G4 Innere und HNO
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Lernkarten
Radiologie:
- Radium-Brei-Schluck
- Endosonographie -> Man kann die Wandschichten bestimmen -> und wo der Tumor wächst und auch Lymphknoten können abgegrenzt werden, T und N stadium ( Tiefe und Lymphknoten können beschrieben werden)
all1:
- 56 jähriger Patient in NA bei Schmerzen im Brustkorb seit längerer Zeit
- Vorerkrankungen: Art. Hypertonie, Adipositas, Nikotinabusus, pAVK
- Primär: Ausschluss einer myokardialen Ursache(Blutabnahme und EKG), falls nicht, dann ist es ein nicht kardialer Brustschmerz
- DD-kardial: ACS, Myokarditis, Perikarditis, Hypertensive Entgleisung, Kaediomyopathie
- DD- nicht-kardial: Pneumothorax, Aortendissektion, Lungenembolioe, Pleuritis, GI-Ursachen -> die meisten erhöhen Troponin T und D-Dimere -> Aortendissektion! -> Dann direkt ins CT
Ursachen eines kardialen Brustschmerzes können sein:
akutes Koronarsyndrom/Myokardinfarkt, Myokarditis, Perikarditis, hypertensive Entgleisung, Kardiomyopathie
der nicht‐kardiale Thoraxschmerz kann entstehen durch:
Pneumothorax, Aortendissektion, Lungenembolie, Pleuritis/Traumatisch oder GI‐Ursachen
die gastroenterologischen Ursachen eines nicht‐kardialen Thoraxschmerzes nach Organ:
- Ösophagus: Refluxerkrankungen, Motilitätsstörungen, Ösophagitis, Verletzungen (Mallory‐Weiss), Divertikel, Hernien, Fremdkörper
- Magen: Ulcus ventriculi, Perforation
- Gallenwege: akute Cholezystitis
- Pankreas: akute Pankreatitis
funktionelle Dyspepsie:
für >12Wo in einem Jahr, persistierende od. rez. Oberbauchbeschwerden, keine organische Ursacheauffindbar, kein Zusammenhang mit Defäkation
Ösophageale Symptome:
- Sodbrennen
- Regurgitationen
- Dysphagie
- Epigastrischer Schmerz
Extraösophageale Symptome:
- Asthma
- Chronischer Husten
- Chronische Heiserkeit
- Chronische Bronchitis
- Sinusitis
- Otits
- Schlaf-Apnoe-Syndrom
- Laryngitis
- Pharyngitis
- Larynx-CA
- Pharynx-CA
- Idiopathische Lungenfibrose
- Zahnerosionen
GERD
GERD unterschieden in NERD(60%) und ERD(40%)
pH-Metrie -> Säure steigt auf
NERD -> Nicht erosive Reflux-KH -> Man sieht nichts in der Gastroskopie, aber in der pH-Metrie
ERD-> Erosive Refluxkrankheit, hier gibt es verschiedene Grad einteilungen
GERD ist definiert als:
Durch Rückfluss von Mageninhalt hervorgerufene Beschwerden, die zu einer Beeinträchtigung der Lebensqualität führen.
eine GERD ist in
- 60% eine nicht erosive Reflux‐Krankheit NERD
- 40% eine erosive Reflux‐Krankheit ERD
- 5‐10% finden sich extraintestinale Manifestationen
bzgl. der Pathophysiologie siehe rechts
Klinik der GERD
- ösophageale Symptome sind Sodbrennen, Regurgitation, Dysphagie und epigastrischer Schmerz
- extraösophageale Symptome bestehen aus Asthma, chronischer Husten, chronische Heiserkeit
(weiterhin chron. Bronchitis, Sinusitis, Otitis, Schlaf‐Apnoe‐Syndrom, Laryngitis/Pharyngitis bzw. – Ca, idiopathische Lungenfibrose und Zahnerosionen)
der Barrett‐Ösophagus
(=Endobrachyösophagus) ist der histologische Nachweis von intestinalem metaplastischen Zylinderepithel, hierbei besteht ein Karzinomrisiko von 0,5‐3%/Patientenjahr ° zu unterscheiden sind der Long‐Segment‐Barrett >3cm und der Short‐Segment‐Barrett <3cm
10er‐Regel:
10% d. Pat. mit Refluxbeschwerden haben eine Refluxösophagitis, 10% davon entwickeln einen Barrett‐Ösophagus
eine Gastropskopie sollte bei folgenden Alarmsymptomen durchgeführt werden:
- Dysphagie
- starke Schmerzen
- Anämie
- Gewichtsverlust
- atypische Symptome (zB extraösophageale Symptome)
- chron. Refluxsymptome
- Indikation bei Alter>45J. großzügig stellen
Stadieneinteilung des GERD
es gibt verschiedene Stadieneinteilungen, am wichtigsten ist die Klassifikation nach Savary und Miller, darüber hinaus gibt es noch die Los Angeles und die MUSE‐Klassifikation (Metaplasie, Ulcus, Striktur, Erosion zur Bewertung d. Barrett und des Ulkus)
die pH‐Metrie im Ösophagus
- sollte bei persistierenden Beschwerden unter Standardtherapie und zur
Diagnosesicherung des NERD eingesetzt werden
- Parameter ist die relative Refluxdauer (pH<4 in % der Messdauer), Norwerte liegen bei <8% tagsüber und <3% nachts
Therapie der Refluxösophagitis:
- Lifestylemedikation
- Protonenpumpeninhibitoren
- Operativ: Fundoplicatio
- Bett anwinkeln
NW Protonenpumpeninhibitoren:
Schwindel, Kopfschmerzen, Durchfall, Obstipation, Exanthem, Wichtig: Erhöhung der Leberenzyme
KI: Schwangerschaft und Stillzeit
Barett-Ösophagus:
Schleimhaut ist nicht dafür gemacht Säure auszuhalten
-> Dysplasie entwickeln sich -> Karzinom
- Short Segment -> Kontrolle alle 4 Jahre
- Long Segment -> bekommt schneller Krebs -> Kontrolle alle 3 Jahre
- -> dort ist es unterschiedlich wie stark Krebs entsteht
- Immer dann wenn eine highgrade Dysplasie auftritt, muss es entfernt werden und engmaschige Überwachung
Kappenmukosektomie
Das was weg soll. Darunter wird wasser gespritzt und dann wird beides Abgesaugt
Radiofrequenzablation
Sonde brennt alles Kreisförmig weg
Prognose Ösophaguskarzinom:
- In situ : 95% überleben
- Später 10-15%
Achalasie:
- Neuromuskuläre Erkrsnkung
- Verlust inhibitorische innervation der Ösophagus Mukulatur
- Möglicherweise Autoimmun, Viren oder Chargas-Krankheit
Achalasie:
neuromuskuläre Erkrankung gekennzeichnet durch
- mangelnde Erschlaffung des unteren Ösophagussphinkters UÖS
- fehlende propulsive Peristaltik des tubulären Ösophagus
- durch Verlust der inhibitorischen, NO‐produzierenden Innervation der Ösophagusmuskulatur (Plexus Auerbach)
- Ursache: Infektion/Autoimmun???, sekundäre Achalasie in Tropen durch Chagas
Klinik der Achalsie
- Dysphagie (Nachtrinken)
- Regurgitation
- retrosternale Schmerzen
- Globusgefühl
Diagnostik der Achalgesie
- Röntgen‐Ösophagus‐Breischluck: hier ergibt sich die typische „Sektglas‐Form“
- Manometrie: Quantifizierung der Störung, →Goldstandard in der Diagnostik d. Achalasie
Therapie der Achalgesie
- medikamentös mit Nitraten und Calciumantagonisten → geringe Wirksamkeit
- die pneumatische Dilatation des UÖS mit einem Ballon hat eine 70%ige primäre Erfolgsrate, nur 40% langfristig → häufige Wiederholung, das Perforationsrisiko liegt bei 2%; Methode der 1. Wahl!
- operativ mittels Myotomie (Spaltung d. Ösopahgusmuskulatur auf 4‐5cm Länge; Ind.: nach erfolgloser Dilatation od. primär bei jungen Pat.
- endoskopische Injektion von Botulinum‐Toxin
- das Problem aller Methoden ist in bis zu 10% eine Insuffizienz d. UÖS (=LES) mit Entwicklung einer GERD
Differentialdiagnosen
der Achalgesie
- der diffuse Ösophagusspasmus ist gekennzeichet durch nichtperistaltische spontane Kontraktionen
- beim hyperkontraktilen Ösophagus ist die Peristaltik erhalten, die Druckamplitude und –dauer jedoch drastische erhöht (→Nussknackerösophagus)
Medis bei Achalgesie
- Nitrate
- Ca- Antagonisten
- Pneumatische Dilatation
- Erfolgsrate 70%, aber es muss häufig wiederholt werden
- Botox-Injektion
- Chirurgische Myotomie -> aufspaltung der Muskelschichten
Entzündlich, akut:
Parotitis epdemica-> Mumps
Radiogene Sialadenitis
Marantische Sialadenitis bei Patienten im reduzierten Allgemeinzustand und reduziertem Speichelfluss
Akute obstruktive Sialadenitis
Entzündlich, chronisch:
Chronisch-rezidivierende Parotitis
Chronisch Sklerosierende Sialadenitis der Gl submandibularis ( im Endstadium wird es ein Küttner-Tumor) durch Speichelsteine, Medikamente, Immunschwäche, regionale Bestrahlung, Flüssigkeitsmangel, schlechte Mundhygiene
Immun Sialadenitis
Sjögren‐Syndrom: Auto AK gegen Ausführgang epithel, oft assoziiert mit anderen rheumatischen Erkrankungen
Heerfordt‐Syndrom: Varianteder Sarkoidose
Küttner‐Tumor: chronisch sklerosierende Sialadenitis der Gl.submandibularis
Speichelsteine am häufigsten
->Submandibularis
Küttner-Tumor ->
massiv vernarbte Drüse durch immer wieder auftretende
Sjögren ->
Primär oder sekundär auf Grund einer andern Immunkrankheit
Sialolithiasis
-> Submandibularis 83%
-> Parotis 10%
Sublingualis 7%
Hospitalisierung
- Bei Sialolithioasis, papillennah in Lokalanästhesie
- Iv. Antibiotika Gabe
- Normalisieren des Wasser und Elektrolytaushalts
Sialographie
Methode: Einführen einer Kanüle in die Speichelgang‐Öffnung→Injektionvon wasserlöslichemKM→Rontgen
Akute Sialadenitis:
- Elastographie mit dem Ultraschall -> rot weich, hart blau
- Akute Entzümdung sehr weich
Therapie der Sialadenitis:
- Elastographie mit dem Ultraschall -> rot weich, hart blau
- Akute Entzümdung sehr weich
Marsupialisation:
- Stein rausholen und neuen Ausgang schaffen