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BiBu - FiMa

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B. K.
Diese Lernkarten behandeln Finanzinstrumente und -strategien auf Berufslehre-Niveau. Sie konzentrieren sich auf Themen wie Bankgeschäfte, Unternehmensfinanzierung, Zinssicherungsinstrumente wie Swaps und Optionen, sowie Devisengeschäfte und Währungsrisiken. Zudem werden Kapitalbedarfsrechnung, Finanzplanung und strategische sowie operative Planung abgedeckt. Das Learnset ist besonders nützlich für Studierende und Berufstätige im Finanzbereich, die ihr Verständnis von Finanzinstrumenten und Risikomanagement vertiefen möchten.
Flashcards
183
Students
2
Language
German
Category
Finance
Created / Updated
08.12.2015 / 04.03.2018

Flashcards

Ø variable Kosten

Ø Kvar  \(= Ø Absatzmenge * kvar\)

Ø Gewinn

Ø Gewinn  \(= Ø UE - Ø Kges\)

Voraussichtlicher Resterlös

\(= {AK-RW \over ND .kalk}\)

Ø Anschaffungskosten

Ø AK  \(= {AK-RW \over ND}\)

Ø durchschnittlich gebundenes Kapital

kontinuierliche Abschreibung

\(= {AK \over 2}\)

Investition hat einen RBW

\(= {AK+RW \over 2}\)

Nur Kosten  (UV und Grundstücke)

\(= AK\)

 

Ø kalkulatorische Zinsen

kontinuierliche Abschreibung

\(= {AK \over 2}*i\)

Investition hat einen RBW

\(= {AK+RW \over 2}*i\)

Nur Kosten  (UV und Grundstücke)

\(= AK*i\)

 

Kapitalwertmethode

dynamisches IRV

Mißt Totalgewinn einer Invsestition.

Zahlungsströme werden IMMER zum Investitionszeitpunkt aufgezinst (vor to) oder abgezinst (nach to). Verzinsung erfolgt zum Kalkulationszinsfuß.

C0= Summer aller abgez. Einzahlungen - Summe aller abgez. Auszahlungen

Zeitr. Ausz. Einz. EÜ  ABF Barwerte

C0 >= 0 vorteilhaft

C0 < 0 nicht vorteilhaft

 

Kapitalwertfaktor (BWF)

dynamische IRV

Wird eine Investition endlich genutzt und die Überschüsse sind gleichbleibend hoch, dann wird der Kapitalwert ermittelt.

C0 = \(= t0 + periodischer EÜ * BWF\)

IMMER gleichbleibende Erträge, BWF vom letzten Zahlungsstrom.

Annuitätenmethode

dynamische IRF

Järhrliche Ø Einnahme werden den jährlichen Ø Ausgaben gegenüberstellt. Erst muss der Kapitalwert (C0) der Investition ermittelt.

Mißt den Periodengewinn einer Investition.

\(= C0 * KWF\)

d >= 0 vorteilhaft

d < 0 nicht vorteilhaft

 

Interne Zinsfußmethode

dynamische IRV

Ermittel mit wieviel % sich eine Investition verzinst.

Diskontierungszinsfuß wird ermittelt, bei der der Kapitalwert der Investition zu NULL führt.

Nur durch aufwändige Rechenmodelle oder Intuition durchführbar.

Interner Zinsfuß >= Vorgabezins = vorteilhaft

Interner Zinsfuß < Vorgbabezins = nicht vorteilhaft

Dynamische Amortisationsrechnung

dynamische IRV

Die tatsächlich anfallemnden Zahlungsströme werden periodengerecht kummuliert.

Ein-/Auszahlungen werden vor Kummulation abgezinst.

Investition ist vorteilhaft je schneller sie sich amortisiert.

Ewige Rente

 

dynamische IRV

Ist die Nutzdauer einer Invdestition sehr lang oder nicht bestimmbar (z.B. Kauf + Nutzung Grundstück) dann wird der Kapitalwert mit der Formel "Ewige Rente" berechnet.

 

C0 = \(= Investitionsauszahlung + periodischer Einzahlungsüberschuß *{1 \over q-1}\)

 

Aufzinsungsfaktor

AUF = qn

Abzinsungsfaktor

 \(AbF = {1 \over q^n}\)       

Barwertfaktor

(Diskontierungsfaktor)

  \(BWF = {q^n-1 \over q^n(q-1)}\)

Kapitalwiedergewinnungsfaktor

(Annuitätenfaktor)

(Verrentungsfaktor)

 \(KWF = {q^n (q-1) \over q^n-1}\)

Aktien

1. Umfang der Rechte

- Stammaktien

- Vorzugsaktien

2. Übertragungsmodalitäten

- Inhaberaktien

- Namensaktien

        - vinkulierte Namensaktien

3. Ausdruck des gez. Kapitals

- Nennwertaktien

- Stückaktien

Umfang der Rechte von Aktien

Stammaktien

- Dividendenrecht

- Stimmrecht

- Bezugsrecht

- Recht auf Liquidationserlös

Vorzugsaktien

- kein Stimmrecht

- meist höherer Dividendensatz

Übertragungsmodalitäten von Aktien

Inhaberaktien

- werden durch Einigung und Übergabe übertragen

Namensaktien

- lauten auf den Namen des Aktionärs

- werden durch Übergabe und Eintragung im Aktienbuch der AG übertragen

       - vinkulierte Namensaktien: Übertrag der Aktien nur mit Zustimmung der AG

Ausdruck des gez. Kapitals von Aktien

Nennwertaktien

- NW/A >= 1 EUR (volle EUR)

- Ke >= NW (Überpari)

- Agio gehört zur Kapitalrücklage (EK)

- \(gez. Kap. = Anzahl. Aktien * NW/A\)

Stückaktien

- Aktei ohne Nennbetrag

- anfallender Grundbetrag je Aktie >= 1 EUR (volle EUR)

- Ke >= rechnerischer Wert (Überpari)

- \(rechn. Grundbetrag = {gez. Kapital \over Anzahl. Aktien}\)

Nennwert/Aktie

Beschreibt nur den Anteil der Gesellschaft im Verhältnis zum Grundkapital.

Keine Aussage zum Wert des Anteils!

\(NW/A = {gez. Kapital \over Anzahl. Aktien}\)

Bilanzkurs von Aktien

(Definition)

Gibt das Verhältnis zwischen bilanzierten EK einer AG und dem gez. Kapital (Grundkapital) wieder.

relativer Bilanzkurs in %

absoluter Bilanzkurs in €

Bilanzkurs von Aktien

(Liquidationserlöäs zu Buchwerten)

bilanziertes EK = gez.Kap,KapRL,GewRL

BKrelativ in % \(= {bilanziertes EK \over gez. Kapital}*100\)

BKabsolut in € \(= BK relativ*NW/A\)

Beispiel:

BKrel in % \(= {220.000 \over 200.000}*100\)  = 110%

BKabs in € \(= 1,10 * 50\)  = 55€

Zusätzlich zur Aktie von NW 50€ fallen noch 5€ EK an.

korrigierte Bilanzkurz von Aktien

(Liquidationserlös bei Schließung der AG)

bilanziertes EK = gez.Kap,KapRL,GewRL

korrigierte BKrelativ in % \(= {bilanziertes. EK + stille. Rücklagen\over gez. Kapital}*100\)

korrigierter BKabsolut in € \(=korrigierter. BK. relativ*NW/A\)

Beispiel:

BKrel in % \(= {220.000+100.000 \over 200.000}*100\)  = 160%

BKabs in € \(= 1,60 * 50\)  = 80€

Bei Liquidation und Realisierung der stillen Reserven ist eine 50€ Aktie 80€ wert.

Ertragswert von Aktien

(Unternehmenswert)

 

 \(EW = {Gewinn. p.a. \over Kapitalisierungszinsfuß}\)

Beispiel:

jährlich anfallender Reinertrag v. 60.000€ mit einem Kapitalisierungszinsfuß v. 10%

EW \(= {60.000 \over 0,10}\)   = 600.000€

 

Ertragswertkurs von Aktien

Zeigt den inneren Wert einer Aktie aufgrund der Ertragserwartungen an.

EWKrelativ in % \(= {Ertragswert \over gez. Kapital}*100\)

EWKabsolut in € \(= EWK. relativ*NW/A\)

Beispiel:

EwKrel in % \(= {600.000 \over 200.000}*100\)  = 300%

EwKabs in € \(= 3,00 * 50\)  = 150€

Dividendenausschüttung

Beispiel:

Dividende 25% v. 50€ NW/A   12,50€/A

Bonus je Aktie                           1,50€/A

                                            14,00€/A

Ausschüttung: 2.200 A * 14€/A 0 30.800€

Kennzahlen zum Nominalwert von Aktien

\(Gewinn.je.Aktie= {JÜ \over Anzahl. Aktien}\)

\(Dividende = JÜ * Dividendensatz\)

\(Dividende je Aktie = {Dividende \over Anzahl. Aktien}\)

Kennzahlen zum Börsenwert von Aktien

\(EK_R = {Gewinn.je.Aktie \over Börsenkurs}*100\)

\(Dividenden_R= {Dividende.je.Aktie \over Börsenkurs}*100\)

Kapitalerhöhung der AG

 

Kapitalmaßnahme durch Ausgabe neuer (junger) Aktien.

ordentliche, genehmigte, bedingte Kapitalerhöhung

- gez. Kapital erhöht sich

- 3/4 Mehrheit der stimmberechtigten Aktionäre auf HV

- Ausgabe von jungen Aktien

- EK erhöht sich

- bei Bareinlage erhöhen sich die ZM

Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln

- dto wie oben

- EK bleibt gleich

- Realisierung durch Passivtausch

Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln

- Erhöhung der Bonität/Rating.

- Dividendenpolitik (keine Barausschüttung)

- Glattziehen des gez. Kapitals (Korrekturaktien)

- Senkung des Börsenkurses (Kleinaktionäre)

Kaptitalerhöhung

(ordentliche, genehmigte, bedingte)

Beispiel:

Kapitalerhöung um 50.000 Aktien

NW/A = 1 €

Ke = 4 €

Ordentliche Kapitalerhöhung

- 3/4 Mehrheit der stimmberechtigten Aktionäre auf HV

- um jeden beliebigen Wert erhöhbar, kein Obergrenze

- mus zeitnah (1 Monat) durchgeführt werden

- an einen gegenwärtigen Finanzierungsanlaß gebunden

- Kapitalerhöung gegen Einlagen

genehmigte Kapitalerhöhun

- 3/4 Mehrheit der stimmberechtigten Aktionäre auf HV

- Vorstand wird bevollmächtigt die Kapitalerhöung durchzuführen (max. 5 Jahre)

- max. um 50% des gez. Kapitals erhöhbar

bedingte Kapitalerhöhung

- 3/4 Mehrheit der stimmberechtigten Aktionäre auf HV

- Akteinoptionen für Mitarbeiter

- Bezugsrechte von Gläubigen sichern mit Wandelschuldverschreibungen oder Optionsanleihen

- zur Vorbereitung von Fusionen

- max. um 50% des gez. Kapitals erhöhbar

Wandelschuldverschreibung

- wird von einer AG ausgegeben

- verzinsliches Wertpapier mit Nominalzins

- Inhaber hat das Recht während der Wandlungsfrist dies in junge Aktien zu tauschen

- Beschluß der HV zur bedingten Kapitalerhöhung notwendig

- Wandlungsoption kann nicht von der Anleihe getrennt werden

- vor Wandlung: FK, Gläubiger, Verzinsung hoch

- nach Wandlung: EK, Anteilseigner, Dividende

Fremdfinanzierung zu günstigen Konditionen

Optionsanleihe

- wird von einer AG ausgegeben

- verzinsliches Wertpapier unter Nominalzins

- verbrieft ein Bezugsrecht auf junge Aktien

- Beschluß der HV zur bedingten Kapitalerhöhung notwendig

- Bezugsverhältnis, Bezugskurs und Bezugsfrist sind festgelegt

- Optionsschein kann losgelöst von der Anleihe verkauft werden

- vor Option: FK, Gläubiger, Verzinsung niedrig

- nach Option: EK, Anteilseigner, Dividende

günstige Finanzierungsorm da durch die Option die Zinszahlung niedrig ist

Bezugsrecht auf junge Aktien

- jedem Aktionär steht ein nicht entziehbares Beugsrecht zu

- zur Wahrung der bestehenden Stimmrechtsverhältnisse

- zum Ausgleich von Vermögensnachteilen ⇒ neuer Kursm ≈ junge Aktien erhöhen sich, alte Aktien fallen

\(Bezugsrecht = {Kurs_a-Kurs_n \over \cfrac{a}{n}+1 } \)

\(Bezugsrecht = Kurs.alte.Aktie - Mittelkurs\)

 

Emissionskurs ermitteln

\(Emissioskurs= {Mittelbedarf (Inv.) \over benötigte. Aktien}\)

Bezugsverhältnis

alte Aktien zu jungen Aktien

Bezugsverhältnis

altes gez. Kap : Kap.erhöhung

alte Aktien : junge Aktien

5 : 1

\(junge .Aktien ={Summe.Kapitalerhöhung \over Emissionskurs}\)

Beispiel:

2.000 alte Aktien, 160.000 € Kapitalerhöhung, Emissionskurs 80 €

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