittel gegen Insekten

- Fungizide    -  Mittel gegen Pilze

- Herbizide     -  Mittel gegen Pflanzen

Wie heissen die Fachbegriffe fuer:

  1. Mittel gegen Milben
  2. Mittel gegenSchnecken
  3. Mittel gegen Blattlaeuse

- Mittel gegen Milben                - Akarizide

- Mittel gegen Schnecken         - Molluskizide

- Mittel gegen Blattlaeuse         - Aphizide

Was verstehen Sie unter Mittel mit Oberflaechenwirkung?

Der Wirkstoff bleibt auf der Pflanze liegen

Was verstehen Sie unter Mittel mit Tiefenwirkung?

Der Wirkstoff dringt in obersten Schichten des Gewebes ein (Mittel mit hohem Gasdruck)

Was verstehen Sie unter Mittel mit systemischer Wirkung?

Der Wirkstoff wird mit dem Saftstrom in der Pflanze verteilt

Nennen Sie drei tierische Nuezlinge die im biologischen Pflanzenschutz gefoerdet werden?

- Marienkaefer                      - Schlupfwespen

- Ohrwuermer                       - Raubmilben

- Florfliege                             - Nematoden

Wie ist die Giftigkeit der Insektizide (z. B. Phosphorsaeureester Praeparate) fuer die Warmbluetler (Menschen, Tiere) einzustufen?

Sie muessen als sehr giftig eingestuft werden

Beschreiben Sie den Nutzen und Gefahr von systemischen Fungizide?

- Der Wirkstoff der systemischen Fungizide kann den Pilz noch einige Zeit nach der Infektion abtoeten in der Pflanze

- Der Nachteil dieser Mittel zeigt sich durch das Auftreten resistenter Pilzkrankheiten schon nach wenige Behandlungen

Wie koennen Sie Zimmerpflanzen ohne Pflanzschutzmittel gesund erhalten?

-Die Lebensfaktoren der Pflanze erfuellen (guter Standort,genuegend Licht, genuegend Wasser, ausgewogene Ernaehrung)

- Foerderung oder Schonung von Nuetzlingen

- Mechanische Pflanzenschutzfallen aufstellen

- Abloesen von Schawdlinge 

Was machen Sie mit den leeren Pflanzenschutzpackungen?

- Behaelter ausspuelen und flach druecken, Saecke unbrauchbar machen und der normalen Kehrichtensorgung mitgeben

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