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K. H.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Biochemie für Universitätsstudenten. Sie behandeln die Verdauung von Kohlenhydraten, Eiweißen und Fetten, die Regulation des Cholesterin- und Gallensäurenstoffwechsels, sowie die Funktionen der Galle und Gallensäuren. Die Karteikarten erklären auch die Verdauungsenzyme und deren Aufgaben, die Rolle von Speichel und die Bedeutung von Spurenelementen wie Magnesium. Ideal für Medizinstudenten und Biochemie-Interessierte, die ihr Verständnis der Stoffwechselprozesse vertiefen möchten.
Karten
100
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
12.11.2015 / 12.11.2015

Lernkarten

Die Nahrung versorgt uns mit

•Baustoffen zum Aufbau und Erhalt von Haut, Haaren, Knochen, Muskeln, ... •Energie für alle Lebensvorgänge wie Bewegung, Sinneswahrnehmungen, Wärmeregulation, Denken, Fortpflanzung, Verdauung

Was sind Kohlenhydrate?

  • Chemie: Mono-, Di,-und Polysaccharide
  • Funktion: vorwiegend Energieträger

Was sind PROTEINE(Eiweiße)?

  • Chemie:Polymere, aufgebaut aus Aminosäuren
  • Funktion:Baustoff und Energieträger

 Was sind LIPIDE(Fette)?

  • Chemie: heterogen; keine Polymere
  • Funktion: vorwiegend Energieträger

Was sind Makreonährstoffe?

Nährstoffe von denn wir viel essen.

Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße

Wie viel kJ sind 1kcal?

1kcal=4,2 kJ

Was ist der Grundumsatz?

Mindestenergiebedarf ca. 7.000 kJ / Tag(entspricht 80 W)

Umsatz bei leichter körperlicher Tätigkeit(z.B. Studierende)

Grundumsatz7.000 kJ / Tag

plus Arbeitsumsatz (vorw. Muskelarbeit)3.000 kJ

Umsatz bei Schwerarbeit: 15.000 kJ / Tag

Was ist der physiologische Brennwert der Nahrungsstoffe?

  • Fette39 kJ / g
  • Kohlenhydrate17 kJ / g
  • Proteine17 kJ / g

Empfehlung der Deckung des Energiebedarfs

63% Kohlenhydrate

25% Fette

12% Proteine

Wie läuft der Kohlenhydratstoffwechsel grob ab?

  • Glucose -> Glykolyse zu Pyruvat und 2ATP
  • Pyruvat wird in der Pyruvatdehydrogenasereaktion IRREVERSIBEL zu Acetyl-CoA -> Deswegen keine Glucose aus Fetten gewinnbar

Wie läuft der Fettstoffwechsel grob ab?

  • Erden zu Fettsäuren und Glycerin
  • Beta-Oxidation -> Acetyl-CoA
  • Eingeschränkte Fettsäure de Novosynthese nur eingeschränkt wegen der essentiellen Fettsäuren
  • Aus Glycerin kann aber wieder Glucose werden und auch anders herum

Wie läuft der Aminosäurestoffwechsel grob ab?

  • Können zu Acetylo-CoA oder zu Pyruvat werden
  • Ketogene Aminosäuren können zu Acetyl-CoA werden aber nicht zu Pyruvat und so nicht zu Glucose
  • Glucogene Aminosäuren werden zu Pyruvat und dann zu Glucose
  • Synthese möglich

Was sind essenzielle Nahrungsstoffe?

essenzielle Fettsäuren sind die mehrfach ungesättigen Fettsäuren

  • Linolsäure(C18:2)
  • Linolensäure(C18:3)

Wieso gibt es essentielle Fettsäuren?

begrenzte Ausstattung an Enzymen, die Doppelbindungen einbauen (Desaturasen)

Wie ist der Zusammenhang zwischen Omega 3 und Adipositas?

Es gibt auch Omega-3-Rezeptoren ist dieser nicht ausreichend vorhanden -> führt das zu Fettleibigkeit

Was sind essenzielle Aminosäuregruppen?

  • Verzweigtkettige Aminosäuren
    • Valin, Leucin und Isoleucin
  • aromatische Aminosäuren
    • Phenylalanin und Tryptophan sowie
    • Methionin, Threonin und Lysin

Was bestimmt die Wertigkeit eines Proteins?

der Gehalt an essenziellen AS bestimmt die biologische Wertigkeit eines Proteins

Besonderheiten von essentiellen Aminosäuren:

  • wenn kein Phenylalanin, wird Tyrosinessenziell
  • wenn kein Methionin, wird Cystein essenziell
  • die Biosynthesekapazität für Histidinund Argininist geringer als Bedarf

Was sind die Wasserunlöslichen Vitamine?

A, D, K, E

Was macht Vitamin A?

Vitamin A -Retinol: Sehvorgang (Retinal) / Entwicklung (Retinsäure)

Was macht Vitamin E?

Vitamin E -Tocopherol: Oxidationsschutz

Was macht Vitamin K?

Vitamin K -Phyllochinon: γ-Carboxylierung, Blutgerinnung

Was sind wasserlösliche Vitamine?

(meist Vorstufen von Coenzymen): B1,2,3,5,6,12,H,M

Was macht Vitamin B1?

Vitamin B1 -Thiamin: dehydrierende Decarboxylierungen

Was macht Vitamin B2?

Vitamin B2 -Riboflavin: Redoxreaktionen (=> FAD/FADH2)

Was macht Vitamin B3?

Vitamin B3-Niacin: Redoxreaktionen (=> NAD+/NADH+H+)

Was macht Vitamin B5?

Vitamin B5-Pantothensäure: Acylübertragungen

Was macht Vitamin B6?

Vitamin B6 -Pyridoxin:Transaminierungen, Decarboxylierungen

Was macht Vitamin B12?

Vitamin B12 -Cobalamin:C1-Gruppenübertragungen

Was macht Vitamin C?

Vitamin C -Ascorbinsäure: Hydroxylierungen, Redox-System

Was macht Vitamin H?

Vitamin H-Biotin: Carboxylierungen

Was macht Vitamin M?

Vitamin M-Folsäure: C1-Gruppenübertragungen

Was ist Beri-Beri?

  • Vitamin B1 -Mangel

Was ist Nachtblindheit?

  • Vitamin A- Mangel

Was macht Osteomalazie?

  • Vitamin-D-Mangel

Was ist Pellagra?

  • Niacinmangel

Was sind Mineralstoffe?

Mineralstoffe sind Elektrolyte, die wir in größeren Mengen benötigen und die häufigin Form von Salzen aufgenommen werden (z.B. Natriumchlorid / Kochsalz):

Welche Kationen braucht man?

  • Calcium (1 g / Tag)
  • Kalium (2 g / Tag)
  • Magnesium (350 mg / Tag)
  • Natrium (550 mg / Tag)

Welche Anionen braucht man?

  • Carbonat-Chlorid (0,8 g / Tag)
  • Phosphat (0,7 g / Tag an „Phosphor“)
  • Sulfat

Was ist eine Besonderheit eines Minerals?

In Form des Hydoxylapatits (Ca5(PO4)3OH) bilden Calcium und Phosphat den Baustoff des Knochens-> Einzige Mineralstoffe, die auch Baustoffe sind.

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