Evolution

Evolutionsbelege, Altersbestimmung, Stammbäume

Evolutionsbelege, Altersbestimmung, Stammbäume


C. C.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Evolution für den Mittelschulbereich. Sie behandeln zentrale Konzepte wie Artbildung, Selektion, Genetik und Anpassung, wobei Begriffe wie Genpool, Fitness und Isolation eine zentrale Rolle spielen. Die Karteikarten eignen sich besonders für Schüler, die die Grundlagen der Evolution verstehen und die Vielfalt der Lebewesen sowie die Mechanismen der Anpassung und Veränderung in der Natur begreifen möchten.
Cartes-fiches
120
Utilisateurs
4
Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Collège
Créé / Mis à jour
26.10.2016 / 05.09.2021

Cartes-fiches

Gendrift

Veränderung von Genhäufigkeiten im Genpool einer Population durch zufällige Auswahl von Genotypen z.B. in Folge von Katastrophen

Genpool

Bezeichnung für die Gesamtheit der Gene einer Population

Isolation

Evolutionsfaktor, der den Genfluss zwischen Individuen oder Populationen einer Art verhindert

Ontogenese

Bezeichnung für die Individualentwicklung, also die Entwicklung des einzelnen Lebewesens von der Befruchtung der Eizelle zum erwachsenen Lebewesen.

Paläontologie

Lehre von den Lebewesen der geologischen Vorzeit; Forschungsgegenstand sind die Fossilien.

Phylogenese

Stammesgeschichte der Entwicklung der Arten

Sympatische Artbildung

Artbildung, bei der es ohne vorherige geographische Isolation zur reproduktiven Isolation kommt.

Carl von Linné

Linné ordnete als erster die ihm bekannten Arten von Pflanzen und Tieren aufgrund von Bauähnlichkeiten in einem einheitlichen System. Noch heute gilt seine binäre Nomenklatur, wonach jede Art eindeutig durch ihren Gattungsnamen und ihren Artnamen charakterisiert ist.

George de Cuvier

Cuvier erkannte die große Bedeutung der Fossilien. Er stellte fest,dass im Verlauf der geologischen Epochen sowohl neue Arten auftauchten, als auch wieder verschwanden. Er versuchte dies mit Naturkatastrophen, die den Großteil der lebenden Organismen auslöschten, zu belegen. Auf jede Naturkatastrophe sollte die göttliche Neuschöpfung von Arten folgen. Man nennt seine Theorie die Katastrophentheorie.

Jean Baptiste de Lamarck

Er ging von einem kontinuierichem Artenwandel aus und von einer Abstammung heutiger Lebewesen von früheren Formen aus. Lamarck war der Meinung, dass jedes Individuum einen inneren Trieb besitzt und eine Veränderung der Umwelt innere Bedürfnisse auslöst, die zu einer vermehrten oder verminderten Nutzung eines Organs führt.

1. Naturgesetz: Gebrauch stärkt Organe, nicht Gebrauch schwächt sie.

2. Naturgesetz: Erworbene Eigenschaften sind erblich.

Charles Darwin

Darwin nahm sich Beobachtungen der Haustierzucht zur Grundlage seiner Theorie, er beobachtete:

  • Variabilität
  • Nachkommensüberschuss
  • Auslese

Diese Beobachtungen wandte er auf die Evolution an:

  • Individuen stehen miteinander im Kapf um Ressourcen: "struggle for live"
  • Der Angepassteste überlebt: "survival of the fittest"
  • Dieser Prozess führt zur natürlichen Selektion

synthetische Theorie

  • Erweiterung Darwins Erkenntnisse aus anderen biologischen Bereichen (Ethologie, Biogeographie, Paläontologie), insbesondere der Genetik
  • Population und Genpool als zentraler Begriff
  • Evolution=Änderung des Genpools
  • Mutationen, Rekombinationen, Gendrift, Isolation, Selektion
  • Punktualismus- Änderung des Genpools erfolgt plötzlich als Folge größerer Evolutionsschübe

Biogeographie

BiogeographieWissenschaft von der Verbreitung und (in geschichtlichen Zeiträumen) der Ausbreitung der Organismen auf der Erde.

Kloakentier

einzige Ordnung der Eierlegenden Säugetiere; gedrungene, kurzbeinige Tiere mit gestreckter, hornumkleideter Schnauze; Zähne sind nur juvenil vorhanden; alle in Australien (mit Neuguinea und Tasmanien). – Trotz ihrer Spezialanpassungen sind die Kloakentiere die ursprünglichsten lebenden Säugetiere; sie haben reptilien- und säugetiertypische Merkmale.

Hoxgen

Gene, die eine Homöobox enthalten und in Gruppen angeordnet vorliegen, werden bei Wirbeltieren wie dem Menschen Hox-Gene, bei Gliedertieren wie den Insekten Hom-Gene oder allgemein Homöotische Gene genannt. Sie bilden die Hox-Gen-Familie. Die Homöobox-Gene codieren für Transkriptionsfaktoren, die typischerweise eine ganze Kaskade anderer funktionell zusammenhängender Gene an- und abschalten, zum Beispiel solche Gene, die zur Ausbildung eines Beines beitragen.

Homgen

Gene, die eine Homöobox enthalten und in Gruppen angeordnet vorliegen, werden bei Wirbeltieren wie dem Menschen Hox-Gene genannt. Die Homöobox-Gene codieren für Transkriptionsfaktoren, die typischerweise eine ganze Kaskade anderer funktionell zusammenhängender Gene an- und abschalten, zum Beispiel solche Gene, die zur Ausbildung eines Beines beitragen.

Modell der graduellen Veränderung (phyletischer Gradualismus)

Vorstellung, dass die Evolution allmählich und nicht sprunghaft abläuft.Große Merkmalsänderungen im Phänotyp müssen hiernach über jeweils sich nur schwach unterscheidende Zwischenformen passiert sein.

Modell des unterbrochenen Gleichgewichts (Punktualismus)

Änderung des Genpools erfolgt plötzlich in Folge von größeren Evolutionsschüben.

missing link

Eine noch unentdeckte Art mit mosaikartigen Merkmalen, die eine stammesgeschichtlich ältere Art mit einer stammesgeschichtlich jüngeren Organismengruppe verbindet.

connecting link

Fossile Übergangsformen, die ein Mosaik aus verschiedenen Verwandtschaftsgruppen darstellen und so eine Übergangsform von einer systematischen Einheit zur nächsten darstellen.

Rekombination

Neukombination von Allelen, sie geschieht bei der Meiose, wenn ursprünglich mütterliche und ursprünglich väterliche Chromosomen zufällig gemischt werden.

rezente Art

Bezeichnung für eine heute lebende Art

 

Speziation

Artbildung, Forgang der Bildung neuer Arten entweder durch geographische Isolation (allopatrisch) oder im selben Gebiet (sympatrisch).

Eukaryoten

Ein- oder Mehrzeller, die sich durch den Besitz eines Zellkerns und anderer Zellorganelle von Prokaryoten unterscheiden.

Prokaryoten

Lebewesen, wie Bakterien und Cyanobakterien, deren Erbmaterial nicht von einer Membran umhüllt ist.

heterozygot

Mischerbig, mit zwei verschiedenen Allelen für ein Gen ausgestattet

homozygot

Reinerbig, mit zwei identischen Allelen für ein Gen ausgestattet

 

Allel

Die Zustandsform eines Gens. Ist ein Allel dominant wird es groß geschriebe, ist es rezessiv wird es klein geschrieben. Überdeckt ein Allel ein anderes in seiner Wirkung aufs äußere Erscheinungsbild (Phänotyp), dann ist es dominant. Die Gesamtheit der Allelkombinationen nennt man Genotyp.

diploide Organismen

Organismen mit dem doppelten CHromosomensatz

Annidation

Anderes Wort für Einnischung, Spezialisierung einer Art auf eine bestimmte ökologische NIsche.

Pseudofossil

Natürliche Gebilde, Strukturen oder Minerale anorganischer Herkunft, die einem Fossil ähneln.

Progression

Oftmals wird so ein kompelizierter werdender Aufbau von Organen genannt.

Regression

Meist wird so eine strukturelle Vereinfachung bis zur vollständiigen Reduktion von Organen genannt.

Pollenanalyse

Befasst sich mit der Analyse von fossilen und subfossilen Pollen und Sporen, zur Rekonstruktion der Vegetations- und Klimaentwicklung, sowie der Ausbreitungs- und Entwicklungsgeschichte der Pflanzen.

additative Typogenese

Die Bildung neuer Typen im Verlauf der Evolution erfolgt durch die Addition vieler kleiner Mutationen.

Morphologie

Lehre von Struktur und Form der Organismen

survival of the fittest

Am besten an die Umwelt angepasste Individuen überleben

Kampf ums Dasein

struggle for live, Individuen stehen miteinander in Konkurrenz um knappe Ressourcen

DNA-Sequenzvergleich

Die Anzahl der Unterschiede in der Nucleotidsequenz dient als molekulare Uhr

DNA-Hybridisierung

Der Vergleich von der Schmelztemperatur artreiner DNA und Hybrid-DNA gibt Aufschluss über den Verwandtschaftsgrad. Je kleiner die Differenz der T50-Wert, desto größer ist die Verwandtschaft

Étudier