Evolution

Evolutionsbelege, Altersbestimmung, Stammbäume

Evolutionsbelege, Altersbestimmung, Stammbäume


C. C.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Evolution für den Mittelschulbereich. Sie behandeln zentrale Konzepte wie Artbildung, Selektion, Genetik und Anpassung, wobei Begriffe wie Genpool, Fitness und Isolation eine zentrale Rolle spielen. Die Karteikarten eignen sich besonders für Schüler, die die Grundlagen der Evolution verstehen und die Vielfalt der Lebewesen sowie die Mechanismen der Anpassung und Veränderung in der Natur begreifen möchten.
Cartes-fiches
120
Utilisateurs
4
Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Collège
Créé / Mis à jour
26.10.2016 / 05.09.2021

Cartes-fiches

Protein-Vergleich

Der Vergleich von Arminosäuresequenzen ermöglicht es biochemische Stammbäume zu erstellen, je größer die unterschiede, desto länger ist die stammesgeschichtliche Trennung her.

Präzipitintest

Aus dem Grad der Ausfällung von Serum-Proteinen lassen sich Rückschlüsse auf die Verwandtschaft ziehen, je höher die Ausfällung, desto näher die Verwandtschaft.

genetische Distanz

Maß für Ähnlichkeiten oder Verwandtschaft zwischen Genotypen

Variabilität

Entdeckt von Darwin. Individuen einer Population unterscheiden sich in ihren Merkmalen. Diese Merkmale sind teilweise erblich.

crossing-over

Vorgang während der ersten Reifeteilung bei der Meiose, bei dem Nicht-Schwesterchromatiden an homologen Stellen zerbrechen und über Kreuz wieder verknüpft werden. Dabei werden Allele neu kombiniert.

Verwandtschaftsselektion

Förderung der indirekten Fitness eines Individuums durch Förderung der Fortpflanzung Verwandter.

Gesamtfitness

Setzt sich zusammen aus der direkten Fitness eines Individuums und der indirekten Fitness.

altruistisches Verhalten

uneigenütziges Verhalten, dass die reproduktive Fitness Artgenossen fördert

Flaschenhalseffekt

Durch beispielsweise eine Katastrophe wird der Großteil einer Population vernichtet, wenige Überlebende bilden die Basis einer neuen Population.

Gründereffekt

Einzelne Individuen einer Population besiedeln zufällig einen neuen Lebensraum, sie repräsentieren einen kleinen Teil der ursprünglichen Genpools. Im vergleich zum Flaschenhalseffekt stirbt die ursprüngliche Population nicht aus.

reziproker Altruismus

Individuen helfen sich gegenseitig nach dem Prinzip "Wie du mir, so ich dir", unabhängig vom Verwandtschaftsgrad, jedoch kennen sich Tiere individuell.

künstliche Selektion

Geziehlte Auswahl von Individuen mit bestimmten Merkmalen von einem Züchter.

 

Population

Gruppe von artgleichen Individuen, die in einem Gebiet leben und eine Fortpflanzungsgemeinschaft bilden.

Hardy-Weinberg-Gesetz

Erbkonstanz, in einer idealen Population bleibt die Anzahl an Allelen über Generationen hinweg gleich.

Gamet

Keimzelle; haploide Fortpflanzungszelle. Bsp. Spermium oder Eizelle

abiotische Selektionsfaktoren

Selektionsfaktoren der unbelebten Umwelt, wie: Temperatur, Wasser, Gift und Wind

biotische Selektionsfaktoren

Selektionsfaktoren der belebten Umwelt, Bsp: Fressfeinde, Beute,Parasiten,Konkurrenten

Industriemelanismus

Der durch die Fressfeinde ständig vorhandene Selektiosdruck bewirkt bei veränderten Umweltbedingungen die Veränderung des Genpools.

zwischenartliche Selektion

Änderung des Genpools einer Population, aufgrund des Einwirkens einer anderen Art.

innerartliche Selektion

Veränderung des Genpools einer Population aufgrund von Konkurrenz innerhalb der Population um zum Beispiel: Nahrung, Reviere oder geschlechtspartner

Sexualdimorphismus

Größen- oder Gestaltsunterschiede bei den Geschlechtern einer Art.

sexuelle Selektion

Auffällige sekundäre Geschlechtsmerkmale erhöhen die reproduktive Fitness des Merkmalsträger

Koevolution

Gegenseitige Beeinflussung zweier eng miteinander verbundenen Arten, die zu wechselseitiger Anpassung führen

Genfluss

Austausch von Allelen zwischen Teilpopulationen infolge von Zu- bzw. Abwanderung.

reproduktive Isolation

Individuen zweier Populationen pflanzen sich nicht mehr miteinander fort, obwohl sie die Möglichkeit dazu hätten. Je nach Zeitpunkt der Wirksamkeit unterscheidet man zwischen präzygotischen Barrieren und postzygotischen Barrieren.

Inkluse

Einschluss von Organismen in Bernstein, Eis, Teer oder Salz

Spurenfossil

Erhalten gebliebene Lebensspuren; Bsp: Trittspuren, Fußspuren,Wurmgänge...

Abdruck

Ein Körper hat sich im Segiment abgeformt, nur ein Abdruck bleibt zurück.

Inkohlung

Unter Luftabschluss und Druck werden organische Substanzen mit dem Porenwasser abgeführt, zurück bleibt elementarer Kohlenstoff.

Versteinerung

Anorganische Minerale ersetzen oranische Minerale (Kieselsäure)

Steinkern

Das Innere des Fossils ist gefüllt mit Sedimenten

Körperfossilien

Teile von Tieren und Pflanzen sind direkt überliefert.

binäre Nomenklatur

Regel nach Carl von Linné, nach der jde Art durch einen lateinischen Gattungsnamen und Artnamen gekennzeichnet ist.

geographische Isolation

Populationen werden durch eine geographische Barriere getrennt, sodass kein gemeinsamer Genpool mehr besteht

ökologische Isolation

Bei einer Population bilden sich verschiedene Nahrungsnischen

Ethologische Isolation

Tritt aufgrund der Evolution von unterschiedlichen Paarungsgewohnheiten auf

mechanische Isolation

Die Geschlechtsorgane passen in ihrem Aufbau nicht zusammen

gametische Isolation

Nach der Paarung wird die Befruchtung verhindert, weil die Eizelle nicht das passende chemische Signal für die Spermien aussendet.

Hybrid

Aus der Kreuzung von unterschiedlichen Pflanzensorten oder Tierrassen hervorgegangenes Individuum.

Präadaption/Prädisposition

Vorauangepasstheit; Vorher besessenes Merkmal, das bei einer Veränderung der Umweltbedingungen einen Selektionsvorteil bietet

Étudier