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F. S.
Diese Lernkarten behandeln politische Ideologien und Systeme auf einem fortgeschrittenen Niveau. Sie beleuchten Themen wie Faschismus, Nationalsozialismus, Sozialismus, Liberalismus und Kapitalismus, wobei Begriffe wie Macht, Staat, Volk und Rassismus zentral sind. Die Karteikarten eignen sich für Studierende und Interessierte, die sich vertieft mit politischen Ideologien und historischen Entwicklungen auseinandersetzen möchten.
Karten
27
Lernende
15
Sprache
Deutsch
Kategorie
Scherzfragen
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
30.11.2016 / 24.06.2025

Lernkarten

Rechtsextremismus

Da leider nach und nach immer mehr solcher faschistischen rechten Denkweisen in vielen Ländern entstanden, diese aber nie genau gleichlautend waren/sind, erfand man den Überbegriff bzw. Sammelbegriff für solche rechte faschistische Denkmuster; den Rechtsextremismus. Allgemein geltende Argumente für Rechtsextremismus sind:
Aggressiver Nationalismus und Rassismus (Feindschaft gegen Ausländer, andere Völker/Staaten, andere Rassen und Minderheiten insbesondere Antisemitismus=Judenfeindlichkeit).
Antikommunismus (Kommunismus ist ja «linksextrem»)
Antiparlamentarismus (das heiss, dass sie eine Diktatur bzw. einem «Führer» folgen wollen)
Antipluralismus (das heiss, dass die Meinung einer Person oder Personengruppe «richtig» ist und alle anderen nicht. Dies ist verbunden mit einem gewissen Ego, dass man eben als Führer nur seine Meinung als richtig einstuft)
Neofaschismus/Neonazismus (sh. Karte «Neofaschismus» bzw. «Neonazismus»
Die Neigung zu Konspirationstheorien/Verschwörungstheorien und Propaganda
Und die Bereitschaft zur Gewaltanwendung (um seine erstrebten Ziele zu verbreiten und durchzusetzen)
 

Kolonialismus
 

Überbegriff für die Ausbeutung von Rohstoffen und Gelder der europäischen Grossmächte in Übersee um die Staatsgelder und Rohstoffe des Mutterlandes zu verbessern. Jedoch ging dies dann über in Unterdrückung der Einheimischen, deren Versklavung, Sklavenhandel und sogar bis zum Völkermord, Zerrüttung von Drittwelt Ländern.
Dekolonialismus beschreibt den Rückzug der Grossmächte aus deren nun «Exkolonien». Jedoch blieb bis heute meist noch eine grosse Verbindung und Abhängigkeit gewisser Exkolonien zu den europäischen Staaten.
Vielen Exmutterländer oder Unternehmen wir noch heute vorgeworfen Neokolonialismus (verschleierter Kolonialismus) zu betreiben. ZB. Ausbeutung gewisser Grosskonzerne der billigen Arbeitskräfte in armen Ländern. Oder das Nutzen von billigen Ländereien um deren Abfälle zu «entsorgen». Oder das Roden von Luxusgütern wie Hölzer in Urwälder in Drittweltländer.

Imperialismus

Ist eine Folge des Kolonialismus. Denn die Grossmächte begannen dann auch deren Religion/Glauben, deren Sprach und deren Sitten und Politik etc. mit den Europäischen zu ersetzen und es entstand ein gewisser Wettlauf um Kolonien, weil man das als Grossmacht brauchte. Auch ein Sendungsbewusstsein der Weissen, was heisst dass die Weissen sich hierarchisch über die Einheimischen einstuften. Man wollte so eigentlich sein eigenes Land vergrössern, indem man die Kolonien tragisch unterdrückte.