Fachbegriffe Statistik
Fachbegriffe zu Statistik
Fachbegriffe zu Statistik
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Flashcards
Spannweite
- für metrisch skalierte Merkmale
- Datensatz muss nach aufsteigender Größe geordnet werden
Spannweite: Differenz aus dem größten Wert X (n) und dem kleinsten Wert X(1).
R: = X(n) - X(1)
-> hohe Empfindlichkeit/ geringe Robustheit gegenüber Ausreißern.
korrigierte Varianz / korrigierte Standardabweichung
- es gibt eine Unheitliche Definition von Varianz und Standardabweichung in den Lehrbüchern.
-> anstelle von 1/n wird dann 1/(n-1) verwendet -> man spricht dann von der korrigierten varianz oder der korrigierten Standardabweichung. => s*
- Die Unterschiede zwischen s2 und s* verschwinden mit zunehmendem n.
korrigierte Varianz / korrigierte Standardabweichung
- es gibt eine Unheitliche Definition von Varianz und Standardabweichung in den Lehrbüchern.
-> anstelle von 1/n wird dann 1/(n-1) verwendet -> man spricht dann von der korrigierten varianz oder der korrigierten Standardabweichung. => s*
- Die Unterschiede zwischen s2 und s* verschwinden mit zunehmendem n.
korrigierte Varianz / korrigierte Standardabweichung
- es gibt eine Unheitliche Definition von Varianz und Standardabweichung in den Lehrbüchern.
-> anstelle von 1/n wird dann 1/(n-1) verwendet -> man spricht dann von der korrigierten varianz oder der korrigierten Standardabweichung. => s*
- Die Unterschiede zwischen s2 und s* verschwinden mit zunehmendem n.
korrigierte Varianz / korrigierte Standardabweichung
- es gibt eine Unheitliche Definition von Varianz und Standardabweichung in den Lehrbüchern.
-> anstelle von 1/n wird dann 1/(n-1) verwendet -> man spricht dann von der korrigierten varianz oder der korrigierten Standardabweichung. => s*
- Die Unterschiede zwischen s2 und s* verschwinden mit zunehmendem n.
korrigierte Varianz / korrigierte Standardabweichung
- es gibt eine Unheitliche Definition von Varianz und Standardabweichung in den Lehrbüchern.
-> anstelle von 1/n wird dann 1/(n-1) verwendet -> man spricht dann von der korrigierten varianz oder der korrigierten Standardabweichung. => s*
- Die Unterschiede zwischen s2 und s* verschwinden mit zunehmendem n.
Alternative Berechnung der varianz für gruppierte Daten
z - Transformation
- Standardisierung von Datensätzen
-> Vergleichbarmachen von datensätzen x1,x2,...,xn die sich auf Messungen aus verschiedenen Grundgesamtheiten, oder Messungen mit unterschiedlichen Messinstrumenten beziehen.
-> Von jedem Element einen Datensatzes wird der Mittelwert subtrahiert und die Differenz dann durch s oder s* dividiert.
=> Man erhält neue Datensätze y1, y2,...,yn mit dem Mittelwert = 0 und den neuen Standardabweichungen s = 1 bzw. s* = 1
q-Quantil
+ Abkürzung
+ Eigenschaft
- setzt ein metrische oder zumindest ordinalskaliertes Merkmal voraus
-> bei ordinalskalierten Merkmalen, kann das p-Quantil nicht eindeutig bestimmt werden.
- Xp <- Abkürzung
Eigenschaft:
mind. p x 100% der Elemente X1, ... Xn ist kleiner oder gleich Xp
mind. (1-p) x 100% ist größer oder gleich Xp
Quantil definition und p-Quantil
Ein Quantill ist ein Lagemaß in der Statistik. Anschaulich ist ein Quantil ein Schwellwert: ein bestimmter Anteil der Werte ist kleiner als das Quantil, der Rest ist größer. Das 25%-Quantil beispielsweise ist der Wert, für den gilt, dass 25% aller Werte kleiner sind als dieser Wert. Quantile erlauben einem ganz praktische Aussagen im Stile von „25% aller Frauen sind kleiner als 1,62 m“ – wobei 1,6 2m hier das 25%-Quantil ist.
Genauer ist das -Quantil, wobei eine reelle Zahl zwischen 0 und 1 ist, ein Wert einer Variablen oder Zufallsvariablen, der die Menge aller Merkmalswerte (salopp „die Verteilung“) in zwei Abschnitte unterteilt: Links vom -Quantil liegt der Anteil aller Beobachtungswerte oder der Gesamtzahl der Zufallswerte oder der Fläche unter der Verteilungskurve; rechts davon liegt der jeweilige restliche Anteil . Die Zahl heißt auch der Unterschreitungsanteil.
Wie kann der Median eines metrisch skalierten Merkmals genau bestimmt werden? Mit Hilfe des p-Quantils.
+ Formel
Zieht man die zwei Merkmalsausprägungen heran zwischen denen da p-Quartil liegt und bildet aus diesen den ittelwert kann der Median eines metrisch sklaierten Merkmals genau bestimt werden.
-> [np] -> größte ganze Zahl, die kleiner oder gleich np ist
[np]+1 -> kleinste ganze Zahl, die größer als np ist
=> der Median ist dann ein spezielles Quantil, das 0,5-Quantil
Formel:
siehe Bild
Welches sind die wichtigen Quantile?
0,25-Quantil -> unteres Quantil
0,75-Quantil -> oberes Quantil
0,0-Quantil -> Median
Quantilsabstand
+ andere Bezeichnung
+ Formel
- Q oder IQR = Interquartilsabstand
- Differenz der Quartile X0,75 und X0,25
Q: = X0,75-X0,25
Dezile
- Was geben sie an?
- oft abgekürzt mit D1, D2,...D9
Ergeben sich bei der Wahl von p=0,1; p=0,2...p=0,9
=> der Median 0,5 stimmt mit dem Dezil D5 überein
- Das Verhältnis von D9/D1 gibt Informationen über den Grad der Ungleichheit
-> hohe Werte des Qoutienten weisen auf eine ausgeprägte Ungleichheit hin.
linkssteile Verteilung
- überwiegender Teil der Daten ist linksseitig konzentriert -> steiker Abfall der Verteilung
rechssteile Verteilung
überwiegender Teil der Daten ist rechtseitig konzentriert
- steiler Abfall der Verteilung -> fällt an der rechten Flanke steiler ab
Wann liegt automatisch eine asymmetrische Verteilung vor?
bei der linkssteilen und rechtssteilen Verteilung
Was kann ein Indiz für Asymmetrie sein?
Das nicht Übereinstimmen von Median und Mittelwert
Boxplot
- Schachtelzeichnung
- grafisches Instrument zur Beurteilung einer empirischen Verteilung (zentrum, Streuung, Asymmetrie)
- fast in seiner einfachsten Form 5 Charakteristika eines Datensatzes zusammen:
1. Die 2 extremwerte: Xmin = X(1) und Xmax = X(n)
2. Die 2 Quantile: X0,25 und X0,75
3. Den Median: X0,5
Was definieren die beiden Extremwerte Xmin und Xmax?
Sie definieren die Spannweite
was definieren die beiden Quantile X0,25 und X0,75?
Sie definieren die Länge der Box
Was entsprich der Länge der Box, bei Boxplots?
Der Quartilsabstand Q
Wie verteilen sich die Daten innerhalb oberhalb und in der Box?
Innerhalb der Box liegen 50% der daten, oberhalb und unterhalb der Box je 25% der Daten
Wo liegt der Median in der box, wenn es sich um eine symmetrische Verteilung handelt?
in der Mitte der Box
Die Lorenzkurve
- bei metrisch skalierten Merkmalen mit nicht-negativer Ausprägung, ist die Merkmalskonzentraation oft interessant.
- Instrument für die grafische Beurteilung von Konzentrationsphänomenen
-> Visualisiert wie sich die Summe aller Merkmalswerte innerhalb der Grundgesamtheit verteit
- Ausgangspunkt: Grundgesamtheit mit n Merkmalsträgern
-> Merkmalswerte konstituieren die Urliste X1, X2, ... Xn
-> Elebemte müssen nach zunehmender Größe sortiert werden X(1), X(2), ..., X(n)
- Lorenzkurve ist über dem Intervall [0;1] definiert
- ist ein aus n Teilstrecken bestehender monoton steigender Polygonzug
- Verbindet den Punkt (0;0) mit den Punkten (ui; vi),...(un;vn)
sie endet in (1;1) => (un;vn) = (1;1)
- bei fehlender Merkmalskonzentration ist ui = vi => Lorenzkurve verbindet die Punkte (0;0) und (1;1) direkt.
Beurteilung der Konzentration anhand der Lorenzkurve
- Zur Beurteilung der Konzentration am Graphen sollte auch die Diagonale für den konzentrationsfreien Fall eingezeichnet werden.
-> Je stärker die Lorenzkurve von der Diagonalen abweicht (je stärker die durchhägt), desto größer ist die Konzentration
=> Die Fläche zwischen dem Polygonzug und der im konzentrationsfreien Fall resultierenden Strecke kann zur Quantifizierung von Konzentrationen herangezogen werden.
- Die Stützpunkte der Lorenzkurve bleiben unverändert wenn man die Werte der Urliste mit einem positiven Faktor multipliziert
Berechnung der Lorenzkurve bei gruppierten Daten
Polygonzug besteht bei Gruppierung zu k Klassen, aus k Teilstrecken
Was bedeutet Konzentration?
Konzentration bezüglich des jeweiligen Merkmals liegt vor, wenn sich die Merkmalssumme ungleichmäßig auf die betrachteten statischen Einheiten verteilt.
Was bedeutet fehlende Konzentration?
Alle Merkmalswerte sind gleich groß
-> Lorenzkurve ist eine Diagonale von (0;0) bis (1;1)
Was ist ein Abszissenwert?
Die Abszisse ist in einem xy-Koordinatensystem die x-Achse, somit handelt es sich um einen Wert der x-Achse
was ist ein Ordinatenwert?
Der Wert auf der y-Achse
Wie sind die x- und y-Achse bei der Lorenzkurve definiert?
Die y-Achse besteht aus vi, die x-Achse aus ui.
Wie wird der Wert der y-Achse vi berechnet?
vi: = pi / pn ; i = 1,...,n
mit pi: = X(1)+ X(2)+...+X(i) ; i = 1,...,n
Wie wird der x-Achsen-Wert ui berechnet?
ui:= i / n ; i = 1,...,n
-> Jedder Wert ui lässt sich interpretieren als Anteil der ersten i Werte der Liste an der Gesamtzahl n der Elemente der Urliste
Was ist eine maximale Konzentration?
liegt vor, wenn ein einziger Merkmalsträger die gesamte Merkmalssumme auf sich vereint.
Wie wirkt sich eine maximale Konzentration auf den Gini-Koeffizienten aus?
- die gesammte Merkmalssumme pn konzentriert sich auf einen einzigen Merkmalsträger.
-> Der Gini-Koeffizient G = 2A nimmt dann den maximalen Wert Amax und Gmax an.
=> Bei beliebigen n ist Amax = (n-1) / 2n
Wodurch ist der Gini-Koeffizient nach oben begrenzt?
- Durch Gmax = (n-1) / n
- hängt von der Länge n der urliste ab
Durch welche variable ist die gesamte Merkmalssumme gekennzeichnet?
- pn