FS13

Jeannette Vonberg
Lernen

Jeannette Vonberg
Diese Lernkarten behandeln die Grundlagen der Evolutionsbiologie auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf Themen wie Artbildung, molekulare Uhren, Phylogenese und ökologische Nischen, wobei Begriffe wie Selektion, Mutation und Fitness zentral sind. Die Karteikarten eignen sich für Biologiestudenten, die ein tiefes Verständnis der evolutionären Prozesse und ihrer genetischen Grundlagen erlangen möchten.
Karten
153
Lernende
5
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
10.05.2013 / 05.04.2019

Lernkarten

Geomische Konflikte

Gene variieren in ihrer Vererbungsbereitschaft; partiell überlappende Interessen

Bsp: Gene aus den Mitochondrien oder aus dem Nucleus durchlaufen teilweise eine andere Transmission als üblich; sie sind in der selben Zelle wie die anderen Gene aber vererben sich nicht zwangsläufig beide weiter (Mitoch. Gene nur über Eier)

selfish genes (genomic conflict)

>supressor gene

selfish genes: sie promoten ihre eigene Replikation und reduzieren dabei die Fitness des Individuums und dessen anderer Gene;

>Allele die dagegen wirken nennt man modifers oder suppressors

Supressor: ein Gen, das die phäotypische Manifestierung anderer, nicht alleler Gene unterdrückt.

Allgemein mutativ entstandenes Allel eines Gens, das die – ebenfalls durch Mutation entstandene – Nonsense-Aktivität eines anderen Allels kompensiert bzw. restauriert.

Genomic conflict

> cytoplasmic male sterility

die Abwesenheit von Pollen in normalerweise hermaphroditischen Pflanzen hervorgerufen durch ein mitochondriales Gen
 

>Problem: zwar ist ist die erhöhte Eianzahl von Vorteil für die Mitochondrien, aber nachteilig für alle anderen Gene da normalerweise je 50% des gen. Materials von Eiern bzw Pollen kommen.

>>konflikt zwischen nuklearen und zytoplasmischen Genen

Genomic conflict

>cytoplasmic incompatibility

cytoplasmatischer Parasit Wolbachia verursacht Giftbildung in Spermien bei betroffenen Männchen das den Embryo killt. bei Infektion des Eies wird ein Gegengift produziert, Embryo überlebt aber ist infiziert.

>indem Wolbachia die uninfizierten Nachkommen eines infizierten Männchens und gesunden Weibchens sterben lässt (kein Vorteil von dieser Variate, inclusive fitness), bevorteilt es die Verbreitung der Infektion indem mehr Ressourcen für die infizierten Nachkommen bleiben, die aus der Paarung eines Infizierten Weibchens und gesunden Männchens hervorgehen.

>kin selection!!

Andere Variante: Wolbachia tötet oder feminisiert die männlichen Nachkommen!

>>Konflikt zwischen Nuklearen und zytoplasmischen Genen

Genomic conflict

>Segregation distortion

Konflikt zwischen Genen im Kern;

Bsp bei Drosophila:

zwei nahe beieinander liegende Loci haben je zwei Ausprägungsvarianten; bei doppeltheterozygoten Männchen wird nur die resistente Allelkombination weitervererbt, da das Spermium mit der Anderen durch ausstreuung eines Giftes (während der Meiose) durch das driving allele zerstört wird.

> die resistente Variante wird zu 100% weitergegeben, andererseits reduziert es die Fertilität der Männchen um 50%! (Konflikt)


>>Konflikt zwischen verschiedenen Nuklaren Genen

genomic conflict

> maternal-effect lethals

d = normales Allel; D = maternal-effect lethal gene

wenn die Mutter heterozygot (Dd) ist, tötet ein Produkt des Allels D die Nachkommen mit der homozygot rezessiven Allelkombination (dd)

>ein überlebender Nachkomme mit einem D (hetero oder homozygot) hat Ressourcenvorteil (da dd`s tot)

>> Konflikt zwischen verschiedenen Nuklearen Genen

genomic conflict

> unterteilung in zwei Effekttypen und Zusammenfassende Tabelle

Effekt Type:

>Konflikt zwischen zytoplasmischen und nuklearen Genen

>Konflikt zwischen verschiedenen nuklearen Genen

mögliche Resultate von genetischen Konflikten

1) Konflikt verschwindet wegen Fixierung des self-promoting genes; (bsp: cytoplasmic incompatibility (kein effekt wenn alle weibchen infiziert sind)

2)self-promoting gene verursacht Aussterben; zB hoher Geschlechterüberschuss bei male sterility, femiinisation...oder starke Beeinflussung der Fitness Sterilität

3)permanenter Konflikt mit Wettrüsten, da keine Variante zur Fixierung kommt

 

was wenn ein Geschlecht mehr investiert?

die weniger inverstierenden haben wettstreit um die mehr investierenden

intra-sexuelle Selektion

Konkurrenzkämpfe zwischen angehörigen des selben Geschlechts (male-male competiton, sperm competition)

 

inter-sexuelle selection

Partnerwahl durch Angehörige des anderen Geschlechts

(female choice, sperm selection)

Argumente FÜR sexuelle Selektion

1)nicht genetische Vorteile: Ressourcen, parentale Fähigkeiten

2)genetische Vorteile: manche männchen haben bessere gene; weibchen verbessern die qualität ihrer Nachkommen indem sie männchen mit guten genen wählen

Fisher*s runaway hypothesis

Ein Selbstläuferprozess entsteht durch sensorische Präferenzen bei der Partnerwahl, z. B. wenn Weibchen männliche Träger eines vererblichen Merkmals zur Paarung bevorzugen. Sind die Gene für diese Präferenz und für das Merkmal gekoppelt, kommt es zu einer positiven Rückkoppelung, die in evolutionär kurzer Zeit extreme Merkmalsausprägungen bewirkt.

Der Prozess kann dann nur durch äußere Einflüsse enden, z. B. durch natürliche Selektion. Danach ist z. B. die Schwanzlänge beim Pfauenhahn so kostspielig geworden, dass sie einen Überlebensnachteil hat. Wenn der Überlebensnachteil und der Vorteil beim Paarungserfolg die Waage halten, kann sich Gleichgewicht einstellen.

Zahavi's handycap hypothesis

erklärt die Entwicklung von Merkmalen durch Partnerwahl, die einen Überlebensnachteil für den Träger bringen, aber als Signal die Qualität dessen Gene belegen.

Das Handicap ist nach der Hypothese ein fälschungssicheres Signal von einem besonders lebensfähigen Individuum, das seine vorteilhaften Eigenschaften an den Nachwuchs vererben kann. Deshalb wird auch von "Guten Genen"- oder "Luxus"-Merkmalen gesprochen.

Durch die Exponierung oder Behinderung und damit Gefährdung durch Fressfeinde oder Nahrungskonkurrenten durch das Handicap signalisiert ein Paarungspartner seine besondere Fitness. Ein Paarungspartner mit solchen Auffälligkeit wird danach als besonders kräftig und gesund eingeschätzt und damit als relativ sicherer Garant für gesunden und lebensfähigen Nachwuchs.

Hamilton-Zuk Hypothese ist eine spezielle Version der Zahavi H.

sex-role-reversal

Männer investieren mehr Ressourcen in den Nachwuchs > in diesem umgekehrten Fall sind die Männchen choosy und die Weibchn competitive

das Geschlecht mit dem geringeren Reproduktionserfolg sollte chooosy sein

bsp: Jacana

conflict of sexual reproduction, Unterschiede Männchen / Weibchen

Männchen produzieren "billige" Spermien, Weibchen "kostbare" EIer

Männchen können Reproduktionserfolg steigern indem sie mit mehr Weibchen anbändeln, Weibchen können das nicht

 

Monogamie

ein Männchen und ein weibchen sind feste partner oft ein leben lang und kümmern sich meist zusammen um den Nachwuchs

Polygynie

ein Männchen hat mehrere Weibchen; nur die Weibchen kümmern sich um den Nachwuchs

Polyandrie

ein Weibchen hat mehrere Männchen; in diesem seltenen Fall kümmern sich oft  die Männchen um den Nachwuchs

Promiscuity

jeder mit jedem; alle kümmern sich um den Nachwuchs, Weibchen etwas intensiver

LeK-mating System

Männchen nehmen sich kleine Reviere, die nicht über Ressourcen verfügen müssen nur zu dem Zweck, sich dort zu präsentieren (Federn, Gesang.. ) und Weibchen zu beeindrucken; diese besuchen die verschiedenen in frage kommenden Männchen und choosen den für am besten befundenen zur Verpaarung.

LeKs sind Hotspots, Orte an denen Männchen sich positionieren, an denen viele Weibchen aufkreuzen; auch sind es Orte an denen sich die Männchen versammeln,  weil sie  sich dort vor Raub sicher wähnen; sie Sammeln sich um ihre Attraktivität zu steigern. >mehr Männchen locken mehr Weibchen an

EPC

extra-pair-copulation bei Vögeln

90% aller Vogelarten sind Monogamisten, zumincest für eine Brutperiode;

die Männchen stehen dem Weibchen zwar zur seite und kommen immmer wieder zurück, verpaaren sich aber oft auch mit benachbarten Weibchen.

> Anstieg des Reproduktionserfolges!

Kin selection >relatedness

Die Wahrscheinlichkeit der Weitervererbung eines Gens in einem diploiden Organismus liegt bei 50% (coefficient of relatedness)

wahrscheinlichkeitsberechnung für die Vererbung eines Genes über verschiedene Generationen.

Kin Selection > altruism und Hamiltonss rule

Bill Hamilton:

r (coefficient of relatedness) kann genutzt werden um die Vorzüge zu berechnen die sich ergeben wenn sich unter Verwandten geholfen wird

 

Regel: das wahre Mass der Fitness spiegelt sich in der Anzahl an Kopien seiner Gene im Genpool wieder; > inclusive fitness

selektion die auf der ebende dieser inclusive Fitness stattfindet nennt man kin selection!!!!

Kin selection ist eine Erklärung für Altruismus, dieser kann sich durch kin selection verbreiten

r = coefficient of relatedness; B = benefits; C = costs

r B - C > 0

kin selection und kin recognition

kin selection setzt vorraus, dass sich verwandte Organismen gegenseitig erkennen.

genetischer Mechanismus: green beard effect; Erkennen eines Gens das von einem anderen individuum getragen wird

einfach jeden aus dem rudel als verwandten behandeln

diejenigen als Verwandte ansehen, die man in den ersten Lebenstagen kennengelernt hat

phänotypische Übereinstimmungen: erkennen am Geruch,

Altruismus der auf Reziprozität basiert

reziprozität: Gegenseitigkeit im sozialen Austausch; Ausprägung des Merkmals ist unabhängig davon ob
der männliche oder der weibliche Elternteil ein bestimmtes Allel
vererbt.

 

  • Das altruistische Verhalten ist zwischen den interagierenden Individuen ausgeglichen.
  • In den reziproken Beziehungen wechseln die Individuen zwischen den Rollen des Gebers und des Empfängers.
  • Der Gesamtnutzen des reziprok altruistischen Verhaltens übersteigt dessen Gesamtkosten.

kin selection > soziale Insekten

höchstes level der sozialen organisation in basiert auf drei aspekten:

> kooperative Nachwuchsversorgung > Sterile Kasten > überlappende Generationen

(bees, whasps, ants, termites..)

Eusizialität: haplo-diploidität

>Männchen entstehen aus unbefruhteten Eiern der Königin, sie sind haploid und alle identisch; Weibchen entstehen aus befruchteten Eiern und sind somit diploid und tragen den kompletten Chomosomensatz ihres Vaters, die Wahrscheinlichkeit ein Gen mit der Mutter zu teilen liegt bei 50%.

sschwestern sind bei haplo-diploidität enger untereinander verwandt als mit ihren Nachkommen;

segregation und mutation

wird in der Genetik die Trennung der homologen Chromosomen bei der Reifeteilung (Meiose) und die Aufteilung von Plasmiden in Tochterzellen bei der Zellteilung bezeichnet.

eine günstige Mutation kann problemlos homozygot in diploiden sexuellen Popuationen werden

in einem diploiden asexuellen Organismus müssen beide Kopien der Allele in der selben Abstammungslinie mutieren. hier dauert es jedoch läger bis sich sich soetwas durchsetzt, mutationen sind selten!!

recombination

unabhängige segregation von Chromosomen in die Gameten.

Vererbung  von Allelen an unterschiedlichen Loci teilweise unabhängig

>Rekombination kreiert und zerstört günstige Allelkombinatioen zwischen Loci

Epistasis

die effektive Fitness durch ein Allel in seiner Abhängigkeit vom Geotyp insegsamt an andern Loci (genetischer Background)

eine Form der Gen-Interaktion. Sie liegt vor, wenn ein Gen die Unterdrückung der phänotypischen Ausprägung eines anderen Gens bewirken kann. Der Begriff wurde im Jahre 1909 von William Bateson eingeführt. Es gibt die dominante und die rezessive Epistase. Kontrolliert ein einziges Gen mehrere phänotypische Merkmale, so spricht man von Pleiotropie.

die Interaktion von Genen zwischen Allelen an unterschiedlichen Genloci. Damit ist die Epistase ein Phänomen der nicht-additiven genetischen Varianz, so dass Erbträger nicht einfach eine „Mischung“ aus den Allelen der Elterngeneration sind. Anders gesagt liegt Epistase genau dann vor, wenn die Effekte verschiedener Loci abhängig voneinander sind, die Kovarianz der Beiträge also von Null verschieden ist. Durch diese Interaktionseffekte entsteht eine zusätzliche Variation zwischen Eltern- und Filialgeneration.

BSP

Man betrachte Ratten mit drei unterschiedlichen Fellfarben (schwarz, braun und weiß). Die drei unterschiedlichen Eigenschaften sind in zwei Genen kodiert: Gen 1 kann in der Form S (für schwarz) oder B (für braun), Gen 2 in der Form F (für farbig) und f (für nicht farbig) vorliegen. Während Gen 1 die Farbe des Fells bestimmt, bestimmt Gen 2, ob überhaupt ein Pigment produziert wird. Gen 2 beeinflusst also die phänotypische Ausprägung von Gen 1.

Linkage disequilibrium

Kopplungs-Ungleichgewicht;

Gene die sich auf einem Chromosom befinden sind werden nicht wirklich unabhängig voneinander vererbt, weil sie gemeinsam als eine Einheit in die nächste Generation gebracht werden. Sie sind also miteinander gekoppelt bzw. statistisch voneinander abhängig.

Ganz abhängig voneinander sind sie allerdings nicht, denn wir dürfen Sex nicht außer acht lassen. Damit unsere Nachkommen auch wieder nur 2 Kopien von jedem Chromosom tragen, findet zur Produktion von Spermien und Eizellen eine Reduktionsteilung, die Meiose, statt. Dabei lagern sich die beiden Kopien der Chromosomen zusammen an um dann ordentlich getrennt zu werden, so das später beide entstehenden Zellen jeweils genau eine Kopie eines Chromosoms haben. Dabei kann es zum Crossing Over kommen. Dabei überlappen die Chromosomen teilweise und tauschen so einen Teil miteinander aus.

je näher 2 Gene auf einem Chromosom zusammenliegen desto kleiner ist die Wahrscheinlichkeit das ein Crossing Over genau an dieser Stelle stattfindet. Die Austauschwahrscheinlichkeit für ein Crossing Over ist also eine Funktion der Distanz die zwischen beiden Genorten liegt. Je näher die beiden Gene zusammenliegen desto größer wird in der Regel auch das Linkage Disequilibrium sein, da eine Trennung der beiden Genorte sehr unwahrscheinlich ist.

loci Interactions (diploid, haploid)

genetische Varianz

>additive genetische Interaktion/ Varianz: Varianz (Streuung um den Mittelwert) Fitnesssteigerung bei Addition von dominanten Genen

Ein phänotypisches Merkmal ist eine Interaktion zwischen der genetischen Information und den Einflüssen der Umwelt (Gen-Umwelt-Interaktion). Sie kann noch weiter unterteilt werden in die

>additive genotypische Varianz (d.h. zwei Geneffekte wirken gleichzeitig),

>die Dominanzvarianz (ein Allel überlagert ein anderes an verschiedenen Genorten) sowie die

>epistatische Varianz (ein dominantes Allel hemmt ein anderes auf einem anderen Genort).

Sexuelle Selektion gegen schädliche Mutationen bei asexuellen Organismen

Asexuelle Linien akkumulieren schädliche Mutatioenen durch Hintergrundselektion.
Günstige Mutationen ziehen hier den gesamten genetischen Hintergrund auf dem sie zuerst aufgetaucht sind, mit sich

Parthenogenese

Jungfernzeugung; ist eine Form der eingeschlechtlichen Fortpflanzung. Dabei entstehen die Nachkommen aus unbefruchteten Eizellen.

Wieso setzt sich parthenogenetische Zeugung nicht gegenüber sexueller Fortpflanzung durch?

sexuelle Fortpflanzung ist wesentlich häufiger;

Der Reproduktionsmodus ist vermutlich stabiler und Vorteilhafter

Müller's Ratchet

ein Konzept in der Evolutionsbiologie, das erklärt, warum Organismengruppen oder Populationen bestimmte Merkmale oder deren Entwicklungsrichtungen beibehalten und nicht verlassen oder umkehren können.

Man spricht davon, dass das Merkmal in der Population oder der Organismengruppe durch die Sperrklinke „gefangen“ ist. Es kann sich nur in die Merkmalsausprägung hinein, nicht jedoch wieder heraus entwickeln, da der Rückweg versperrt ist.

bei einer asexuellen Population bleiben nach einer bestimmten zeit ein gewisser anteil mutationsfreier Individuen; Irgedwann gehen auch diese Klone durch Drift verloren und können ohne Rückmutation oder Rekombination nicht zurückgewonnen werden.

in der Graphik wandert die gesamte Verteilung auf  der Müller-Ratsche nach rechts und der Prozess beginnt von neuem.

syergistic epistasis

Eine synergistische Wirkung von zwei oder mehreren Genorten auf den Phänotyp oder die Fitness, wobei sich ihr gemeinsamer Einfluss von der Summe der getrennt betrachteten Genorte unterscheidet.

Fisher -Müller-Hypothese

Sex kann es einer Population ermöglichen, sich an eine dynamische Umwelt anzupassen, indem er ständig neue Genkombinationen erzeugt;

>in asexuellen Populationen müssen günstige Mutationen sequentiell auftreten

>in sexuellen Linien bringt die Rekombination günstige Mutationen zusammen auch wenn diese in verschiedenen Individuen auftreten.

die red-queen hypothese

jede Population muss sich ständig weiterentwickeln weil es ihre Ressourcen, Konkurrenten, Raubfeinde und Parasiten es auch tuen!

>zeitliche Heterogenität der Umwelt (Unterschiede der Selektionsbedingungen von Generation zu generation) fördert die Aufrechterhaltung von Sex

>im Evolutionären Wettlauf Parasit gegen Wirt ist der Parasit schneller (größere Population, geringere Generationszeit)

>Resistenz gegenüber Parasiten hängt oft von bestimmten Genkombinationen ab

>sexuelle Populationen sind im Vorteil weil Rekombination neue und diverse Genkombinationen schafft die Parasiten gegenüber resistent sein können.

empirische Evidenz für die Red-Queen-Hypothese am Beispiel der Teichschnecke

>Wirt für ein dutzend parasitischer Egel

>Egel zerstören die Gonade > Kastration

>starker Selektionsdruck für Resistenz

>die meisten Pop beherrbergen zwei Typen von Weibchen: parthenogenetische und sexuelle

>Test ob sexuelle Weibchen in stärker parasitierten Populationen häufger sind als die parthenogenetischen

>>> nur die sexuellen Weibche produzieren männliche Nachkommen; der Anteil der Männchen ist daher ein Maß für die Häufigkeit sexueller gegenüber asexueller Formen. In stärker verseuchten Seen sind Männchen und demnach auch sexuelle Weibchen häufiger.

Étudier