Evolutionsbio, BIO113

aus der Vorlesung BIO113

aus der Vorlesung BIO113

Davina Golomingi
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Davina Golomingi
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die Evolutionsbiologie auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Themen wie Selektion, Populationen, Fossilien und die Entstehung neuer Arten. Besonders hervorgehoben werden Mechanismen wie der Gründereffekt, genetische Drift und die Bedeutung von Allelen. Die Karteikarten eignen sich ideal für Studierende der Biologie, die sich auf Prüfungen vorbereiten oder ihr Verständnis der evolutionären Prozesse vertiefen möchten.
Karten
101
Lernende
24
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
08.01.2011 / 07.01.2022

Lernkarten

Kleinarte sind...

... sehr ähnliche Formen(Taxa), die manche Experten als Arten anerkennen & andere nicht. Zeigen oft ökologische Unterschiede, z.B. kalkliebend & kalkfliehend

Für das Erkennen von Homologien, aber nicht von Analogien, ist...

-die phylogenetische Herkunft der Struktur massgebend

- die Position der Struktur relativ zu anderen Strukturen wichtig

Dispersal

-Geographische Barrieren existieren bereits und der "dispersal" beginnt durch Verbreitung Bsp: durch Wind, Wasser..

-ohne Landmassenbewegung

Vicariance

-beginnt vor der Bildung von Barrieren

-mit Landmassenbewegung

lebende Fossilien

sind lebende Arte, die ihren Fossilien noch sehr ähnlich sind, sich im Verlaufe der Zeit kaum verändert haben.

Evolutionäre Konvergenz hat zur Folge...

-Eigenschaften, die homoplastisch sind

-findet man oft in nicht-verwandten Gruppen im selben Lebensraum Bsp: Vögel & Fledermäuse

Unterschied Polymorphismus & Variabilität

Polymorphismus: Vorkommen versch. Genotypen oder Phänotypen in einer Population.

Variabilität: Abweichung der genetischen Veranlagung zwischen den Individuen einer Art.

Effektive Populationsgrösse (Ne): Unterschied zur gemessenen Populationsgrösse

Die effektive Populationsgrösse ist die Anzahl Individuen einer Population, welche sich sexuell vermehren kann. ->kleiner als tatsächliche Populationsgrösse (Anzahl der Individuen).

genetische Bürde

Die Abweichung zwischen der mittleren Fitness einer Population & des fittesten Genotyps.

Gründereffekt

Der Gründereffekt (Founder-Effect) beschreibt eine genetische Abweichung einer isolierten Population oder Gründerpopulation (z. B. auf einer Insel) von der Stammpopulation (z. B. auf dem Festland). Diese Abweichung entsteht aufgrund der geringen Anzahl an vorhandenen Allelen der an ihrer Gründung beteiligten Individuen und nicht infolge unterschiedlicher Selektionsbedingungen.

Gründereffekt vs. Genetischer Drift

gen. Drift: zufällige Änderung von Allelhäufigkeiten in einer Population.

Gründereffekt: eine Isolierte Population weist weniger Allele auf als ihre Stammpopulation.

Gemeinsamkeit: ->Verlust von Allele

Unterschied: zufällig vs Isolation

Cephalopoda

-650 rezente; 10'000 fossile Arten

-ausschliesslich marin, Shelf & Tiefsee

-grösste Wirbellose

-hauptsächlich räuberisch

-Aussenschale: Nautiloidea & Ammonidea

Nautiloidea

-Gehäuse aus Wohnkammer & gekammertem Phragmokon

-Gehäuse aus Aragonit

-zentraler Sipho durchzieht Phragmokon

-einzig lebende Gattung: Nautilus

Ammonoidea

-Gehäuse aus Wohnkammer & gekammertem Phragmokon

-Gehäuse aus Aragonit

-Sipho meist extern

-Lobenlinie

Belemnitida

-Innenskelett aus Rostrum

-Sipho randlich ventral

Brachiopoda

-335 rezente; 12'000 fossile Arten

-Suspensionsfresser

Mollusca

-50'000 rezente; 80'000 fossile Arten

-unsegmentierter Körper aus Kopf, Eingeweidesach, Mantel & muskulösem Fuss

Bivalvia

-10'000 rezente; 40'000 fossile Arten

-meist Suspensionsfresser

-Mantellinie entweder integripalliat oder sinupaliat

Echinodermata

-7'000 rezente; 13'000 fossile Arten

-5-strahlige Radiärsymmetrie, sekundär bilateral symmetrisch

-Endoskelett -> Calcit

-marin

-benthisch

Arthropoda

-ü. 1Mio. rezente Arten

-gegliederte Extremitäten

-Cuticularskelett

Trilobita

-40'000 Arten

-gute Leitfossilien im Paläozoikum

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