Fachbegriffe Statistik

Fachbegriffe zu Statistik

Fachbegriffe zu Statistik


Nadja Rieke
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über statistische Fachbegriffe und Konzepte, die für die Berufslehre relevant sind. Sie decken Themen wie Merkmale, Ausprägungen, Häufigkeitsverteilungen, Kontingenztafeln und empirische Unabhängigkeit ab. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Berufstätige, die statistische Methoden und Analysen verstehen und anwenden müssen, um Daten zu interpretieren und Zusammenhänge zu erkennen.
Flashcards
230
Students
24
Language
German
Category
Maths
Created / Updated
04.01.2014 / 20.09.2025

Flashcards

Spannweite

- für metrisch skalierte Merkmale

- Datensatz muss nach aufsteigender Größe geordnet werden

Spannweite: Differenz aus dem größten Wert X (n) und dem kleinsten Wert X(1).

R: = X(n) - X(1)

-> hohe Empfindlichkeit/ geringe Robustheit gegenüber Ausreißern.

Varianz

- andere Bez.

- Stichprobenvarianz, s2, empirische Varianz

-> die Varianz ist ein quadratisches Streuungsmaß, man erhält ein lineares Sreuungsmaß wenn man die Wurzel zieht.

 

korrigierte Varianz / korrigierte Standardabweichung

- es gibt eine Unheitliche Definition von Varianz und Standardabweichung in den Lehrbüchern. 

   -> anstelle von 1/n wird dann 1/(n-1) verwendet -> man spricht dann von der korrigierten varianz oder der korrigierten Standardabweichung. => s* 

- Die Unterschiede zwischen s2 und s*  verschwinden mit zunehmendem n.

 

korrigierte Varianz / korrigierte Standardabweichung

- es gibt eine Unheitliche Definition von Varianz und Standardabweichung in den Lehrbüchern. 

   -> anstelle von 1/n wird dann 1/(n-1) verwendet -> man spricht dann von der korrigierten varianz oder der korrigierten Standardabweichung. => s* 

- Die Unterschiede zwischen s2 und s*  verschwinden mit zunehmendem n.

 

korrigierte Varianz / korrigierte Standardabweichung

- es gibt eine Unheitliche Definition von Varianz und Standardabweichung in den Lehrbüchern. 

   -> anstelle von 1/n wird dann 1/(n-1) verwendet -> man spricht dann von der korrigierten varianz oder der korrigierten Standardabweichung. => s* 

- Die Unterschiede zwischen s2 und s*  verschwinden mit zunehmendem n.

 

korrigierte Varianz / korrigierte Standardabweichung

- es gibt eine Unheitliche Definition von Varianz und Standardabweichung in den Lehrbüchern. 

   -> anstelle von 1/n wird dann 1/(n-1) verwendet -> man spricht dann von der korrigierten varianz oder der korrigierten Standardabweichung. => s* 

- Die Unterschiede zwischen s2 und s*  verschwinden mit zunehmendem n.

 

korrigierte Varianz / korrigierte Standardabweichung

- es gibt eine Unheitliche Definition von Varianz und Standardabweichung in den Lehrbüchern. 

   -> anstelle von 1/n wird dann 1/(n-1) verwendet -> man spricht dann von der korrigierten varianz oder der korrigierten Standardabweichung. => s* 

- Die Unterschiede zwischen s2 und s*  verschwinden mit zunehmendem n.

 

Alternative Berechnung der varianz für gruppierte Daten

- mit der alternativen Berechnung der Varianz lässt sich die Varianz auch für gruppierte Daten bestimmen, dabei werden die Ausprägungen ai durch die Mitte der Klassen mi ersetzt.

- fi (Häufigkeiten) entsprechen dann den relativen Besetzungshäufigkeiten.

z - Transformation

- Standardisierung von Datensätzen

 -> Vergleichbarmachen von datensätzen x1,x2,...,xn die sich auf Messungen aus verschiedenen Grundgesamtheiten, oder Messungen mit unterschiedlichen Messinstrumenten beziehen.

-> Von jedem Element einen Datensatzes wird der Mittelwert subtrahiert und die Differenz dann durch s oder s* dividiert.

=> Man erhält neue Datensätze y1, y2,...,yn mit dem Mittelwert = 0 und den neuen Standardabweichungen s = 1 bzw. s* = 1

q-Quantil

+ Abkürzung

+ Eigenschaft

- setzt ein metrische oder zumindest ordinalskaliertes Merkmal voraus

-> bei ordinalskalierten Merkmalen, kann das p-Quantil nicht eindeutig bestimmt werden.

- Xp <- Abkürzung

Eigenschaft:

mind. p x 100% der Elemente X1, ... Xn ist kleiner oder gleich Xp

mind. (1-p) x 100% ist größer oder gleich Xp

Quantil definition und p-Quantil

Ein Quantill ist ein Lagemaß in der Statistik. Anschaulich ist ein Quantil ein Schwellwert: ein bestimmter Anteil der Werte ist kleiner als das Quantil, der Rest ist größer. Das 25%-Quantil beispielsweise ist der Wert, für den gilt, dass 25% aller Werte kleiner sind als dieser Wert. Quantile erlauben einem ganz praktische Aussagen im Stile von „25% aller Frauen sind kleiner als 1,62 m“ – wobei 1,6 2m hier das 25%-Quantil ist.

Genauer ist das -Quantil, wobei  eine reelle Zahl zwischen 0 und 1 ist, ein Wert einer Variablen oder Zufallsvariablen, der die Menge aller Merkmalswerte (salopp „die Verteilung“) in zwei Abschnitte unterteilt: Links vom -Quantil liegt der Anteil  aller Beobachtungswerte oder der Gesamtzahl der Zufallswerte oder der Fläche unter der Verteilungskurve; rechts davon liegt der jeweilige restliche Anteil . Die Zahl  heißt auch der Unterschreitungsanteil.

Wie kann der Median eines metrisch skalierten Merkmals genau bestimmt werden? Mit Hilfe des p-Quantils.

+ Formel

Zieht man die zwei Merkmalsausprägungen heran zwischen denen da p-Quartil liegt und bildet aus diesen den ittelwert kann der Median eines metrisch sklaierten Merkmals genau bestimt werden.

-> [np] -> größte ganze Zahl, die kleiner oder gleich np ist

[np]+1 -> kleinste ganze Zahl, die größer als np ist

=> der Median ist dann ein spezielles Quantil, das 0,5-Quantil

Formel:

siehe Bild

Welches sind die wichtigen Quantile?

0,25-Quantil -> unteres Quantil

0,75-Quantil -> oberes Quantil

0,0-Quantil -> Median

Quantilsabstand

+ andere Bezeichnung

+ Formel

- Q oder IQR = Interquartilsabstand

- Differenz der Quartile X0,75 und X0,25

Q: = X0,75-X0,25

Dezile

- Was geben sie an?

- oft abgekürzt mit D1, D2,...D9

Ergeben sich bei der Wahl von p=0,1; p=0,2...p=0,9

=> der Median 0,5 stimmt mit dem Dezil D5 überein

- Das Verhältnis von D9/D1 gibt Informationen über den Grad der Ungleichheit

  -> hohe Werte des Qoutienten weisen auf eine ausgeprägte Ungleichheit hin.

linkssteile Verteilung

- überwiegender Teil der Daten ist linksseitig konzentriert -> steiker Abfall der Verteilung

rechssteile Verteilung

 

überwiegender Teil der Daten ist rechtseitig konzentriert

- steiler Abfall der Verteilung -> fällt an der rechten Flanke steiler ab

Wann liegt automatisch eine asymmetrische Verteilung vor?

bei der linkssteilen und rechtssteilen Verteilung

Was kann ein Indiz für Asymmetrie sein?

Das nicht Übereinstimmen von Median und Mittelwert

Boxplot

- Schachtelzeichnung

- grafisches Instrument zur Beurteilung einer empirischen Verteilung (zentrum, Streuung, Asymmetrie)

- fast in seiner einfachsten Form 5 Charakteristika eines Datensatzes zusammen:

1. Die 2 extremwerte: Xmin = X(1) und Xmax = X(n)

2. Die 2 Quantile: X0,25 und X0,75

3. Den Median: X0,5

Was definieren die beiden Extremwerte Xmin und Xmax?

Sie definieren die Spannweite

was definieren die beiden Quantile X0,25 und X0,75?

Sie definieren die Länge der Box

Was entsprich der Länge der Box, bei Boxplots?

Der Quartilsabstand Q

Wie verteilen sich die Daten innerhalb oberhalb und in der Box?

Innerhalb der Box liegen 50% der daten, oberhalb und unterhalb der Box je 25% der Daten

Wo liegt der Median in der box, wenn es sich um eine symmetrische Verteilung handelt?

in der Mitte der Box

Die Lorenzkurve

- bei metrisch skalierten Merkmalen mit nicht-negativer Ausprägung, ist die Merkmalskonzentraation oft interessant.

- Instrument für die grafische Beurteilung von Konzentrationsphänomenen

-> Visualisiert wie sich die Summe aller Merkmalswerte innerhalb der Grundgesamtheit verteit

- Ausgangspunkt: Grundgesamtheit mit n Merkmalsträgern

   -> Merkmalswerte konstituieren die Urliste X1, X2, ... Xn

   -> Elebemte müssen nach zunehmender Größe sortiert werden X(1), X(2), ..., X(n)

- Lorenzkurve ist über dem Intervall [0;1] definiert 

- ist ein aus n Teilstrecken bestehender monoton steigender Polygonzug

- Verbindet den Punkt (0;0) mit den Punkten (ui; vi),...(un;vn)

sie endet in (1;1) => (un;vn) = (1;1)

- bei fehlender Merkmalskonzentration ist ui = vi => Lorenzkurve verbindet die Punkte (0;0) und (1;1) direkt.

 

Beurteilung der Konzentration anhand der Lorenzkurve

- Zur Beurteilung der Konzentration am Graphen sollte auch die Diagonale für den konzentrationsfreien Fall eingezeichnet werden.

-> Je stärker die Lorenzkurve von der Diagonalen abweicht (je stärker die durchhägt), desto größer ist die Konzentration

=> Die Fläche zwischen dem Polygonzug und der im konzentrationsfreien Fall resultierenden Strecke kann zur Quantifizierung von Konzentrationen herangezogen werden.

- Die Stützpunkte der Lorenzkurve bleiben unverändert wenn man die Werte der Urliste mit einem positiven Faktor multipliziert

Berechnung der Lorenzkurve bei gruppierten Daten

Polygonzug besteht bei Gruppierung zu k Klassen, aus k Teilstrecken

Was bedeutet Konzentration?

Konzentration bezüglich des jeweiligen Merkmals liegt vor, wenn sich die Merkmalssumme ungleichmäßig auf die betrachteten statischen Einheiten verteilt.

Was bedeutet fehlende Konzentration?

Alle Merkmalswerte sind gleich groß

-> Lorenzkurve ist eine Diagonale von (0;0) bis (1;1)

Was ist ein Abszissenwert?

Die Abszisse ist in einem xy-Koordinatensystem die x-Achse, somit handelt es sich um einen Wert der x-Achse

was ist ein Ordinatenwert?

Der Wert auf der y-Achse

Wie sind die x- und y-Achse bei der Lorenzkurve definiert? 

Die y-Achse besteht aus vi, die x-Achse aus ui.

Wie wird der Wert der y-Achse vi berechnet?

vi: = pi / pn ; i = 1,...,n

mit pi: = X(1)+ X(2)+...+X(i) ; i = 1,...,n

Wie wird der x-Achsen-Wert ui  berechnet?

ui:= i / n  ; i = 1,...,n

-> Jedder Wert ui lässt sich interpretieren als Anteil der ersten i Werte der Liste an der Gesamtzahl n der Elemente der Urliste

Was ist eine maximale Konzentration?

liegt vor, wenn ein einziger Merkmalsträger die gesamte Merkmalssumme auf sich vereint.

Gini-Koeffizient

- G

- Maß für die Stärke der Konzentration

- Berechnet die Fläche A zwischen der Diagonalen im Einheitsquadrat und der Lorenzkurve

- es gilt: G = 2 x (Summe der Inhalte der n Teilflächen) -1

  -> G = A / 0,5 = 2 x A

- Formel siehe Bild

Wie wirkt sich eine maximale Konzentration auf den Gini-Koeffizienten aus?

- die gesammte Merkmalssumme pn konzentriert sich auf einen einzigen Merkmalsträger.

  -> Der Gini-Koeffizient G = 2A nimmt dann den maximalen Wert Amax und Gmax an.

  => Bei beliebigen n ist Amax = (n-1) / 2n

Wodurch ist der Gini-Koeffizient nach oben begrenzt?

- Durch Gmax = (n-1) / n

- hängt von der Länge n der urliste ab

Durch welche variable ist die gesamte Merkmalssumme gekennzeichnet?

- pn

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