Evolution
Evolutionsbelege, Altersbestimmung, Stammbäume
Evolutionsbelege, Altersbestimmung, Stammbäume
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Lernkarten
Protein-Vergleich
Der Vergleich von Arminosäuresequenzen ermöglicht es biochemische Stammbäume zu erstellen, je größer die unterschiede, desto länger ist die stammesgeschichtliche Trennung her.
Präzipitintest
Aus dem Grad der Ausfällung von Serum-Proteinen lassen sich Rückschlüsse auf die Verwandtschaft ziehen, je höher die Ausfällung, desto näher die Verwandtschaft.
genetische Distanz
Maß für Ähnlichkeiten oder Verwandtschaft zwischen Genotypen
Variabilität
Entdeckt von Darwin. Individuen einer Population unterscheiden sich in ihren Merkmalen. Diese Merkmale sind teilweise erblich.
crossing-over
Vorgang während der ersten Reifeteilung bei der Meiose, bei dem Nicht-Schwesterchromatiden an homologen Stellen zerbrechen und über Kreuz wieder verknüpft werden. Dabei werden Allele neu kombiniert.
Verwandtschaftsselektion
Förderung der indirekten Fitness eines Individuums durch Förderung der Fortpflanzung Verwandter.
Gesamtfitness
Setzt sich zusammen aus der direkten Fitness eines Individuums und der indirekten Fitness.
altruistisches Verhalten
uneigenütziges Verhalten, dass die reproduktive Fitness Artgenossen fördert
Flaschenhalseffekt
Durch beispielsweise eine Katastrophe wird der Großteil einer Population vernichtet, wenige Überlebende bilden die Basis einer neuen Population.
Gründereffekt
Einzelne Individuen einer Population besiedeln zufällig einen neuen Lebensraum, sie repräsentieren einen kleinen Teil der ursprünglichen Genpools. Im vergleich zum Flaschenhalseffekt stirbt die ursprüngliche Population nicht aus.
reziproker Altruismus
Individuen helfen sich gegenseitig nach dem Prinzip "Wie du mir, so ich dir", unabhängig vom Verwandtschaftsgrad, jedoch kennen sich Tiere individuell.
künstliche Selektion
Geziehlte Auswahl von Individuen mit bestimmten Merkmalen von einem Züchter.
Population
Gruppe von artgleichen Individuen, die in einem Gebiet leben und eine Fortpflanzungsgemeinschaft bilden.
Hardy-Weinberg-Gesetz
Erbkonstanz, in einer idealen Population bleibt die Anzahl an Allelen über Generationen hinweg gleich.
Gamet
Keimzelle; haploide Fortpflanzungszelle. Bsp. Spermium oder Eizelle
abiotische Selektionsfaktoren
Selektionsfaktoren der unbelebten Umwelt, wie: Temperatur, Wasser, Gift und Wind
biotische Selektionsfaktoren
Selektionsfaktoren der belebten Umwelt, Bsp: Fressfeinde, Beute,Parasiten,Konkurrenten
Industriemelanismus
Der durch die Fressfeinde ständig vorhandene Selektiosdruck bewirkt bei veränderten Umweltbedingungen die Veränderung des Genpools.
zwischenartliche Selektion
Änderung des Genpools einer Population, aufgrund des Einwirkens einer anderen Art.
innerartliche Selektion
Veränderung des Genpools einer Population aufgrund von Konkurrenz innerhalb der Population um zum Beispiel: Nahrung, Reviere oder geschlechtspartner
Sexualdimorphismus
Größen- oder Gestaltsunterschiede bei den Geschlechtern einer Art.
sexuelle Selektion
Auffällige sekundäre Geschlechtsmerkmale erhöhen die reproduktive Fitness des Merkmalsträger
Koevolution
Gegenseitige Beeinflussung zweier eng miteinander verbundenen Arten, die zu wechselseitiger Anpassung führen
Genfluss
Austausch von Allelen zwischen Teilpopulationen infolge von Zu- bzw. Abwanderung.
reproduktive Isolation
Individuen zweier Populationen pflanzen sich nicht mehr miteinander fort, obwohl sie die Möglichkeit dazu hätten. Je nach Zeitpunkt der Wirksamkeit unterscheidet man zwischen präzygotischen Barrieren und postzygotischen Barrieren.
Inkluse
Einschluss von Organismen in Bernstein, Eis, Teer oder Salz
Spurenfossil
Erhalten gebliebene Lebensspuren; Bsp: Trittspuren, Fußspuren,Wurmgänge...
Abdruck
Ein Körper hat sich im Segiment abgeformt, nur ein Abdruck bleibt zurück.
Inkohlung
Unter Luftabschluss und Druck werden organische Substanzen mit dem Porenwasser abgeführt, zurück bleibt elementarer Kohlenstoff.
Versteinerung
Anorganische Minerale ersetzen oranische Minerale (Kieselsäure)
Steinkern
Das Innere des Fossils ist gefüllt mit Sedimenten
Körperfossilien
Teile von Tieren und Pflanzen sind direkt überliefert.
binäre Nomenklatur
Regel nach Carl von Linné, nach der jde Art durch einen lateinischen Gattungsnamen und Artnamen gekennzeichnet ist.
geographische Isolation
Populationen werden durch eine geographische Barriere getrennt, sodass kein gemeinsamer Genpool mehr besteht
ökologische Isolation
Bei einer Population bilden sich verschiedene Nahrungsnischen
Ethologische Isolation
Tritt aufgrund der Evolution von unterschiedlichen Paarungsgewohnheiten auf
mechanische Isolation
Die Geschlechtsorgane passen in ihrem Aufbau nicht zusammen
gametische Isolation
Nach der Paarung wird die Befruchtung verhindert, weil die Eizelle nicht das passende chemische Signal für die Spermien aussendet.
Hybrid
Aus der Kreuzung von unterschiedlichen Pflanzensorten oder Tierrassen hervorgegangenes Individuum.
Präadaption/Prädisposition
Vorauangepasstheit; Vorher besessenes Merkmal, das bei einer Veränderung der Umweltbedingungen einen Selektionsvorteil bietet