GA47-LEK1

Zytologie (Z), Gewebe (G), Airewaymanagement (A)

Zytologie (Z), Gewebe (G), Airewaymanagement (A)


M. M.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Grundlagen der Zell- und Gewebebiologie für den Mittelschulbereich. Sie konzentrieren sich auf die verschiedenen Arten von Bindegewebe, deren Funktionen und Eigenschaften, wie retikuläres Bindegewebe, straffes Bindegewebe und lockerem Bindegewebe. Zudem werden die Keimblätter und ihre Rolle bei der Bildung von Organen sowie die verschiedenen Epithelgewebe und ihre Funktionen behandelt. Diese Karteikarten sind ideal für Schüler, die sich auf Prüfungen im Bereich der Biologie vorbereiten und ein besseres Verständnis der grundlegenden Gewebetypen und ihrer Funktionen erlangen möchten.
Flashcards
60
Students
2
Language
German
Category
Medical
Created / Updated
02.10.2015 / 18.04.2016

Flashcards

A. Dyspnoe

Atemnot

A. Tachypnoe

schnelle Atmung

Z. Definition Zelle

Kleinste Bau- und Funktionseinheit des Organismus

Z. Funktion der Zelle

Aufnahme, Umbauen und Freigabe von Stoffen

Z. Anzahl Zellen im menschlichen Organismus

10^13 = 10000 Milliarden. Jede Sekunde werden mehrere Millionenen Zellen neu gebildet und ebenso viele gehen zugrunde

G. 4 Arten von Gewebe

Epithelgewebe, Binde- und Stützgewebe, Muskelgewebe, Nervengewebe

G. Parenchym

Zellen, die für die "eigentliche" Funktion des Organs zuständig sind

G. Stroma

Bindegewebsstrukturen, die das Gerüst des Organs bauen. Enthalten Gefässe und Nerven, die das Organ versorgen

G. Interzellularraum

Zwischenzellraum. Ist mit Interzellularsubstanz ausgefüllt, welche grosse Bedeutung hat für Stoffaustausch zwischen Zellen und Blut. Bildet mit Zellen das Parenchym und Stroma

G. autogene Transplantaation

Transplantation auf eine andere Stelle desselben Individuums

G. allogene Transplantation

Transplantation eines Gewebes oder Organs auf ein anderes Individuum

G. Immunreaktion

Abstossungsreaktion

G. Immunsuppressiva

Zur Unterdrückung der akuten Abstossungsreaktion (damit kein Funktionsverlust des transplantierten Organs auftritt)

G. Epithelgewebe: Funktion und Beispiele im Körper

  • Bedeckung und Schutz der Körperoberfläche
  • Auskleidung von Körperhöhlen
  • Transport, Resorption, Sekretion, Ausscheidung von Substanzen

 

  • Äussere Haut
  • Schleimhäute von Atmungs-, Verdauungs-, Harn- und Reproduktionstrakt
  • Drüsen

G. Binde- und Stützgewebe: Funktion und Beispiele im Körper

  • Unterstützung und Verbindung von Körperstrukturen, Körperstatik
  • Speicherung von Substanzen
  • Transportvorgänge

 

  • Knorpel, Knochen, Bänder, Sehnen
  • Fett
  • Blut

G. Muskelgewebe: Funktion und Beispiele im Körper

  • Körper- und Organbewegungen
  • Wärmebildung

 

  • Skelettmuskeln an Kopf, Hals, Rumpf, Arme, Beine
  • Herz, Gefässwände
  • Hohlorgane, z.B. Magen, Harnblase

G. Nervengewebe: Funktion und Beispiele im Körper

  • Erfassung, Verarbeitung, Speicherung und Aussendung von Informationen
  • Steuerung der Körperfunktionen

 

  • Gehirn, Rückenmark
  • Periphere Nerven
  • Sinnesorgane

G. Formen von Epithelgeweben

  • Schutzepithel
  • Resorptionepithel
  • Drüsenepithel
  • Transportierende Epithelien

G. Resorption

Stoffaufnahme. z.B. Darmschleimhaut als Resorptionsepithel

G. Sekretion

Stoffabsonderung. Funktion des Drüsenepithels, z.B. in Haut und Schleimhaut (Darm)

G. Blutversorgung von Epithelien

Meist keine eigene. Versorgung durch Diffusion

G. Desmosomen

Eine Art für Zellkontakt. Für die mechanische Festigkeit. Bestehen aus Kittsubstanz zwischen beidseits verdichteten Membranabschnitten

G. Gap Junctions

Eine Art Zellkontakt. Verbindungstunnel zwiswchen Zellen

G. Basalmembran

Verbindung zwischen Epithelgewebe und Bindegewebe.

Hat ein Melanom Basalmembran noch nicht durchbrochen, besteht noch kein Anschluss an Blut- und Lymphgefässe --> Heilungschance meist 100 %

G. Funktion der prismatischen Epithele

Resorption (Stoffaufnahme), Sekretion (Stoffabgabe)

G. Funktion Plattenepithelien

Schutz- und Abgrenzungsfunktion

G. Flimmerepithel

Besteht aus Zellen, die an Oberfläche Härchen tragen

G. Einschichtiges Plattenepithel: Funktion, Beispiel

  • Glätten von Oberflächen

 

  • Lungenbläschen
  • innere Oberfläche von Brustfell,  Bauchfell, Herzbeutel

G. Endothel

einschichtiges Plattenepithel, welches das Innere von Blutgefässen auskleidet

G. Endokard

einschichtiges Plattenepithel, welches das Innere der Herzhöhle auskleidet

G. Kinozilien

hochbewegliche Härchen an Zelloberseite in Atemwegen

G. Kinozilien

hochbewegliche Härchen an Zelloberflächen der Atemwege

G. Mehrschichtiges Plattenepithel: Funktion, Beispiel

  • Schutz vor mechanischen, chemischen, thermischen Einflüssen

 

  • Epidermis, deren oberste Schicht verhornt (Bsp. Fusssohle: Schutzpolster gegen mechanische Belastung)
  • Auskleidung der Mundhöhle und Speiseröhre --> unverhornt
  • Stimmbänder
  • Bindehaut des Auges
  • Schleimhäute der Geschlechtsorgane

G. Mehrreihiges hochprismatisches Epithel: Beispiel

  • Auskleidung der Atemwege
  • Besitzt auf Oberfläche Flimmerhärchen

G. Übergangsepithel: Funktion, Beispiel

  • Sonderform des mehrschichtigen Epithels. Auch Urothel genannt.
  • Bei zunehmender Blasenfüllung geht das hohe in ein eher flaches Epithel über (darum Übergangsepithel)
  • oberflächlichste Zellschicht besitzt sehr grosse Zellen mit meist 2 Kernen. Verdichtung an Oberefläche (Crusta), die gleichzeitig Schutz gegen Urin bietet

 

  • Nierenbecken
  • Harnleiter, Harnblase
  • Teile der Harnröhre

G. Einschichtiges hochprismatisches Epithel: Beispiel

Auskleidung des Verdauungskanals vom Magen bis zum Rektum und Gallenblase

auch als Flimmerepithel in kleinen Bronchien und Schleimhautoberflächen von Gebärmutter und Eileitern

G. Definition Drüse. Beispiel

Ansammlung von spezialisierten Epithelzellen, die Sekrete produzieren.

Bsp. Tränen- oder Speicheldrüsen

G. Exokrine Drüse: Funktion, Beispiel

Sondert Sekret an Oberfläche von Haut und Schleimhaut

 

  • Becherzellen des Darms (bestehen nur aus einer Zelle)
  • meist jedoch komplexe Gebilde aus Drüsenendstücken (sekretorisch aktiver Drüsenanteil) und Ausführungsgansystem (mit Deckzellen ausgekleidet

G. Deckzellen

nehmen an Sekretproduktion nicht teil, können aber spezifische Aufgaben übernehmen, z.B. Resorption von Natrium-Ionen aus dem Sekret

G. Seröse Drüse

Sezerniert vor allem wässrige Sekrete

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