FER 4 Geldflussrechnung
FER 4 Geldflussrechnung
FER 4 Geldflussrechnung
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Cartes-fiches
Was stellt die Geldflussrechnung dar?
Die Geldflussrechnung stellt die Veränderung der flüssigen Mittel der Organisation infolge Ein- und Auszahlungen aus
– Betriebstätigkeit
– Investitionstätigkeit und
– Finanzierungstätigkeit
während der Berichtsperiode dar.
Geldfluss aus Betriebstätigkeit
Der Geldfluss aus Betriebstätigkeit kann sowohl nach der direkten wie auch nach der indirekten Methode dargestellt werden.
Geldfluss aus Betriebstätigkeit: indirekte Methode
Bei der indirekten Methode wird vom Periodenergebnis ausgegangen und dieses wird korrigiert umd die nicht fonds- bzw. geldwirksamen Aufwendungen und Erträge.
Geldfluss aus Betriebstätigkeit: indirekte Methode
Geldfluss aus Betriebstätigkeit wird bei der direkten Methode anhand der Einzahlungen und Auszahlungen aus der Betriebstätigkeit ermittelt werden.
Fonds
Die Zusammensetzung des Fonds ist aufzuzeigen. Zulässig sind die Fonds «Flüssige Mittel» oder «Netto-flüssige Mittel»
Fonds flüssige Mittel
Flüssige (liquide) Mittel umfassen Bargeld (Kassenbestände) und Sichtguthaben bei Banken und sonstigen Finanzinstituten (Fonds flüssige Mittel). Dazu gehören auch geldnahe Mittel, die als Liquiditätsreserve gehalten werden.
Geldnahe Mittel
Geldnahe Mittel haben eine Restlaufzeit ab Bilanzstichtag von höchstens 90 Tagen.
Investitionsbereich
Der Investitionsbereich umfasst Zu- und Abgänge von Sach- und Finanzanlagen, Erwerb und Veräusserungen von Organisationen sowie von immateriellen Vermögenswerten.
Finanzierungsbereich
Vorgänge im Finanzierungsbereich sind Veränderungen der Finanzverbindlichkeiten und des einbezahlten Eigenkapitals sowie die Gewinnausschüttung.
Fonds-Netto-flüssige Mittel
Kurzfristige, jederzeit fällige Bankverbindlichkeiten (Kontokorrente) dürfen von den flüssigen und geldnahen Mitteln abgezogen werden, sofern sie zu den Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten gehören.
Beispiele für nichtliquiditätswirksame Investitions- und Finanzierungsvorgänge
– Erwerb von Vermögenswerten gegen Ausgabe von eigenen Aktien
– Ausgabe von Gratisaktien
– Umwandlung von Finanzverbindlichkeiten in Eigenkapital (z. B. Wandelanleihen oder Forderungsverzichte)