Evolution
Evolutionsbelege, Altersbestimmung, Stammbäume
Evolutionsbelege, Altersbestimmung, Stammbäume
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Flashcards
Gendrift
Veränderung von Genhäufigkeiten im Genpool einer Population durch zufällige Auswahl von Genotypen z.B. in Folge von Katastrophen
Genpool
Bezeichnung für die Gesamtheit der Gene einer Population
Isolation
Evolutionsfaktor, der den Genfluss zwischen Individuen oder Populationen einer Art verhindert
Ontogenese
Bezeichnung für die Individualentwicklung, also die Entwicklung des einzelnen Lebewesens von der Befruchtung der Eizelle zum erwachsenen Lebewesen.
Paläontologie
Lehre von den Lebewesen der geologischen Vorzeit; Forschungsgegenstand sind die Fossilien.
Phylogenese
Stammesgeschichte der Entwicklung der Arten
Sympatische Artbildung
Artbildung, bei der es ohne vorherige geographische Isolation zur reproduktiven Isolation kommt.
Carl von Linné
Linné ordnete als erster die ihm bekannten Arten von Pflanzen und Tieren aufgrund von Bauähnlichkeiten in einem einheitlichen System. Noch heute gilt seine binäre Nomenklatur, wonach jede Art eindeutig durch ihren Gattungsnamen und ihren Artnamen charakterisiert ist.
George de Cuvier
Cuvier erkannte die große Bedeutung der Fossilien. Er stellte fest,dass im Verlauf der geologischen Epochen sowohl neue Arten auftauchten, als auch wieder verschwanden. Er versuchte dies mit Naturkatastrophen, die den Großteil der lebenden Organismen auslöschten, zu belegen. Auf jede Naturkatastrophe sollte die göttliche Neuschöpfung von Arten folgen. Man nennt seine Theorie die Katastrophentheorie.
Jean Baptiste de Lamarck
Er ging von einem kontinuierichem Artenwandel aus und von einer Abstammung heutiger Lebewesen von früheren Formen aus. Lamarck war der Meinung, dass jedes Individuum einen inneren Trieb besitzt und eine Veränderung der Umwelt innere Bedürfnisse auslöst, die zu einer vermehrten oder verminderten Nutzung eines Organs führt.
1. Naturgesetz: Gebrauch stärkt Organe, nicht Gebrauch schwächt sie.
2. Naturgesetz: Erworbene Eigenschaften sind erblich.
Charles Darwin
Darwin nahm sich Beobachtungen der Haustierzucht zur Grundlage seiner Theorie, er beobachtete:
- Variabilität
- Nachkommensüberschuss
- Auslese
Diese Beobachtungen wandte er auf die Evolution an:
- Individuen stehen miteinander im Kapf um Ressourcen: "struggle for live"
- Der Angepassteste überlebt: "survival of the fittest"
- Dieser Prozess führt zur natürlichen Selektion
synthetische Theorie
- Erweiterung Darwins Erkenntnisse aus anderen biologischen Bereichen (Ethologie, Biogeographie, Paläontologie), insbesondere der Genetik
- Population und Genpool als zentraler Begriff
- Evolution=Änderung des Genpools
- Mutationen, Rekombinationen, Gendrift, Isolation, Selektion
- Punktualismus- Änderung des Genpools erfolgt plötzlich als Folge größerer Evolutionsschübe
Biogeographie
BiogeographieWissenschaft von der Verbreitung und (in geschichtlichen Zeiträumen) der Ausbreitung der Organismen auf der Erde.
Kloakentier
einzige Ordnung der Eierlegenden Säugetiere; gedrungene, kurzbeinige Tiere mit gestreckter, hornumkleideter Schnauze; Zähne sind nur juvenil vorhanden; alle in Australien (mit Neuguinea und Tasmanien). – Trotz ihrer Spezialanpassungen sind die Kloakentiere die ursprünglichsten lebenden Säugetiere; sie haben reptilien- und säugetiertypische Merkmale.
Hoxgen
Gene, die eine Homöobox enthalten und in Gruppen angeordnet vorliegen, werden bei Wirbeltieren wie dem Menschen Hox-Gene, bei Gliedertieren wie den Insekten Hom-Gene oder allgemein Homöotische Gene genannt. Sie bilden die Hox-Gen-Familie. Die Homöobox-Gene codieren für Transkriptionsfaktoren, die typischerweise eine ganze Kaskade anderer funktionell zusammenhängender Gene an- und abschalten, zum Beispiel solche Gene, die zur Ausbildung eines Beines beitragen.
Homgen
Gene, die eine Homöobox enthalten und in Gruppen angeordnet vorliegen, werden bei Wirbeltieren wie dem Menschen Hox-Gene genannt. Die Homöobox-Gene codieren für Transkriptionsfaktoren, die typischerweise eine ganze Kaskade anderer funktionell zusammenhängender Gene an- und abschalten, zum Beispiel solche Gene, die zur Ausbildung eines Beines beitragen.
Modell der graduellen Veränderung (phyletischer Gradualismus)
Vorstellung, dass die Evolution allmählich und nicht sprunghaft abläuft.Große Merkmalsänderungen im Phänotyp müssen hiernach über jeweils sich nur schwach unterscheidende Zwischenformen passiert sein.
Modell des unterbrochenen Gleichgewichts (Punktualismus)
Änderung des Genpools erfolgt plötzlich in Folge von größeren Evolutionsschüben.
missing link
Eine noch unentdeckte Art mit mosaikartigen Merkmalen, die eine stammesgeschichtlich ältere Art mit einer stammesgeschichtlich jüngeren Organismengruppe verbindet.
connecting link
Fossile Übergangsformen, die ein Mosaik aus verschiedenen Verwandtschaftsgruppen darstellen und so eine Übergangsform von einer systematischen Einheit zur nächsten darstellen.
Rekombination
Neukombination von Allelen, sie geschieht bei der Meiose, wenn ursprünglich mütterliche und ursprünglich väterliche Chromosomen zufällig gemischt werden.
rezente Art
Bezeichnung für eine heute lebende Art
Speziation
Artbildung, Forgang der Bildung neuer Arten entweder durch geographische Isolation (allopatrisch) oder im selben Gebiet (sympatrisch).
Eukaryoten
Ein- oder Mehrzeller, die sich durch den Besitz eines Zellkerns und anderer Zellorganelle von Prokaryoten unterscheiden.
Prokaryoten
Lebewesen, wie Bakterien und Cyanobakterien, deren Erbmaterial nicht von einer Membran umhüllt ist.
heterozygot
Mischerbig, mit zwei verschiedenen Allelen für ein Gen ausgestattet
homozygot
Reinerbig, mit zwei identischen Allelen für ein Gen ausgestattet
Allel
Die Zustandsform eines Gens. Ist ein Allel dominant wird es groß geschriebe, ist es rezessiv wird es klein geschrieben. Überdeckt ein Allel ein anderes in seiner Wirkung aufs äußere Erscheinungsbild (Phänotyp), dann ist es dominant. Die Gesamtheit der Allelkombinationen nennt man Genotyp.
diploide Organismen
Organismen mit dem doppelten CHromosomensatz
Annidation
Anderes Wort für Einnischung, Spezialisierung einer Art auf eine bestimmte ökologische NIsche.
Pseudofossil
Natürliche Gebilde, Strukturen oder Minerale anorganischer Herkunft, die einem Fossil ähneln.
Progression
Oftmals wird so ein kompelizierter werdender Aufbau von Organen genannt.
Regression
Meist wird so eine strukturelle Vereinfachung bis zur vollständiigen Reduktion von Organen genannt.
Pollenanalyse
Befasst sich mit der Analyse von fossilen und subfossilen Pollen und Sporen, zur Rekonstruktion der Vegetations- und Klimaentwicklung, sowie der Ausbreitungs- und Entwicklungsgeschichte der Pflanzen.
additative Typogenese
Die Bildung neuer Typen im Verlauf der Evolution erfolgt durch die Addition vieler kleiner Mutationen.
Morphologie
Lehre von Struktur und Form der Organismen
survival of the fittest
Am besten an die Umwelt angepasste Individuen überleben
Kampf ums Dasein
struggle for live, Individuen stehen miteinander in Konkurrenz um knappe Ressourcen
DNA-Sequenzvergleich
Die Anzahl der Unterschiede in der Nucleotidsequenz dient als molekulare Uhr
DNA-Hybridisierung
Der Vergleich von der Schmelztemperatur artreiner DNA und Hybrid-DNA gibt Aufschluss über den Verwandtschaftsgrad. Je kleiner die Differenz der T50-Wert, desto größer ist die Verwandtschaft