FER 4 Geldflussrechnung

FER 4 Geldflussrechnung

FER 4 Geldflussrechnung


T. W.
Karten
11
Lernende
11
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
25.08.2015 / 08.02.2024

Lernkarten

Was stellt die Geldflussrechnung dar?

Die Geldflussrechnung stellt die Veränderung der flüssigen Mittel der Organisation infolge Ein- und Auszahlungen aus

– Betriebstätigkeit

– Investitionstätigkeit und

– Finanzierungstätigkeit

während der Berichtsperiode dar.

Geldfluss aus Betriebstätigkeit

Der Geldfluss aus Betriebstätigkeit kann sowohl nach der direkten wie auch nach der indirekten Methode dargestellt werden.

 

 

 

Geldfluss aus Betriebstätigkeit: indirekte Methode

Bei der indirekten Methode wird vom Periodenergebnis ausgegangen und dieses wird korrigiert umd die nicht fonds- bzw. geldwirksamen Aufwendungen und Erträge.

Geldfluss aus Betriebstätigkeit: indirekte Methode

Geldfluss aus Betriebstätigkeit wird bei der direkten Methode anhand der Einzahlungen und Auszahlungen aus der Betriebstätigkeit ermittelt werden.

Fonds

Die Zusammensetzung des Fonds ist aufzuzeigen. Zulässig sind die Fonds «Flüssige Mittel» oder «Netto-flüssige Mittel»

Fonds flüssige Mittel

Flüssige (liquide) Mittel umfassen Bargeld (Kassenbestände) und Sichtguthaben bei Banken und sonstigen Finanzinstituten (Fonds flüssige Mittel). Dazu gehören auch geldnahe Mittel, die als Liquiditätsreserve gehalten werden.

Geldnahe Mittel

Geldnahe Mittel haben eine Restlaufzeit ab Bilanzstichtag von höchstens 90 Tagen.

Investitionsbereich

Der Investitionsbereich umfasst Zu- und Abgänge von Sach- und Finanzanlagen, Erwerb und Veräusserungen von Organisationen sowie von immateriellen Vermögenswerten.

Finanzierungsbereich

Vorgänge im Finanzierungsbereich sind Veränderungen der Finanzverbindlichkeiten und des einbezahlten Eigenkapitals sowie die Gewinnausschüttung.

Fonds-Netto-flüssige Mittel

Kurzfristige, jederzeit fällige Bankverbindlichkeiten (Kontokorrente) dürfen von den flüssigen und geldnahen Mitteln abgezogen werden, sofern sie zu den Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten gehören.

Beispiele für nichtliquiditätswirksame Investitions- und Finanzierungsvorgänge

– Erwerb von Vermögenswerten gegen Ausgabe von eigenen Aktien

– Ausgabe von Gratisaktien

– Umwandlung von Finanzverbindlichkeiten in Eigenkapital (z. B. Wandelanleihen oder Forderungsverzichte)

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