FHNW: bsys 2

Notizen und Begriffe für zweite Prüfung des Moduls bsys

Notizen und Begriffe für zweite Prüfung des Moduls bsys


K. L.
Diese Lernkarten behandeln fortgeschrittene Themen der Informatik an der Universität, mit Fokus auf Betriebssysteme, Sicherheit und verteilte Systeme. Sie decken Prozesse, Systeme, Kernel, Ressourcenmanagement, Synchronisation und Sicherheitsmaßnahmen ab. Besonders relevant für Studierende und IT-Profis, die sich mit der Optimierung und Absicherung von Systemen beschäftigen, bieten sie praktische Einblicke in die Verwaltung von Ressourcen, die Vermeidung von Deadlocks und die Verbesserung der IT-Sicherheit durch regelmäßige Überprüfungen und Updates.
Karten
45
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
Informatik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
03.06.2016 / 08.04.2019

Lernkarten

Methoden und Prozeduren zur Härtung von ICT-Systeme

  • Identifikation relevanter Systeme oder Applikationen
  • Technische Überprüfung (Security Scan, Penetration Testing, Audits, Ethical Hacking)
  • Organisatorische Überprüfung (ICT Bedrohungs- Risikoanalyse)
  • Programme mit Verbindung zur Aussenwelt gegen Missbrauch und unitendierte Benutzung schützen
  • Definition des Massnahmekatalogs zur Erhöhung des Sicherheitsniveaus

5 Technische oder nicht-technische Gründe, weshalb z/OS immer noch erfolgreich im Markt ist

  1. Wartungsverträge: Die Kunden haben die Systeme bereits im Einsatz.
  2. Zuverlässigkeit: Funktioniert auch weiterhin bei einem Teilausfall
  3. Rechenleistung: Grossrechner haben eine sehr hohe Leistung.
  4. 100% Up-Time Policy: Updates können eingespielt werden, ohne das System oder Subsysteme abschalten zu müssen.
  5. Rückwärtskompatibilität: Alte Funktionalität wird laufend unterstützt. Viele können/wollen ihre Anwendungen oder andere Abhängigkeiten nicht aktualisieren. (Never touch a running system)
  6. Hardware / Software: Der Lieferant der Hardware und Software (OS) kommt vom gleichen Hersteller (IBM).
  7. Gewohnheit / Zufriedenheit: Kunden sind bereits auf z/OS geschult und zufrieden. Umstellung bedeutet hohe Kosten und Aufwand.

Worin und warum unterscheiden sich Linux und Windows bezüglich IT-Sicherheit?

Windows ist sehr weit verbreitet (vor allem im Endkonsumermarkt) was das Hacken und schreiben von Malware lohnenswert macht.

Zudem kommen die Security-Patches bei Linux sehr schnell raus. Teilweise sogar innert wenigen Stunden. Bei Windows (und auch Mac OS) kann es länger dauern, bis die Sicherheitslücken geschlossen sind.

13 Massnahmen zur Verbesserung der IT-Sicherheit

  1. Identifikation relevanter Applikationen oder Systeme: herausfinden, was betroffen ist.
  2. Technische Überprüfung: Security Scan, Ethical Hacking oder Audit. Herausfinden wie sicher das eigene System ist.
  3. Organisatorische Überprüfung: Eine Risikoanalyse machen und ICT-Bereich überprüfen.
  4. Massnahmenkatalog erstellen: Erhöht das Sicherheitsniveau und garantiert einen fehlerfreien Ablauf im Ernstfall:
  5. Default Installation hinterfragen: Kritisch anschauen, was per Default auf dem ist und ggf. anpassen
  6. Konfigurationsänderungen: Rechte + Rollen an die User verteilen, gem. ihrem Aufgabenbereich. 
  7. Zugriffe einschränken: Zugriffe von aussen auf bekannte IPs einschränken. (Generell Netzwerkkonfiguration: Ping erlauben, UDP, etc.)
  8. Updates: Sicherheitsrelevante Security-Updates des Systems zeitnah installieren
  9. Schnittstellen abbauen: Nicht benötigte Hardware, Software abschalten oder Dienste deaktivieren.
  10. Zusatzsoftware: Installation von sicherheitsspezifischen Zusatzsoftware
  11. Zyklische Überprüfung: Neuüberprüfungen von aussen oder innen (Scans mit Secunia z.B.)
  12. Verbesserung: Veränderung / Verbesserung im Betriebsablauf oder Überwachung
  13. Auswertung: Auswertung echter Angriffsversuche oder Kollateralinformation

Prozessablauf der das Sicherheitsniveau beibehalten soll

  1. Initiale Härtung: Garantieren das alle Systeme einem gewissen Standard entsprechen. Die Systeme sollen zuerst einheitlich gehärtet werden.
  2. Zyklische SW Überprüfung: Schauen ob SW aktuell ist und ob es Security Patches gibt
  3. Zyklische Prots Überprüfung: Schauen ob neue und unnötige Ports geöffnet wurden
  4. User Schulung: Den Mitarbeitenden wie sie mit IT und deren Sicherheit umgehen müssen. Best Practices etc.