Formeln, Berechnungen & Grenzwerte

Fachfrau/Fachmann im Finanz- und Rechnungswesen mit eidg. Fachausweis (2015)

Fachfrau/Fachmann im Finanz- und Rechnungswesen mit eidg. Fachausweis (2015)


Sven Zalotay
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Übersicht über finanzielle Formeln, Berechnungen und Grenzwerte, die für die Analyse von Unternehmen relevant sind. Sie decken Themen wie Aktivitätsanalyse, Cashflow-Analyse und Erfolgsanalyse ab, wobei Formeln für Kennzahlen wie Kreditorenumschlag, Lagerdauer, Debitorenumschlag, Cash-burn-rate, Zinsdeckungsfaktor, Tilgungsfaktor, Verschuldungsfaktor, Free Cashflow, Cashflow/Investitions-Verhältnis, Cashflow-Marge und Umsatzrentabilität behandelt werden. Diese Lernkarten sind besonders nützlich für Finanzanalysten, Investoren und Studierende, die ihre Fähigkeiten in der finanziellen Bewertung und Analyse von Unternehmen verbessern möchten.
Karten
76
Lernende
9
Sprache
Deutsch
Kategorie
Finanzen
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
02.03.2015 / 05.01.2020

Lernkarten

ERFOLGSANALYSE

Umsatzrentabilität:

Bruttogewinnmarge

\({ Bruttogewinn \over Umsatz} = X \text{%} \)

Die Bruttogewinnmarge gibt Auskunft darüber, wie viele Prozente vom Umsatz nach Abzug des Warenaufwands verbleiben. Damit wird die Fähigkeit der Unternehmung sichtbar, seine Gemeinkosten zu decken und Gewinne zu erzielen.

\({ Bruttogewinn \over Umsatz} = X \text{%} \)

. . . gibt Auskunft darüber, wie viele Prozente vom Umsatz nach Abzug des Warenaufwands verbleiben. Damit wird die Fähigkeit der Unternehmung sichtbar, seine Gemeinkosten zu decken und Gewinne zu erzielen.

ERFOLGSANALYSE

Umsatzrentabilität:

Bruttogewinnmarge

ERFOLGSANALYSE

Umsatzrentabilität:

EBIT-Marge

\({ EBIT \over Umsatz} = X \text{%} \)

Mit der EBIT-Marge wird die Wirtschaftlichkeit der Leistungserstellung ohne Berücksichtigung des Finanzergebnisses gemessen.

\({ EBIT \over Umsatz} = X \text{%} \)

Mit . . . wird die Wirtschaftlichkeit der Leistungserstellung ohne Berücksichtigung des Finanzergebnisses gemessen.

ERFOLGSANALYSE

Umsatzrentabilität:

EBIT-Marge

ERFOLGSANALYSE

Umsatzrentabilität:

EBITDA-Marge

\({ EBITDA \over Umsatz} = X \text{%} \)

Die EBITDA-Marge erfreut sich wachsender Beliebtheit, vor allem weil diese Kennzahl nicht beeinflusst wird durch die unregelmässig anfallenden und oft beträchtlichen Goodwill-Abschreibungen.

\({ EBITDA \over Umsatz} = X \text{%} \)

. . . erfreut sich wachsender Beliebtheit, vor allem weil diese Kennzahl nicht beeinflusst wird durch die unregelmässig anfallenden und oft beträchtlichen Goodwill-Abschreibungen.

ERFOLGSANALYSE

Umsatzrentabilität:

EBITDA-Marge

ERFOLGSANALYSE

Umsatzrentabilität:

Gewinnmarge

\({ Gewinn \over Umsatz} = X \text{%} \)

\({ Gewinn \over Umsatz} = X \text{%} \)

ERFOLGSANALYSE

Umsatzrentabilität:

Gewinnmarge

ERFOLGSANALYSE

Umsatzrentabilität:

Deckungsbeitragsmarge

\({ Deckungsbeitrag \over Umsatz} = X \text{%} \)

\({ Deckungsbeitrag \over Umsatz} = X \text{%} \)

ERFOLGSANALYSE

Umsatzrentabilität:

Deckungsbeitragsmarge

CASHFLOW-ANALYSE

Cashflow-Marge

(Cash flow margin)
(Cash flow to sales)

\({ Cashflow \over Umsatz} = X \text{%} \)

\(({ \text{Cash flow} \over Sales} = X \text{%})\)

Die Cashflow-Marge gibt an, wie viel Prozent des Umsatzes unter dem Strich als Geldzufluss verbleibt.

\({ Cashflow \over Umsatz} = X \text{%} \)

\(({ \text{Cash flow} \over Sales} = X \text{%})\)

. . . gibt an, wie viel Prozent des Umsatzes unter dem Strich als Geldzufluss verbleibt.

CASHFLOW-ANALYSE

Cashflow-Marge

(Cash flow margin)
(Cash flow to sales)

CASHFLOW-ANALYSE

Cashflow/Investitions-Verhältnis

(Cash flow/investment ratio)

\({ Cashflow \over Nettoinvestitionen} = X \text{%} \)

\(({ \text{Cash flow} \over \text{Net investments} } = X \text{%})\)

Das Cashflow/Investitions-Verhältnis gibt an, inwieweit die Unternehmung in der Lage ist ihre Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen aus dem Umsatz zu finanzieren.

\({ Cashflow \over Nettoinvestitionen} = X \text{%} \)

\(({ \text{Cash flow} \over \text{Net investments} } = X \text{%})\)

. . . gibt an, inwieweit die Unternehmung in der Lage ist ihre Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen aus dem Umsatz zu finanzieren.

CASHFLOW-ANALYSE

Cashflow/Investitions-Verhältnis

(Cash flow/investment ratio)

CASHFLOW-ANALYSE

Free Cashflow

\(Cashflow - Nettoinvestitionen = X_\text{CHF}\)

\(Cashflow - Nettoinvestitionen = X_\text{CHF}\)

CASHFLOW-ANALYSE

Free Cashflow

CASHFLOW-ANALYSE

Verschuldungsfaktor

(Debt coverage factor)

\({ Effektivverschuldung \over Cashflow} = X _\text{mal}\)

Kurz- & langfr. FK - liq. Mittel - kurzfr. Forderungen = Effektivverschuldung

Der Verschuldungsfaktor gibt an, wievielmal (wie manches Jahr) der letzte Cashflow erarbeitet werden müsste, bis die Effektivverschuldung abbezahlt wäre.

\(({ \text{Liabilities - cash - accounts receivable} \over \text{Cash flow} } = X_\text{times})\)

\({ Effektivverschuldung \over Cashflow} = X _\text{mal}\)

Kurz- & langfr. FK - liq. Mittel - kurzfr. Forderungen = Effektivverschuldung

. . . gibt an, wievielmal (wie manches Jahr) der letzte Cashflow erarbeitet werden müsste, bis die Effektivverschuldung abbezahlt wäre.

\(({ \text{Liabilities - cash - accounts receivable} \over \text{Cash flow} } = X_\text{times})\)

CASHFLOW-ANALYSE

Verschuldungsfaktor

(Debt coverage factor)

CASHFLOW-ANALYSE

Tilgungsfaktor

(Financial debt coverage factor)

\({ Nettofinanzschulden \over Cashflow} = X _\text{mal}\)

Finanzschulden - liq. Mittel = Nettofinanzschulden

Immer häufiger wird von Kredit gebenden Banken und Ratingagenturen anstelle des Verschuldungsfaktors der so genannte Tilgungsfaktor verwendet, der nur die Finanzschulden abzüglich der liquiden Mittel einschliesst; die operativen Guthaben und Schulden werden weggelassen.

\(({ \text{Net financial liabilities} \over \text{Cash flow} } = X_\text{times})\)

\({ Nettofinanzschulden \over Cashflow} = X _\text{mal}\)

Finanzschulden - liq. Mittel = Nettofinanzschulden

Immer häufiger wird von Kredit gebenden Banken und Ratingagenturen anstelle des Verschuldungsfaktors der so genannte . . . verwendet, der nur die Finanzschulden abzüglich der liquiden Mittel einschliesst; die operativen Guthaben und Schulden werden weggelassen.

\(({ \text{Net financial liabilities} \over \text{Cash flow} } = X_\text{times})\)

CASHFLOW-ANALYSE

Tilgungsfaktor

(Financial debt coverage factor)

CASHFLOW-ANALYSE

Zinsdeckungsfaktor

(Interest coverage factor)

\({ \text{Cashflow + Zinsen} \over Zinsen} = X _\text{mal}\)

Der Zinsdeckungsfaktor gibt an, wie gut die Fremdzinsen aus der Geschäftstätigkeit bezahlt werden können.

\(({ \text{Cash flow + interest} \over \text{Interest} } = X_\text{times})\)

\({ \text{Cashflow + Zinsen} \over Zinsen} = X _\text{mal}\)

. . . gibt an, wie gut die Fremdzinsen aus der Geschäftstätigkeit bezahlt werden können.

\(({ \text{Cash flow + interest} \over \text{Interest} } = X_\text{times})\)

CASHFLOW-ANALYSE

Zinsdeckungsfaktor

(Interest coverage factor)

CASHFLOW-ANALYSE

Cash-burn-rate

\({ \text{Flüssige Mittel} \over Cashdrain} = X _\text{mal}\)

Cash-burn-rate heisst wörtlich übersetzt Geldverbrennungsrate. Diese Kennzahl beantwortet die Frage: Wie lange dauert es, bis eine Unternehmung infolge negativen Cashflows ihre flüssigen Mittel verbraucht (verbrannt) hat und zahlungsunfähig wird.

 

\({ \text{Flüssige Mittel} \over Cashdrain} = X _\text{mal}\)

Diese Kennzahl beantwortet die Frage: Wie lange dauert es, bis eine Unternehmung infolge negativen Cashflows ihre flüssigen Mittel verbraucht hat und zahlungsunfähig wird.

CASHFLOW-ANALYSE

Cash-burn-rate

AKTIVITÄTSANALYSE

Debitorenumschlag

(Accounts receivable turnover)

\({ \text{(Kredit-) Warenertrag} \over \text{Ø Debitorenbestand}} = X _\text{mal}\)

\(({ \text{Sales (on credit)} \over \text{Average accounts receivable} } = X_\text{times})\)

\({ \text{(Kredit-) Warenertrag} \over \text{Ø Debitorenbestand}} = X _\text{mal}\)

\(({ \text{Sales (on credit)} \over \text{Average accounts receivable} } = X_\text{times})\)

AKTIVITÄTSANALYSE

Debitorenumschlag

(Accounts receivable turnover)

AKTIVITÄTSANALYSE

Debitorenfrist/-dauer

(Collection period)

\({ \text{365 Tage (evtl. 360)} \over Debitorenumschlag} = X _\text{Tage}\)

\(({ \text{365 days (possibly 360)} \over \text{Accounts receivable turnover} } = X_\text{days})\)

\({ \text{365 Tage (evtl. 360)} \over Debitorenumschlag} = X _\text{Tage}\)

\(({ \text{365 days (possibly 360)} \over \text{Accounts receivable turnover} } = X_\text{days})\)

AKTIVITÄTSANALYSE

Debitorenfrist/-dauer

(Collection period)

AKTIVITÄTSANALYSE

Lagerumschlag

(Inventory turnover)

\({ Warenaufwand \over \text{Ø Warenvorrat}} = X _\text{mal}\)

\(({ \text{Cost of goods sold} \over \text{Average inventory} } = X_\text{times})\)

\({ Warenaufwand \over \text{Ø Warenvorrat}} = X _\text{mal}\)

\(({ \text{Cost of goods sold} \over \text{Average inventory} } = X_\text{times})\)

AKTIVITÄTSANALYSE

Lagerumschlag

(Inventory turnover)

AKTIVITÄTSANALYSE

Lagerdauer

(Duration of storage)

\({ \text{365 Tage (evtl. 360)} \over Lagerumschlag} = X _\text{Tage}\)

\(({ \text{365 days (possibly 360)} \over \text{Inventory turnover} } = X_\text{days})\)

\({ \text{365 Tage (evtl. 360)} \over Lagerumschlag} = X _\text{Tage}\)

\(({ \text{365 days (possibly 360)} \over \text{Inventory turnover} } = X_\text{days})\)

AKTIVITÄTSANALYSE

Lagerdauer

(Duration of storage)

AKTIVITÄTSANALYSE

Kreditorenumschlag

(Accounts payable turnover)

\({ \text{(Kredit-) Wareneinkäufe} \over \text{Ø Kreditorenbestand}} = X _\text{mal}\)

\(({ \text{Purchase of goods (on credit)} \over \text{Average accounts payable} } = X_\text{times})\)

\({ \text{(Kredit-) Wareneinkäufe} \over \text{Ø Kreditorenbestand}} = X _\text{mal}\)

\(({ \text{Purchase of goods (on credit)} \over \text{Average accounts payable} } = X_\text{times})\)

AKTIVITÄTSANALYSE

Kreditorenumschlag

(Accounts payable turnover)

AKTIVITÄTSANALYSE

Kreditorenfrist/-dauer

(Accounts payable period)

\({ \text{365 Tage (evtl. 360)} \over Kreditorenumschlag} = X _\text{Tage}\)

\(({ \text{365 days (possibly 360)} \over \text{Accounts payable turnover} } = X_\text{days})\)

\({ \text{365 Tage (evtl. 360)} \over Kreditorenumschlag} = X _\text{Tage}\)

\(({ \text{365 days (possibly 360)} \over \text{Accounts payable turnover} } = X_\text{days})\)

AKTIVITÄTSANALYSE

Kreditorenfrist/-dauer

(Accounts payable period)

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