Finanzbuchhaltung RW 2_2012

Personalaufwand, Eigenkapitalkonten der Einzelunternehmung, Vorratsänderung, Abschreibung und Wertberichtigung, Delkredere, Transitorische Rechnungsabgrenzungen, Wertschriften, Immobilien, Aktiengesellschaft-Gewinnverteilung,Fremde Währungen, Kalkulation

Personalaufwand, Eigenkapitalkonten der Einzelunternehmung, Vorratsänderung, Abschreibung und Wertberichtigung, Delkredere, Transitorische Rechnungsabgrenzungen, Wertschriften, Immobilien, Aktiengesellschaft-Gewinnverteilung,Fremde Währungen, Kalkulation

Domenico Brunner
Study

Domenico Brunner
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Finanzbuchhaltung für Mittelschulen. Sie behandeln Themen wie Konten, Buchungen, Abschreibungen und Währungsumrechnungen, wobei Begriffe wie CHF, Bank, Maschine und Eigenkapital zentral sind. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Schüler, die sich auf Prüfungen vorbereiten und ein tiefes Verständnis der finanziellen Prozesse und Methoden erlangen möchten.
Flashcards
151
Students
34
Language
German
Category
Finance
Created / Updated
20.01.2013 / 06.12.2025

Cartes-fiches

d) Weshalb zählt das Konto "TA" zum Umlaufvermögen...?

Es handelt sich hier um einGuthaben gegenüber Dritten, dem Lieferanten.

Guthaben jeglicher Art gehören wie die Debitoren zum Umlaufvermögen

Wir haben die Umsatzprovision eines Vertreters noch nicht abgerechnet. Diese beläuft sich auf CHF 3'000,.

a)Wie verbuchen wir am Jahresende...?

Warenertrag / Transitorische Passiven

b) Wie würden wir verbuchen, wenn die Abgrenzung bereits vorliegt, wir aber die Provision noch nicht bezahlt haben...?

Warenertrag / Kreditor Vertreter Müller

c) Warum die unterschiedliche Verbuchung...?

Weil eine effektive Schuld gegenüber dem Vertreter erst mit der Abgrenzung vorliegt 

Vorher besteht lediglich der Anspruch

Nenne drei mögliche Unterschiede zwischen den Transitorischen Passiven und den Kreditoren...?

TP:

-nur beim Jahresabschluss buchen

-Eventuell geschätzter Betrag

-dient der Abgrenzung von Aufwand und Ertrag

 

Kreditoren:

-ganzes Jahr darüber gebucht

-bestimmter Betrag (definitiver Betrag)

-bestehende Verpflichtung aufgrund Rechnung

In unsere Buchhaltung sind folgende Buchungen vorgenommen worden. Handelt es sich um Buchungen bei der Bildung oder Auflösung von transitorischen Posten...?

a) Mietaufwand / Transitorische Passiven   CHF 2'100.-

Bildung, da die TP im Haben stehen

b) Gehälter / Transitorische Aktiven   CHF 1'000.-

Auflösung, die TA können nur bei der Auflösung im Haben stehen

c) Transitorische Passiven / Werbeaufwand   CHF 3'000.-

Auflösung, die TP können nur bei der Auflösung im Soll stehen

d) Transitorische Aktiven / Honorarertrag   CHF 6'5000.-

Bildung, da die TA im Soll stehen

Welche der folgenden Konten könnten bei der Rückbuchung auf der anderen Buchungsseite stehen...?WarenaufwandWWWW

7) Werschriften:

Mit welchen Konten führen wir die Wertschriftenbuchhaltung...?

Mit den drei Konten:

-Wertschriftenbestand

-Wertschriftenaufwand

-Wertschriftenertrag

Kreuze folgende Geschäftsfälle auf der Soll- oder Habenseite der zutreffenden Konten an...?

 

a) WertschriftenertragAnfangsbestand

b) Depotgebühren

c) Dividende

d) Endbestand

e) Käufe

f) Kursgewinne

g) Kursverluste

h) Verkäfe

i) Netto-Obligationenzinsen

(Dividenden)

j) Verrechnungssteuer

Die Gutschriftsanzeige der Bank für den Jahreszins der 7.5%-Obligationen der ZH-Kant.Bank beträgt CHF 3'071.25.-

a) Wie gross ist der gesamte Nominalwert dieser Obligation...?

Gutschriftsanzeiger der Bank, d.h. wir kriegen den Nettozins gutgeschrieben (Bruttozins - Verrechnungssteuer35%)

65% = 3071.25.-   Nettozins

100% = 3071.25 x 100      = 4725.-   Bruttozins 100%

                     65

 

7.5% = 4725.-

100% = 4725 x 100      = 63'000.-   Nominalwert Obligation

                    7.5

b) Wie lauten die beiden Buchungen in der Buchhaltung des Kunden im Zusammenhang mit dieser Gutschriftsanzeige...?

Jahreszins wird immer mit VSt verbucht...

Bank / Wertschriftenertrag                  65% Zins   3'071.25.-

Debitor VSt / Wertschriftenertrag         35% VSt   1'653.75.-

oder

Bank / Wertschriftenertrag                  Nettozins   4'725.00.-

Debitor VSt / Bank                                        VSt   1'653.75.-

 

Aus einer Anlage von nominal CHF 90'000.- ensteht jährlich ein Verrechnungssteueranspruch von CHF 1'653.75.- Wie hoch ist der Zinssatz dieser Anlage...?

Verrechnungssteuer =35% = 1'653.75 x 65 = 3'071.25.-

                                                       35

Zins 100% = 1'653.25 + 3'071.25 = 4'725.-

Z =K x p  =  p = Z x 100  =  4'725 x 100 = 5.25

      100                  K                90'000              

8) Immobilien:

Welche Konten werden in der Immobilienbuchhaltung hauptsächlich gebraucht...?

-Immobilien (Immobile Sachanlagen)

-Hypotheken (Grundpfandgesichertes Bankdarlehen)

-evtl. Kreditor Müller (Käufer der Immobilie)

-Immobilienaufwand

-Immobilienertrag

Bei der Vermietung:

-Fremdvermietung, Bank / Immobilienertrag

-Privatvermietung, Privat / Immobilienertrag

-Geschäftsmiete, Mietaufwand / Immobilienertrag

Die Einzelunternehmung Zindel kauft eine zweistöckige Liegenschaft für 1'000.- von May. Der Zahlungsverkehr wickelt sich durch die Bank ab...

Nenne zu den folgenden Geschäftsfällen die Buchungen des Käufers...?

Kaufpreis      1'000.-

Die Einzelunternehmung zahlt CHF 400.-

Die Restfinanzierung erfolgt durch ein grundpfandgesichertes Darlehen...?

Immobilien / Kreditor May      1'000.-

 

Kreditor May / Bank      400.-

 

Kreditor May / Hypotheke      600.-

Die Handänderungsgebühren von 4 werden beglichen und aktiviert...?

Immobilien / Bank      4.-

Die wertvermehrenden Umbauten von 35.- werden bezahlt...?

Immobilien / Bank      35.-

Die Einzelunternehmung vermietet die Dachwohnung an einen Dritten, der monatlich eine Miete von 2.- überweist...?

Bank / Immobilienertrag      2.-

Zindel wohnt im 1.Stock der Liegenschaft. Der Mietwert der Privaträume von 3.- wird seinem Privatkonto belastet...?

Privat Zindel (Privatvermietung) / Immobilienertrag      3.-

Der Mietwert der Geschäftsräume beträgt 5.-...?

Mietaufwand (Raumaufwand) / Immobilienertrag  5.-

Wir erhalten Rechnungen für Wasser und Strom von 1.-..?

Immobilienaufwand / Kreditoren      1.-

Wir erhalten Rechnungen für Wasser und Strom von 1.-..?

Immobilienaufwand / Kreditoren      1.-

9) Aktiongesellschaft: Abschluss und Gewinnverteilung:

Wie verbuchen folgende Unternehmungen beim Jahresabschluss den Erfolg...?

Bei der Aktiengesellschaft erfolgt eine allfällige Gewinnverteilung erst im neuen Jahr nach der Generalversammlung.

Einzelunternehmung...? G&V

Aktioengesellschaft/GmbH...? G&V

EU: 

Gewinn = Erfolgsrechnung (ER) / Eigenkapital (EK)

Verlust = Eigenkapital (EK) / Erfolgsrechnung (ER)

AG/GmbH:

Gewinn = Erfolgsrechnung / Gewinnvortrag

Verlust = Verlustvortrag / Erfolgsrechnung

 

Deckung durvh Reserven:

Verlust = Reserven / Erfolgsrechnung

Welche gesetzlichen Zuweisungen sind gemäss OR 671 im Minimum vorzunehmen...?

Nenne deren...

-Zuweisung 5% des Jahresgewinnes, bis die Reserven 20% des einbezahlten Aktienkapitals betragen

-10% auf Superdividende (= Dividende > 5%), bis die Reserven 50% des einbezahlten (gesamten) Aktienkapitals betragen

-10% auf Tantieme, bis die Reserven 50% des einbezahlten (gesamten) Aktienkapitals betragen

Aus welchen Bestandteilen setzt sich das Eigenkapital einer Aktiengesellschaft zusammen...?

-Aktienkapital

-Reserven

-Gewinnvortrag bzw. Verlustvortrag (G od.V des Vorjahres)

-bei der Schlussbilanz I gehört auch noch der Erfolg dazu

Nenne vier Unterschiede zwischen einer Einzelunternehmung und einer Aktiengesellschaft...

Anzahl Personen...?

EU: Einzelne natürliche Person ist Eigentümer

AG: Mindestens eine Person als Rechtspersönlichkeit, die AG ist eine juristische Person

Wer bestimmt über die Unternehmung...?

EU: Der Eigentümer entscheidet alleine und führt das Geschäft

AG: 

-Oberstes Organ = GV Generalversammlung der Aktionäre

-Die GV wählt den Verwaltungsrat = Geschäftsführer

-Die GV wählt die Kontrollstelle = Revision Buchhaltung

Die Gewinnverwendung...?

EU: Der Eigentümer erhält den ganzen Gewinn und trägt den Verlust alleine

AG: Die GV beschliesst über die Gewinnverteilung

-Ein Teil darf nicht ausgeschüttet werden

- = Zuweisung 5% Reserven

- Teil des Gewinnes wird den Aktionären in Form einer Dividende ausbezahlt

Wie verhält sich die Haftung bei Geschäftsschulden...?

EU: Eigentümer haftet persönlich unbeschränkt für Geschäftsschulden, d.h. er haftet auch mit seinem ganzen Privatvermögen

AG: Die AG haftet nur mit dem Gesellschaftsvermögen für die Geschäftsschulden. Die Aktionäre haften nicht mit ihrem Privatvermögen

Étudier