FS13


Jeannette Vonberg
Diese Lernkarten behandeln die Grundlagen der Evolutionsbiologie auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf Themen wie Artbildung, molekulare Uhren, Phylogenese und ökologische Nischen, wobei Begriffe wie Selektion, Mutation und Fitness zentral sind. Die Karteikarten eignen sich für Biologiestudenten, die ein tiefes Verständnis der evolutionären Prozesse und ihrer genetischen Grundlagen erlangen möchten.
Cartes-fiches
153
Utilisateurs
5
Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
10.05.2013 / 05.04.2019

Cartes-fiches

Biogeographie der Speziation

>parapatrische Speziation / Artbildung

Prozess der Artbildung infolge von Veränderungen der Umweltbedingungen.

Ausgangspunkt ist eine Art, die ein bestimmtes Verbreitungsgebiet mit relativ einheitlichen Umweltbedingungen besiedelt. Ändern sich nun in einem bestimmten Teilbereich des Verbreitungsgebiets die Umweltfaktoren oder treten neue hinzu, so besiedelt die Art nunmehr Areale mit unterschiedlichen Umweltbedingungen. Die Teilpopulationen unterliegen in diesen Arealen unterschiedlichen Selektionsdrücken und entwickeln sich daher zunehmend unabhängig voneinander weiter. Auf diese Weise können zunächst voneinander unterscheidbare, lokale Unterarten entstehen, zwischen denen eine Hybridzone bestehen kann.

 

biogeographie der Speziation

>sympatrische Speziation /Artbildung

das Entstehen neuer Arten im Gebiet der Ursprungsart(en). Der Begriff wurde durch den Evolutionsbiologen Ernst Mayr geprägt. die Bildung von zwei Arten, ohne dass vorher eine räumliche Trennung stattgefunden haben muss.

Bei sympatrischer Artbildung kann, ähnlich wie bei allopatrischer Artbildung, genetische Isolation eine wichtige Rolle spielen (Beispiel: Bei Artbildung durch Polyploidisierung wird der Genfluss unterbrochen).

Modelle, die eine sympatrische Artbildung auch ohne Unterbrechung des Genflusses vorhersagen, wenn zwei Bedingungen erfüllt sind:

>starke Selektion

>die Wahl des Sexualpartners muss mit jenem Faktor korreliert sein, der die Selektion bedingt.
 

 

Variance Speciation

ist die Aufspaltung in die Unterteilung eines neues Taxons

Stepping-Stone-Modell

nur Populationen aus aneinander angrenzenden Gebieten tauschen Gene aus (Parapatrische Speziation)

>Kolonisation > lokale Anpassung > reproduktive Isolation

Sympatrische Speziation

>Probleme

>Widerspruch zwischen Selektion und Rekombination

>Entwicklung ausreichender ökologischer Differenzen um Koexistenz zu erlauben?

Polyploidie und Hybrid Speziation

>neue Spezies können der Polyploidiastion entspringen oder aus Hybridisation entstehen

>Polyploide entsteht auf natürliche Weise und sind fähig, sich mit sich selbst zu verpaaren; sind aber reproduktiv von der Abstammungsspezies isoliert

>Hybriden könen Fitnessvorteile haben unter gewissen Umständen

>Polyploide und Hybride Artbildung ist üblich bei Pflanzen, aber auch einige Tiere haben ihre Abstammung aus einer solchen Linie.

Allopolyploidie

Allopolyploidie[5] ist eine Form der Polyploidie, bei der Chromosomensätze aus (mindestens) zwei verschiedenen Arten vorliegen, die miteinander gekreuzt wurden. Bei der Kreuzung zweier Arten entstehen normalerweise sterile Nachkommen, da bei den Artbastarden in der Regel die Chromosomenpaarung gestört ist und daher die Meiose nicht korrekt ablaufen kann. Manche Chromosomen paaren sich noch korrekt und werden als homolog bezeichnet. Manche Chromosomen sind nicht mehr vollständig homolog und paaren sich in der Meiose nicht mehr. Sie werden als homöolog bezeichnet.

Sexuelle Selektion

>some facts

>ist die Selektion des Paarungsverhaltens durch

>entweder Wettkampf zwischen den Mitgliedern des selben Geschlechts (usually males) um die des anderen Geschlechts

>oder Wahl durch die Mitglieder des anderen Geschlechts (usually females)

>bei der sexuellen Selektion werden die Individuen anhand ihrer Fitness bewertet und gewählt, und an den anderen seines Geschlechts gemessen. (natürliche Selektion: Fitness eines Genotyps in Relation zum Rest der Population)

>scheint eine entscheidende Rolle bei der Artbidling zu spielen (allopatrie, parapatrie, sympatrie)

>Merkmale die in die Partnerwahl, das Umwerben und Verpaaren einbezogen sind entwickeln sich schneller

>sexuelle Selektion involviert Co-Evolution der Weibchen Präferenz und der Männchen Signale

Koevolution

bezeichnet im Rahmen der Evolutionstheorie einen evolutionären Prozess der wechselseitigen Anpassung zweier stark interagierender Arten aufeinander, der sich über sehr lange Zeiträume in der Stammesgeschichte beider Arten erstreckt.

Folglich ist der Begriff auf Artenpaare beschränkt, bei der beide Arten einen starken Selektionsdruck aufeinander ausüben. Das Ergebnis der Koevolution sind Koadaptationen, die bei beiden beteiligten Arten auftreten.

Phylogenie

>definition

>Phylogenetischer Baum = verzweigendes Diagramm

>zeigt die Evolutionären Beziehungen zwischen Taxa

>ein Taxon ist eine betitelte taxonomische Gruppe (eine Familie, Gattung, Spezies, einzelnes Individuum)

Phylogenie

>definition

>Phylogenetischer Baum = verzweigendes Diagramm

>zeigt die Evolutionären Beziehungen zwischen Taxa

>ein Taxon ist eine betitelte taxonomische Gruppe (eine Familie, Gattung, Spezies, einzelnes Individuum)

Phylogenetische Rekonstruktion

>Homologie

>die grundsätzliche Übereinstimmung von Organen, Organsystemen, Körperstrukturen, physiologischen Prozessen oder Verhaltensweisen zweier Taxa aufgrund ihres gemeinsamen evolutionären Ursprungs. In diesem Artikel wird also auf die Homologie im Sinne des Phänotyps eingegangen.

Homologe Merkmale gehen auf Merkmale des gemeinsamen Vorfahren zurück, sie sind also gleichwertig bezüglich ihrer stammesgeschichtlichen Herkunft.

Parallele Evlution / Analogie

beschreibt in der Biologie eine Ähnlichkeit der Funktion und/oder Struktur von Organen, Proteinen, Genen oder Verhaltensweisen unterschiedlicher Lebewesentaxa, deren gemeinsame Vorfahren diese Ausprägung nicht aufwiesen. Die Entwicklung von analogen Merkmalen bei nicht näher verwandten Arten, die im Laufe der Evolution durch Anpassung an eine ähnliche funktionale Anforderung und ähnliche Umweltbedingungen (ähnliche ökologische Nischen,[3] "Stellenäquivalenz") ausgebildet wurden, wird mit Konvergenz bezeichnet. Damit wird impliziert, dass sich bei verschiedenen Lebewesen beobachtete ähnliche Merkmale direkt auf ihre Funktion zurückführen lassen und nicht unbedingt einen Rückschluss auf nahe Verwandtschaft zwischen zwei Arten liefern.

phylogenetische Rekonstruktionen

>Homoplasy (im Sinne einer Analogie)

ein Merkmal, das bei mehreren unterschiedlichen Taxa unabhängig voneinander entstanden ist (Konvergenz). Der Begriff wird vor allem in der Molekularbiologie beim Vergleich von Gensequenzen verwendet, bei morphologischen Merkmalen wird dagegen sehr häufig einfach von konvergenten Merkmalen gesprochen.

Der Gegensatz einer Homoplasie ist die Homologie. Der englische Begriff homoplasy wird zudem häufig allgemein im Sinne einer Analogie verstanden.

Phylogenetische Rekonstruktionen

>Ableitungskriterien einer Homologie

>Strukturelle Ähnlichkeiten (selbe ursprüngliche Struktur)

>Kriterium der Lage: Homologe Organe/Strukturen nehmen in einem vergleichbaren Gefügesystem eine vergleichbare Lage ein.

>Zwischenformen (Verlinkung neuer und alter Formen durch Übergangsformen)

>embryonische Entwicklung (durchläuft ein Organismus eine andere Entwicklung liegt wahrscheinlich keine Homologie vor trotz späterer Ähnlichkeit)

Phylogenetische Rekonstruktionen

>kladistische Techniken und morphologische Kriterien

>mit morphologischen Kriterien sind alle bemerkbaren Eigentschaften eines Organismus gemeint,  meristische (Gesamtheit durch zwei, meist gegensätzliche Begriffe) , morphometrische (durch Messungen erfasst) Messungen; physiologsche, repruduktive, verhaltenstechnische Charakteristika

>kladistische Techniken sind gewöhnlich die einzigen um fossile Daten zu erfassen

Phylogenetische Rekonstruktionen

>Ableiteungen von genetischen Daten unter Einbezug phylogenetischer techniken

>genetische Daten natürlicherweise Homolog

>Molekulare Phylogenetische Techniken sind anspruchsvolle, statistische Techniken basierend auf abstrakten Modellen der DNA Sequenz Evolution

Methoden der molekularen Untersuchung von Phylogenese

>distance methods

>neighbour joining

basiert meist auf dem „Minimum Evolution“-Kriterium für phylogenetische Bäume: Ausgehend von einem zunächst sternförmigen „Baum“, in dem alle Taxa mit einem „Zentrum“ verbunden sind, werden paarweise die DNA- oder Proteinsequenzen mit der geringsten genetischen Distanz ausgewählt und zu einem Ast des Baumes vereinigt. Die genetischen Distanzen der Sequenzen werden neu berechnet und wieder die nächstverwandten zu einem Ast mit zwei Taxa zusammengefügt. Dies erfolgt solange, bis alle Taxa in dem Baum eingefügt wurden und die Sternstruktur des Baumes völlig aufgelöst wurde.

>UPGMA

Im Gegensatz zu anderen Verfahren wie Neighbour Joining basiert UPGMA auf der Annahme der Molekularen Uhr, d.h. dass alle Taxa mit derselben konstanten Rate evolvieren.

es wird die paarweise genetische Distanz zwischen Taxa um phylogenetische Verwandschaften abzuleiten.

 

Methoden der molekularen Untersuchung phylogenetischer Rekonstruktion

>maximum parsimony

Maximale Sparsamkeit; Hierbei bezieht sich die Sparsamkeit darauf, den phylogenetischen Baum zu bevorzugen, der am wenigsten evolutionären Wandel benötigt, um die beobachteten Daten zu erklären.

Methoden der molekularen Untersuchung phylogenetischer Rekonstruktion

>maximum likehood

Wenn man statistische Untersuchungen durchführt, untersucht man in der Regel eine Stichprobe mit einer bestimmten Anzahl von Objekten einer Population. Da die Untersuchung der gesamten Population in den meisten Fällen hinsichtlich der Kosten und des Aufwandes unmöglich ist, sind die wichtigen Kennwerte der Population unbekannt. Solche Kennwerte sind z. B. der Erwartungswert oder die Standardabweichung. Da man diese Kennwerte jedoch zu den statistischen Rechnungen, die man durchführen möchte, benötigt, muss man die unbekannten Kennwerte der gesamten Population anhand der bekannten Stichprobe schätzen.

wird nun in Situationen benutzt, in denen die Elemente der Population als Realisierung eines Zufallsexperiments interpretiert werden können, das von einem unbekannten Parameter abhängt, bis auf diesen aber eindeutig bestimmt und bekannt ist. Entsprechend hängen die interessanten Kennwerte ausschließlich von diesem unbekannten Parameter ab, lassen sich also als Funktion von ihm darstellen. Als Maximum-Likelihood-Schätzer wird nun derjenige Parameter bezeichnet, der die Wahrscheinlichkeit, die Stichprobe zu erhalten, maximiert.

Phylogenese interpretieren

>rooted / unrooted

rooted: the rooted tree hat eine definierte Wurzel /Ursprung also eine definierte Richtung

ein unrooted tree stellt keine Information über Verwandschaften zur verfügng

Phylogenese interpretieren

>ancestral oder derived character

>ancestral: Plesiomorphie;  ursprüngliche Merkmale

>derived: Apomorphie ; Merkmale, die im Vergleich zum Vorfahren der jeweils betrachteten Stammlinie neu erworben wurden („abgeleitetes Merkmal“)

Phylogenese interpretieren

>phylogenetische Gruppe

>ein Satz an Taxa (systematische Einheit, Gruppe von Lebewesen. Meist drückt sich diese Systematik auch durch einen eigenen Namen für diese Gruppe aus.)

der von mehr als einem gemeinsamen Vorfahren abstammt

Molekulare Uhren

Molekulare Uhr ist eine Metapher für eine Methode, die in der Genetik benutzt wird, um den Zeitpunkt der Aufspaltung zweier Arten von einem gemeinsamen Vorfahren mit Hilfe von DNA-Sequenzierung zu bestimmen und um die Evolutionsdauer abzuschätzen. Je mehr Mutationen (Unterschiede in der DNA-Sequenz) entstanden sind, desto länger hat die Entwicklungszeit gedauert. Schwierig ist es, die Häufigkeit von Mutationen (die Mutationsrate) zu bestimmen und damit die „Ganggeschwindigkeit“ der molekularen Uhr zu kalibrieren.

>molecular clock: theorie: moleküle evolvieren in einer etwa konstanten Rate

>die genetic distance (unterschied zwischen der Form der Moleküle in zwei Spezies) ist dann proportional zu der Zeit in der die Artaufspaltung  (Divergenz) stattgefunden hat

>> es gibt keine universelle molecular clock! Unterschiedliche Gene haben unterschiedliche Raten der molekularen Evolution

> die Sequenz- Divergenz hat ein höheres Limit aufgrund von Rückmutationen "multiple hits"

Phylogenese interpretieren

>monophyletische Gruppe

  • monophyletisch – das Taxon (Gruppe) hat eine gemeinsame Stammform und umfasst auch alle Untergruppen, die sich von dieser Stammform herleiten, sowie die Stammform selbst, jedoch keine anderen Gruppen. Das Monophylum begründet sich durch Apomorphien der gemeinsamen Stammform und wird auch als geschlossen bezeichnet.

Beispiel: Metazoa umfasst alle tierischen Mehrzeller. Diese haben das apomorphe Merkmal Mehrzeller gemeinsam

Phylogenese interpretieren

>paraphyletic grop

  • paraphyletisch – das Taxon (Gruppe) hat zwar eine gemeinsame Stammform, enthält aber nicht alle Taxa, wie es beim Monophylum der Fall ist. Ein Paraphylum begründet sich durch Plesiomorphien der Schwestertaxa und wird auch als offen bezeichnet.
Beispiel: Die Reptilien sind paraphyletisch, da die Vögel klassischerweise nicht zu ihnen gezählt werden, obwohl sie sich aus den Dinosauriern entwickelt haben und somit denselben Stamm haben wie alle anderen Tierarten der Gruppe der Reptilien. Das Taxon der Sauropsida, welches die Klasse der Reptilien und die Klasse der Vögel zusammenfasst, ist hingegen monophyletisch.

Divergenz

handelt es sich um eine Form der Artbildung. Es ist die Artaufspaltung, wobei sich eine Stammart in zwei oder mehrere gleichzeitig existierende Schwesterarten aufteilt. Mehrere solcher Ereignisse führen zu einer Stammesverzweigung, die Kladogenese (v. griech. klados = Zweig) genannt wird.

Phylogeography

>Die Phylogeographie analysiert und beschreibt die phylogenetische und geographische Herkunft einzelner genetischer Linien eines Taxons (Gruppe von Lebewesen). Sie ist ein Forschungsgebiet an der Schnittstelle von Biogeographie, Populationsgenetik und Phylogenetik und verbindet diese Disziplinen über den methodischen Ansatz der molekularen Ökologie. Die Phylogeographie kann auch als ein Teilgebiet der Populationsbiologie bezeichnet werden.

Phylogeographie

>Details

die Geographische Verteilug ist beeinflusst duch..

...extrinsische (abiotische) Faktoren:

>paleo-geologische Prozesse (kontinentldrift..)

>paleo-klimatische Prozesse (Eiszeit..)

...intrinsische (biotische) Faktoren:

>ökologische Merkmale einer Spezies

>Ausbreitungsfähigkeit einer Spezies

molekulare Uhr

>Details

war 1962 aufgefallen, dass die Aminosäuren des Hämoglobins immer unterschiedlicher wurden, je länger die getrennte Evolutionsdauer zweier Arten war. Sie verallgemeinerten ihre Beobachtung zur Hypothese, dass die Mutationsrate von beliebigen Proteinen während der Evolution zeitlich konstant sei.

Ein zeitweise erhöhter Selektionsdruck kann jedoch zur Folge haben, dass sich Mutationen rascher in einer Population durchsetzen und sich somit – bei konstanter Mutationsrate – die Ganggeschwindigkeit der molekularen Uhr beschleunigt. Motoo Kimura beobachtete 1968, dass viele Mutationen zwar die DNA-Sequenzen ändern, aber sich nicht im Phänotyp auswirken (Neutrale Theorie) und somit nicht der Selektion unterliegen. Diese evolutionär ‚neutralen’ Unterschiede können zur Zeitmessung benutzt werden. Zur Kalibrierung benutzte man als Referenz Arten, bei denen der Zeitpunkt ihrer Aufspaltung durch Fossilfunde bekannt war.

Faktoren, die die Ganggeschwindigkeit der molekularen Uhr beeinflussen:

  • Generationsdauer (je kürzer die Generationsdauer, desto schneller werden Mutationen fixiert)
  • Populationsgröße (je größer die Population, desto mehr Mutationen werden ausselektiert)
  • artspezifische Unterschiede
  • Funktion eines Proteins
  • Änderung der ‚natürlichen Selektion’ (Änderung der Auslesebedingungen)

kontinentale Drift

und Plattentektonik

>Vicariiismus (vicariance) = Vikariierend sind phylogenetisch nah verwandte Taxa, die einander unter ökologischen Bedingungen (ökologischer Vikariismus) oder in geographischen Räumen (geographischer Vikariismus) vertreten.

ökologische Charakterisierung

>jede Spezies hat seine fundamentale ökologische Nische, die bestimmt ist durch eine Reihe physischer Faktoren (Temperatur, Luftfeuchtigkeit..)

>die reale ökologische Nische ist gewöhnlich viel kleiner als die physische Beschaffenheit eines Organismus es erlauben würde, was an versch. Faktoren liegen kann:

-Competition (Konkurrenz)

-geographische Hindernisse

-historische Ereignisse

Glacyation cycles (Eiszeitalter)

Als Eiszeitalter werden Perioden der Erdgeschichte bezeichnet, in denen sich um beide Pole herum, z.T. bis in die mittleren Breiten reichend, größere Vereisungen gebildet haben. Im Laufe der Erdgeschichte gab es mindestens sechs solcher Eiszeitalter, z. B. vor 600 und vor 300 Millionen Jahren. Die jüngste Epoche der Erdgeschichte, die vor etwa 2,7 Millionen Jahre begann, ist in diesem Sinne ebenfalls ein Eiszeitalter. Sie ist gekennzeichnet durch deutliche Schwankungen zwischen kälteren und wärmeren Phasen, den sogenannten Kaltzeiten oder Glazialen (gelegentlich auch "Eiszeit" genannt) und Warmzeiten oder Interglazialen. Gegenwärtig befinden wir uns in einer Warmzeit dieses Eiszeitalters.

Étudier