MBA1501


Y. W.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über Bewertungsmethoden und Sanierungsmaßnahmen im Finanzmanagement. Sie decken Themen wie die Bewertung von Unternehmen, Rückstellungen, Liquidität und verschiedene Sanierungsstrategien ab. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Fachleute, die sich mit Finanzanalyse und Unternehmenssanierung vertraut machen möchten.
Flashcards
80
Students
11
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
Other
Created / Updated
21.11.2016 / 11.12.2024

Flashcards

Berechnung
Intensität des Umlaufvermögen

Der Richtwert ist abhängig von der Art der Firma und der Branche.

Berechnung

Intensität des Anlagevermögens

Imobilisierungsgrad

Der Richtwert ist abhängig von der Art der Firma und der Branche.

Berechnung

Fremdfinanzierungsgrad

Verschuldungsgrad

Richtwert: 40 - 70%
FK:EK 2:1

Berechnung

Eigenfinanzierungsgrad

Richtwert: 30 - 60%

Berechnung

Selbstfinanzierungsgrad

Richtwert: Vom Alter der Firma abhängig.

Berechnung

Anlagedeckungsgrad I

Richtwert: 75 - 100%

Berechnung

Anlagedeckungsgrad II

Richtwert: min. 100%

Berechnung

Liquiditätsgrad 1

Cash-ratio

Richtwert: 10 - 35%

Berechnung

Liquiditätsgrad 2

Quick-ratio

Richtwert: ca. 100%

Berechnung

Liquiditätsgrad 3

Current-ratio

Richtwert: 150 - 200%

Berechnung

Eigenkapitalrendite

ROE

Return on equity

Richtwert: mind. 8%

Berechnung

Gesamtkapitalrendite

ROI

Return on investment

Richtwert: in der Regel tiefer als ROE

Berechnung

Bruttogewinnquote (-marge)

Handelsmarge

Berechnung

EBIT-Marge

Berechnung

Umsatzrentabilität (auf den Reingewinn)

Berechnung

Reinvestment-Faktor

Investitionsgrad

Berechnung

Cashflow-Marge

Berechnung

Verschuldungsfaktor

Berechnung

Börsenkapitalisierung

Market value

Berechnung

Market value im Vergleich zum Eigenkapital

Berechnung

Gewinn je Aktie

earnings per share, EPS

Berechnung

Kurs-Gewinn-Verhältnis

price earnings ratio

Berechnung

Gewinnrendite

Berechnung

Dividendenrendite

Berechnung

Debitorenumschlag

Berechnung

Durchschnittliche Debitorenzahlungsfrist

Berechnung

Kreditorenumschlag

Berechnung

Durchschnittlicher Kreditorenzahlungsfrist

Berechnung

Warenumschlag

Lagerumschlagshäufigkeit

Berechnung

Durchschnittliche Lagerdauer

Wozu werden Bewertungen (Jahresrechnungen) erstellt?

  • Abschluss der Jahresrechnung
    • Feststellung des Erfolgs
    • Feststellung des Eigenkapitals
  • Informationsempfänger
    • Geschäftsführung / Verwaltungsrat
    • Kapitalgeber / Investoren
    • Steuerbehörde
    • Öffentlichkeit

Wer unterliegt der Buchführungspflicht?

  • Juristische Personen
  • Einzelunternemen und Personengesellschaften mit Umsatz > 500 TCHF
  • Im Handelsregister eingetragene Vereine und Stiftungen
  • Alle prüfungspflichtigen Stiftungen

Was sind die Grundsätze ordnungsmässiger Buchführung? (5 Antworten)

  • Vollständige, wahre und systematische Erfassung der Geschäftsvorfälle
  • Belegnachweis
  • Zweckmässig und klar
  • Nachprüfbar
  • Landeswährung oder in der für die Geschäftstätigkeit wesentlichen Währung ! In einer Landessprache oder in Englisch 

Welches sind die Bewertungsgrundsätze?

Art. 960 OR

  • Einzelbewertung als Regelfall; jedoch schwierig auszulegende Ausnahmen (Bewertung als Gruppe in bestimmten Fällen zulässig)
  • Vorsichtige Bewertung, jedoch ohne die zuverlässige Beurteilung der wirtschaftlichen Lage zu verhindern
  • Pflicht zur Überprüfung und ggf. Anpassung der Wertansätze von Vermögenswerten bei Anzeichen für eine Überbewertung bzw. der Wertansätze der Rückstellungen bei entsprechenden Anzeichen 
    (Impairment-Test)

Welche Bewertungsspielräume gibt es? (4 Antworten)

  • Gesetz legt nur Höchstwerte für Vermögensgegenstände (Aktiven) fest.
  • Bewertungsspielräume ergeben sich durch Zulässigkeit von «zusätzlichen Abschreibungen und Wertberichtigungen» auf Vermögenswerten.
  • Fremdkapital: Ausdrückliche Zulässigkeit von «zusätzlichen Rückstellungen».
  • Der Verzicht auf die Auflösung von nicht mehr notwendigen Wertberichtigungen und Rückstellungen ist gesetzlich ausdrücklich zulässig. 

Welche Arten von stillen Reserven gibt es?

  • Stille Zwangsreserven (durch Höchstbewertungsvorschrift verursacht)
    Bsp. Liegenschaften
  • Absichtsreserven - bewusst stille reserven
    Bsp. Warenvorrat

Gibt es eine Pflicht für die ordentliche Revision?

  • Publikumsgesellschaften
  • Gesellschaften, die zwei der nachstehenden Grössen in zwei aufeinander folgenden Geschäftsjahren überschreiten:
    • Bilanzsumme von 20 Millionen Franken,
    • Umsatzerlös von 40 Millionen Franken,
    • 250 Vollzeitstellen im Jahresdurchschnitt;
  • Gesellschaften, die zur Erstellung einer Konzernrechnung verpflichtet sind.

Merkmale der Bewertung gemäss Swiss GAAP FER (7 Antworten)

  • True and fair view
  • primär für Konzernabschlüsse
  • Gesamtregelwerk - integral anwendbar
  • Nur Kernfragen geregelt (Principle based) - nicht geregelte Fragestellungen sind im Sinne des Oberziels (true and fair view) zu lösen
  • verschiedene Wahlmöglichkeiten - Offenlegung der gewählten Variante im Anhang (z.B. Bewertung aufgrund von historischen oder aktuellen Werte möglich)
  • Einheitliche und stetige Bewertung verlangt 
  • Keine stillen Reserven

Merkmale der Bewertung gemäss IFRS (7 Antworten)

  • True and fair view
  • betriebswirtschaftlicher Ansatz
  • primär für Konzernabschlüsse
  • Gesamtregelwerk - integral anwendbar
  • 3-stufig: Framework/Einzelstandards/Interpretationen
  • Wahlmöglichkeiten werden immer mehr eingeschränkt zugunsten einer einheitlichen Interpretation
  • hohe Regelungsdichte - total 4500 Seiten inkl. Auslegungsentscheiden - weitgehende Angleichung an US-Regelungen absehbar

Was ist ein Konzern?

Als Konzern (von lat. concernere „(ver-)mischen“) bezeichnet man den Zusammenschluss eines herrschenden und eines oder mehrerer abhängiger Unternehmen zu einer wirtschaftlichen Einheit unter der Leitung des herrschenden Unternehmens, wobei jedes Unternehmen einen eigenen Jahresabschluss erstellt. Dafür geben die einzelnen Unternehmen ihre wirtschaftliche und finanzielle Unabhängigkeit auf, rechtlich bleiben die Unternehmen selbständig. Die dabei verbundenen Unternehmen nennt man Konzernunternehmen. Der Konzern wird von der Kooperation abgegrenzt, der es regelmäßig an einer einheitlichen Leitung fehlt.

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